Viktoria Preußen – Concordia 2:1 (0:1)

19. Oktober 2019
Kreisoberliga Frankfurt

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Wegen des Vereins-Oktoberfests haben die Gastgeber gebeten, die Partie am Samstag austragen zu dürfen. Und wie sich das als guter Nachbar gehört, haben wir auch zur prima Feststimmung beigetragen und wurden nach dem Schlusspfiff von einem hüpfenden Spielerkreis lautstark verabschiedet: „Gegen Preußen kann man mal verlieren.“

Und dabei war es das Team von Concordia-Coach Roland Stipp mit vier 19-Jährigen im Kader, das das Spiel trotz des kurzfristigen Ausfalls von Innenverteidiger Maximilian Weymann im ersten Durchgang kontrolliert hatte. So war auch die 1:0-Führung durchaus verdient, als Adi Mohr nach Flankenlauf den mit startenden Torschützen Metin Cosgun mustergültig bediente hatte (34.).
Nach der Pause brachte Trainer Stipp für die Sieber-Brüder Josch Stein und Diogo Jesus De Oliveira. Jetzt drückten die „Preußen“ aufs Gaspedal und übernahmen das Kommando, während unsere Mannschaft drei Tage nach dem die Kräfte zehrenden Pokalspiel aus dem Rhythmus geriet. Ein Schuss aus 22 Metern zentral flutschte Kapitän Benni Kress aus den Torwarthandschuhen und der Ball trudelte gerade so über die Linie zum 1:1 (53.). Das kann dem besten Torwart auch mal passieren. Um Stabilität hereinzubringen, kam  Richard Sieber nach einer Stunde für den Torschützen Cosgun wieder aufs Feld. Aber als Simon Kramer in der gegnerischen Hälfte den Ball im Zweikampf verlor, schaltete Preußen-Torjäger Daniel Wolf den Turbo ein und war nicht mehr aufzuhalten. Sein Schuss zum 2:1 passte genau in das Tordreieck (70.).  Einen Zweikampf kann man auch mal verlieren. Nun schickte Roland Stipp den kantigen Nils Brendel ins Spiel, der Mittelstürmer Budimir unterstützen sollte (72.).  Das hätte auch in der 80. Minute fast Erfolg gehabt. Brendel stieg in Kramers Flanke, doch sein wuchtiger Kopfstoß verfehlte knapp das Ziel. Schade, dass es nicht zu einem Punktgewinn gereicht hat und ärgerlich, dass die beiden Fehler prompt die Niederlage verursachten.

Concordia: Kress, Perreira, Kaminski, Tesar, Kramer, Cosgun (60. R. Sieber, 72. Brendel), Müller, R. Sieber (46. Stein), M. Sieber (46. De Oliveira), Budimir, Mohr. – Bank: Jeglinger, Schönle. – Trainer: Stipp.