Achtelfinale unterm Ginnheimer “Spargel”

FC Kosova – Concordia
Mittwoch, 16. Oktober 2019 (19 Uhr), Wilhelm-Epstein-Straße
Kreispokal-Achtelfinale

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Wie im Vorjahr trifft Concordia im Kreispokal auf dem Hartplatz unterhalb des Europaturms unter Flutlicht auf den FC Kosova. Die Platzherren sind in der A-Klasse punktgleich mit Tabellenführer Makkabi ein heißer Anwärter auf den Aufstieg in die Kreisoberliga. Und im Cupwettbewerb sind sie nach dem kampflosen Weiterkommen gegen die SG Harheim und dem Erstrundensieg gegen Fortuna (1:0) ehrgeizig. Das haben unsere Spieler am eigenen Leib erfahren müssen, als die Kosovaren unser Team im Vorjahr hochkant aus dem Wettbewerb warfen. Unsere Mannschaft steht nach den Siegen gegen den SC Goldstein (5:2) und den FC Croatia (3:2) vor der wohl kniffligsten Pokalprüfung und ist danach schon wieder am Samstag (17 Uhr) bei Viktoria Preußen in der Meisterschaftsrunde gefordert. rw


Jeden Tag eine Stimme für die Concordia

Wir laden alle Mitglieder, Freunde und Förderer ein, uns bei der Initiative „Vereint für Deinen Verein!“ zu unterstützen. Unter sparda-vereint.de kann vom 9. Oktober bis zum 6. November 2019 für die teilnehmenden Projekte abgestimmt werden. Wir sind dabei und brauchen jede Stimme, um eine der 3000-Euro-Spenden zu gewinnen.

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Worum geht es?

Die Sparda-Bank Hessen unterstützt 30 Vereinsprojekte mit je 3000 Euro. Es gibt insgesamt sechs Themenkategorien, in denen sich Vereine anmelden können. Jede Kategorie hat ihr eigenes Online-Voting und die jeweils fünf beliebtesten Projekte gewinnen je 3000 Euro.

Die Online-Abstimmung ist ganz einfach: Unser Verein und sein Projekt sind auf sparda-vereint.de leicht zu finden. Jedem Internetnutzer steht alle 24 Stunden eine Stimme zur Verfügung. Wer also täglich abstimmt, hilft am meisten. Zur Teilnahme muss er nur seine E-Mail-Adresse angeben und diese nach Erhalt einer E-Mail bestätigen. Sie wird nicht zu Werbezwecken verwendet!

Unser Projekt:

Mit rund 300 Fußballern, darunter mehr als zwei Drittel Kinder und Jugendliche plus einem Nachbarverein mit ähnlicher Größe geht es auf unserem Sportplatz eng zu. Seit vielen Jahren ist unsere Nachwuchsabteilung in einem (!) einstmals als Provisorium aufgestellten Container untergebracht. Material wie Trikots und Bälle überstehen dort selten den Winter. Und: Nur bei schönem Wetter gibt es vor der vom Verein selbst erbauten Laube ein wenig Platz für die Kids, die von der Schule kommen und aufs Training warten. Wir brauchen dringend einen Raum, in dem sie sich aufhalten und betreut (auch Hausaufgaben) werden können und in dem das Material gelagert werden kann. Wir würden uns sehr freuen, wenn es uns vereint gelänge, hierfür eine der 3000-Euro-Spenden der Sparda-Bank Hessen zu gewinnen.

Direkt zur Abstimmung

Jede Stimme zählt! Herzlichen Dank an alle, die mitmachen.


Westend-Express macht am Rosegger Halt

Concordia – SG Westend
Sonntag, 13. Oktober 2019 (15 Uhr), Rosegger
Kreisoberliga Frankfurt

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Zum “Tag der Amateure” kommt Vereinsboss Esad Golos nach dem 5:2 gegen FC Gudesding mit seinem (O-Ton) „Westend-Turbo-Express“ die Eschersheimer Landstraße hoch an den Rosegger gebraust. Die Gäste liegen mit 27 Punkten und einem Spiel weniger drei Zähler  hinter Tabellenführer Türkgücü und haben mit ihrem Topstürmer Victor Gonta (13 Tore) nichts anderes als drei Punkte im Sinn. Sie wollen diesmal unbedingt in die Gruppenliga aufsteigen. Mit gewohnt breiter Brust und lauten Stimmbändern  wollen sie vergessen machen, dass ihr letzter Sieg auf unserem Gelände gut elf Jahre zurück liegt. Damals gewannen die Männer vom Balkan gegen unsere gerade in die Kreisliga A wieder aufgestiegene Mannschaft 3:2.
Die Spieler von Trainer Roland Stipp haben nach dem 1:0 beim FC Croatia Platz sieben mit 16 Punkten bestätigt. Sie wissen, was sie gegen den Aufstiegsaspiranten erwartet und wie sie Paroli bieten können. Davon zeugen die Ergebnisse der Kreisoberliga-Duelle in den letzten drei Jahren. In den Spielzeiten 2016/17 und 2017/18 gab es zwei 1:1. Und im  März diesen Jahres, so erinnert sich Vorstandsmitglied Eggi Koeppen, erreichten die „Krokodile“  mit einem wahren „Husarenritt“ nach einem 1:4-Pausenrückstand noch ein 4:4. In der Fairnesstabelle sind beide Teams aktuell mit je 21 Punkten gemeinsam auf Platz zwei. rw
Schiedsrichter: Benjamin Rauschenberg.

Concordia II – SV Sachsenhausen
Kreisliga A Gruppe zwei (13 Uhr)

Im Jahr 1974 war Peter „Pittjes“ Radomski rechter Läufer unserer ersten Aufstiegsmannschaft. Mit dem SVS kommt sein Sohn als Vereinsvorsitzender zum Vorspiel in der Kreisliga A an den Rosegger. Nach dem 5:2 gegen Schlusslicht FFC Victoria belegen die Gäste mit 20 Punkten den vierten Rang. Dabei sind sie mit 37 geschossenen Toren bemerkenswert treffsicher. Fabian Gaubatz hat elf Buden gemacht. In den letzten fünf Spielen folgte auf einen Sieg jeweils ein Unentschieden.
Die Concordia-Mannschaft um die Trainer Pascale König und Christian Ehmes kassiert in den letzten Spielen zu viele Gegentore, um erfolgreich spielen und Punkte gewinnen zu können. Das gilt es vorrangig zu verbessern. Platz zehn mit 13 Punkten sollte verteidigt werden. Bester Schütze ist mit fünf Toren der aus der A-Jugend gekommene Bene Borchert. rw


FC Croatia – Concordia 0:1 (0:1)

Kreisoberliga Frankfurt
6. Oktober 2019

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Von Martin Gutmann
“Ein tiefer Fall führt oft zu höherem Glück”, schrieb William Shakespeare – und das trifft zum Glück auch im Sport zu. Nach den Niederlagen gegen Hausen und Griesheim, die aufgrund unserer spielerischen Überlegenheit und der zweifelhaften Begleitumstände bitter waren, hat sich unsere Mannschaft mit großem Willen aus dem Tief gekämpft. Unsere Personaldecke bereitet weiter Sorgen, meldete sich doch Edin Zekan vor dem Spiel verletzt. Jakob Dickmann lief zum vorerst letzten Mal für die Concordia auf – er zieht zu Studienzwecken nach Hannover. Viel Glück und alles Gute wünschen Dir alle Concorden.
Vor kaum 20 Zuschauern begann die Concordia im Dauerregen von Heddernheim mit Biss und Saba Kvaratskhelia, der den Ball nach zwei Minuten mit der Brust annahm und aus zehn Metern an die Latte knallte. Im Gegenzug stand ein Croate erstaunlich frei in unserem Sechzehner, verzog jedoch deutlich. Witterungsbedingt entwickelte sich auf dem schon lange nicht mehr gebürsteten und damit im Regen schwer bespielbaren Kunstrasen ein echtes Kampfspiel, dass unsere Mannschaft bravourös annahm. Chancen gab es jedoch wenige und das Spiel “plätscherte vor sich hin (Kathi im Ticker)”, bis Dragan Budimir den Ball gekonnt auf Metin Cosgun ablegte, der flach zum 1:0 ins kurze Eck traf (35.). Auch in der zweiten Hälfte ging es nur über Kampf und den nahmen die Concorden an. Und so bekamen wir nach und nach immer mehr Chancen, die wir einfach nicht verwerteten. Stellvertretend sei hier Simon Kramer genannt, der die zwei größten der insgesamt sechs verheißungsvollen Konter vergab, als er einmal aus spitzem Winkel nicht querlegte und dann aus drei Metern den Torhüter anschoss (unvergessen bleibt sein Kalbach-Siegtreffer – hier wird nur beschrieben, was geschah). Der größte aller Dichter warnt: Doch eh ein Mensch vermag zu sagen: schaut! Schlingt gierig ihn die Finsternis hinab: So schnell verdunkelt sich des Glückes Schein! Wer seine Chancen nicht nutzt, wird ja bekanntlich oft bestraft. Doch Benjamin Kress war bei zwei tückischen Schüssen auf unser Tor wachsam und setzte mit seiner spektakulären volley Fussabwehr nach Freistoß neue Maßstäbe für das moderne Torwartspiel. Wir ließen uns auf keine Scharmützel ein (Kompliment Nils, das war großes Kino. Und deshalb ein Zitat nur für Dich: “Doch niemand heilt durch Jammern seinen Schaden” – gut gemacht), hielten und kämpften zusammen und brachten das Spiel letztlich souverän nach Hause. Ein knapper aber verdienter Auswärtssieg war das, der uns vor den kommenden Aufgaben gegen die SG Westend und auf dem berüchtigten Hartplatz des FC Kosova gut tut. So weiß Shakespeare: “Gewinn ist Segen, wenn man ihn nicht stiehlt”. Und dass muss für heute reichen….

Concordia: Kress, Pereira, Tesar, Weymann, Brendel, Dickmann (Abschiedsspiel), Cosgun (Schönle), Kvaratskhelia, Richard Sieber (Kramer), Budimir, Müller. – Bank: Kovacevic, Zekan. – Trainer Roland Stipp.

SC Goldstein – Concordia II 4:0 (1:0)
Kreisliga A (Gruppe 2)

Während die mit einer Pleitenserie gestarteten Gastgeber den zweiten Sieg in Folge feiern können, erleidet das junge Team von Trainer Pascale König („Es ist eine Farce, was wir für Tore kassieren im Moment“) die dritte Niederlage hintereinander. Ausschlaggebend für den verdorbenen Sonntag im Regen sind die Minuten unmittelbar vor dem Pausen- und nach dem Wiederanpfiff von Schiedsrichter Rüdiger Ungeheuer. Dem 0:1-Rückstand aus der 44. Minute folgt die schnelle Entscheidung mit dem 0:2 in der dritten Minute des zweiten Durchgangs. Und auch der Doppelschlag zum 3:0 und 4:0 (62. und 63.) zeigt wieder Konzentrationsdefizite auf. „Leider haben die erfahreneren Spieler zur Zeit auch einige Aussetzer“, so der Coach. rw

Concordia II: Hilbrig, M. Sieber (61. Vanselow), Geiger, Peter, Stölze, Kharbouch (64. Evans), Schestag, Haarhaus, Pusic, Borchert, Eichler (67. Do O); Bank: Jurkic

 


Spvgg. Griesheim – Concordia (0:0) 2:1

Kreisoberliga Frankfurt
2. Oktober 2019

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Von Martin Gutmann

In John Greens “Das Schicksal ist ein mieser Verräter” heißt es „Dabei ist es genau anders herum, wir wollen vom Universum bemerkt werden, wir wollen nicht, dass das Universum sich eine Bohne darum schert, wie es uns ergeht, nicht um die kollektive Idee eines fühlenden Lebens, sondern um jeden Einzelnen von uns als Individuum”. Schiedsrichter Dominik Magel entschließt sich an diesem Mittwochabend, da etwas nachzuhelfen.

Natürlich ist es, sagen wir „suboptimal“, wenn man als Verlierer den Platz verlassen hat und dann einfach nicht anders kann, als ein “aber” hinzuzufügen. Und doch ist nach diesem Mittwochabendspiel gegen die “Schleifer” ein differenzierter Blick auf das Geschehen nötig. Die Griesheimer gewannen 2:1, erzielten dabei aber kein reguläres Tor. Und der Linienrichter unseres Gegners feierte am  Spielfeldrand mit einer Stadiontröte und nach dem Spiel vor unserer Kabine. Dass er vor dem entscheidenden 2:1 bei einem Ball, der einen halben Meter aus war, nicht die Fahne hob, war ihm vor den Jugendlichen seines Vereins völlig egal. Dazu verhöhnte er noch unseren Trainer, nachdem Griesheim aus unserer Verwunderung Kapital geschlagen und drei Sekunden später den Ball in unser Tor befördert hatte („hast Du gesehen, DER ist drin – Hahaha“). Nach dem Spiel wurde es noch besser. Er erklärte uns, wir hätten gegen eine B-Jugendmannschaft verloren und sollten deshalb „gefälligst das M*** halten“. Das Schreiben darüber fällt schwer, weil die eine Hand in der Tasche steckt und zur Faust geballt ist.

Die Concordia ist die spielerisch deutlich überlegene Mannschaft, hat gute Chancen und lässt kaum eine zwingende Situation zu. Aber sie bringt den Ball zunächst nicht im Tor unter. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff kommt dann aber Edin Zekan an den Ball, der am Strafraum von drei Mann bedrängt wird, doch “Edin streckt einfach seinen Hintern raus, dreht sich und haut den Ball in den Winkel”, so unser Sportlicher Leiter Walther Dorn. Es heißt also 1:0 (47.).

In der Folge erspielen wir uns eine Reihe bester Möglichkeiten, die allesamt ungenutzt bleiben. Zekan trifft nach Pass von Dragan Budimir den Pfosten, den Nachschuss aus fünf Metern vorm leeren Tor setzt „Richi“ Sieber an die Latte. Der Ausgleich fällt dann in einer Phase, in der wir uns vom etwa zehnminütigen Aufbäumen der Griesheimer gerade befreit und wieder gute Kontermöglichkeiten vergeben haben. Budimir wird, alleine auf Torhüter Wegner zulaufend, wegen eines angeblichen Foulspiels zurückgepfiffen. Der folgende lange Ball landet bei Ahmet Keser, der soweit im Abseits steht, dass er selbst völlig verdutzt von dem ausbleibenden Pfiff erst wieder Tempo aufnehmen muss, um noch zum Abschluss zu kommen.

Wütende Concordia-Angriffe sind die Folge, doch nach dem Schiedsrichter hat nun der Linienrichter der Griesheimer eigene Pläne. Nach dem oben beschriebenen verwehrten Auspfiff  spielt Griesheim wieder einen langen Ball auf Keser, der zum 2:1 trifft. Okay, Spiele werden durch Fehler entschieden. Wenn es die Fehler des Schiedsrichters sind, ist das traurig, aber passieren kann das natürlich. Mutwillige Unfairness und mangelnder Respekt gegenüber seinem Gegner sind aber der Todesstoß für unseren Sport.

“Wenn Du den Regenbogen sehen willst, musst Du den Regen aushalten” heißt es bei John Green. Natürlich hätten wir unsere riesigen Torchancen besser verwerten müsse. Man kann ja immer den Fehler bei sich selber finden. Unser Trainer Roland Stipp ist sicher selbstkritisch genug. Er sagt aber auch völlig zu Recht, dass der Gegner zwar grandios gekämpft, aber eben kein einziges reguläres Tor erzielt hat. Und genau so war es ja auch. Und so bleibt nur zu hoffen, dass die Concordia das Regengebiet endlich durchquert hat und die Sonne bald wieder auf uns scheint. Und das muss für heute reichen…


Ein seltener “Ausflug”

Spvgg. Griesheim – Concordia
Mittwoch, 2. Oktober 2019 (20 Uhr), Eichenstraße
Kreisoberliga Frankfurt

Die Fahrt an die Griesheimer Eichenstraße kam bisher nicht so häufig vor in der Concordia-Geschichte. Vor fast einem Jahr gewann Concordia dort 6:2 gegen die tief im Tabellenkeller stehenden „Schleifer“.  Und auch in dieser Saison muss der 1902 gegründete Traditionsverein Punkte gegen den Abstieg einsammeln. Trotzdem ist unser Trainer Roland Stipp nicht nur wegen der Rückspielniederlage im Frühjahr der Meinung: “In Griesheim schlummert viel Potenzial und die Jungs da haben immer ein großes Fußballherz”. Ahmet Keser zeichnet sich bisher als bester Torschütze der “02er” aus. rw
Schiedsrichter: Dominik Magel.

SC Weiss-Blau – Concordia II
Donnerstag, 3. Oktober 2019 (15 Uhr), Sandhöfer Wiesen
Kreisliga A Gruppe 2

Am Tag der Deutschen Einheit steht der Weg zum KOL-Absteiger an die Sandhöfer Wiesen an. Der Gastgeber hat zwei Spiele weniger als der Spitzenreiter TG Sachsenhausen ausgetragen und will den Kontakt nicht abreißen lassen. Er baut dabei auf seinen Torjäger Ruben Balthasar. rw
Schiedsrichter: Ali Gür.


Concordia – FV Hausen 1:3 (1:1)

29. September 2019
Kreisoberlig Frankfurt

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Von Martin Gutmann

“Es wird immer gleich ein wenig anders, wenn man es ausspricht”, sagt Hermann Hesse. Und doch drängt sich hier die Frage auf, was manche Menschen Sonntags auf den Sportplatz treibt. Einige Anhänger des FV Hausen wären jedenfalls besser zu Hause(n) geblieben. Selten wurde ein Schiedsrichter auf dem Rosegger so übel beschimpft, dass dieser sogar mit Spielabbruch drohte und zwischenzeitlich die ganze “Gegentribüne” vor der Hütte des BSC räumen lassen wollte. Erstaunlich auch, weil der Schiedsrichter zwar wahrlich nicht gut pfiff, gleichwohl keine der Mannschaften “bevorzugt” wurde und es zum Zeitpunkt des drohenden Spielabbruchs leistungsgerecht 1:1 stand. Bis dahin war die Mannschaft des FV Hausen durch einfaches und effektives Spiel, aber auch durch die eine oder andere Schauspieleinlage aufgefallen. Mehrfach rollten sich Spieler laut schreiend über den Boden, nur um Sekunden später, wie durch Wunderheilung genesen, wieder quicklebendig über das Feld zu laufen. “Clever” sei das, erklärte ein Gegenspieler schon während der Partie unserem staunenden Trainer. Und siehe da: In der spielentscheidenden Szene gelang die gewünschte Beeinflussung als ein absurder Freistoss in gefährlicher Entfernung gegeben wurde, der prompt zum 1:2 führte.

Unsere Concordia hatte gleich zu Beginn des Spiels ihre größte Chance. Eine scharfe Hereingabe von Richi Sieber nahm Saba Kvaratskhelia aus elf Metern direkt ab, traf aber genau den gegnerischen Torhüter. Bis zur 19. Minute passierte dann kaum noch etwas, bis wir einen Ball unglücklich in die Mitte abwehrten, Hausen schnell über rechts spielte, wir die Flanke nicht verhindern konnten und in der Mitte zwei Gegner völiig “blank” standen: 0:1 Spas Pisov. Die Concordia wehrte sich und kam nach berechtigtem Elfneter (Foul an Edin Zekan) durch Saba zum bis dahin verdienten 1:1 (26. Minute). In der Folge passierte nicht mehr viel in einem Spiel, “in dem kein Concorde Normalform erreicht hat” (Trainer Roland Stipp).

Die zweite Hälfte hatte dann nicht mehr viel mit Fussball zu tun. Auf jeden Fall ließ sich unsere junge Mannschaft völlig aus dem Konzept bringen und erspielte sich keine einzige Torchance mehr. Und so finden Eingangs erwähnte Ereignisse Ihren Höhepunkt in einem fragwürdigen Freistoss, der zu Spas Pisovs zweitem Treffer führte, der allerdings auch frei stehend am Fünfmeterraum zum Kopfball kam. Das 1:3 durch den gleichen Spieler fingen wir uns in in der 87. Minute ein, als wir im Aufbau den einzigen gedeckten Mann anspielten und so das nächste unnötige Gegentor einleiteten.

Diese Niederlage schmerzte die Mannschaft, das konnte man deutlich spüren. Trotzdem muss man auch unsere Verletztenliste vor Augen haben, auf der knapp die Hälfte des Kaders zu finden ist. Der Trainer und die Spieler werden sich nicht umwerfen lassen, da können wir sicher sein. Schon am Mittwoch bietet sich ja die nächste Chance. Und das muss für heute reichen…

Concordia II – TG Sachsenhausen 3:4 (2:3)
29. September 2019
Kreisliga A Gruppe zwei

Ein Punkt war drin, war man sich im Lager der Zweitvertretung der „Krokodile“ nach dem Abpfiff von Schiedsrichter Marcus Köpke (Büdingen) einig. Zweimal gelang der Ausgleich gegen den Spitzenreiter, doch jeweils eine Minute später lagen die Sachsenhäuser wieder in Front. Zu groß war offenbar die Freude über den Gleichstand, um die Konzentration im Abwehrverhalten zu wahren. Dabei hätte Eigengewächs Benedikt Borchert mit seinen drei Volltreffern (30./31./64.) zum Spieltagsbesten werden können. rw

Concordia II: Hilbrig, Kracke (76. Jurkic), Kharbouch (62. Evans), Peter, Stölze, Do O (68. Mayer), Grötzki, Schestag, Borchert, Haarhaus, Eichler.


Zwei schwere Gegner: Hausen und Sachsenhausen

Concordia – FV Hausen
Sonntag, 29. September 2019 (15 Uhr), Rosegger
Kreisoberliga Frankfurt

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Zum Start der Englischen Woche gastiert nach zweijähriger Gruppenligazugehörigkeit mit dem FV Hausen ein langjähriges Spitzenteam der KOL am Rosegger. Die Mannschaft von Trainer Martin Reyschmidt hat den Abstieg verdaut und nach einer motivierenden Kabinenrede des Coachs den FC Gudesding 4:2 besiegt. Peter Schlüssmann vom Spielausschuss: „Wir wollen auf der Leistung der zweiten Halbzeit aufbauen.“ Von den drei Auswärtsspielen wurde nur eines verloren. Niklas Vogt hat acht der 21 FVH-Tore geschossen. Die Lila-Weißen haben elf Zähler und könnten mit einem Sieg unsere Mannschaft auf dem fünften Platz ablösen. Der letzte Hausener 3:0-Sieg am Rosegger datiert vom 27. September 2015.

Die Mannschaft von Concordia-Coach Roland Stipp hat zuletzt in Kalbach überzeugt und verdient mit 3:2 gewonnen. Ein Heimsieg gegen den FV Hausen wird natürlich trotzdem schwer, denn die Ausfallliste ist noch länger geworden. Vor drei Jahren gelang in einem mitreißenden Spiel ein 5:3. Vor sieben Jahren mussten die Hausener sogar mit einer 1:5-Packung die Heimreise antreten. Im September 2013 bedeuteten die beiden Treffer von Yuri Dutchak  beim 2:1-Heimsieg das Ende der Hausener Siegesserie von sieben Spielen. Aktuell ist Dani Hopf (vier Tore) bester Concordia Schütze, doch er hat seine Laufbahn inzwischen zumindest unterbrochen. rw
Schiedsrichter: Rolf Seifert.

Concordia II – TG Sachsenhausen
Sonntag, 29. September 2019 (13 Uhr), Rosegger
Kreisliga A, Gruppe 2

Unsere Zweitvertretung steht nach dem Sieg in Bergen mit 13 Punkten auf Platz acht. Die anstehenden Prüfungen sind sämtlich schwierig. Zunächst kommt der ungeschlagene Tabellenführer TG Sachsenhausen mit seinem Torjäger Konstantin Schmidt Narischkin (neun Tore) an den Rosegger. Die Gäste haben 20 Punkte aus acht Spielen geholt und wollen den Spitzenplatz verteidigen.
Schiedsrichter: Marcus Köpke

Attention: English Week !

Schon am Mittwoch und Donnerstag geht es weiter

Spvgg. Griesheim – Concordia
Mittwoch, 2. Oktober 2019 (20 Uhr), Eichenstraße
Kreisoberliga

SC Weiss-Blau – Concordia II
Donnerstag, 3. Oktober 2019 (15 Uhr), Sandhöfer Wiesen
Kreisliga A, Gruppe 2


FC Kalbach – Concordia (1:2) 2:3

Kreisoberliga Frankfurt
Sonntag, 22. September 2019

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Von Martin Gutmann

In der Ilias beschreibt Homer unter anderem die Belagerung Trojas, aufgeteilt in “Gesänge” und häufig dargestellt durch drastisch beschriebene Zweikämpfe zwischen Helden (und auch Göttern). Paris stahl Menelaus Frau Helena, was natürlich nicht ungesühnt bleiben kann. Die Achaier (Griechen, um Agammenon, Achilleus und Odysseus) belagern zum Zeitpunkt der Schilderungen Troja bereits sieben Jahre. „Geraubt“ hat Kalbach unsere Spieler, heroische Zweikämpfe führten wir en masse, und die Nachspielzeit dauerte locker sieben Jahre:

Die nur 50 Zuschauer (davon 32 Concorden) sahen eine aufopferungsvoll kämpfende Concordiamannschaft und ein insgesamt überdurchschnittlich flottes KOL-Spiel. Von Beginn an war unser Team zumindest knapp auf Augenhöhe, Adi Mohr traf lauthallend mit unserem ersten Angriff die Latte, Dragan Budimir setzte den Nachschuss artistisch und doch denkbar knapp über das Tor. Die spielerisch leicht überlegenen Gastgeber fanden einfach kein Rezept gegen unser zweikampfstarkes Mittelfeld um Josch Stein, der (endlich) sein erstes Saisonspiel machte. Benni Tesar und Richard “Richi” Sieber ließen kaum gefährliche Zuspiele an den Strafraum zu und wenn, dann waren unsere Innenverteidiger Kenan Kovacevic und Max Weymann unüberwindbar. Unsere Außen (Torben Schönle und Adi Mohr) hatten Ihre Gegenspieler weitestgehend im Griff und so sahen die mitgereisten Edelfans um Concordias Fußballgott Yuriy Dutchak eine immer selbstbewusster auftretende Auswärtsmannschaft. Adi Mohr inszenierte in der zwanzigsten Minute einen blitzsauberen Angriff über seine Außenbahn und schickte Edin Zekan. Dieser ließ dem Ex-Concorden Alex Azimpour keine Chance, drang in den Strafraum ein und passte quer auf Sturmtank Budimir, der sicher aus fünf Metern einschob. Kaum sechs Minuten später war es erneut Edin Zekan, der seine tolle Leistung krönte, erneut seinen Gegenspieler stehen ließ und von der Strafraumgrenze flach zum 2:0 ins kurze Eck traf (26.). Kalbach antwortete mit wütenden Angriffen über die Außen, doch bis auf zwei gefährliche Flanken und einen stark getretenen Freistoß von Ricardo Harrabi (noch ein ehemaliger Concorde) drohte nur wenig Gefahr durch die Heimmannschaft. Just beim Feststellen dieser Tatsache, nach eigenem Eckball, liefen wir in einen Konter und es stand nur noch 1:2 durch Soufiane Moussaoui. Zur Halbzeit herrschte vorsichtiger Optimismus, doch war auch allen Unterstützern der hohe kämpferische und läuferische Aufwand nicht entgangen. In der Ilias gibt es auf trojanischer Seite die tragische Figur der Kassandra, deren Wahrsagungen stets eintreffen, aber der nie geglaubt wird. Kassandrische Concorden sagten einen Sieg voraus, geglaubt wurde höchstens an ein Unentschieden.

Es waren bereits 15 Minuten gespielt in der zweiten Halbzeit, als Kalbach zu seiner ersten Chance kam – ein Weitschuss konnte vom sicheren Kress entschärft werden. In der folgenden Wechselphase (Stein, Tesar und Budimir mussten Ihrem hohen Tempo Tribut zollen) verstärkte Kalbach den Druck ohne sich weiter größere Chancen zu erspielen. Die eingewechselten Joris Plöns, Metin Cosgun und Simon Kramer fügten sich nahtlos in die tolle Mannschaftsleistung ein, Saba Kvaratskhelia konnte immer wieder entscheidend Bälle festmachen und war oft nur durch Fouls zu stoppen. Bis zur 80. Minute konnte man schon leise auf einen Auswärtserfolg beim Aufstiegsanwärter hoffen, doch Harrabi mit einem seiner starken Freistöße fand Achraf Gara Ali, der per Kopf zum Ausgleich vollendete (80.). Wer jetzt auf eine auf Sieg spielend Heimelf wettete, verlor alles. Die Concordia schüttelte sich kurz, Trainer Roland Stipp brachte Josch Stein in den Sturm zurück und Kalbach verlor jegliche Balance. Durch die unermüdlich anlaufenden Stein und Kramer massiv im Aufbau gestört, unterliefen den Kalbacher Abwehrspielern ein Fehler nach dem anderen. Immer wieder kamen wir gefährlich vor das Tor, angefeuert von mittlerweile begeistert mitgehenden Concordiafans. Kovecevic, der einfach ein Näschen für solche Situationen zu haben scheint, gewann schließlich, als Innenverteidiger weit in des Gegners Hälfte aufgerückt, in seiner robusten Art einen Zweikampf, passte perfekt auf den früh startenden Stein, der seinen Gegenspieler stehen ließ und flach in die Mitte passte. Dort setzte sich Simon Kramer gegen den Torhüter und zwei Abwehrspieler durch und traf aus wenigen Metern zum vielumjubelten Siegtreffer (89.). Roland Stipp verbat sich eine Auszeichnung eines einzelnen Spielers: “Ich bin stolz auf die Jungs und jeder hat sich einen Punkt in der Heinz Blüm-Ehrenpreiswertung verdient.” Gratulation also an alle. Und wie zu Ende der Ilias, als nach zwölf Tagen der Schändung Achilleus endlich Hektors Leichnam seinem Vater Priamos zur Bestattung überlässt, kann die Concordia ganz ohne Ärger und mit einem so stark ersehnten Auswärtssieg nach Hause fahren. Und das muss für heute reichen…

FSV Bergen – Concordia II 3:5 (1:4)
Keisliga Frankfurt, Gruppe zwei

Punktspiele in Bergen waren traditionell heiß umkämpft. Doch das liegt schon lange zurück. Unsere Zweitvertretung mit vier Jungs aus der letztjährigen A-Jugend gibt auf dem Kunstrasen, der längst den Hartplatz abgelöst hat, ihre Visitenkarte ab und gewinnt in einem durchschnittlichen A-Liga-Spiel die drei Punkte. Die Basis für den Sieg war die Chancenverwertung vor der Pause. Louis Haarhaus (16.), Bene Borchert (19.), Badr Kharbouch (38.) und Erik Eichler (39.) sorgten für die komfortable Führung. Im zweiten Durchgang hingegen klappte der Abschluss nicht mehr. Pech hatte Eichler mit dem schönsten Schuss des Tages – an die Latte. Und wie das so ist, kam der FSV in der 81. und 85. Minute auf 3:4 heran. Das Spiel drohte noch zu kippen, doch Schlussmann Conrad Hilbrig verhinderte mit einer starken Parade den Ausgleich in der 90. Minute. Großes Aufatmen für das Team von Trainer Pascale König dann in der dritten Minute der Nachspielzeit, als „Henry“ Arthur Wolf das erlösende 5:3 gelang. rw

Concordia II: Hilbrig, Kracke (75. Weldai), Schierle, Mettlach, Stölze, Kharbouch (56. Wolf), Schestag, Haarhaus, De Oliveira (46. Grötzki), Borchert, Eichler. Bank: Wieczorek, Do O, Evans.


Nach 27 Jahren wieder gegen Kalbachs “Erste”

FC Kalbach – Concordia
Sonntag, 22. September 2019 (15 Uhr), Am Hopfenbrunnen
Kreisoberliga Frankfurt

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Der Gruppenliga-Absteiger und Aufstiegsmitfavorit bekam nach drei klaren Siegen im letzten Heimspiel von Türkgücü mit 0:4 das Fell über die Ohren gezogen, kam dann aber gegen Nieder-Erlenbach (kampflos) und beim FC Gudesding (4:2) mit sechs Punkten wieder in die Spur. Aktuell belegt das Team von Trainer Karol Drynda mit 15 Punkten und 29:10 Toren den vierten Tabellenplatz. Andreas Eiffert (sieben Tore) ist zielsicher. Der FCK liegt mit einem Spiel weniger nur drei Punkte hinter dem Spitzenduo SG Westend und Türkgücü und will die Punkte natürlich am Hopfenbrunnen behalten.

Concordias Roland Stipp hat im selben Kurs mit dem Kalbacher Trainer die B-Lizenz erworben. Sie sind seit jenen Tagen miteinander befreundet. Das soll aber nicht bedeuten, dass Gastgeschenke verteilt werden. Platz sechs mit derzeit zehn Zählern soll möglichst abgesichert werden. Was angesichts der anhaltenden Verletzungsmisere allerdings richtig schwer werden wird – es fehlen zahlreiche Leistungsträger. Von den 19 geschossenen Toren hat Dani Hopf vier gemacht.

In den letzten Jahren sind wir schon oft verärgert mit langen Gesichtern aus Kalbach heimgekehrt, gab es doch gegen die Zweitvertretung des FCK völlig unnötige Punktverluste. Gegen die Erste Mannschaft setzte sich beim letzten Aufeinandertreffer die Concordia am 22. November 1992 in der A-Klasse Nord mit 2:1 durch Tore von Alex Gagel und Oliver Müller durch. Davor gab es eine 2:4- Niederlage (Tore Philip Waechter und Philipp Stielow mit Foulelfmeter) und ein 2:2 (Mustafa Celik und Doerg Friedl). Mit dem gleichen Ergebnis endete auch das erste Duell am 29. September 1974 in der alten A-Klasse Frankfurt als höchster Stadtliga. Walter Reuter von der Neue Presse berichtete: „Walter Zabolitzki schloss zwei von Wolfgang Jobel eingeleitete Konterangriffe der Concordia mit Erfolg ab.“ rw
Schiedsrichter: Andreas Wirth.

FSV Bergen – Concordia II
Kreisliga A Gruppe 2, Am Landgraben (15 Uhr)

FSV-Trainer Adil Aydin konnte letzten Sonntag mit 4:3 beim FFC Victoria den ersten Berger Saisonsieg bejubeln. Mit diesem Schwung im Rücken soll die Punktausbeute von vier erhöht und der Anschluss an das untere Mittelfeld geschafft werden. Der Trainer setzt auf Baris Oezer (vier Tore). Es kann ein Weg weisendes Spiel für Concordia-Coach Pascale König und seine Spieler werden, die mit dem Abstiegskampf frühzeitig nichts zu tun haben möchten. Doch die letzte Spielzeit hat mehrmals aufgezeigt, dass Punkte gegen die Mannschaften am Tabellenende nicht so einfach einzusammeln sind, sondern generös abgegeben wurden. Mit drei Toren ist Louis Haarhaus in der Schützenliste notiert. rw
Schiedsrichter: Zengin Karpuz.