Der Ausweichplatz an der Hausener Mühlwiese hielt in Anbetracht der hohen Temperaturen für beide Teams einen gewissen „Größenvorteil“ bereit, ist er doch deutlich kleiner als das Heimgeläuf von Frankfurts ältestem Fußballverein an den Mainwasen. Dort wird der Kunstrasen saniert und so hatten wir die deutlich kürzere Anreise als die „Gastgeber“.
Fußballerisch hinkte der Gruppenliga-Absteiger dann immer einen Schritt hinterher. Was uns in der Anfangsphase noch nicht so richtig weiter half, weil wir doch einige Probleme hatten, uns dem „einfachen Fußball“ hinzugeben. Immer wieder geriet der sogenannte „letzte Ball“ zu ungenau. Trotzdem hatten wir Chnancen genug. In der 34. Minute sorgte schließlich Jan Vossen auf Zuspiel von Elias Zimmermann für das 1:0. Kurz darauf hatte die Germania ihre große Möglichkeit, doch Torhüter Nick Gutschmitt riss bei dem zentral abgegebenen Schuss rechtzeitig die Arme hoch.
In der zweiten Halbzeit schwanden bei den Sachsenhäusern zusehends die Kräfte und wir kamen immer häufiger in die gefährliche Zone vor ihrem Tor. Saba Kvraratskhelia sorgte mit einem schönen Schlenzer gleich für das 2:0 (47.). Danach ließen wir großzügig reihenweise Möglichkeiten liegen, ehe Josef Olguin doch noch das 3:0 markierte (90.).
Concordia: Nick Gutschmidt, Breidenstein, Haarhaus, Mistetzky, Müller, Loos (86. Assanoussi), Vossen, Kimmig, Ringheim (46. Olguin), Zimmermann (63. Mohr), Kvaratskhelia (79. Emil Gutschmidt); Trainer: Roland Stipp.
