Flockis Corner

SV Blau-Gelb – Concordia 3:3 (2:0)

19. Mai 2019
Kreisoberliga Frankfurt

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Von Martin Gutmann

Unter der Rubrik berühmteste Vulkanausbrüche muss zunächst die im 17. Jahrhundert vor Christus datierte Eruption von Santorin genannt werden, die (wahrscheinlich) das Ende der Minoer bedeutete und womöglich sogar in Zusammenhang mit den Geschichten um das Ende des sagenumwobenen Volkes Atlantis steht. Beeindruckend ist noch heute die wunderschöne Kaldera, an deren Hänge sich malerische Orte wie Oia schmiegen. Unbedingt besuchenswert. 79 nach Christus brach der Vesuv aus, 1883 Krakatau und 1980 der Mount St. Helens. 2019 folgte dann der Mount St. Stipp, wenn auch nicht mit ganz so dramatischen Folgen. Ein Plastikeimer segnete das Zeitliche und die Hose des Vizepräsidenten wurde nass als unser Trainer explodierte. Nur bedingt sehenswert war das Spiel gegen den nun abgestiegenen SV Blau-Gelb. Man konnte kaum seinen Augen trauen: In den ersten zehn Minuten folgte eine Großchance für die Concordia auf die nächste, doch dann gerieten wir durch schlechtes Abwehrverhalten innerhalb kürzester Zeit in Rückstand und fast schon auf die Verliererstraße. Zunächst patzte erst unsere neuformierte Hintermannschaft und dann erstmals grob der Schiedsrichter, der nach Torben Schönles Ballkontakt einen Elfmeter pfiff, den Niklas Spies sicher verwandelte (12.). Dann nutzte Jonas Fabian nur zwei Minuten später eine krasse Unaufmerksamkeit. Und als der völlig überforderte Schiedsrichter drei Abseitspositionen in Folge (in einer Szene) nicht abpfeifen wollte, kam es zum oben erwähnten Ausbruch. In Folge dessen nahm der Schiedsrichter das dritte Gegentor tatsächlich zurück.

Anschließend stellten die Trainer um, doch Benni Kress rettete noch zweimal gegen allein auf ihn zulaufende Stürmer. Zur Halbzeit half Konfuzius: „Du kannst den Hahn zwar einsperren, die Sonne jedoch geht dennoch auf”  – sprich: wir werden dennoch Tore schießen. Und so gewann die Concordia mit der Einwechslung des weisen Simon Kramer hinten an Sicherheit und durch die jungen Thorben Wissel und Christoph Sieber endlich auch im Spiel nach vorne an Durchschlagskraft. Ein Doppelpack des um die interne Torjägerkrone kämpfenden Averil Ringheim (Man of the Match, congrats) brachte uns das 2:2 (60. und 61.). Doch postwendend gab der Schiedsrichter einen Elfmeter, der uns wieder in Rückstand brachte (67.) und der von den Zuschauern, sagen wir „ungläubig“, aufgenommen wurde. Schließlich gelang dann unserem Torjäger Alex Güldenring das Kunststück, einen Freistoss aus fünf Metern, alle Mann des Gegners standen auf der Torlinie, auch im zweiten Versuch zu versenken (natürlich hatte der Schiedsrichter das erste Tor von Keno Hartmann zurückgepfiffen). Es hieß also doch noch 3:3. Die Einstellung der Spieler war “ohne Tal und Fehdel” (Jochen Hageleit) und da der weise Chinese hat Recht, wenn er sagt: „Je stiller man ist, desto mehr kann man hören“. In diesem Sinne: Das muss für heute reichen…


Concordia – Kalbach II 3:1 (2:0)

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Von Martin Gutmann

Jeder Fussballanhänger hat ein Erlebnis, dass ihn/sie mit diesem Sport verbindet. Bei mir war das die WM 1982 in Spanien, als Italien mit Dino Zoff, Marco Tardelli und Paolo Rossi spielte. Brasilien bot Falcao, den eleganten Socrates und den „weißen Brasilianer“ Zico auf. Argentinien hatte den rustikalen Alberto Tarantini und natürlich „die Hand Gottes“, Diego Maradonna. Frankreich baute auf Michel Platini, Alain Giresse und Jean Tigana, der so elegant zu verteidigen wusste, dass es den Försterbrüdern die Schamesröte ins Gesicht trieb. Für Deutschland spielte neben den erwähnten Holzhackerbuben noch „Omma“ Stielike, Paul Breitner, Manni Kaltz, Horst Hrubesch, Felix Magath, Klaus Fischer, Karl-Heinz Rummenigge und der junge Lothar Matthäus. Im Gedächtnis bleibt mir aber immer das Halbfinale gegen Frankreich, dass ich als junger Austauschschüler in Frankreich sah. Als Toni Schumacher den armen Patrick Battiston brutalst foulte und dann kaugummikauend neben dem bewusstlosen Franzosen stand, durch nichts in seiner eigenen Selbstherrlichkeit zu beeindrucken. Damals zog ich mein Deutschlandtrikot aus und bin seitdem auch nie wieder auf die Idee gekommen, eines anzuziehen. Für Deutschland lief  auch die unvergleichliche „Walz aus der Pfalz“ auf – Hans-Peter Briegel, dessen Markenzeichen es war, ohne Schienbeinschoner zu spielen. Ich muss mir immer vorstellen, was bei einem Duell Neymar gegen Briegel nach den Regeln von 1982 herauskäme.

Auch im Amateursport kann man beeindruckende Dinge erleben. Wenn sich Abseitsbardame Jaennine etwa in der Halbzeit beim Yuccapalmenstutzen die Fingerkuppe mit dem halben Fingernagel absäbelt, vom Präsidenten schnell ins Krankenhaus gefahren und dort genäht wird, danach aber wieder Ihren (ehrenamtlichen) Dienst antritt und sich nicht etwa nach Hause fahren lässt. Auf dem Platz passierte gegen den bereits als Absteiger feststehenden FC Kalbach II dagegen nicht sonderlich viel. Der schwache Schiedsrichter erkannte zwei Treffer von Güldenring und Ringheim wegen angeblichem Abseits nicht an (Videobeweis liegt vor), danach konnten wir durch den gut aufpassenden Jonas Schlevogt in der 27. Minute und schließlich kurz vor der Halbzeit durch Alex Güldenring mit 2:0 in die Pause gehen. Direkt danach trafen unsere Gäste einmal die Latte, hatten aber sonst praktisch gar keine Ambitionen, nach vorne zu spielen. Kalbach kam schließlich in der 85. Minute trotzdem zum Anschlusstreffer, bevor Alex Güldenring nur zwei Minuten später zum Endstand traf. „Wenn Du schon kein Stern am Himmel sein kannst, sei wenigstens eine Lampe im Haus“, sagt der weise Chinese. Unser Ex-Torhüter Thomas Franz sagt dazu: „Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss“. Und dass muss für heute reichen…

Das schreibt die FNP:

Concordia Eschersheim – FC Kalbach II 3:1 (2:0). - Jonas Schlevogt (29.) und Alexander Güldenring (45./87.) schossen die Eschersheimer Tore, für Kalbach traf Nicola Dentico (85.). Concordia-Trainer Roland Stipp fasste sich kurz: “Wir haben es im vierten Anlauf endlich geschafft, einen Tabellenletzten zu besiegen. Dafür werden wir uns jetzt aber nicht die ganze Woche auf die Schulter klopfen.” (omü)

Concordia II – TuS Nieder-Eschbach 1:3 (1:1)

Die Eschbacher haben starke Spieler und rücken mit dem Dreier vom Rosegger auf den dritten Rang vor. Zur Aufstiegsrelegation reicht es nicht mehr. Für unsere A-Liga-Talente ist der achte Tabellenplatz trotz der Niederlage abgesichert. Damit konnte keiner vor der Runde rechnen. Nach einer Viertelstunde gelang David Schestag mit seinem sechsten Saisontor die Concordia-Führung, die aber fünf Minuten später schon wieder obsolet war. Nach gut einer Stunde sorgte ein Doppeleinschlag hinter Consti Fisher für den verdienten Sieg der Gäste, die in der Folge den aus unserer A-Jugend von Christopher Kracke  stammenden Philipp Sieber einwechselten. Dessen Zwilling Maximilian und der ein Jahr ältere Bruder Richard  steckten derweil in den Concordia-Aufwärmtrikots zur Vorbereitung auf das Kreisoberligaspiel gegen den FC Kalbach II . Beide wurden von Trainer Roland Stipp dann gut eine Stunde später zur zweiten Halbzeit auch auf das Feld gebracht. Drei Brüder im A-Jugend-Alter, alle eingewechselt, doch in zwei Vereinen und zwei Ligen. Stark Rekordverdächtig!

Concordia II: Fisher, Rettenbacher, Kracke, Schierle, Stölze (51. Back), Eichler, Bouasla, Vock, Evans, Schestag, Olobayo (63. Weldai). Trainer: Norman Philipp.


Concordia – Posavina 3:3 (0:2)

Das schreibt die FNP:

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Concordia II – Germania Ginnheim 6:4 (3:2)

Der Ginnheimer Ullrich eröffnete nach 20 Minuten den Torreigen am Rosegger. Doch der umtriebige Paul Grötzki und Sebastian Vock brachten unsere Talente mit 2:1 in Führung. Vor dem Pausentee egalisierte Ullrich für den Verein aus dem benachbarten Stadtteil erneut. Das machte jedoch keinerlei Eindruck auf  Christopher Kracke, der für die Grün-Weißen auf 3:2 stellte. Auch im zweiten Durchgang blieb der interessante Eindruck für die Zuschauer. Beide Teams gingen weiter auf Torjagd. Zum Dilemma für die Concordia kam es aber nach dem 3:3 (59.) des Ginnheimers Dilema nicht. Denn A-Jugendtrainer Christopher Kracke hatte nach 67 Minuten seinen „Profi-Auftritt“, als er aus größerer Entfernung einen Freistoß unvermittelt ins Germanen-Tor knallte. Keiner am Rosegger hatte damit gerechnet, doch der Ball war freigegeben. Aber auch die Ginnheimer ließen nicht locker und erzielten tatsächlich durch ihren Altstar Federico das 4:4 (74.). Paul Schierle sah mit seiner viel zu kurzen Rückgabe sehr unglücklich aus. Groß war der Jubel dann in der Schlussphase. Torjäger Grötzki brachte technisch gekonnt mit dem fünften Tor zehn Minuten vor Schluss die Krokodile erneut in Front. Dem „Talent des Tages“ Christopher Kracke blieb es dann Vorbehalten, mit seinem dritten Tor den umjubelten Sieg sicher zu stellen. Es war für die Zuschauer eine wahre Freude. Wie urteilte unser Coach Norman Philipp so treffend: „Es war ein wilder Ritt mit viel Tempo.“ Und Germania-Spielausschussboss Ralf Müller setzte an der Abseitsbar noch einen drauf: „Es hat Spaß gemacht zuzuschauen.“  rw

Concordia II:Fisher – Kracke, Schierle, Mettbach, Stölze, Bouasla, Mayer (72. Evans),  Vock, Olobayo (63. Vanselow) Grötzki (85. Rettenbacher), Schestag. – Bank: Peter.


Union Niederrad – Concordia 0:1 (0:1)

14. April 2019
Kreisoberliga Frankfurt

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Das schreibt die FNP

Union Niederrad – Concordia Eschersheim 0:1 (0:1). – Für Unions Spielausschuss-Boss Wolfgang Schwenk fiel der entscheidende Treffer der Partie von Alexander Güldenring aus „stark abseitsverdächtiger“ Position (43.). Die Niederräder boten dem Tabellendritten* über weite Strecken Paroli, was Schwenk zu dem Fazit veranlasste: „Das Ergebnis ist enttäuschend – unser Auftritt nicht, wir waren keinen Deut schlechter.“ Für den neuen Union-Coach Hicham Fagir war es ein unglücklicher Einstand. Sein Kollege Roland Stipp fand: „Wir hatten diesmal spielerisch nicht die Lockerheit wie zuletzt, haben aber gekämpft und als Mannschaft wieder überzeugt. Ich bin sehr stolz auf die Jungs.“ (omü)

*Wir sind natürlich Tabellenfünfter. Der direkte Vergleich gibt nur den Ausschlag, wenn am Ende der Saison zwei oder mehrere Mannschaften punktgleich sind. Aktuell zählt das Torverhältnis und da sind Tempo und Heddernheim besser als wir.

1. FC Rödelheim – Concordia II 2:2 (0:1).
Kreisliga A Gruppe 1

Spielausschuss Walter Dorn berichtete: “Der Schiedsrichter hatte die Pfeife schon im Mund um das Spiel zu beenden, da verursachen wir noch diesen Elfmeter – das war schon auch etwas Pech.” So hatte es auch Rödelheims Pressewart Volker Flauaus gesehen der sagte: „Die Gegentore waren Geschenke. Der Ausgleich ist glücklich.“ Die Concordia ging durch Marc Mayer zweimal in Führung (16./80.), Alexander Ulitzka (80.) und Benedikt Herbert (90., Foulelfmeter) glichen jeweils aus.


Concordia – FC Croatia 4:0 (2:0)

5. April 2019
Kreisoberliga Frankfurt

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Von Martin Gutmann
„Abducet praedam, qui occurit prior“ (die Beute nimmt, wer früher kommt – oder sinngemäß: der frühe Vogel fängt den Wurm), sagt der kundige Lateiner. Bei der Concordia ging an diesem vom Nieselregen „verhagelten“ Frühjahrs-Freitagabend-Spiel eigentlich gar nichts schief und die „Beute“, sprich den Sieg über den FC Croatia, nahmen sich unsere Spieler.

Schon früh wurde gegen die ersatzgeschwächten Kroaten deutlich, dass die Rosegger-Elf nicht gewillt war, Geschenke zu verteilen. Der Ball lief wie am Schnürchen, eine gelungene Kombinationen folgte der nächsten und der Gegner war dem Tempo ganz offensichtlich nicht gewachsen. So fiel schließlich das 1:0 durch „Man of the Match“ Averil Ringheim bereits in der zwölften Minute, nachdem Jonas Schlevogt den Ball in Bedrängnis hatte prallen lassen, Saba Kvaratskhelia auf den durchstartenden Adi Mohr gepasst und dieser präzise in die Mitte geflankt hatte, wo „Captain America“ die Kugel  wuchtig unter die Latte trat. Beflügelt vom starken Auftritt spielte die Mannschaft konsequent weiter nach vorne und belohnte sich in der 32. Minute mit dem 2:0. Wieder baute Dani Hopf mit Verstand von hinten auf, bis der toll aufspielende Keno Hartmann freigespielt war, der dann aus gut 20 Meter fulminant abzog und den Pfosten traf. Den Abpraller verwertete „Ave“ gekonnt aus zehn Metern ins kurze Eck. Weitere Großchancen sowie ein zweifelhaft nicht gegebenes Tor später pfiff der Schiedsrichter zur Halbzeit, ohne das die Kroaten großartig unser Tor gefährdet hätten.

Auch im zweiten Abschnitt setzte sich unsere Dominanz fort. Schließlich verwandelte der „gefoulte“ Alex „Goldi“ Güldenring einen eher zweifelhafte Elfmeter zunächst zum 3:0, um nach toller Vorarbeit von Maxi Sieber in der 69. Minute auch gleich zum 4:0 Endstand einzuschieben. „Wenn es nicht die Wahrheit ist, so ist es doch gut erfunden“, sagte einst Giordano Bruno, kurz bevor er auf dem Scheiterhaufen für seine Überzeugungen verbrannt wurde. Gleiches Schicksal droht unserem Trainer Roland Stipp keineswegs, wurde doch kurz nach dem Spiel die Verlängerung seines Kontraktes durch den Präsidenten und den Sportlichen Leiter bekannt gegeben und bei den Fans erfreut aufgenommen. Und so wurde an der gut besetzten Abseitsbar sehr viel von unserem hochtalentiertem Team und dessen Zukunftsperspektiven gesprochen, während die Mannschaft ein legendäres Kabinenfest feierte und dem kroatischen Trainer Konta ein Neururer-Zitat in den Mund gelegt wurde: „Wir waren alle vorher überzeugt davon, daß wir das Spiel gewinnen. So war auch das Auftreten meiner Mannschaft, zumindest in den ersten zweieinhalb Minuten“. Und das muss für heute reichen….

Concordia: Kress, Mohr, Dickmann, Kovacevic, Müller, Hartmann, Hopf, Kvaratskhelia (Sieber), Stein, Schlevogt (Güldenring), Ringheim (Kramer). Bank: Comes, Brendel, Fisher. – Tore: 1:0 und 2:0 Ringheim (12./34.), 3:0 und 4:0 Güldenring (60, Foulelfmeter/69.).

Das schreibt die FNP:

Die Concordia macht Spaß

Concordia Eschersheim – FC Croatia 4:0 (2:0). – Die Concordia griff früh an und spielte schnell – zu schnell für die ersatzgeschwächten Gäste. Averil Ringheim traf auf Vorlage von Adrian Mohr (12.) und per Abstauber nach einem Pfostenschuss von Keno Hartmann (34.). Die Kroaten waren mit dem Pausenstand gut bedient. Alexander Güldenring legte per Foulelfmeter (60.) und auf Zuspiel des A-Jugendlichen Max Sieber (69.) nach. Die beste Chance der Croatia war ein Pfostenschuss von Dennis Grancic (53.). Ein weiteres Tor der Concordia hatte der Schiedsrichter schon gegeben, aber Angreifer Simon Kramer bestätigte die Proteste der Gäste, wonach der Ball wohl vorher im Aus war. Das Tor wurde zurückgenommen. Es wäre das 5:0 gewesen.
„Es hat Spaß gemacht, der Mannschaft zuzuschauen“, sagte Trainer Roland Stipp, mit dem der Verein laut dem Sportlichen Leiter Francesco D’Aniello auch in der kommenden Saison „den gemeinsamen Weg weiter gehen“ wird. omü

Concordia II – FC Maroc 1:4 (1:4)

Kreisliga A Gruppe 1

Als Schiedsrichter Franz-Josef Korn aus Oberndorf, einem Ortsteil der Gemeinde Jossgrund im Main-Kinzig-Kreis rund 70 Kilometer nordöstlich von Frankfurt zwischen hessischen und bayerischen Spessart gelegen, eine drei Viertelstunde nach dem angesetzten Spieltermin am Rosegger endlich eintraf,  waren die Spieler beider Mannschaften schon auf den Ausfall der Begegnung eingerichtet. Und so abwesend traten unsere „Talente“ dann auch gleich nach dem Anpfiff bei herrlichem Frühlingswetter auf. Die Marokkaner wollen aufsteigen und können Fußball spielen. Sie haben schnelle, wendige und technisch beschlagene Stürmer, die für permanente Gefahr vor dem Concordia-Tor sorgten. Unsere Defensive war damit in der ersten Hälfte heillos überlastet und Torwart Consti Fisher wurde vier Mal locker bezwungen. Marc Mayers Ehrentor aus 20 Metern in den Winkel war ein kleines Trostpflaster.
Im zweiten Durchgang hatten die Männer von Trainer Norman Philipp endlich ein wenig mehr Zugriff auf das Spiel. Doch war die auch in dieser Höhe verdiente Niederlage nicht mehr abzuwenden. rw

Concordia: Fisher, Kracke, Vanselow, Peter, Mettlach, Schierle, Vock, Mayer, Schestag, Bouasla, Olobayo; Bank: Stölze, Beckenkamp, Evans, Varty.


Concordia – SG Westend 4:4 (1:4)

31. März 2019
Kreisoberliga Frankfurt

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Concordia domi, foris pax (Eintracht im Innern, Frieden außerhalb) sagt der kundige Lateiner und dies trifft nach diesem Fußball-Nachmittag am Rosegger sehr gut den Kern des Gesehenen.

Vor 135 handgezählten Zuschauern kam die Concordia gut ins Spiel und bereits nach fünf Minuten nach einem Freistoß von Daniel Hopf durch einen Kopfball von Joscha Stein zum 1:0. Leider führte das frühe Tor nicht zu der erhofften Sicherheit bei der Heimmannschaft. Vielmehr hatte man den Eindruck, die Concordia hätte in ein Hornissennest gestoßen. Und so griff die SG Westend um Torjäger Viktor Gonta mit Können und Verve das Tor des tapferen Benni Kress an, der uns mit zwei großartigen Paraden noch vor dem Ausgleich retten konnte, aber bereits in der neunten Minute machtlos war, als sich auf links Almir Pliska durchsetzte und den Ball unhaltbar in den Winkel schoss. Keine drei Minuten später war das Spiel gedreht, als Nikolai Tomasek nach Ecke und Strafraumgestochere den Ball aus kurzer Distanz zum 1:2 für Westend einschob. Mit einigem Glück konnte danach die Concordia das knappe Ergebnis halten und wieder zu einem geordneten Spielaufbau finden, kam jedoch kaum über gute Ansätze hinaus und nicht mehr gefährlich vor das Tor der Gäste. Nach dem fulminanten Auftakt schien sich das Spiel etwas beruhigt zu haben, doch Viktor Gonta zeigte in der 42. Minute seine ganze Klasse. Eine gute Flanke des starken Fuad Salihovic konnte eigentlich ordentlich nach außen abgewehrt werden, doch Gonta drehte sich unnachamlich und traf mit Wucht aus spitzem Winkel zum 3:1. Noch während die Trainer Stipp und Schwuchow Umstellungen in der Pause diskutierten, schlug der Ball Sekunden vor der Halbzeit nach einem 22 Meter-Freistoß von  Mirsen Mehmedovic zum ernüchternden 1:4 ein.
In der Pause wurden nur wenige Wetten auf Concordia Eschersheim abgeschlossen, doch das Team kam mit Wut im Bauch aus der Kabine zu dem erhofften frühen Anschlusstreffer durch den eingewechselten Jakob Dickmann (49.) nach Ecke von Dani Hopf. Mittlerweile machte auch das Tempo unserer unentwegt weiter anlaufenden Mannschaft dem Gegner zu schaffen und die Concordia fand endlich Räume. Die Standards von Dani Hopf waren eine Waffe, stets gefährlich, mit Härte und Präzision getreten. Dazu trieb Joscha Stein seine Mannschaft immer weiter nach vorne, ordnete, kämpfte und lief sich die Lunge aus dem Hals. Esad Golos, Vereinspatron der SG Westend, sagte nach dem Spiel voller Anerkennung, dass der Gegner gelaufen sei, „wie die Wahnsinnigen“. Und so verweigerte die ansonsten weit überdurchschnittlich gute Schiedsrichterin Felina Dietsch aus Langen zwar Simon Kramer zunächst noch einen Elfmeter, doch nachdem Jonas Schlevogt kurze Zeit später ebenfalls hart im Strafraum angegangen worden ware, gab es den Strafstoß. „Man of the match“ Dani Hopf behielt die Nerven und verwandelte zum 3:4 (78.). In der 84. Minute schließlich schlug er erneut von halb linker Position einen Freistoß auf das lange Eck und an Freund und Feind vorbei ins Tor. 4:4, Ausgleich, auf der Tribüne findet der Wahnsinn fette Beute. Kurz vor Schluss hätte die Concordia das Spiel sogar noch gewinnen können, doch Simon Kramer scheiterte.
Das 4:4 ist ein spektakuläres und ein gerechtes Ergebnis, beide Teams dominierten eine Halbzeit. An der Abseitsbar wird noch lange der tolle Kampfgeist unserer Mannschaft gegen einen sehr starken Gegner diskutiert, mit spätrömischer Dekadenz (Benni Mettlach) ein lauwarmes Getränk abgelehnt und die alte Weisheit „Wer zuletzt lacht, lacht am besten“ in  „Wer zuletzt lacht, hat es nicht eher begriffen“ verbessert. Und das muss für heute reichen…

Schiedsrichterin: Felina Dietsch (Langen). – Zuschauer: 120. – Tore: 1:0 Joscha Stein (5.), 1:1 Almir Pliska (9.), 1:2 Nikola Tomasek (12.), 1:3 Victor Gonta (42.), 1:4 Mirsen Mehmedovic (45.), 2:4 Jakob Dickmann (49.), 3:4 Daniel Hopf (77., Foulelfmeter), 4:4 Daniel Hopf (85.).

Das schreibt die FNP:

Concordia Eschersheim – SG Westend 4:4 (1:4). – Im ersten Abschnitt hatte der Tabellenzweite die reifere Spielanlage, auch unterliefen den Eschersheimern zu viele Fehler. Nach dem 1:0 durch Joscha Stein (5.) waren die Gäste am Zug: Almir Pliska (9.), Nikola Tomasek (12.), Victor Gonta (42.) und Mirsen Mehmedovic per Freistoß (45.) stellten auf 1:4. Nach dem Seitenwechsel zeigte das Team von Concordia-Coach Roland Stipp Moral. Jakob Dickmann (47.) und Daniel Hopf (76., Foulelfmeter/85.) schossen das Unentschieden heraus, am Ende war sogar ein Sieg drin. Stipp war vor allem von seinen erfahreneren Spielern beeindruckt: „Die Routiniers haben es umgebogen. Simon Kramer hat nach seiner Einwechslung viele Impulse gegeben.“

Concordia II – VfR Bockenheim 5:0 (0:0)
Kreisliga A Frankfurt (Gruppe 1)

Als Schiedsrichter Marc Dietmann mit dem Abpfiff den Triumph gegen den Aufstiegsaspiranten amtlich gemacht hatte, war Concordia-Trainer Norman Philipp zurecht stolz auf seine Spieler: „ Sie haben taktisch und läuferisch alle Vorgaben umgesetzt. Wir wollen keinen zum Talent des Tages herausheben. Die Ehre soll der kompletten Mannschaft zukommmen, so gut hat sie funktioniert.“ In seinem zweiten Seniorenspiel beeindruckte A-Junioren-Spieler Dario Jurkic auf der „Sechs“. Nach torloser erster Hälfte eröffnete Rückkehrer Marc Mayer (49.) den famosen Torreigen. Neuzugang Eric Eichler erhöhte nur zwei Minuten später auf 2:0. Jetzt hatten die Bockenheimer ihre beste Phase. Doch als Daniel Olobayo nach 65 Minuten auf 3:0 stellte, war das Spiel laut Mannschaftsbetreuer Walter Dorn durch. Für den Torschützen brachte Trainer Philipp Debütant Diogo Jesus De Olivera (73.) Eine Minute zuvor war Mayer sein zweites Tor zum 4:0 gelungen. Von der Bank kamen Emil Vanselow (75.) und Dylan Evans (77.) für „Pasi“ Stölze und David Schestag. Und Evans war es dann auch, der mit seinem Tordebüt (84.) zum nie erwarteten Endstand traf. Kompliment Jungs. rw

Concordia II:Fisher, Kracke, Mettlach, Schierle, Stölze, Jurkic, Schestag, Olobayo, Bouasla, Mayer, Eichler. Bank: Vanselow, Beckenkamp, Bayram, Evans, Diogo Jesus De Oliveira.


TuS Makkabi – Concordia 1:4 (0:2)

Sonntag, 24. März (eventuell fünf Tage vor Brexit), Bertramswiese
Kreisoberliga Frankfurt

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Von Martin Gutmann
„Es war ein wunderschöner Moment, als der Bundestrainer sagte, komm Steffen, zieh Dich aus, jetzt geht es los“, sagte einst Steffen Freund, darauf angesprochen, was er vor seinem ersten Länderspiel fühlte. Und so ging es auch den ohne Bundesligakonkurrenz zahlreich angereisten Concordenfans, die sich an der Bertramswiese am Hessischen Rundfunk eingefunden hatten, um ihre junge Mannschaft beim wiedererstarkten TuS Makkabi zu unterstützen. Makkabi, aufgrund der sehr unglücklich verlaufenden Hinrunde in höchster Abstiegsnot und mit einem eindrucksvollen Auswärtssieg bei der SG Westend im Rücken, begann mit hohem läuferischen und kämpferischen Aufwand und so entwickelte sich auf holprigem Rasen eine rassige, sehenswerte Partie. Es dauerte bis zur 24. Minute, ehe eine richtige Torchance heraus gespielt wurde, aber diese hatte es in sich. Nach einer Ecke konnte von den Makkabäern nur in die Mitte geklärt werden, wo Thorben Wissel den Ball mit der Brust annahm und dann volley unter die Latte schoss. Ein wunderschönes Tor zum 1:0, dass uns Sicherheit gab und, wie der gesperrte Saba Kvaratskhelia so treffend sagte, als „Dosenöffner“ fungierte. Nur acht Minuten später erhöhte der aufopferungsvoll kämpfende Averil Ringheim nach Pass von Kenan Kovacevic mit einem tollen Heber auf 2:0.

Makkabi versuchten nach der Pause mit aller Macht, den Anschlusstreffer zu erzielen. Im Mittelpunkt stand dabei immer wieder der gefährliche Ibrahim Abbouz, der aber auch mit einigen „Schwalben“ und einer Tätlichkeit im Rücken des Schiedsrichters auffiel. Doch die Concordia spielte weiter mutig nach vorne, Edin Zekan setzte sich gegen zwei Gegenspieler ganz stark durch, spielte den Torhüter aus und wurde von diesem gelegt. Dani Hopf  verwandelte den fälligen Elfmeter zum 3:0 (61.). Unsere abgeklärt spielende Mannschaft, aus der Joscha Stein mit einer phänomenalen läuferischen Leistung und, wie ihn Kathi Geppert liebevoll nennt, „der kleine Thorben“, noch hervorstachen, ließ nun kaum noch etwas zu. Letzterer wurde auch mit knappen Ergebnis vor Matthias Müller (verlor gefühlt keinen einzigen Zweikampf) und dem doppelten Torschützen Dani Hopf  zum „Man of the Match“ gewählt. Das Spiel schien eigentlich gelaufen, doch wie Johann Vogl so schön sagt: „In Schimpf und Spiel zeigt man oft der Wahrheit viel.“ Und so ging Abbouz erneut im Strafraum zu Boden und der Schiedsrichter hatte nun endlich Mitleid: Elfmeter und Tor durch den eigentlichen Übeltäter. Dani Hopf konnte diese Ungerechtigkeit in der 86. Minute mit einem kunstvoll eingerutschten „Halbvolley“ zum 4:1 ausgleichen und so gab es unter viel Applaus einen hochverdienten Auswärtssieg. Bereits am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen die SG Westend wird unsere Mannschaft gegen den Aufstiegsanwärter wieder auf eine harte Probe gestellt und könnte zahlreiche Unterstützung sicher gut gebrauchen.

…Und das muss für heute reichen.


Concordia – Spvgg. Griesheim 1:3 (0:1)

Kreisoberliga Frankfurt
17. März 2019

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Von Martin Gutmann
Die Gemütslage der Concordia-Unterstützer nach dem Spiel gegen den Tabellenletzten aus Griesheim beschreibt Johannes Brahms am besten: “Und sollte ich vergessen haben, jemanden zu beschimpfen, dann bitte ich um Verzeihung.” Eine katastrophale erste Halbzeit ohne jeglichen Biss und Zweikampfverhalten sah Trainer Roland Stipp, in der die Mannschaft nach 29 Minuten durch einen schlimmen Fehlpass im Spielaufbau und Andreas Kossak mit 0:1 in Rückstand geriet. Eigene Chancen gab es nicht zu vermelden oder, wie es unsere Physiotherapeutin Kathi Geppert so passend in der WhatsApp-Gruppe schrieb: “0:1, eher schleppend.” In der zweiten Halbzeit wurde zumindest der Einsatz besser und “Man of the Match” Averil Ringheim legte Saba Kvaratskhelia zum 1:1 (50.) auf. Noch alles drin, freute sich der geneigte Zuschauer, doch leider müssen wir hier nochmal Kathis trockene Spielzusammenfassung zitieren: “1:2 (85., Elfer); 1:3 (89., Elfer), Saba “Rot” (wegen Haltens vor dem Elfer). Schlechtes Abwehrverhalten im ersten Fall, schlechte Freistossausführung im zweiten. Dazu meinen die Chinesen: “Der eine erregt den Staub, und einem anderen fliegt er ins Auge.” Es war jedenfalls eine verdiente Niederlage, aus der unsere junge Mannschaft lernen muss. Und das muss für heute reichen…

Concordia II – MKSV Makedonija 5:3 (0:0)
Kreisliga A Gruppe 1
17. März 2019

Das schreibt die FNP:

“Laut Concordias Coach Norman Philipp ließ sich sein Team in der ersten Halbzeit von den erfahrenen Gästen „übertölpeln“. Marjancho Ristov (4./30.) und Thorben Schönle (22., Eigentor) besorgten die Pausenführung. Im zweiten Abschnitt ließen bei Makedonija die Kräfte gewaltig nach. Die Gastgeber legten nun los. Jihad Bouasla (49./56.), Paul Schierle (54.), Jonas Peter (74.) und Paul Grötzki (90.+1) sorgten für die drei Punkte. „Wir sollten nur noch zweite Halbzeiten spielen“, schlug Philipp vor. (gie)

Griesheim Tarik – Concordia 0:4 (0:2)

Kreisoberliga Frankfurt
10. März 2019

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Von Martin Gutmann

Bei Griesheim Tarik sah die Concordia eigentlich noch nie so richtig gut aus. Überhaupt waren Spiele im tiefen Frankfurter Westen bei den Concorden und Ihren Fans bislang eher unbeliebt. Erinnert sei nur an die Partie bei Tarik in der letzten Saison, als wir nach zehn Minuten und zwei Ecken 0:2 hinten lagen und als es im weiteren Verlauf auch nicht besser wurde. Zwar sagte Sören Kierkegaard so treffend auf das Leben bezogen: „Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit“, doch in Bezug auf das damalige und das jetzige Spiel in der Lärchenstraße trifft der Spruch des dänischen Philosophen nun einmal nicht zu – diesmal macht der Vergleich glücklich, denn man erkennt eine tolle Entwicklung bei unserem Team.

Unsere Mannschaft bot eine engagierte und auch spielerisch ansehnliche Leistung gegen den Tabellendritten. Tarik trat unter anderem mit Rückkehrer Issam Chami und dem im Winter von den „Speuzern“ aus der Verbandsliga abgeworbenen Robert Kohns an. Letzterer hatte in den Spielen gegen Heddernheim (drei Tore) und TSG Niederrad (zwei) bereits fünfmal getroffen, konnte gegen uns aber keinen großen Einfluss auf das Spiel nehmen. Unser „Man of the Match“ Saba Kvaratskhelia hingegen, auch „das georgische Skalpell“ genannt, überzeugte mit tollen Pässen und Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Überhaupt hatte man den Eindruck, dass sich unsere Mannschaft „gefunden“ hat, denn sie spielte wie aus einem Guss und bot einfach beste Unterhaltung. In der 23. Minute wurde Averil Ringheim im Strafraum von den Beinen geholt und Saba verwandelt den daraus resultierenden Strafstoß zum 1:0. Bereits acht Minuten später bediente Keno Hartmann den ebenfalls stark aufspielenden Edin Zekan, der zum 0:2 vollendete. Wir ließen in der ersten Halbzeit kaum Chancen zu, lediglich Abwehrhüne Chami kam zu einem gefährlichen Kopfball. Die Concordia hingegen ließ weitere beste Möglichkeiten aus, ganz wie wir es gewohnt sind.

Wer noch leise Zweifel an einem Auswärtssieg hegte, wurde von der Mannschaft eines Besseren belehrt. Der Ball lief wie am Schnürchen, immer wieder konnten unsere Mittelfeldspieler sehenswerte Pässe in die Spitze spielen und schließlich machte Saba in der 69. Minute mit seinem 3:0 „den Sack zu“, wie der anwesende Kreisfußballwart Rainer Nagel treffend feststellte. Die Concordia dieser Tage zeichnet ja aus, dass sie immer weiter nach vorne spielt – und so erzielte nach toller Vorarbeit von Keno Hartmann, Jonas Schlevogt und Fabio Comes der eingewechselte Adi Mohr das 4:0.

Den „Heinz Blüm-Ehrenpreis des besten Spielers hätte diesmal eigentlich die Mannschaft verdient, in der einfach jeder Spieler seine Aufgabe souverän erfüllte. Kierkegaard meint: „Das Leben kann nur in der Schau nach rückwärts verstanden, aber nur in der Schau nach vorwärts gelebt werden“. In diesem Sinne sind alle Concordia-Verantwortlichen voller Vorfreude auf die kommenden Ereignisse …und das muss für heute reichen.

Concordia: Kress – Pereira, Müller, Weymann, Brendel, Stein (75. Schlevogt), Hartmann, Hopf, Kvaratskhelia, Zekan (55. Comes), Ringheim (65. Mohr). Bank: Wissel, Kovacevic.

Das schreibt die FNP:

SV Griesheim Tarik – Concordia Eschersheim 0:4 (0:2). – Die Eschersheimer waren läuferisch und gedanklich schneller, auch konnte Tarik das hohe Tempo der Gäste nicht mitgehen. Nach einem Foul an Averil Ringheim gab es Strafstoß: Saba Kvaratskhelia verwandelte sicher (22.). Einen schönen Pass von Keno Hartman nahm Edin Zekan auf und vollstreckte (31.). Zur Halbzeitpause wechselten die Gastgeber den Torwart. Da aber kein Ersatzkeeper zur Verfügung stand, musste ein Feldspieler ins Gehäuse. Diesem missriet in der 69. Minute ein Abspiel, so dass Kvaratskhelia dazwischen ging und das 3:0 erzielte. Adrian Mohr setzte den Schlusspunkt unter eine starke Mannschaftsleistung (82.). Griesheims Spielertrainer Khalid El Houssaini sprach von einer „einwandfreien Leistung des Gegners, die man anerkennen muss.“ (omü)

SG Praunheim – Concordia II 3:2 (1:0)
Kreisliga A (Gruppe1)
10. März 2019

Unsere Zweite Mannschaft kommt einfach nicht mehr in die Erfolgsspur zurück. Der Schwung und die Begeisterung aus der Anfangsphase im Neuland Kreisliga A sind dahin. Praunheims Spielertrainer Perosevic sorgte mit seinen drei Toren (38./47./58.) für die entscheidende Führung des abstiegsgefährdeten Gastgebers. Nach einer Stunde brachte Concordia-Trainer Norman Philipp David Olobayo und Jake Varty in die Partie. Deren Tore im  Schlussspurt (80. und 87.)  konnten aber die Niederlage nicht mehr abwenden.rw
Concordia II:Fisher – Kracke, Peter, Schönle, Stölze, Fink, Grötzki, Schestag (ab 63. Olobayo), Güldenring, Bouasla (63. Varty), Tesar.


Concordia – Preußen 5:1 (2:0)

Kreisoberliga Frankfurt, 2. März 2019

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Von Martin Gutmann

Die Kulisse beim Heimspiel gegen die „Preußen“ war aufgrund der Bundesligakonkurrenz ernüchternd, doch keiner der Anwesenden bereute trotz des verrückten Spielverlaufs im Stadtwald auch nur eine Sekunde, den Rosegger bevorzugt zu haben. Zumindest, wenn er Anhänger der Concordia war.

Die nur 30 Zuschauer bekamen eine bemerkenswert abgeklärte und über weite Strecken sogar begeisternde Leistung des jungen Concorden-Teams zu sehen. Die Gäste waren mit gestandenen Leuten wie Guiliano Amante, Rachid El Ghazouani, Oskar Copik und Daniel Wolf angetreten, dem vor zwei Wochen im Vorbereitungsspiel gegen den Gruppenligist 1. FC Königstein noch fünf Tore gelungen waren. Unser Trainer Roland Stipp präsentierte die vielleicht jüngste Heimmannschaft der Vereinsgeschichte mit den alle unter 21 Jahre alten Keno Hartmann, Saba Kvaratskhelia, Edin Zekan, Pablo Perreira und Thorben Wissel.

Das Spiel begann mit einigen abgeklärt anmutenden Aktionen der größer und kräftiger erscheinenden Gästemannschaft, doch nach kaum vier Minuten wurde der Plan des Trainers von unserer Mannschaft perfekt umgesetzt und es stand 1:0. Dani Hopf, Denker und Lenker des Concorden-Ensembles, spielte einen grandiosen Pass auf unseren erneut famos kämpfenden Außen Averil Ringheim, der hart und flach nach innen passte, wo Edin Zekan das Duell gegen seinen Bewacher gewann und aus kurzer Distanz überlegt einschob. In der Folge war von draußen zu beobachten, wie unsere Mannschaft von Sekunde zu Sekunde stärker wurde, immer in den Zweikämpfen war, sich geschickt anstellte, in der ersten Hälfte praktisch gar keine Chance zuließ (Torschussverhältnis 8:1) und offensiv beste Unterhaltung bot. Das 2:0 fiel bereits nach 18 Minuten nach einem Freistoß von Hopf als Kenan „Koko“ Kovacevic aus kurzer Distanz mit Geschick und Durchsetzungsvermögen abstaubte. Bereits unter der Woche hatte unser Winterneuzugang seine ungerechtfertigte Gelb-Rote Karte aus dem Saz-Rock-Spiel mit einem Mannschaftsessen vergolten (starke Aktion Kenan!), nun stand er in der neu sortierten Abwehr mit Routinier Matthias Müller „bombensicher“.

Wirklich beeindruckend war die Laufbereitschaft unserer Mannschaft, der die „Preußen“ letztlich nichts entgegen zu setzen hatten. Begeisternd war auch, wie unser „Floh“ Thorben Wissel sich in den Zweikämpfen immer wieder gegen sehr robuste Gegner durchzusetzen wusste. Bezeichnend für unser Spiel war schon eine Szene aus der 25. Minuten. Saba Kvaratskhelia „tanzte“ im Mittelfeld zwei Gegenspieler auf engstem Raum aus und schickte Averil Ringheim steil. Dessen Gegenspieler konnte es kaum fassen, dass er bereits jetzt den gefühlt zehnten Sprint anziehen musste und verdrehte genervt die Augen. Sowas nennt man „den Zahn ziehen“ und es gab anerkennenden Szenenapplaus von Concordias unter den Zuschauern weilenden Fußballgott Yuriy Dutchak (YDFG).

Die zweite Halbzeit begann und die Concorden-Bande schien sich so einiges vorgenommen zu haben. Das nächste Tor fiel jedenfalls bereits in der 47. Minute, nachdem Kvaratskhelia den etwas zu weit vor dem Tor postierten Gästekeeper Michael Schmitt ausgespäht hatte, aber aus 30 Metern nur die Latte traf. Der Abpraller wurde zwar nach Außen geklärt, dort aber wartete Ringheim und hob den Ball mit viel Gefühl zum 3:0 ins lange Ecke. „Kann man so machen”, kommentierte Yuriy. Kaum drei Minuten später schickte Hopf dann Kvaratskhelia steil, der vor dem Torwart eiskalt blieb und zum 4:0 einschob. Man mochte die ganze Welt umarmen, doch leider verletzte sich kurz darauf ohne Fremdeinwirkung unser Außenverteidiger Aitem Zahrani schwer (Achillessehnenriss, lange Pause, Merde). Die Concordia-Familie wünscht Dir gute Besserung, Aitem.

Der weitere Spielverlauf verliert natürlich an Bedeutung, wenn der Krankenwagen an den Platz fährt, um geliebte Spieler abzutransportieren. Deshalb in aller Kürze: Nach einem Freistoß konnten die „Preußen“ auf 1:4 durch den eingewechselten Marco Bracic verkürzen und kamen in der Folge gegen die von der Verletzung des Mitspielers sichtlich geschockten Concorden noch zu zwei Gelegenheiten. Saba entschied dann aber in der 84. Minute die Partie entgültig nach einem „Tänzchen“ im Strafraum, von dem die drei „preußischen“ Gegenspieler wahrscheinlich noch in Wochen Albträume bekommen werden.

Und das muss für heute reichen…

Tore: 1:0 Edin Zekan (4.), 2:0 Kenan Kovacevic (18.), 3:0 Averil Ringheim (47.), 4:0 Saba Kvaratskhelia (50.), 4:1 Marko Bracic (59.), 5:1 Saba Kvaratskhelia (83.). – Schiedsrichter: David Rendel (Raunheim). – Zuschauer: 30.

 

Concordia II – Viktoria Preußen II 2:2 (2:0)

Die Offensivspieler Paul Grötzki (24.) und David Schestag (32.) nutzten für unsere Zweitvertretung im ersten Durchgang zwei der drei Torchancen zur 2:0-Führung. Im Gefühl des Vorsprungs ließ die Konzentration in den zweiten 45 Minuten nach. Die Gäste von der Hügelstraße gaben sich nicht geschlagen, forcierten ihren Einsatz, wurden aber eigentlich nicht richtig gefährlich. Als man bereits zur Wahl des „Talents des Tages“ übergehen wollte, schaffte Badre Kharbouch – bei der Concordia kein Unbekannter – das 1:2. Und es waren noch zwölf Minuten zu spielen. Jetzt war der Ehrgeiz bei Viktoria Preußen II gänzlich geweckt. In der 85. Minute entschied Schiedsrichter Norbert Waletzeck (Kriftel) bei einem Preußen-Angriff gut 30 Meter vor dem Concordia-Tor auf Freistoß für die Gäste – aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar. Dem ausführenden Spieler Kadir Özen war es egal: Er schoß  den Ball aus der Entfernung auf den Kasten und überraschte Schlussmann Consti Fisher mit dem 2:2. Zwei Punkte waren weg und die Stimmung getrübt. rw

Concordia II: Fisher – Vanselow (63. Rettenbacher), Schierle, Back, Stölze, Kracke, N. Helberger, Bouasla (63. Dylan Evans), Schestag, Grötzki, Bayram (Vock).