Flockis Corner

FC Posavina – Concordia 6:1 (3:0)

KOL Frankfurt
Sonntag, 7.10.2018

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In „Zeigler’s wunderbare Welt des Fußballs“ gibt es die beliebte Rubrik „Kacktor des Monats“. Nachdem Trainer Stipp das per GoPro aufgenommene Spiel gegen die vormals Tabellenletzten Kroaten auf dem Ausweichplatz in Bergen durchgesehen hat, können wir gleich reihenweise Vorschläge einsenden. Für das Durchsehen allerdings verlangt der Trainer noch vor Spielende vom Spielausschuss Schmerzensgeld.

Beißende Ironie ist natürlich selten ein guter Ratgeber, gerade, wenn händeringend nach dem „Warum“ gesucht wird. Unerklärlich bleiben die katastrophalen Fehler unserer Mannschaft, die eigentlich nach einem ordentlichen Dienstags-Spiel wieder in Tritt zu kommen schien. Doch bereits nach vier Minuten liegen wir, nach hanebüchenem Abwehrverhalten, mit 0:1 hinten. Gegen die robusten und teils überhart agierenden Posaviner gelingt unserem jungen Mittelfeld wenig – lediglich Matthias Müller weiß sich dort zu wehren. Nachdem unser Innenverteidiger Philipp Doblhofer nach (natürlich nicht geahndetem) Ellenbogenschlag mit blutender Nase auf der Bank Platz nehmen darf, fangen wir uns erst das 0:2 und schließlich das erste Bewerbungstor zu oben aufgeführter Rubrik zum 0:3 ein. Erst klären wir den Ball nicht, dann kommt Torwart Benni Kress völlig unnötig aus seinem Kasten und schließlich könnte Aitem Zahrani unaufgeregt klären, doch stattdessen rutscht er slapstickartig mit dem Ball ins Tor. Bezeichnend ist für unseren Auftritt auch, wie wir mit unseren Torchancen umgehen. Ringheim, Tesar und Güldenring sind bei den drei Großchancen viel zu unkonzentriert und so steht es zur Halbzeit 0:3. Roland Stipp hatte noch vor dem Spiel klare Anweisungen gegeben, doch angesichts der enttäuschenden Leistung aller Mannschaftsteile fiel ihm erstmals in mehr als siebenjähriger Amtszeit in der Pause buchstäblich nichts mehr ein als schweigend einen neuen Reiz zu setzen. Und so zeichnete er die neue taktische Ausrichtung an die Tafel und verließ wortlos die düstere Kabine.

In der zweiten Halbzeit dauerte es rund 15 Minuten, bis wir zu unserer ersten richtigen Torchance kommen. Torjäger Louis Haarhaus legt den Ball nach gutem Pass von „Yago“ Fink am gegnerischen Torwart vorbei und wird von diesem im Strafraum übelst von hinten umgetreten. Es gibt zwar Elfmeter, allerdings völlig unverständlicherweise keine Rote Karte. Saba Kvaratskhelia bricht des Universums unveränderliche Gesetze und verwandelt NICHT. Der Torwart hält den gar nicht so schlecht geschossenen Elfmeter, hätte aber, nur das ich es erwähnt habe, gar nicht mehr auf dem Feld stehen dürfen. Und so ergeben wir uns einem 0:4, dass der oben aufgeführten Rubrik erneut alle Ehre machen würde (Schilderung wegen beißender Ironie von der Redaktion entfernt). Averil Ringheim verkürzt nach guter Vorarbeit von Haarhaus auf 1:4 (was ja irgendwie passt), danach fangen wir uns noch zwei weitere Konter ein. Nachdem wir eindrucksvoll bewiesen haben, dass uns die Balkanwochen nicht liegen, hoffen alle Unterstützer nun auf eine Reaktion der Mannschaft. Und dass muss für heute reichen…


Concordia – Union Niederrad 0:0

Dienstag, 2. Oktober 2018
Kreisoberliga Frankfurt

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Das schreibt die FNP:

Concordia Eschersheim – Union Niederrad 0:0. – In der umkämpften Partie hatten die Gastgeber gegen die sehr defensiv eingestellten Niederräder Schwierigkeiten eine Lücke zu finden. Und wenn es doch einmal gelang, hatten die Stürmer Pech – vier Mal trafen die Eschersheimer den Pfosten. Und in der Nachspielzeit köpfte Simon Kramer den Ball an die Unterkante der Latte, von wo die Kugel an den Innenpfosten ging, dann aber wieder ins Feld zurück sprang. „Die Jungs sind momentan etwas verunsichert und ganz schön müde“, stellte Concordia-Trainer Roland Stipp fest, meinte aber auch: „Wir werden wieder besser.“ Niederrads Spielausschuss-Boss Wolfgang Schwenk meinte: „Wir haben uns durch unseren körperlichen Einsatz den Punkt verdient.“ (omü)

Weiter geht es am Sonntag, 7. Oktober (15 Uhr)
FC Posavina – Concordia (KOL), Am Landgraben/Bergen
Germania Ginnheim – Concordia II (KLA1), Ginnheimer Wäldchen

 


FC Croatia – Concordia (1:1) 4:1

Kreisoberliga Frankfurt
Sonntag, 30.9.2018

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Die rund 25 mitgereisten Concorden-Fans erleben an diesem Bilderbuchherbstsonntag ein Lehrbeispiel dafür, wie man gegen eine spielerisch deutlich unterlegene Mannschaft NICHT spielen darf. Trainer Stipp hatte vor dem Spiel noch gewarnt und angesichts der englischen Wochen um Durchsetzungsvermögen und Laufbereitschaft gebeten. Anfangs gelang dies durchaus, die Mannschaft hatte Croatia im Griff und ging nach schönem Pass von Dani Hopf durch Averil Ringheim in Führung. Danach jedoch zeigte die Vogelperspektive von der Brücke über dem Spielfeld stehende und abwartende Concorden und einen zunehmend mutiger agierenden Gastgeber. Angesichts der Tabellenkonstellation und unserem Hinrunden-Restprogramm hätten Trainer und Verantwortliche eine andere Einstellung erwartet. Es sind allerdings auch diverse Ausfälle zu beklagen, so dass die Belastung deutlich zu spüren ist. Unerklärlich bleiben die katastrophalen Fehler, die Croatia erst zum Ausgleich und dann zu zwei weiteren Treffern verhalfen. Lediglich der Treffer zum 4:1-Endstand war ein gut herausgespielter Konter.

Deshalb benötigen wir für den kommenden Dienstag im richtungsweisenden Heimspiel gegen Union Niederrad eine gut gefüllte Südtribüne mit unterstützungsfreudigen Concorden, die unsere Mannschaft leidenschaftlich anfeuern. Die Mannschaft hat in der bisherigen Saison überwiegend gute bis starke Leistungen geboten und Unterstützung verdient. Die Abseitsbar wird gut bestückt sein mit „Wein, Weib und Gesang“ und es gibt ausnahmsweise keine Profi-Konkurrenz. Support your local team!


SG Westend – Concordia 0:0

Kreisoberliga Frankfurt
23. September 2018

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Der Orkan „Fabienne“ durchnässt Präsident und Vizepräsident bis auf die „Buchs“ und auch andere sollen nass geworden sein. Das Wetter ist das Hauptthema nach diesem Spiel gegen die ambitionierten Serben aus dem Westen Frankfurts, für die der letztjährige Championsleague-Teilnehmer Edis Kurtanovic das Tor hütete.

Westend war in dem bemerkenswert fairen Spiel die klar bessere Mannschaft und erspielte sich ein deutliches Übergewicht im Mittelfeld. Die Concordia kam kaum zu Ihrem eigentlich starken Spielaufbau und verlor immer wieder schnell den Ball. Trotzdem bot die Mannschaft von Trainer Roland Stipp eine kämpferisch starke Leistung, aus der unser defensiver Mittelfeldakteur Matze Müller gegen den überragenden Allen Tahirovic sowie Benni Tesar und Philipp Doblhofer gegen KOL-Stürmerstar Viktor Gonta herausragten. Dem bis zu seiner Knieverletzung stark spielenden Aussenverteidiger Nils Brendel gelten die gesammelten Concordia-Genesungswünsche.

Die Gastgeber hatten über das Spiel verteilt nach der dem aufmerksamen Leser wohl bekannten „Thomas Werner – Definition“ drei Großchancen, drei gute Chancen und einige Möglichkeiten, während die Concorden eigentlich erst nach dem einsetzenden Weltuntergang zu Ihren zwei Torchancen kamen. In der Schlussphase zeigte Torhüter Benni Kress im Starkregen seine ganze Klasse und so gratulierte nach dem Spiel Westends Vereinspatron Esad Golos in der Concorden-Kabine zu Kampfgeist und Moral.

Trainer Stipp nach dem Spiel: „Es war wie auf hoher See: Erst kam der Westend-Sturm, dann sind die Wassermassen über uns hereingebrochen und ganz am Ende war sogar wieder Land in Sicht. Zum Glück hatten wir im Mittelfeld Matthias Müller und hinten Torhüter Benny Kress, sonst wären wir jämmerlich abgesoffen. Immerhin: Der Kampfgeist wurde von Minute zu Minute größer und so konnten wir am Ende glücklich einen Punkt mitnehmen. Ich hoffe, das erweist sich als gute Erfahrung für diese junge Mannschaft.“

Bemerkenswert, dass wir dieses Jahr ganz offensichtlich auch an schlechten Tagen in der Lage sind, gegen starke Gegner zu punkten und dass die Mannschaft zusammen einen Weg findet, mit Schwierigkeiten fertig zu werden. Kurz nach Spielschluss jedenfalls war von Weltuntergang nichts mehr zu sehen, die Sonne blitzte durch die am Himmel jagenden Wolken und durchaus zufriedene Concorden mögen Ihren tapfer erkämpften Punkt gebührend gefeiert haben. Und das muss für heute reichen. mg


Germania 94 – Concordia 2:9 (0:2)

Kreispokal Frankfurt, 2. Runde
Mittwochabend, 12. September, Mainwasen, 27 Grad, laues Lüftchen

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Kathi Geppert, Physiotherapeutin, Rehaspezialistin und Fitnesspäbstin bei Concordia Eschersheim, in einem früheren Leben wahrscheinlich als Foltermagd unterwegs (so sagen zumindest diejenigen Spieler, die bei ihr schon Aufbautraining gemacht haben), kann Ihre Bestimmung durchaus auch im Guten anwenden. Sie kümmert sich mit viel Sachverstand um die malade Muskulatur gehandicapter Amateurfussballer. Vor dem Pokalspiel gegen den viertplatzierten A-Ligisten wird also die Muskelverletzung von Pablo Pereira am hinteren Oberschenkel mit dem besorgten Präsidenten besprochen und die mangelnde Aufmerksamkeitsspanne männlicher Säugetiere beklagt: „Das Problem ist, wenn ich sage, trainiere nicht, dass muss noch mindestens eine Woche heilen, dann trainieren die Jungs trotzdem, weil Sie ja nichts spüren. Und dann gibt’s im Spiel eben den Muskelfaserriss.“ Hoffentlich haben sich derlei Dinge mit diesem Plädoyer für erhöhte Aufmerksamkeit nun erledigt.

Im Spiel ist von fehlender Aufmerksamkeit des gastgebenden A-Ligisten zunächst nichts zu spüren. Und so dauert es bis zur 26. Minute, ehe Saba Kvaratskhelia nach gutem Pressingansatz von Joscha Stein einen Torwartfehler nutzt und zum 1:0 einschiebt. Kaum erwähnenswert, dass die Mannschaft von Trainer Roland Stipp im weiteren Verlauf diverse Chancen liegen lässt und erst kurz vor der Halbzeit durch Stein auf 2:0 erhöht (42.). Im etwas düster geratenen Flutlicht, dass entfernt an Dantes ersten Höllenkreis erinnern mag, schlafen wir in den ersten 20 Minuten nach der Halbzeit gehörig. Zunächst fällt das 1:2 nach verweigerter Arbeit im Mittelfeld und nach Adi Mohrs 3:1 fangen wir postwendend das 2:3. Okay, beide Torschützen standen im Abseits, aber der Schiedsrichter sieht nur, was er sehen mag („Bei dem Spielstand müsst Ihr Euch nicht so anstellen“, wird er später sagen und meint damit auch die drei nicht geahndeten Fouls der Gastgeber im Strafraum). Erst ab der 66. Minute, als Josch Stein durch einen Kopfball nach einer Ecke auf 4:2 erhöht und nur drei Minuten später nach sehenswertem Solo auch noch den gegnerischen Torwart „tunnelt“, ist die Gegenwehr der bis dahin tapfer kämpfenden Germanen erloschen und wir kommen durch Jonas Schlevogt, Fabio Comes (Foulelfmeter), Flo Illcken und Nils Brendel zu den Treffern sechs, sieben, acht und neun. Wir spielen also weiter in des Präsidenten Lieblingswettbewerb und haben nach einem spielfreien Sonntag dann sehr schwere KOL-Auswärtsspiele bei der SG Westend und dem FC Croatia. Gleichwohl haben die anwesenden Concorden eine echte Mannschaft auf dem Feld gesehen, die mit Spaß und Hingabe an des Trainers Vorgaben arbeitet und immer wieder spielerisch zu überzeugen weiß. Und für die es im Pokal im Oktober beim FC Kosova weiter geht, der gestern 5:2-Sieger beim BSC war. Und das muss für heute reichen… mg


Spvgg. Griesheim – Concordia 2:6 (0:1)

Kreisoberliga Frankfurt
9. Septemnber 2018

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Nach dem Spiel trägt unser Torjäger Alex Güldenring unserem Linksverteidiger Flo Ilcken aus Dankbarkeit ein Gedicht von Ludwig Erhardt vor:

Was wär ein Apfel ohne -Sine,
Was wären Häute ohne Schleim?
Was wär’n die Vita ohne -Mine,
Was wär’n Gedichte ohne Reim?
Was wär das E ohne die -llipse,
Was wär veränder ohne -lich?
Was wär ein Kragen ohne Schlipse,
Und was wär ich bloß ohne Dich?

Unsere Crocodile beginnen gegen den Gruppenliga-Absteiger aus Griesheim, auch „Schleifer“ genannt, seltsam lethargisch. In der ersten Viertelstunde scheinen die Griesheimer den Forderungen Ihres Trainers Christian Kossak folgen zu wollen, der unter der Woche die Kampfstärke der Liga hervorgehoben hatte und eine entsprechende Reaktion seiner Spieler forderte. Man könnte angesichts des weiteren Spielverlaufs aber auch konstatieren, dass eine nach extrem laufintensivem Donnerstagsspiel noch etwas müde Concordia-Mannschaft sich clever Ihren Gegner zurecht legte, um dann Ihre Stärken zu demonstrieren. So oder so beginnt nach erwähntem zurückhaltenden Beginn ein Chancenfestival der besonderen Art. Zunächst fasst sich Josch Stein ein Herz und trifft sehenswert aus 20 Metern zum bis dahin überraschenden 1:0 (20. Minute). Dann haben Fabio Comes, Edin Zekan und vor allem Alex Güldenring sechs größte Chancen, teilweise begeisternd herausgespielt, vergeben diese aber auf immer absurdere Weise. Fabio Comes schießt gar am leeren Tor vorbei. Zwischenzeitlich kommentiert der Gegner: „Weiter, weiter, die wollen doch gar nicht gewinnen“. Zur Halbzeit steht es nur 1:0 und pessimistischere Naturen ahnen Schlimmstes. Doch Trainer Roland Stipp scheint ebenfalls Erhardts Gedichte zu kennen und hat ob der mangelnden Zielgenauigkeit unserer Mannschaft dessen „Wilhelm Tell“ parat:

Der Pfeil traf tödlich … einen Wurm,
Der in dem Apfel wohnte.
Erst war es still, dann brach ein Sturm
Des Jubels los, der den Schützen lohnte.
Man rief: “Ein Hoch dir, Willi Tell!
Jetzt geh’n wir einen trinken, gell?”

Und so steht es nach 30 Sekunden der zweiten Hälfte 2:0, nachdem Flo Ilcken sich (endlich) links durchsetzt, flach in die Mitte passt und Alex Güldenring seine vergebenen Großchancen vergessen macht. Nur drei Minuten später zeigt Josch Stein, erneut „man oft he match“, seine ganze Klasse, spielt zwei Gegner und dann noch den Torhüter aus: 3:0. Philipp Stielow kommentiert dies mit einer Frühstücksempfehlung: Einen halben Liter Kakao, einen halben Liter Mariakron, das Ganze auf Eis – so sieht ein Frühstück aus. Sechs Minuten später erledigt „Jurist“ Jonas Schlevogt mit einem trockenen Schuss aus 16 Metern alle Griesheimer Hoffnungen. Griesheim kommt nur kurze Zeit später durch Daniel Sousa zu einem vermeidbaren „Anschlusstreffer“, doch Flo Ilcken setzt sich erneut auf Links durch, passt wieder flach und präzise auf Güldenring, der zum 5:1 vollendet und sich seiner Gedichtkenntnisse erinnern mag. Schlevogts 6:1 folgt kurz vor Schluss noch Kotaro Nakajimas 2:6. Nach erfolgreicher englischer Woche erwartet unsere Mannschaft nun am Mittwoch noch ein Spiel in des Präsidenten Lieblingswettbewerb. Und das muss für heute reichen.IMG_1984


Concordia – TuS Makkabi 3:2 (2:2)

Donnerstag, 6. September 2018
Kreisoberliga Frankfurt

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Es gibt im Universum einige feststehende und unveränderliche Dinge: Etwa die Tatsache, dass nichts schneller sein kann, als das Licht, Newtons Trägheitsprinzip oder die Gesetze der Orbitalmechanik. Auch finden sich stets morgens alle Bettdecken auf der weiblichen Seite des Bettes, ohne das die sich dort befindende Person irgendetwas mit dieser Tatsache zu tun hätte. Unveränderlich bleibt auch die Kaltschnäuzigkeit, mit der Saba Kvaratskhelia entscheidende Elfmeter verwandelt.
Das Spiel an diesem schönen Donnertagabend gegen starke Makkabäer ist sehenswert, spannend und hat Klasse. Die Mannschaft von Trainer Max Eilingsfeld zeigt zu Beginn eindrucksvoll, dass sie sich aus dem Tabellenkeller befreien will und hat auch die erste Chance durch den Ex-Concorden Sulayman „Sule“ Drammeh, der aber knapp verzieht. Besser macht es nach 17 Minuten der später zum „man oft he match“ gewählte Saba Kvaratskhelia, der aus rund 35 Metern den schlecht postierten Keeper Patrick Boesch überlistet: 1:0. Die Fans auf der mit über 70 Zuschauern trotz Länderspiel-Konkurrenz gut besetzten Südtribüne konnen sich nicht lange über die Führung freuen, da wir, wie schon häufiger in dieser Saison, zwei gegnerische Stürmer völlig ungedeckt im Strafraum gewähren lassen und Robel Tsegai per Kopf zum verdienten Ausgleich verhelfen. „Fahrlässig“ kommentiert Manfred Hoefgen, „grob fahrlässig“ verbessert Jurist Jonas Schlevogt. Die Stipp-Elf lässt sich nicht beirren und kommt nach einem weiten Einwurf von Josch Stein nach einer Kopfballverlängerung zum 2:1 durch Torjäger Alex Güldenring. Wir sind jetzt gut im Spiel und Daniel Römer setzt gekonnt den durchstartenden Benni Tesar ein, der den Ball präzise und flach nach innen an den Fünfmeterraum passt, doch Güldenring scheitert am diesmal gut haltenden Boesch. Nun sind eigentlich wir am Drücker, doch der sich ein begeisterndes Duell mit Averil Ringheim liefernde Drammeh kann diesen einmal im Strafraum aussteigen lassen und wird gefoult. Erneuter Ausgleich also durch Nahom Gebrus Elfmeter in der 36. Minute. Noch vor der Halbzeit könnten wir in Führung gehen, als erneut Daniel Römer Güldenring mustergültig bedient, der jedoch nur an den Innenpfosten köpft.
In der zweiten Halbzeit lassen beide Teams nicht mehr viel zu, es ist ein Kampf „spitz auf Knopf“, wie Trainer Stipp zu unserem neuen Co-Trainer Boris Schwuchow sagt. Und so verwandelt schließlich Saba Kvaratskhelia souverän den „Kann-Elfmeter“ nach Foul an Güldenring zum 3:2-Endstand. Die Abseitsbar-Damen Jaennine und Diana verabschieden unsere Helden mit Applaus in das wohlverdiente Siegesgelage. UND DAS MUSS FÜR HEUTE REICHEN. mg


Concordia – Griesheim Tarik 1:2 (0:0)

Kreisoberliga Frankfurt
2. September 2918

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Die meist beliebte Wahl zum Spieler des Spiels erfreut sich nach Niederlagen selten großer Begeisterung. Und so wählt Concorden-Urgestein Rob Waechter in seiner gewohnt gelassenen Art kurzerhand den Schiedsrichter zum „Man of the Match“. Die Diskussion an der Abseitsbar nach dem Spiel ist relativ einseitig. Die „Pro-Tischchen-Fraktion“ um Rob Waechter plädiert für deutlich mehr für alkoholische Getränke geeignete Abstelltischchen an den Stützen unserer Bedachung, Konstrukteur Karsten Hochmuth hat allerdings Statik-Bedenken – aber selbstverständlich auch Lösungen. Eigentlich gibt es keine Kontra-Fraktion, und so ist das Thema schnell erledigt.

Das Spiel ist ebenso schnell zusammengefasst: In der ersten Halbzeit nutzen wir unsere Chancen nicht. In der zweiten Halbzeit kommt Tarik etwas besser ins Spiel, erzielt die Führung nach einem im Mittelfeld vertändelten Ball. Samir Belouad lässt unseren jungen Aushilfs-Rechtsverteidiger stehen und Keeper Benni Kress bei dem präzisen Schuss aus spitzem Winkel keine Chance. Wir kämpfen und kommen zum verdienten Ausgleich in der 87. Minute durch Alex Güldenring, werfen aber den Punkt in der 90. Minute wieder weg, als wir den Ball im Dribbling verlieren (diesmal der junge Linksverteidiger) und Mohamed Zaatan völlig frei zum Schuss kommen lassen. Selbst Josch Stein, unter der Woche noch beim „Tomatino“ in Bunol in der Region Valencia an ausschweifenden Straßenschlachten beteiligt, kann das Gegentor nicht mehr verhindern. „Am Ende sticht die Biene“ meint Adi Mohr nach dem Spiel und trifft damit die allgemeine Stimmung nach einem unnötig verlorenen Spiel. Thomas Werner erklärt den Experten noch den Unterschied zwischen Möglichkeit und Chance (Chance ist hochwertiger) und das muss für heute reichen.

Aus der Kreisliga A Gruppe 1
Das schreibt die FNP:

Concordia Eschersheim II – SG Praunheim 3:1 (2:1). – Laut Concordia Trainer Norman Philipp war die Partie „zerfahren“. Die Gastgeber führten nach 18 Minuten durch Louis Haarhaus, Sebastian Wietschorke glich noch vor der Pause aus (43.). Jonas Peter brachte dann die Concordia wieder nach vorne, ehe Teamkollege Yago Fink die Gelb-Rote Karte sah (79.). Peter sorgte in Unterzahl für die Entscheidung (84.). „Wir waren spielbestimmend, aber schwächer als in den letzten Spielen. In Unterzahl haben wir die Räume gut besetzt und deshalb verdient gewonnen“, fügte Philipp noch hinzu. (gie)

 


TSG Niederrad – Concordia 2:2 (0:1)

26. August 2018
Kreisoberliga

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Unser Linksaußen, Averil Ringheim verabschiedet sich wie folgt von seinen Mannschaftskameraden: „War schön, mit Euch gekämpft zu haben.“
Und genau das bekommen die treuen Auswärtsfans der Concordia vor rund 100 Zuschauern geboten. Auf dem engen Rasenplatz an der Hahnstraße gibt es nicht viel Raum und dadurch kaum Zeit, eine ruhige Kugel zu schieben. Wir sind von Anfang an voll da und nach zwei Minuten in Führung. Einen langen Ball von Benni Tesar können zwei Abwehrspieler nicht entscheidend klären und der erneut stark aufspielende und immer wieder den gegnerischen Aufbau störende Alex Güldenring trifft mit einem schönen Schuss über den herauslaufenden Torhüter Onay Sen in den linken Winkel. In der Folge haben wir das Spiel weitestgehend im Griff und können uns häufig durch geschickte Zweikampfführung auszeichnen. „Man of the match“ Joscha Stein ordnet das Spiel gekonnt, besticht durch seine Zweikampfstärke und beweist, was ein Captain Morgan so alles einstecken kann.

Unser Präsident ist nach dem Spiel hellauf begeistert: „Die Jungs haben echt Zug und dann noch richtig Herz bewiesen“. Denn auch in der zweiten Halbzeit geht es kämpferisch weiter, allerdings setzen wir auch spielerische Highlights. So schickt Joscha Stein nach gewonnenem Zweikampf Aitem Zahrani, der sich aussen durchsetzt, flach auf den in der Mitte wieder freigelaufenen und einschussbereiten Stein passt. Dieser wird von hinten umgerissen, doch der offensichtlich von der Diskussion um den Videoassistenten stark beeindruckte Schiedsrichter pfeift vorsichtshalber nicht. Könnte ja aus Köln angefunkt werden.

Bis zur 72. Minute hatte die sehr sicher stehende Concorden-Abwehr bis auf zwei unpräzise Weitschüsse nichts zugelassen. Doch dann flankt einmal Ali Kanawezi in den Strafraum, der Ball wird unglücklich abgefälscht und Okan Koyun verwandelt aus kurzer Distanz zum 1:1.
Gut zu sehen, wie die Concorden reagieren. Nach einem Freistoss von Fabio Comes wird der Ball von Onay Sen an den völlig passiv da stehenden Adi Mohr  gefaustet, von dem der Ball ins Tor trudelt. Das Tor zählt allerdings nicht wegen angeblichem Angehen des Torwarts.
In der 79. Minute ist das Spiel dann komplett gedreht, als TSG-Spielertrainer Artug Özbakir in Uwe Seeler-Manier den Ball mit dem Hinterkopf über den zu früh hinauslaufenden Benni Kress ins Tor befördert.
Doch die Concordia gibt nicht auf, kämpft aufopferungsvoll weiter und belohnt sich selbst kurz vor Schluss. Nach gewitztem Doppelpass zwischen Tesar und Comes schießt Saba Kvaratskheila aus 16 Metern den Ball präzise und zum grenzenlosen Jubel der mitgereisten Fans ins linke obere Toreck (88.).
Egbert „Eggi“ Koeppen nimmt den Punkt gleich mit zu sich nach Hause, so glücklich ist er über das verdiente Unentschieden. Und so leuchten am Abendhimmel die Sterne, und wer weiß, vielleicht braten sich unsere Jungs auch noch ein paar Wildschweine nach dieser Schlacht… mg

SV Bonames – Concordia II 1:4 (0:3)
26. August 2018
Kreisliga A

Große Freude um Concordia II. Mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung und einem nicht für möglich gehaltenen 4:1 wird die hohe Auswärtshürde genommen. Höher hat noch nie eine Concordia-Mannschaft in Bonames triumphiert.
Die Gastgeber sind zu Beginn spielbestimmend und vergeben eine hundertprozentige Torgelegenheit. Und es bleibt nicht die einzige Abschlusschance, ehe sich der Aufsteiger allmählich zurecht findet. Nach zehn Minuten leistet sich der Gastgeber ein doppeltes Missverständnis und Concordia-Stürmer Louis Haarhaus nutzt die Gelegenheit zum Führungstreffer. Bonames macht unverändert weiter Druck, doch der junge Gaspar Fink veredelt die zweite Gästechance zum 2:0 (24.). Der SVB wundert sich und versucht aufzuholen. Aber die zielstrebigen Konteraktionen unserer Offensivspieler führen zu einem Foulspiel von Keeper Epp und den fälligen Elfmeter vollstreckt Haarhaus zum beruhigenden 3:0 (35.). Das ist zu viel für den Bonameser Thorwarth, der mit „Rot“ vom Kunstrasen muss. Nach der Pause nutzt der schnelle Paul Grötzki die numerische Überzahl zum 4:0 (54.). Das Spiel ist entschieden und Trainer Norman Philipp wechselt Ji Bouasla (63. für Haarhaus), Rik Lindner (67. für Paul Schierle) und Guilherme Costa Silva (77. für Grötzki) ein. Der Bonameser Dursun sorgt eine Minute vor dem Abpfiff für den Bonameser Ehrentreffer. Betreuer Walter Dorn lobt die geschlossene Mannschaftsleistung von Fisher, Rettenbacher, Schierle, Kracke, Stölze, Fink, Mettlach, Zekan, Haarhaus, Olobayo, Grötzki sowie den  Einwechselkräften. rw


Concordia – SV Heddernheim 2:1 (1:0)

Sonntag, 19. August 2018
Kreisoberliga Frankfurt

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Von Martin Gutmann

„Quod licet Iovi, non licet bovi – was Jupiter darf, darf das Rindvieh noch lange nicht“, sagt der kundige Lateiner. Und so wird Zeus, des unaufmerksamen Platzwartes Hund, angeklagt vor Concordia, der römischen Göttin der Eintracht, für seinen Frevel an Ihren drei heiligen Flaggen.

Es kommen gut 150 Zuschauer, unter ihnen jede Menge jung gebliebene Alt-Concorden, zu diesem richtungsweisenden Spiel gegen den Nachbarn aus Heddernheim. Und sie bekommen ein echtes, aber auch sehr faires Derby auf dem Rosegger-Fighting-Ground zu sehen.

Kurz bevor es los geht versucht des Platzwartes Hund noch, seinen territorialen Anspruch geltend zu machen und hebt sein Bein – und zwar an dem Karton, in dem die zu den Concordia-Meisterschaften der letzten Jahre  angefertigten Flaggen aufbewahrt werden. Unser Präsident Rudi Walter, gerade mit dem Hissen derselben beschäftigt, scheucht „Zeus“ davon und rettet so die Heiligtümer. Empört stellt er fest: „Der lacht auch noch, der Hund.“ Andere Zeugen der Szene mögen unweigerlich an die bekannt abenteuerliche chinesische Küche und Ihre besonderen Zutaten gedacht haben.

Während sich also echte Dramen rund um das Kolosseum abspielen, beginnen endlich die Circenses. Trotz der großen Hitze gehen beide Teams zu Anfang hohes Tempo; es gibt Chancen auf beiden Seiten. Die Concordia hat spielerische Vorteile, ein leichtes Chancenplus und geht deshalb verdient nach 25 Minuten in Führung. Der starke Kapitän Josch Stein findet die Schnittstelle für einen Pass in die Tiefe, Alex Güldenring startet im richtigen Moment und trifft flach ins Eck.

Einige gute Möglichkeiten kann die Concordia dann nicht nutzen, ehe dem sonst sehr sicher spielenden Jakob Dickmann ein fataler Stoppfehler unterläuft, der zum 1:1 durch Kinan Bonanno einlädt (38.).

Nach der Pause legen die Concorden spürbar mehr Konzentration und Entschlossenheit an den Tag und gehen prompt nach Ecke von Alex Güldenring durch Benni Tesars Kopfball in Führung (56.). In der Folge bieten sich Gelegenheiten diese auszubauen, wir lassen jedoch erneut zu viele Chancen liegen. Und so kommt kurz vor Schluss noch einmal des Gegners bester Angreifer, Oliver Solarz, zu einer großen Chance aus spitzem Winkel. Doch Benni Kress vereitelt diese gekonnt, so dass sich zufriedene Concorden beruhigt flüssigem Panem zuwenden können. Und so ist schon bald jeder Frevel vergessen und vergeben, die Sonne lacht zum Abschied und das muss für heute reichen…

Concordia II – SV Heddernheim II 3:0 (1:0)
Kreisliga A Gruppe 1

Die Mannschaft von Trainer Norman Philipp ist weiter unbesiegt. Oder besser gesagt: Der Aufsteiger feiert im dritten Spiel den zweiten Sieg und ist in der neuen Klasse auf Anhieb angekommen. Louis Haarhaus (43.), Sören Rettenbacher (63.) und Nick Helberger (89.) treffen gegen den Nachbarn. Nächsten Sonntag geht es für die Jung-Krokodile zum SV Bonames. Dort bestreiten sie um 15 Uhr das Hauptspiel.