Flockis Corner

TSG 51 – Concordia 1:2 (1:0)

17. September 2017
Kreisoberliga, 7. Spieltag

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Yuriy Dutchak ist ein sehr guter Freund von uns, ein fairer Sportler und ein wichtiger Spieler im Kader von Trainer Roland Stipp, doch das war natürlich eine Eselei: Als die letzte Minute in der ersten Halbzeit läuft, versucht Innenverteidiger Simon Kramer beim Stand von 0:1 einen Sololauf und wird 25 Meter vor dem gegnerischen Tor festgehalten. Er läuft weiter, der Schiedsrichter gibt Vorteil, doch der Abschluss wird abgeblockt. Die Unzufriedenheit über das eigene Spiel ist dann wohl Nährboden für die Kritik des Mittelfeldstrategen am Schiedsrichter, der nachträglich nicht mehr auf Freistoß entscheidet. Auf die Gelbe Karte applaudiert der erfahrene Concordia-Akteur und geht deshalb mit der zweiten Gelben Karte zum Duschen.
Als Benny Kress in der zwölften Minute eine Ecke wegfaustet, landet der Ball bei Felix Flüs, der aus 20 Metern ins Torwarteck trifft. Während unser Team  nur durch Dutchaks Schuss knapp drüber (33.) und Jonas Kowalskis Kopfball links vorbei (35.) gefährlich wird, macht Kress beim nächsten Mal die kurze Ecke zu und verhindert das 0:2 (39.). Doch 0:1 in Unterzahl und seit fünf Jahren kein Tor mehr an der Niedwiesenstraße –wie soll das noch klappen?

In der Pause müssen in der Concordia-Kabine die richtigen Worte gefallen sein. Von Unterzahl nichts zu sehen. Unsere Angriffe werden schnell und schnörkellos vorgetragen. Sind sich die „51iger“ zu sicher, haben sie schon gewonnen? Als Riccardo Harrabi mit einer Grätsche einen Zweikampf im Mittelfeld für sich entscheidet, kommt der Ball zu Daniel Hopf, der die Schnittstelle in der Abwehr der Gastgeber sieht. Joscha Löbig ist hinein gestartet und wird zwar gefoult, aber unser A-Jugendlicher Edin Zekan ist hellwach, umspielt TSG-Keeper Yousef und schiebt zum umjubelten Ausgleich ein (55.). Das trifft die Gastgeber, die total abbauen und fast jegliches Zusammenspiel verlieren. Nach einem schönen Angriffszug trifft der manchmal noch einen Tick zu verspielte Harrabi mit einem satten Schuss die Latte (68.). Nur zwei Minuten später ist Zekan frei vor dem TSG-Schlussmann und wird gefoult. Doch Joscha Löbig verschießt schwach und unplatziert den Strafstoß. In der Folge ist unser Team trotzdem nicht zu halten. Der eingewechselte Andy Pannek bringt aus kürzester Distanz das Leder nicht über die Linie (71.). Doch im nächsten Angriff fällt nach einem Dribbling von Zekan durch Löbig endlich das verdiente 2:1. Wir belohnen die Mannschaft mit lautstarkem Klatschen. Drei Minuten später steht der im zweiten Durchgang auch merklich aufdrehende Pablo Perreira vor dem dritten Tor, doch es fällt nicht. Und im nächsten Sturmlauf ist Löbig durch, riskiert aber auf dem holprigen Geläuf nicht das Abspiel zum eingewechselten Adrian Mohr sondern knallt den Ball an die Latte. Angespielt hätte der Blondschopf wohl sicher das 3:1 erzielt. Und so kommt es zur Schlussoffensive der Gastgeber mit einigen langen Bällen. Doch die bleiben erfolglos, auch in der Nachspielzeit. rw

Concordia: Kress, Perreira, Merens, Kramer, Zahrani (74. Tesar), Dutchak, Harrabi, Hopf, Zekan  (75. Mohr), Löbig, Kowalski (46. Pannek). – Man of the Match: Edin Zekan.

TSG 51 II – Concordia II 2:8 (0:3)
Der Tabellenführer zeigt keine Nachlässigkeiten gegen das Schlusslicht und holt den siebten Sieg in  Folge.  Bereits zur Pause sind die drei Punkte sicher im Sack. Danach läßt man kurzzeitig die Zügel etwas schleifen und die durchaus engagierten Gastgeber kommen zu zwei Treffern. Paul Schierle (2), Nick Helberger, Guilherme Costa Silva, Yago Fink, Ji Bouasla und David Nikolic sowie ein Eigentor der Einheimischen sorgen für klare Verhältnisse. rw


Concordia – FC Croatia 3:4 (1:1)

10. September 2017
Kreisoberliga

Zweikampf im Strafraum (1)

Die mit nur einem Punkt gestarteten Kroaten sind nach der Urlaubszeit wieder vollständig und entsprechend selbstbewusst an den Rosegger gekommen, um zu punkten. Und das gelingt in einem in der zweiten Halbzeit dramatischen Spiel vor  250 Zuschauern. Unsere Mannschaft verpasst mit der ersten Heimniederlage den Sprung auf Platz vier. Es ist bereits die dritte Niederlage am sechsten Spieltag. Und zwölf Gegentore sind eindeutig zu viel für eine bessere Platzierung. Die Gäste sind vom Anpfiff an präsent, lauffreudig und zweikampfstark. Unser Team kommt nicht zurecht und kann sich bei Kapitän Benny Kress nach fünf Paraden bedanken, mit einem 1:1 in die Kabinen  gehen zu können. Chancen von Alex Azimpour (11.) und Maximilian Weitzel (29.) wurden durch den sicheren Croatia-Schlussmann Juric vereitelt. Yuriy Dutchak ist es fünf Minuten vor der Pause vorbehalten, mit einem Freistoß aus 25 Metern die verdiente Gästeführung aus der 36. Minute auszugleichen, der allerdings ein klares Foul der Kroaten im Mittelfeld voraus ging.
Zu Beginn der zweiten Spielhälfte wirkt unsere Elf dann zielstrebiger. Aber Boris Wiedemers Schuss landet am Pfosten (48.), Dutchaks Freistoß an den Fäusten des Torwarts (53.) und Joscha Löbigs Schuss wird kurz vor der Torlinie noch abgeblockt (55.). Nach genau einer Stunde fällt das zweite Tor der Gäste auf die selbe Art und Weise wie das erste. Harter, gewonnener Zweikampf im Mittelfeld, kein Schiri-Pfiff, schneller Pass in die Spitze, schwaches Stellungsspiel ohne jeglichen Körpereinsatz und Kress ist chancenlos. Doch unsere Spieler halten dagegen und dem aufgerückten Innenverteidiger Benny Tesar gelingen nach einem Eckball (63.) und einem Freistoß (69.) zwei Tore zur 3:2-Führung. Die Südtribüne applaudiert. Wir sind gefühlt wieder auf der Siegesstraße. Aber nur sechs Minuten später unterläuft dem eingewechselten Aitem Zahrani ein Foulspiel im Strafraum und Schiedsrichter Mike Kantz (Idstein) pfeift Elfmeter. Kress ist zwar unten, doch der Ball geht flach und scharf geschossen zum 3:3 im Netz. Die Schlussphase ist umkämpft. „Mit einem Unentschieden müssen wir heute zufrieden sein“, ist der allgemeine Tenor auf den Rängen. Doch es gibt noch den „Lucky Punch“ für den FC Croatia: Zweite Minute der Nachspielzeit, es gibt Freistoß aus dem linken Mittelfeld, der Ball kommt scharf in den Strafraum und wird von unserem Pablo Pereira per Kopf ins Tor von Kress verlängert. Ein bitteres Ende in einem sehenswerten Kreisoberliga-Spiel. rw / Foto: Patrick Maas

Concordia: Kress, Pereira, Tesar, Azimpour, Ilcken, Dutchak, Hopf (70. Zahrani), Löbig, Weitzel (46. Kramer), Wiedemer, Mohr.

Das schreibt die FNP:

Concordia Eschersheim – FC Croatia 3:4 (1:1). – Croatia begann stark und setzte Eschersheim unter Druck. Torhüter Benjamin Kress war mehrmals gefordert und hielt sein Team im Spiel. Gegen Lovro Vukovskis Schuss war Kress allerdings machtlos (36.). Concordia-Trainer Roland Stipp monierte, dass zuvor einer seiner Akteure gefoult worden sei. Auch dem 1:2 von Tomislav Sandrk (62.) sei ein Foul im Mittelfeld vorausgegangen, was Stipp veranlasste, Schiedsrichter Mike Kantz (Idstein) in die Kritik zu nehmen: „Mit so einem Spielleiter hat man gegen eine Mannschaft keine Chance, die so hinlangt.“ Yuriy Dutchak hatte zum zwischenzeitlichen 1:1 getroffen (41.), Benjamin Tesar mit zwei Toren die Concordia sogar nach vorne gebracht (64./70.). Ein Foulelfmeter von Vladimir Blazekovic brachte Croatia wieder zurück (77.). Und in der Nachspielzeit schoss Ivan Puljic einen Freistoß in den Concordia-Strafraum – der unglücklichen Pablo Pereira köpfte ins eigene Tor. (omü)

Concordia II – FC Croatia II 8:1 (4:1)
In der Kreisliga B ist die Mannschaft von Trainer Nico Wrobel zurzeit nicht zu stoppen, obgleich die Gäste vom Balkan in der Anfangsphase engagiert dagegen hielten und ihr Eigentor mit dem Treffer zum 1:1 egalisierten. Dann aber waren die „Krokodile“ nicht mehr zu bändigen. Willie Laubenheimer, Yago Fink (2), Paul Grötzki (2), Paul Schierle und wieder der selbe Croatia-Eigentorschütze sorgten für klare Verhältnisse am Rosegger. Den Schlusspunkt verpasste der junge Max Laubenheimer mit seinem Fehlschuss vom Elfmeterpunkt. Doch das ist nur eine unbedeutende Randnotiz. rw


Viktoria Preußen – Concordia 1:0 (1:0)

Kreisoberliga Frankfurt, 5. Spieltag
3. September 2017

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Das Spiel der Verfolger verläuft zunächst ausgeglichen, bis ein verunglückter Abwehrfehlschlag des jungen Rechtsverteidigers Pablo Perreira im Strafraum bei Stefano Amore landet, der das Geschenk annimmt und Benni Kress zum 1:0 überwindet (27.). Gleich beim nächsten Concordia-Angriffszug wird Boris Wiedemer auf die Reise Richtung Tor der „Preußen“ geschickt, doch er scheitert am starken Keeper der Gastgeber. Nach 32 Minuten steht Wiedemer erneut blank vor dem Preußen-Kasten. Aber auch diese gute Chance wird nicht veredelt. Es ist die beste Phase unserer Mannschaft. Nach 39 Minuten legt sich Abwehrchef Eloy Mertens den Ball im Spielaufbau zu weit vor, unsere linke Seite ist entblößt und nur Torhüter „Kressi“ verhindert den zweiten Treffer.
Für den verletzten Dani Hopf bringt Trainer Roland Stipp nach der Pause den jungen Florian Ilcken sowie als frischen Angreifer David Schestag für Jonas Schlevogt. Doch das Angriffsspiel läuft nicht mehr so reibungslos. Mit der Führung im Rücken steht die Defensive der Einheimischen besser. Concordias Spielaufbau wirkt technisch gekonnt, ist aber zu langatmig und zu oft zentral angelegt. In der 55. Minute flippert der Ball durch den Preußen-Strafraum, wird aber nicht über die Linie gebracht. Joscha Löbig schießt vorbei. Auch diese Chance ist vertan. In der Schlussoffensive ist links Schlevogt durch, bringt aber auch den Ball nicht am famosen Torwart vorbei. Als der sicher leitende Schiedsrichter Paul-Ioan Barbu nach drei Minuten Nachspielzeit abpfeift, hat sich der alte Spruch „Wer seine Chancen nicht verwertet, der verliert“ bewahrheitet. rw

Concordia: Kress, Perreira, Merens, Azimpour, Mohr, Harrabi, Dutchak, Löbig (70. Schlevogt), Hopf (46. Ilcken/80. Zekan), Schlevogt (46. Schestag/85. Löbig), Wiedemer.

Spvgg. Griesheim II – Concordia II 0:5 (0:3)
Im B-Liga-Spiel passiert 40 Minuten lang nichts. Die Gastgeber spielen vorsichtig und schieben sich die Kugel in der eigenen Hälfte zu. Dann spielt Simon Back den Dosenöffner und erzielt unsere 1:0-Führung. Das ist das Signal für unseren Toptorjäger Paul Grötzki. Er erhöht vor dem Pausenpfiff auf 3:0 und das Spiel ist entschieden. Nach den weiteren Toren von Max Laubenheimer (67.) und Groetzki (71., 10. Tor nach fünf Spielen) ist die Mannschaft von Trainer Nico Wrobel Tabellenführer mit 15 Punkten und dem besseren Torverhältnis vor Makkabi II. rw