Flockis Corner

Concordia – FV Saz Rock 6:3

9. Dezember 2018
Kreisoberliga Frankfurt

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Von Martin Gutmann

Das englische Wort „Salvation“ kann mit Heil, aber auch Rettung und Erlösung übersetzt werden. Ihr Heil im Angriff suchten an diesem regnerischen und windigen Sonntag beide Mannschaften am mit fast 100 Zuschauern gut besuchten Rosegger (Rosegger: „wuthering heights“ of Frankfurt) . Die Concordia hatte in den letzten Wochen im Training an Angriff und Torschuss gearbeitet und genau das wurde von der Mannschaft geboten. Die beiden Mittelfeldspieler Saba Kvaratskhelia und Thorben Wissel, von Joscha Stein immer wieder glänzend in Szene gesetzt und unterstützt von den kampfeslustigen und nie aufgebenden Averil Ringheim und Dani Hopf zeigten, dass die Leistungen gegen die Mannschaften von der Tabellenspitze in den letzten Wochen kein Zufall waren. Das erste Tor fiel nach überragender Vorarbeit von Kvaratskhelia in der neunten Minute, als er mit Ruhe einen schwierigen Ball annahm und dann, von drei Mann bedrängt, zu Thorben Wissel durchsteckte, der aus 14 Metern mit viel Überzeugung abzog. 1:0, doch leider musste kurz darauf eben jener Kvaratskhelia erneut verletzt vom Feld. Davon ließen sich die Concorden jedoch nicht beeindrucken und spielten weiter kompromisslos nach vorne. Dani Hopf war es schließlich, der nach einer halben Stunde gekonnt zum hochverdienten 2:0 per Kopf vollendete. Nach wiederholtem Foulspiel musste kurz vor der Pause Saz-Rocks Sebastian Rosato mit „Gelb-Rot“ vom Platz.

Kurz nach Wiederbeginn erhöhte Hopf auf 3:0 und auf der Südtribüne begannen bereits die Feierlichkeiten – lediglich unsere verletzten Torjäger Jonas Schlevogt und Alex Güldenring, zukünftig Rosegger-Auguren genannt, mahnten weise: „Bei unserer Mannschaft ist immer alles möglich.“ Als Joscha Stein nach traumhaftem Pass von Hopf in der 59. Minute zum 4:0 getroffen und Averil Ringheim in der 63. Minute gar auf 5:0 erhöht hatte, schienen jene Auguren widerlegt. Eine Rettung Saz-Rocks lag in weiter Ferne. Doch leider verlor die Concordia danach erst die Konzentration, dann die Ordnung und schließlich den Zugriff auf Ihre Gegenspieler. Eine Wende trat aber erst ein, nachdem auch der zweite Saz-Rock-Spieler „Gelb-Rot“ gesehen hatte. Denn gegen neun Mann fingen wir uns erst einen von Torhüter Kress leichtsinnig verursachten Elfmeter ein, den dieser noch hielt. Dann folgten drei Gegentore innerhalb von elf Minuten, die Saz-Rock auf 3:5 heranbrachte. Erlösung fanden schließlich alle Concorden in der 90. Minute, als Yago Fink einen Konter über Benni Tesar zum 6:3 vollendete.

Da ist er also, der Sieg im letzten Heimspiel in diesem Jahr. Wir haben erneut über 70 Minuten ein richtig gutes Spiel gemacht und sechs Tore geschossen. Trainer Roland Stipp war nach dem Spiel dann auch zufrieden: „Heute interessieren mich die Gegentore ausnahmsweise nicht. Denn wenn Mitte Dezember nach so vielen Spielen und beim Stand von 5:0 ein bisschen die Spannung abfällt,  braucht man seiner Mannschaft nun wirklich keinen Vorwurf machen.“

Ob das vorgesehene Spiel gegen Viktoria Preussen am Donnerstag stattfindet, steht noch nicht fest. Die Concordia Weihnachtsfeier findet am 21.12. ab 19 Uhr im Croc mit Soma und A-Jugend statt. Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen! Und so wurde endlich wieder ein Sieg an der Abseitsbar gefeiert, der Heinz Blüm Ehrenpreis für den besten Spieler des Tages ging an Thorben Wissel und beim nächsten Heimspiel, versprochen, ist auch wieder Verpflegung vorhanden! Und das muss für heute reichen…

Das schreibt die FNP:
Concordia Eschersheim – FV Saz-Rock 6:3 (2:0). – Zunächst hatten die Gäste zwei gute Chancen zur Führung. Doch nach dem 1:0 von Thorben Wissel lief das Spiel der Concordia auf Hochtouren. Daniel Hopf erhöhte auf 2:0 (31.). Dann sah bei den Gästen Sebastian Rosato die Gelb-Rote Karte (40.). Wieder Hopf (50.), Joscha Stein (59.) und Averil Ringheim (63.) erhöhten. Saz-Rock-Akteur Asef Köpeli musste ebenfalls mit „Gelb-Rot“ vom Platz (75.). Doch zu neunt kamen die Gäste noch einmal heran: David Rosato (77.), Ramesh Kahndia (85.) und Volkan Ünlücifci (88.) verkürzten auf 3:5. Yago Fink setzte den Schlusspunkt (90.+2). Concordia-Coach Roland Stipp fand: „Wir haben uns spielerisch gut entwickelt und im Zweikampf Zähigkeit gelernt.“ (omü)

Concordia II – Türkgücü 3:4 (1:2)

Nachdem Emil Vanselow in der fünften Minute die Chance zur Führung liegen gelassen hatte, ging der Tabellenführer nach einem Fehlpass in der Concordia Abwehr zehn Minuten später durch Ahmet Keser in Führung. Derselbe Spieler war auch für das zweite Tor der Türken verantwortlich (22.). Nach einer halben Stunde wurde Daniel Olobayo im Strafraum gefoult. Den Elfmeter verwandelte Louis Haarhaus  zum verdienten Anschlusstor. Im zweiten Durchgang war wieder Keser mit seinem dritten Tor am Zuge. Doch die Spieler von Trainer Norman Philipp gaben sich noch nicht geschlagen und der eingewechselte Ji Bouasla traf mit einem sehenswerten Schuss aus fast 30 Metern zum 2:3 (68.). Als dann Louis Haarhaus eine Viertelstunde vor Schluss den 3:3-Ausgleich schaffte, war die Überraschung gegen den Aufstiegsanwärter zum Greifen nah. In der Schlussoffensive zeigte Schiedsrichter Björn Benatzky (Gelnhausen) den Gästen drei Gelbe Karten. Es lief die 90. Minute und der A-Jugendliche Richard Sieber wurde zum Concordia-Talent des Tages erkoren. Doch in der dreiminütigen Nachspielzeit gab es noch mal einen Freistoß in Höhe der Mittellinie für die Gäste. Der wurde schnell ausgeführt und Türkgücü-Torjäger Santiro bezwang den chancenlosen Keeper Consti Fisher zum umjubelten 4:3 des Spitzenreiters. Coach Philipp lobte trotzdem seine unglücklichen Spieler nach dem K.o.: „Richard Sieber ist mental und spielerisch aufgefallen. Wichtig war auch Sebastian Vock auf der Sechser-Position.“ rw
Concordia II:Fisher, Rettenbacher, Kracke, Peter, Stölzel (58. Back), Vock, Vanselow, Haarhaus, Sieber, Schestag (65. Bouasla), Olobayo


Concordia – TSG Niederrad 2:3

Kreisoberliga Frankfurt
2.12.2018

IMG_2616 2Von Martin Gutmann

Statistisch gesehen sind in den letzten 300.000 Jahren rund 93 Prozent aller jemals lebenden Menschen gestorben – immerhin sieben Prozent sind noch am Leben. Dieser Umstand mag den genialen Woody Allen inspiriert haben: „Ich möchte nicht durch meine Werke unsterblich werden, sondern in dem ich nicht sterbe.“

Statistisch gesehen lag Concordia Eschersheim nach dem packenden Spiel gegen die TSG Niederrad in so ziemlich allen Bereichen vorn, lediglich in der wichtigsten Sparte, dem Ergebnis, gab es eine geringfügige Abweichung. Die TSG startete ambitioniert und ging bereits in der fünften Minute durch einen wunderschön getretenen Freistoss von Max Fiege aus 18 Metern in Führung. Wie so häufig ließ sich die Concordia dadurch nicht schocken und begann, Ihre spielerische Klasse zu demonstrieren. Saba Kvaratskhelia, Thorben Wissel und Joscha Stein, immer wieder unterstützt von Flo Ilcken und Aitem Zahrani ließen den Ball trotz robuster Zweikampfführung unserer Gäste laufen, so dass es immer wieder anerkennenden Szenenapplaus von den Rängen gab. Der Ausgleich fiel dann nach einer perfekten Flanke des jungen llcken, als Jonas Schlevogt den Ball aus vollem Lauf, eingesprungen und volley in den Winkel wuchtet – alleine dieses Tor war den Roseggerbesuch wert. Bald darauf trat Fiege einen Foulelfmeter über die Latte – es war die einzige Chance der Gäste im ersten Abschnitt nach dem 1:0.

Die Niederräder gingen in der 49. Minute nach einer Ecke, Strafraumgestochere und dem dritten Nachschuss erneut in Führung – nach einem Standard mal wieder. Danach müssen wir verletzungsbedingt auswechseln und umstellen (ja, auch nach Fremdeinwirkung). Zunächst trifft es Thorben Wissel, dann Saba Kvaratskhelia und schließlich Jonas Schlevogt und Averil Ringheim. Der eingewechselte Edin Zekan trifft noch zum 2:2 nach einem Freistoss von Adrian Mohr, doch in der umkämpften und engen Schlussphase sind wir nach der letzten Auswechslung für einen kurzen Moment unkonzentriert. Dies nutzt die TSG eiskalt, spielt schnell über links und Oktay Sen markiert in der 84. Minute den von den Gästen umjubelten Siegtreffer. Wieder konnten wir trotz spielerisch und kämpferisch starker Leistung keinen Sieg einfahren, hatten eine tolle Leistung ohne Punkte abgeliefert. Der Anschluss ans Vorderfeld und der Sieg gegen den neuen Tabellenführer wäre möglich gewesen, doch auch hier hilft Woody Allen: „Phantasie ist etwas, was sich manche Menschen gar nicht vorstellen können.“ Und so prasselt der Regen auf die Abseitsbar, passend zur trüben Stimmung enttäuschter Concorden und das muss für heute reichen…

Concordia: Kress, Zahrani, Kramer (Mohr), Weymann, Ilcken, Stein, Kvaratskhelia, Wissel (Zekan), Comes, Schlevogt (Brendel), Ringheim (Kramer).

 

Concordia II – SV Bonames 2:5 (2:3)
Kreisliga A (Gruppe 1)

Schon nach zehn Minuten war Torwart Consti Fisher durch den agilen Mittelstürmer Florian Batkovic zweimal bezwungen. Das Team von Trainer Norman Philipp machte sich an die Aufholjagd und Torjäger Louis Haarhaus gelangen zwei Tore vor der Halbzeit. Aber der SVB hatte unmittelbar vor dem  zweiten Concordia-Tor den dritten Treffer erzielt. Auch im zweiten Durchgang waren die Gästespieler zielsicherer und kamen zum hohen Auswärtssieg, während Nick Helberger nur die Latte traf.  Coach Philipp: „Sieben Großchancen auf beiden Seiten, davon haben die Bonameser fünf und wir nur zwei verwertet. Wir haben es dem Gegner zu leicht gemacht.“ Die Mannschaft spielte mit Fisher, Rettenbacher, Peter, Mettlach, Vanselow, Helberger, Hopf (61. Schierle) Grötzki, Schestag (71. Kracke), Haarhaus, Varty (68. Bouasla). rw


SV Heddernheim – Concordia 3:3

Kreisoberliga Frankfurt
25.11.2018

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Von Martin Gutmann
Starrsinn gilt ganz allgemein als eine weniger erwünschte Charaktereigenschaft. So war sich Kaiser Wilhelm II einst sicher: „Das Automobil ist eine vorrübergehende Erscheinung. Ich glaube an das Pferd“. Auch Donald Trump glaubt trotz überwältigender wissenschaftlicher Expertise nicht an den Klimawandel (mit der absurden Begründung, sein Opa wäre einst Wissenschaftler gewesen und somit hätte er „einen natürlichen Instinkt“ dafür). Was zu Beweisen wäre: Starrsinn kann, gerade im Sport, auch seine guten Seiten haben. Wenn sich beispielsweise die erste Herrenmannschaft von Concordia Eschersheim trotz dreifachem Rückstand weigert, beim Tabellendritten aus Heddernheim zu verlieren und einfach immer wieder den Ausgleich markiert.

Beide Mannschaften boten ein Klassespiel mit großer Laufbereitschaft, vielen intensiven Zweikämpfen und gelungenen Aktionen, so dass sich die rund 130 Zuschauer und übrigens auch der souveräne Schiedsrichter Jörg Coenen bestens unterhalten fühlten. Der von Trainer Andreas Berggold trainierte Aufsteiger fuhr zuvor acht Siege aus den letzten neun Spielen ein und dominierte den Beginn der Partie. Zunächst erspielte sich Heddernheim durch den starken Denis Yatci und Philip Emmerichs zwei gute Chancen, die Benni Kress vereitelte. Just in der Phase, in der die Concordia zu Ihrem Spiel fand und mit Schüssen von Fabio Comes und Thorben Wissel gute Gelegenheiten hatte, fiel das 1:0 durch Yatci (28. Minute), der unserem Torhüter aus acht Metern keine Chance ließ. Doch die Concordia war jetzt im Spiel, Flo Ilcken setzte sich beherzt über Außen durch und passte präzise auf Jonas Schlevogt, der in der 40. Minute keine Mühe hatte, den Ball aus drei Metern zu versenken. Nur zwei Minuten später hielt Kress einen Gewaltschuss des Heddernheimer Abwehrhünen Philipp Siegel, den Nachschuss verwandelt Emmerichs zur 2:1-Pausenführung.

Auch in der zweiten Spielhälfte blieben die Heddernheimer gefährlich, spielten immer wieder schnörkellos nach vorne und erarbeiteten sich Chancen. Die Standards durch den Heddernheimer Kapitän waren brandgefährlich, doch die Concordia hielt mit gutem Spielaufbau und mehr Ballbesitz dagegen und kam durch den eingewechselten und von Saba Kvaratskhelia toll freigespielten Adi Mohr zum Ausgleich (65.). Doch wieder nur sechs Minuten später konnten wir einen weiten Abschlag nicht verteidigen, der Ball landete Torjäger Oliver Solarz vor den Füßen und es stand 2:3. Kurz darauf landete ein Freistoß von Siegel an der Latte sowie ein stark getretener Freistoß von Ilcken in den Armen von Heddernheims Czukiewicz. Die Concordia gab einfach nicht auf, probierte es immer weiter und wurde belohnt. Auf der linken Seite wurde über Ilcken und Kvaratskhelia schließlich Schlevogt freigespielt, der Adi Mohr zum 3:3 bediente. Ein wunderbar herausgespielter Treffer, der den leistungsgerechten Schlusspunkt dieses Nordwestschlagers bedeutete.

Trainer Roland Stipp: „Sonderlob an die jungen Buben Saba, Thorben und Maxi Sieber. Es ist einfach schön zu sehen, dass der Spaß am Fußball zurückkommt – dass haben sich die Jungs im Training Woche für Woche verdient, als es ergebnistechnisch überhaupt nicht gut lief. Heddernheim war sehr geradlinig und effektiv. Respekt auch dafür.“ Und so beweist der gute alte Plato, wie sich Starrsinn in Beharrlichkeit verwandelt: „Je mehr ich trinke, desto mehr verschütte ich. Je mehr ich verschütte, desto weniger trinke ich. Ergo: Je mehr ich trinke, desto weniger trinke ich. Quod erat demonstrandum.“ Nun ist das ganz offensichtlich eher der „Drei-Uhr-nachts“-Plato, der seiner Frau erklärt, warum er so spät und in diesem Zustand nach Hause kommt.  Doch all dies lässt zufriedene Concorden kalt, der Punkt wird gefeiert und das muss für heute reichen…

Concordia: Kress, Zahrani, Stein, Weymann, Ilcken, Kvaratskhelia, Müller, Hartmann, Wissel (70. Maxi Sieber), Schlevogt, Comes (60. Mohr), Brendel (n.e.) und Helberger (n.e.).

Das schreibt die FNP:

SV Heddernheim – Concordia Eschersheim 3:3 (2:1). – Nach einem Ballverlust im Spielaufbau schalteten die Heddernheimer schnell um – Deniz Yatci schloss ab (28.). Florian Ilcken bereitete dann energisch vor, so dass Jonas Schlevogt nur noch zum 1:1 einzuschieben brauchte (41.). Philipp Emmerichs staubte nach einem 40-Meter-Kracher von Philipp Siegel zum 2:1 ab (44.). Nach der Pause war die Concordia spielbestimmend. Adrian Mohr glich aus (65.), doch Oliver Solarz brachte den Tabellendritten noch einmal nach vorne (72.). Mohr sorgte aber noch für den verdienten Ausgleich (84.). (omü)

SV Heddernheim II – Concordia II 1:3 (1:0)
Kreisliga A Gruppe 1
25. November 2108

Mit einem blauen Auge davon gekommen ist das Team von Trainer Norman Philipp beim abgeschlagenen Schlusslicht. Zur Pause lagen die Gäste, die auf Stammspieler Pascal „Pasi“ Stölze wegen einer Verletzung im Sprunggelenk verzichten mussten, durch das Tor von Fischer aus der 21. Minute in Rückstand. Zum zweiten Durchgang brachte der Concordia-Coach Paul Schierle für Christopher Kracke. Und der eingewechselte Spieler schaffte mit der ersten Szene den Ausgleich. Dann war Schlussmann Consti Fisher gefordert, der mit seinen Paraden zum letzten Rückhalt für die fahrige Concordia-Abwehr wurde. Nach gut einer Stunde löste Ji Bouasla dann Daniel Olobayo in der Offensive ab. Der Schachzug ging voll auf. Bouasla, seit gut 20 Jahren Concordia-Spieler, erzielte in der ersten und dritten Minute der Nachspielzeit die doch noch den Sieg bringenden Tore. Der Erfolg war auf Grund der überlegenen zweiten Halbzeit verdient, aber vom Zeitpunkt gegen die tapfer kämpfenden Heddernheimer natürlich auch glücklich. Unsere Aufstiegsmannschaft hat jetzt bereits beachtenswerte 31 Punkte auf dem Konto. rw
Concordiaa II: Fisher, Mettlach, Peter, Helberger, Kracke (46. Schierle), Olobayo (62. Bouasla), Grötzki, Schestag, Haarhaus, Vock, Vanselow. – Talent des Tages: Constantin Fisher.


Concordia – FC Tempo 2:1

Kreisoberliga Frankfurt
18. November 2018

Pomelo (1)

Concordia Eschersheim hat in der Kreisoberliga Frankfurt in den letzten Jahren schon einige bemerkenswerte Auftritte abgeliefert und gehört ohne Zweifel zu den spielstärksten, wenn auch nicht konstantesten Mannschaften der Klasse. Das Spiel an diesem eiskalten Sonntagnachmittag gegen hochambitionierte Serben sollte man jedoch keinesfalls verpasst haben, bot es doch wirklich alles, was den Sport so faszinierend macht. Und leider zeigten unsere Gäste nach dem Abpfiff alles, was man bei diesem Sport nicht sehen möchte.

Unsere Erste Mannschaft hat in den letzten zwei Wochen mit außergewöhnlichem Trainingseifer, zwei Kabinenfeiern, mitgebrachtem Einstandsessen (Danke Kenan) und nicht zuletzt einem Kopf und Kragen riskierenden Torwart bei Weiss-Blau ihre Begeisterung und Hingabe für den Fußball wieder einmal zum Ausdruck gebracht. Dieses Gefühl war dann auch auf dem Platz zu spüren. Als wäre die Mannschaft nicht in Trikots, sondern in Wikingerfellen auf den Platz gekommen. Kein Ball wurde verloren gegeben, schon unsere famose Sturmspitze Fabio Comes verteidigte gegen die Abwehrhünen der Serben den Ball mit Verve und technischem Können, immer wieder unterstützt von unseren kampfeslustigen Außen Adi Mohr und J.P. Schlevogt. So war es auch in der 22. Minute Fabio Comes, der vom Ex-Profi Pilipovic im Strafraum unsanft zu Fall gebracht wurde und damit das 1:0 per Elfmeter durch den erst 19-jährigen Saba Kvaratskhelia ermöglichte. In der Folge sah sich die Concordia wütenden Angriffen der Serben ausgesetzt, die jedoch immer wieder vom lauf- und kampfstarken Mittelfeld um Josch Stein und Matthias Müller gestoppt und dann vom Torschützen Saba K. in kluge Konter umgemünzt wurden. Bereits zur Halbzeit war die gutgefüllte Südtribüne von dem packenden Spiel beider Mannschaften restlos begeistert, bot doch auch der FC Tempo technisch versierten Kampfsport und bewies, warum er erst zweimal in dieser Saison unterlegen war.

Nach der Pause und dem von Jaennine und Diana hervorragend angeleiteten Abseitsbar-Aufwärmprogramm für Nichtsportler zeigte der FC Tempo, warum er so schwer zu schlagen ist und drängte die Concordia für 20 Minuten tief in die eigene Hälfte. Doch bis auf einen Pfostenschuss aus fünf Metern nach flacher Hereingabe ließ unsere Abwehr mit den bärenstarken Tesar, Weymann, Ringheim und Zahrani einfach nichts zu. Den Rest erledigte Benni Kress, der den Schmerzen trotzte, die noch vom vergangenen Wochenende übrig waren. Chapeau. Und so geht der Heinz Blüm Ehrenpreis des besten Spielers nach dieser denkwürdigen Schlacht an: Die Abwehr. Und das Mittelfeld. Und den Sturm. Es war einfach nicht möglich, nach dieser grandiosen Mannschaftsleistung einen Spieler heraus zu heben. Denn nachdem die Serben sich 20 Minuten ohne Torerfolg abgerackert hatten, nahmen unsere Spieler das Heft wieder in die Hand und der eingewechselte Keno-Leon Hartmann erlöste die vor Aufregung nicht mehr stillstehenden Trainer Stipp und Schwuchow in der 79. Minute mit einem knallharten „Pfund“ ins rechte Eck. Auch die eingewechselte Flo Ilcken und Torben Wissel erwischen einen starken Tag und so trafen die Gäste lediglich in der Nachspielzeit zum nicht mehr relevanten 1:2.

Was nach dem Abpfiff folgte, wurde dem Spiel leider nicht gerecht. So musste schließlich der Schiedsrichter unter Polizeischutz zu seinem Wagen gebracht werden. Was dadurch in den Hintergrund geriet, jedoch nicht vergessen werden sollte: Gewonnen haben wir das Spiel aufgrund einer geschlossen starken Mannschaftsleistung völlig zu Recht. Und das muss für heute reichen…

Das schreibt die FNP:

Concordia Eschersheim – FC Tempo 2:1 (1:0). – Nach einem Foul an Fabio Comes gab es Elfmeter: Saba Kvaratskhelia traf zum 1:0 (22.). Mit einem strammen 18-Meter-Schuss erhöhte Keno Hartmann auf 2:0 (79.). In der Nachspielzeit verkürzte Goran Grijak. Zuvor hatte Aleksandar Simic die Rote Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung gesehen (85.). Nach dem Schlusspfiff folgte die Eskalation: Mehrere Tempo-Akteure bedrängten Schiedsrichter Marius Bürkin (Schöneck), dabei kam es zu Handgreiflichkeiten. Stefan Stankovic sah ebenfalls „Rot“. Platzordner reichten nicht, um den Unparteiischen zu schützen, so dass auch noch die Polizei geholt werden musste. Concordia-Coach Roland Stipp war trotz des Sieges bedrückt: „So macht Fußball keinen Spaß. Das ist ein trauriger Tag für Tempo, die ich sonst gar nicht so kenne.“ (Omü)

 

Concordia II – FC Tempo II 3:1 (1:1)
18. November 2018
Kreisliga A Gruppe 1

Die Tempo-Fußballer gehen früh in Führung, als Kapitän Christopher Kracke von der tief stehenden Sonne geblendet ein Kopfball im Mittelfeld misslingt. Das spielt ihnen offensichtlich in die Karten, weitere Chancen folgen. Aber unser personell wieder erstarktes Team legt sich mächtig ins Zeug und Eigengewächs Yago Fink gelingt noch vor dem Pausenpfiff der Ausgleich. In den zweiten 45 Minuten setzt sich das Kombinationsspiel des Neulings durch und der von Trainer Norman Philipp eingewechselte Ji Bouasla erzielt das 2:1. Den Deckel drauf macht wieder der junge Fink mit dem dritten Concordia-Tor. Gute Vorarbeit leistet der laufstarke Paul Grötzki. Die Mannschaft mit Fisher, Kracke, Peter, Stölze, Fink, Nick Helberger, Haarhaus, Schestag, Olobayo, Grötzki sowie den Ersatzspielern Schierle, Bouasla, Vock und Vanselow verdient sich Lob in diesem nicht einfachen Spiel. Sie klettert mit 28 Punkten auf Platz sieben. Talent des Tages: Yago Fink. rw


SC Weiss-Blau – Concordia 0:1

11. November 2018
Kreisoberliga Frankfurt

kressiVon Martin Gutmann

Als in der letzten Woche Paul Pogbas langsamster Elfmeteranlauf aller Zeiten (26 Trippel-Schritte, verschossen) skurrile Internetblüten trieb, konnte niemand ahnen, dass der Begriff „langsam“ völlig neu definiert werden muss. Doch als Jonas Paul Schlevogts Siegestreffer im Tor des SC Weiss-Blau „einschlägt“, sind die mitgereisten Concorden-Fans glücklich und diskutieren, ob jemals ein Ball langsamer in ein Tor geschossen wurde.

An diesem erneut viel zu warmen Herbstsonntag beginnt die Concordia konzentriert gegen das Team von Trainer Jamal Er-Rjah. Beiden Mannschaften merkt man die Verunsicherung durch die aktuelle Tabellensituation an und so entwickelt sich ein typisches, aber faires Kampfspiel. Weiss-Blau wird nach Ecken und Freistößen halbwges gefährlich und uns bleibt das Verletzungspech treu. Bereits nach zehn Minuten muss Pablo Perira das Feld verlassen und nur wenig später erwischt es auch Simon Kramer mit einer Zerrung – glücklicherweise haben wir dieses Mal eine starke Bank zur Verfügung. Das Spiel findet hautsächlich im Mittelfeld statt, wo Matthias Müller, Keno Hartmann und Joscha Stein eine starke Leistung abliefern. Auch unsere beiden Innenverteidiger Benni Tesar und Maxi Weymann überzeugen durch gutes Stellungsspiel, gewonnene Zweikämpfe und ordentlichen Spielaufbau und so lassen wir aus dem Spiel heraus nur wenig zu. Nach vorne geht allerdings auch nicht viel, da unsere Außen bei Anspielen sofort hart attackiert werden und kaum Zeit haben, Lösungen zu finden.

In der zweiten Hälfte macht der sehr schnelle und quirlige Naser Al Abdullah unserem Linksverteidiger Flo Illcken zu schaffen und bringt ab und zu Gefahr über die Außenbahn. Manchmal wünschte man sich, unsere Stürmer würden es dem Cottbuser Streli Mamba gleichtun und den Ball mal im Sitzen ins Tor befördern. Unsere Chancen lassen wir nämlich wie üblich liegen, bis uns schließlich J.P. Schlevogt mit seinem „Hammer“ von der Strafraumkante nach einer Ecke erlöst. Der nicht richtig getroffene Ball „schleicht“ sich geradezu durch den voll besetzten Sechzehnmeterraum vorbei an Freund und Feind flach ins rechte Eck.

Danach ist Kampf gefragt und den bekommen wir geboten. Die Concorden-Fans befinden sich bereits in Vorfreude auf die Einmann-Büffelherde Ante Rebic und das Frankfurter „Teufelsdreieck“ (11Freunde), als der sichere Benni Kress noch einmal Kopf und Kragen riskieren muss und auf schlimmste Weise mit dem nicht zurück ziehenden Oscar Kosok zusammen prallt. Im Krankenhaus werden eine Brustkorb- und Lungenprellung sowie geplatzte Gefäße diagnostiziert, doch noch Blut spuckend fragt er aus dem Krankenwagen, ob wir den Sieg nach Hause gefahren haben. Matthias Müller vertritt unseren tapferen Kapitän in den letzten Minuten im Tor. Der Sieg gerät nicht mehr in Gefahr, nach Feiern ist aber ob der Heftigkeit des Aufpralls auch niemandem zu Mute. Und so tanzt zwar keine Concorden-Dorfgemeinschaft unter gleichgültigem Sternenhimmel, doch die drei Punkte werden mit Genugtuung und großer Erleichterung an den Rosegger entführt. Und das muss für heute reichen…

FC Mainfeld – Concordia II 1:4 (0:2)
Kreisliga Frankfurt Gruppe 1
11. November 2018

Das Team von Trainer Norman Philipp hat den Bock umgeworfen und nach mehreren sieglosen Wochen erstmals wieder drei Punkte geholt. Und das absolut verdient in einem Spiel mit zehn Gelben und einer Gelb-Roten Karte für einen Mainfelder Sünder (31.). Louis Haarhaus hat früh unsere Farben in Führung gebracht (14.), als es dann auf Seiten der hektischen Gastgeber in diesem Kampf um die Vorherrschaft im Tabellenmittelfeld durch Schiedsrichter Stefan Klein Karten schier “regnete”.
Der coole Verteidiger Sören Rettenbacher sorgte mit dem 2:0 zwei Minuten vor dem Pausenpfiff  für Beruhigung. Zum zweiten Spielabschnitt brachte Trainer Philipp für den debütierenden England-Import Jake Varty und Sebastian Vock Daniel Olobayo und Routinier Ji Bouasla. Die einsatzfreudigen und ehrgeizigen Mainfeld-Spieler sammelten weiter Karton, kamen aber nach gut einer Stunde trotz Unterzahl zum Anschlusstreffer. Doch die Hoffnungen des FCM zerstoben, als der eingewechselte Emil Vanselow den zwei-Tore-Abstand wieder herstellte (73.). Den Schlusspunkt setzte Top-Torjäger Haarhaus mit einem verwandelten Strafstoß (76.). So war man im Concordia-Lager voll des Lobes über die Mannschaftsleistung von Fisher, Rettenbacher, Lindner, Peter, Stölze, Varty, Kracke, Schierle, Schestag, Haarhaus, Vock – Einwechselspieler: Olobayo, Bouasla, Vanselow. rw

 


Germania Enkheim – Concordia 1:0

Kreisoberliga Frankfurt
4. November 2018

Von Martin Gutmann

Fußballspiele können so schön sein. Wenn die „eigene“ Mannschaft einen überragenden Auftritt hinlegt. Oder gegen einen hohen Favoriten einen Punkt ergaunert. Oder wenn man eine lange nicht gesehene spielerische Klasse geboten bekommt oder eben einfach nur einen „lucky punch“ als deutlich unterlegenes Team landet. Kurz: Wenn man also beispielsweise aktuell Fan von Eintracht Frankfurt ist und vom neuen „Magischen Dreieck“ schwärmt und sich unweigerlich an Autoaufkleber aus den 1980er Jahren erinnert fühlt: „Hupen zwecklos, Fahrer träumt von Eintracht Frankfurt.“ Gleiches gilt natürlich auch für den Amateurfußball. Dort stünde man an diesem grauen Sonntag-Nachmittag als Enkheimer auf der „schönen“ Seite dieses manchmal so ungerechten Sports. Als Anhänger der Concordia könnte man sich mit geradezu heiligem Furor über ungenutzte Möglichkeiten, nicht bekommene Elfmeter und unnötige Gegentreffer ärgern. Man kann natürlich auch Fußballweisheiten von vergangenen Helden zitieren: „Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß.“

Die von Trainer Roland Stipp angeleitete Concordia pfeift vor dem Anpfiff personell aus dem letzten Loch und kann zu Beginn gerade einmal EINEN Auswechselspieler stellen. Es fehlen zehn Spieler aus unserem Kader. Trotzdem bietet die Elf auf dem fast schon WM-tauglichen Rasen eine beherzte Vorstellung und erspielt sich über Jonas Schlevogt (beste Leistung in dieser Saison) und Adi Mohr vier Großchancen in der ersten Halbzeit, liegt aber nach acht Minuten und einer Ecke mit 0:1 zurück. Keine Minute zuvor übersah der eigentlich ordentlich pfeifende Schiedsrichter Meiko Becker leider ein glasklares Foulspiel an Adrian Mohr, als dieser einschussbereit von hinten an der Schulter umgerissen und so an der da schon verdienten Führung gehindert wird. Kurz zuvor und kurz danach läuft der diesmal lauf- und kampfstarke Jonas Schlevogt allein auf den Torwart zu, vergibt aber etwas umständlich. In der zweiten Halbzeit haben wir es, zurück liegend auf großem Rasen, schwerer, zumal die Beine gegen Ende müder werden. Wir erkämpfen uns allerdings auch in dieser Hälfte ein Chancenplus. Insgesamt war  das ein richtig gutes Spiel und die Niederlage völlig unnötig, zumal die Gastgeber trotz unserer immer offensiveren Spielweise kaum einmal einen gefährlichen Konter setzen können. Positiv waren auch die Einwechslungen des lange verletzten Pablo Pereirra, des erstmals spielberechtigten Erik Eichler und von Fußballgott Yuriy Dutchak sowie die souveräne Partie rechts hinten von Nick Helberger aus der Zweiten Mannschaft.

Und aus gegebenem Anlass noch eine kurze Anmerkung: Ihr gewinnt und Ihr verliert ZUSAMMEN. Das heißt für mich nach dem Spiel: Zusammen Auslaufen, zusammen Ärgern, aber nicht mit bissigen Sprüchen in der Kabine verschwinden. Auch auf dem Feld bietet es sich angesichts der zuletzt so unglücklich verlaufenden Spiele an, sich auf seine eigene Leistung zu konzentrieren und das Kritisieren der Mitspieler zu unterlassen. Denn die könnten einem ja die nächste Chance auflegen. Nur mal so als Tipp. Und das muss für heute reichen…

 

DJK SW Griesheim – Concordia II 1:0 (1:0)
4. November 2018
Kreisliga Frankfurt Gruppe 1

Durch Krankheiten und Verletzungen extrem gebeutelt fuhr die Zweite Mannschaft am Ende der englischen Woche mit nur 13 Mann zum Abstiegskandidaten nach Griesheim. Duplizität der Ereignisse: Wie in Ginnheim quittierte das Team von Trainer Norman Philipp sehr früh das 0:1 durch De Blasio (2.). Und auch was danach noch geboten wurde, ist mit den Leistungen zu Beginn der Runde nicht zu vergleichen Während es am Mittwochabend noch zu einem Punktgewinn gereicht hatte, war der Coach verständlicherweise enttäuscht von der neuerlichen Niederlage. rw
Concordia II: Fisher, Kracke, Mettlach, Peter, Stölze, Schierle, Bouasla, Vock, Schestag, Olobayo (70. Wiezorek), Bayram (66. Rettenbacher).


Concordia – SV Blau-Gelb 2:1

28. Oktober 2018
KOL Frankfurt

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Die Abseitsbar-Damen Jeanninne und Diana müssen an diesem grauen, regnerischen, kalten und insgesamt schlicht ungemütlichen Herbstsonntag erstmals in dieser Saison die Heizung in Ihrer Hütte anfeuern und werden danach von ebenfalls (Wärme- und Bier-) Bedürftigen fast überrannt. Deshalb sei hier erwähnt, dass der Eintritt natürlich kostenpflichtig ist – aktuelle Tarife sind bei den beiden Damen zu erfragen. Unbestritten bleibt Ihr Status als Glücksbringerinnen, da die Bilanz bei gleichzeitiger Anwesenheit fast verlustpunktfrei ist. Ich hoffe, Ihr habt verstanden.

Im Spiel gegen den Tabellenvorletzten hatten wir uns schon im Pokal schwergetan und so ist die Mannschaft erstmals seit längerer Zeit von Beginn an auf dem Posten, lässt kaum etwas zu und kommt bereits in der sechsten Minute nach gutem Vertikalpass von Flo Ilcken zum 1:0 durch Benni Tesar, der seinen Gegenspieler mit gutem Timing schlecht aussehen lässt und dann auch noch den Torhüter umkurvt, ehe er den Ball über die Linie schiebt. Im laufstarken Mittelfeld werden die meisten Angriffe bereits früh abgefangen und die sicher stehende Abwehr um die starken Debütanten Maximilian Weymann und Torwart Constantin Fisher erledigt den Rest. In der 32. Minute nimmt sich schließlich Josch Stein ein Herz, zieht aus 18 Metern ab und trifft unhaltbar in den Winkel – es hießt 2:0. Die trotz Bundesligakonkurrenz und wieder laufender Croc-Heizung ordentlich gefüllte Concorden-Tribüne freut sich bereits auf eine gemütliche Halbzeit ohne drängende Niederlagensorgen mit Worscht und Schobbe, als wir einen Einwurf des Gegners verschlafen und den Anschlusstreffer kassieren. „O tempora, o mores“ erklärt Philipp Stielow und schafft es, in nur vier Worten treffend Verteidigungsverhalten der Mannschaft und Wahlverhalten der hessischen Bürger zusammenzufassen. Muss man auch erst einmal schaffen in diesen Zeiten des Sittenverfalls. Und so wird man ja über die bayerischen Exporte nach Berlin kaum positive Meinungen finden – die bayerischen Exporte nach Frankfurt jedoch (in Form von Philipp Doblhofer) sind so gut angekommen, dass wir sie (ihn) eigentlich nicht wieder gehen lassen wollen. Und doch scheint es so, als muss nun der Philipp und nicht der Horst zurück nach Bayern – ungerecht und schlecht für die Concordia und ganz Deutschland. Und so wird an der Abseitsbar skandiert: “Wir wollen Doblhofer, nehmt Ihr den Seehofer!”

In der zweiten Halbzeit merkt man der Mannschaft Ihre Verunsicherung nach zuletzt drei Niederlagen in Folge an. Wir nutzen die Breite des Platzes im Aufbauspiel nicht und kommen so gelegentlich früh in Bedrängnis, den Ball zu verlieren. Schließlich verschleudern wir auch noch unsere Konterchancen leichtfertig, selbst ein Drei-gegen-eins-Angriff wird sträflich lässig vergeben. Und so können wir uns am Ende bei Constantin Fisher bedanken, der in der letzten Minute einen halbherzigen Heber dank seines guten Stellungsspiels entschärfen kann. In der Kabine ist große Erleichterung zu spüren und so kann die Concordengemeinschaft bei Wildschweinbratwurst endlich mal wieder einen dreifachen Punktgewinn feiern. Und das muss für heute reichen.

Das schreibt die FNP:
Concordia Eschersheim – SV Blau-Gelb 2:1 (2:1). – Nach einer längeren Negativserie mühte sich die Concordia trotz vieler Chancen zu einem Sieg gegen den Tabellenvorletzten. Einen schönen Pass von Florian Ilcken verwertete Benjamin Tesar zum 1:0 (6.). Joscha Stein legte mit einem beherzten Schuss aus 18 Metern nach (32.). Dann wurden die Gastgeber nachlässig. Bei einem Einwurf für Blau-Gelb schien die Eschersheimer Abwehr Gästeakteur Ahmad Helmand vergessen zu haben. Der stand mutterseelenallein vor Keeper Constantin Fisher und verkürzte auf 1:2 (39.). Nach der Pause verlor das Spiel an Qualität. Die Gastgeber vergaben einige gute Kontermöglichkeiten, Blau-Gelb mühte sich, war aber nicht sehr zwingend. Nur einmal musste der souveräne Fisher noch eingreifen, als er den Ball an die Latte lenkte (78.). „Die Jungs haben spielerisch ein bisschen den Faden verloren, aber auch gekämpft wie die Löwen“, zeigte sich Concordia-Trainer Roland Stipp zufrieden. (omü)


FC Kalbach II – Concordia 2:1 (1:0)

Kreisoberliga Frankfurt
21. Oktober 2018

Nach energischem Start mit hohem Pressing und einer vom “Unparteiischen” durch einen utopischen Abseitspfiff vereitelten Großchance bringt ein Patzer unser Team zunächst aus dem Tritt – Kalbach führt aus dem Nichts. Im zweiten Abschnitt haben wir von Anfang an Möglichkeit auf Möglichkeit. Zwischendurch bekommen die Gastgeber vom Schiedsrichter einen Elfmeter geschenkt und es heißt 0:2. Wir verkürzen durch Adi Mohr, lassen aber noch ein Dutzend echter Hochkaräter ungenutzt, darunter einen Foulelfmeter. Am Ende weiß keiner, wie ihm geschehen ist. Kalbach nimmt die mehr als glücklich gewonnenen Punkte natürlich gerne an und es sei ihnen auch gegönnt, aber zu fassen ist es eigentlich nicht.

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Das schreibt die FNP:

FC Kalbach II – Concordia Eschersheim 2:1 (1:0). – Die Gäste waren spielerisch besser, doch als Concordia-Torwart Benjamin Kress einen Kalbacher Schuss abprallen ließ, war Timo Enders zur Stelle (26.). Deutlich mehr zu tun hatte FC-Keeper Maurice Gilzinger, der von Coach Manfred Meyer ein Sonderlob bekam: „Er war der Vater des Sieges.“ Jounes Bökenkamp besorgte per Foulelfmeter das 2:0 (59.). „Ich gönne meinem Freund Manni Meier die Punkte, aber der Elfmeter war lächerlich, denn der Kalbacher ist ohne Gegenspieler über den Ball gestolpert. Leider wurde das Spiel so entschieden“, sagte Concordia-Trainer Roland Stipp. Kurz darauf verkürzte Adrian Mohr (61.). Kalbachs Marijo Papic sah dann für ein Foulspiel „Gelb-Rot“ und es gab Elfmeter (71.), doch Simon Kramer scheiterte an Gilzinger – den Nachschuss setzte Alexander Güldenring an den Pfosten. Stipp stellte fest: „Der Wille war da, aber die Lockerheit fehlt.“ (omü)


FC Posavina – Concordia 6:1 (3:0)

KOL Frankfurt
Sonntag, 7.10.2018

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In „Zeigler’s wunderbare Welt des Fußballs“ gibt es die beliebte Rubrik „Kacktor des Monats“. Nachdem Trainer Stipp das per GoPro aufgenommene Spiel gegen die vormals Tabellenletzten Kroaten auf dem Ausweichplatz in Bergen durchgesehen hat, können wir gleich reihenweise Vorschläge einsenden. Für das Durchsehen allerdings verlangt der Trainer noch vor Spielende vom Spielausschuss Schmerzensgeld.

Beißende Ironie ist natürlich selten ein guter Ratgeber, gerade, wenn händeringend nach dem „Warum“ gesucht wird. Unerklärlich bleiben die katastrophalen Fehler unserer Mannschaft, die eigentlich nach einem ordentlichen Dienstags-Spiel wieder in Tritt zu kommen schien. Doch bereits nach vier Minuten liegen wir, nach hanebüchenem Abwehrverhalten, mit 0:1 hinten. Gegen die robusten und teils überhart agierenden Posaviner gelingt unserem jungen Mittelfeld wenig – lediglich Matthias Müller weiß sich dort zu wehren. Nachdem unser Innenverteidiger Philipp Doblhofer nach (natürlich nicht geahndetem) Ellenbogenschlag mit blutender Nase auf der Bank Platz nehmen darf, fangen wir uns erst das 0:2 und schließlich das erste Bewerbungstor zu oben aufgeführter Rubrik zum 0:3 ein. Erst klären wir den Ball nicht, dann kommt Torwart Benni Kress völlig unnötig aus seinem Kasten und schließlich könnte Aitem Zahrani unaufgeregt klären, doch stattdessen rutscht er slapstickartig mit dem Ball ins Tor. Bezeichnend ist für unseren Auftritt auch, wie wir mit unseren Torchancen umgehen. Ringheim, Tesar und Güldenring sind bei den drei Großchancen viel zu unkonzentriert und so steht es zur Halbzeit 0:3. Roland Stipp hatte noch vor dem Spiel klare Anweisungen gegeben, doch angesichts der enttäuschenden Leistung aller Mannschaftsteile fiel ihm erstmals in mehr als siebenjähriger Amtszeit in der Pause buchstäblich nichts mehr ein als schweigend einen neuen Reiz zu setzen. Und so zeichnete er die neue taktische Ausrichtung an die Tafel und verließ wortlos die düstere Kabine.

In der zweiten Halbzeit dauerte es rund 15 Minuten, bis wir zu unserer ersten richtigen Torchance kommen. Torjäger Louis Haarhaus legt den Ball nach gutem Pass von „Yago“ Fink am gegnerischen Torwart vorbei und wird von diesem im Strafraum übelst von hinten umgetreten. Es gibt zwar Elfmeter, allerdings völlig unverständlicherweise keine Rote Karte. Saba Kvaratskhelia bricht des Universums unveränderliche Gesetze und verwandelt NICHT. Der Torwart hält den gar nicht so schlecht geschossenen Elfmeter, hätte aber, nur das ich es erwähnt habe, gar nicht mehr auf dem Feld stehen dürfen. Und so ergeben wir uns einem 0:4, dass der oben aufgeführten Rubrik erneut alle Ehre machen würde (Schilderung wegen beißender Ironie von der Redaktion entfernt). Averil Ringheim verkürzt nach guter Vorarbeit von Haarhaus auf 1:4 (was ja irgendwie passt), danach fangen wir uns noch zwei weitere Konter ein. Nachdem wir eindrucksvoll bewiesen haben, dass uns die Balkanwochen nicht liegen, hoffen alle Unterstützer nun auf eine Reaktion der Mannschaft. Und dass muss für heute reichen…


Concordia – Union Niederrad 0:0

Dienstag, 2. Oktober 2018
Kreisoberliga Frankfurt

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Das schreibt die FNP:

Concordia Eschersheim – Union Niederrad 0:0. – In der umkämpften Partie hatten die Gastgeber gegen die sehr defensiv eingestellten Niederräder Schwierigkeiten eine Lücke zu finden. Und wenn es doch einmal gelang, hatten die Stürmer Pech – vier Mal trafen die Eschersheimer den Pfosten. Und in der Nachspielzeit köpfte Simon Kramer den Ball an die Unterkante der Latte, von wo die Kugel an den Innenpfosten ging, dann aber wieder ins Feld zurück sprang. „Die Jungs sind momentan etwas verunsichert und ganz schön müde“, stellte Concordia-Trainer Roland Stipp fest, meinte aber auch: „Wir werden wieder besser.“ Niederrads Spielausschuss-Boss Wolfgang Schwenk meinte: „Wir haben uns durch unseren körperlichen Einsatz den Punkt verdient.“ (omü)

Weiter geht es am Sonntag, 7. Oktober (15 Uhr)
FC Posavina – Concordia (KOL), Am Landgraben/Bergen
Germania Ginnheim – Concordia II (KLA1), Ginnheimer Wäldchen