Es braucht wieder Willen und Energie

Türkgücü Frankfurt – Concordia
Sonntag, 24. November 2019 (14.45 Uhr), Sondershausenstraße
Kreisoberliga

Der Abzug von sechs Punkten wegen des Einsatzes von Spielern ohne Spielberechtigung hat die Türken im Meisterschaftskampf auf den vierten Platz mit 34 Punkten und 67:25 Toren zurückgeworfen. Letzten Sonntag ließ Türkgücü beim FC Gudesding zwei weitere Punkte liegen, als nur Torjäger Emin Yalin mit seinem 35 Saisontor zum 1:1 traf.  Er führt die Liga-Torschützenliste mit 15 Treffern Vorsprung an. Baris Odebas war neunmal erfolgreich. Von neun Heimspielen wurden sieben gewonnen und 39 Tore geschossen. 50 Gelbe, 5 Gelb-Rote und 2 Rote Karten stehen zu Buche. Im August gewannen die Männer vom Bosporus am Rosegger hoch mit 6:1. Damals befand Concordia-Coach Roland Stipp, dass seine Spieler nach dem 0:2 die taktische Disziplin aufgegeben hätten, die man gegen so ein gutes Team brauche.

Der 18-Jährige Metin Cosgun rückte inzwischen mit seinem vierten Saisontor in der Concordia-Torschützenliste den zuletzt fehlenden Dragan Budimir (5) und Dani Hopf (4) auf die Pelle. Eine positive Bilanz hat die Stipp-Mannschaft in den Auswärtsspielen: Siege gab es bei Saz-Rock und Croatia sowie in Nieder Erlenbach und Kalbach.

Beim letzten Auswärtsspiel gegen Türkgücü im April 2015 sorgten Jonas Schlevogt und Fabio Comes nach Flanke von Viktor Haselmayer vier Minuten vor dem Ende für den 2:1-Sieg an der Sondershausenstraße. Trainer Stipp damals: „Der Sieg war wieder mal eine Willens- und Energieleistung.“ Einen Monat später war der Wiederaufstieg in die Kreisoberliga amtlich. Auch im November 2012 gelang mit dem 2:2 ein KOL-Punktgewinn, während es ein Jahr vorher eine 0:5-Niederlage hagelte. rw
Schiedsrichter: Sascha Hofmann.

Germania 94 – Concordia II
Kreisliga A Gruppe zwei
Mainwasen (14.45 Uhr)

Der Gastgeber hat als Tabellensiebter 26 Punkte und 42:32 Tore auf dem Konto. Torschütze vom Dienst ist Casia Kamara mit 13 Treffern. Vier Heimsiegen stehen vier Niederlagen entgegen. Die Germanen haben im August vom Rosegger mit 3:0 die Punkte entführt. Nach dem 3:1 gegen Serkeftin können aber auch die Spieler von Trainer Pascale König aufatmen. Mit zehn Punkten weniger auf Platz elf liegend fahren sie zwar als Außenseiter über den Main, könnren aber durchaus auch was Zählbares mit an die Eschersheimer Landstraße zurückbringen. Bester Schütze ist nach seinem Dreierpack vom letzten Sonntag Louis Haarhaus (9 Tore), der diesmal aber fehlen wird. rw
Schiedsrichter: Mohammed Azeez.


Concordia – FV Saz-Rock 3:4 (0:2)

Concordia – FV Saz-Rock 3:4 (0:2)
KOL Frankfurt
17. November 2019

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Von Martin Gutmann

„Das Wesen des Konjunktivs ist es, dass er nicht in der Wirklichkeit stattfindet“, sagte einst der der Concordia durchaus geneigte Joschka Fischer und auf die Frage, ob er den Hanse-Marathon wohl beenden werde: „Alles ist möglich, selbst dämliche Fragen wie Ihre.“ Nach der erneuten Niederlage gegen unseren direkten Konkurrenten FV Saz-Rock stehen wir in der Tabelle in völlig ungeahnten Regionen (wirklich) und verloren ein Spiel bei 17 zu 5 Torschüssen mit 3:4. Das ist zwar bittere Realität, die Leistung aber alles andere als unterirdisch. Sie war aber auch von schwacher Zweikampfführung im ersten Durchgang und von viel zu umständlichen Offensivbemühungen geprägt.

Als nach 22 Minuten der Ball im Tor hinter Benni Kress lag, schauten sich die unter dem Schirm hinter der Ersatzbank versammelten Unterstützer fassungslos an. Die Concordia hatte Saz-Rock im Griff, spielte ansehnlich und hatte bereits drei gute Chancen liegen gelassen. Doch Josiah Bridgeman traf mit dem ersten Torschuss der Gäste überhaupt aus 20 Metern flach den Innenpfosten und letztlich zum 1:0. Als in der 32. Minute Cem Akbaba zum 2:0 aus ebenfalls 20 Metern traf, war das der zweite Schuss auf unser Tor und man konnte unseren ehemaligen Außenminister fast schon granteln hören: „Wer das Wünschbare mit dem Machbaren verwechselt, der wird scheitern.“

Als in der zweiten Halbzeit Metin Cosgun zum 1:2 traf (60.), durfte kurz gehofft werden. Die Concordia warf alles nach vorne, erspielte Chance um Chance und fing sich in der 66. Minute prompt das 1:3 mit der dritten Möglichkeitr des sehr effektiven FV Saz-Rock. So darf man allerdings Ecken auch nicht verteidigen. Dann interpretierte der sonst stark pfeifende Schiedsrichter Patrick Rodrigez den deutlich zu hörenden Schlag gegen den Fuß unseres Verteidigers Pablo Pereira als Foul am Stürmer und gab Elfmeter: Sinan Coskun verwandelte zum 4:1 (81.). Die Concordia gab immer noch nicht auf und die mittlerweile mit „Gelb-Rot” dezimierten Gäste kamen nun nicht mehr ganz hinterher. So trafen Josch Stein (86.) und erneut Metin Cosgun (90.) kurz vor Schluss, doch zum Ausgleich langte es nicht mehr.

Bei einer vergleichbaren Niederlagenserie zu unserer Zeit hätten die damaligen Trainer für die kommende Woche die folgende (unsinnige) Parole ausgegeben: „Bringt die Laufschuhe mit, einen Ball seht ihr diese Woche nicht mehr.“ Der heutige Trainer Roland Stipp hat da eine völlig andere Idee, will die Spieler wieder aufrichten, Teamgeist und taktisches Verständnis schärfen. Und ich fordere für das nun anstehende schwere Auswärtsspiel bei Türkgücü: „Ho ho ho Chi Minh, kommt runter vom Balkon, unterstützt den Vietcong“, wobei die Concordia, was die Ausgangslage angeht, sicher ähnlich unterlegen scheint, wie einst das kleine asiatische Land den USA. Und das muss für heute reichen…

Concordia II – FC Serkeftin 3:1 (1:1)
Kreisliga A (Gruppe 2)

Diese Niederlagenserie ist beendet. „Wir haben den Bock umgestoßen“, meinte Innenverteidiger Benjamin Mettlach gut gelaunt nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Marius Bange (Offenbach). Die kurdischen Gäste wollten am Rosegger bei Nieselregen und kühlen Temperaturen Punkte im Abstiegskampf holen und gingen in der 34. Minute sogar 1:0 in Führung. Doch ihr Glück hielt nur eine Minute vor, da Torjäger Louis Haarhaus postwendend den Ausgleich schaffte. Mit seinem zweiten Treffer brachte Haarhaus in der umkämpften Partie die „Krokodile“ in der 57. Minute auf die Siegesstraße. Der FC Serkeftin hielt weiter dagegen und  kassierte vier Gelbe Karten. Nach 76 Minuten war für den 19-jährigen Benedikt Borchert Schluss. Trainer Pascale König, der mindestens für den Rest des Jahres auf Linksverteidiger „Pasi“ Stölze wegen einer Außenbandverletzung verzichten muss,  ersetzte den Mittelstürmer durch Diogo Jesus De Oliveira. Die Erlösung dann in der dritten Minute der Nachspielzeit: Mit seinem dritten Tor machte sich Louis Haarhaus zum Matchwinner und Spieltagsbesten. Mit 16 Zählern wurde der Anschluss an das hintere Mittelfeld geschafft. rw

Concordia II: Jeglinger, Jurkic, Mettlach, Peter, Eichler, Grötzki, Schestag, Pusic, Haarhaus, Vock, Borchert (76. De Oliveira). – Bank: Do O, Evans, Weldai.

 


Hoffen auf die Wende

Concordia – FV Saz-Rock
Sonntag, 17. November 2019 (14.45 Uhr), Rosegger
Kreisoberliga Frankfurt

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Die Gäste können Tore (44) schießen, haben aber auch in der Defensive (61) ihre Schwächen. Im Schnitt sehen die Zuschauer sieben Treffer pro Auftritt der Saz-Rocker – egal ob zu Hause oder auswärts. Letzten Sonntag gewann man bei Schlusslicht TSG Nieder Erlenbach 10:3. Dabei glänzte Schützenkönig David Rosato (18) mit fünf Toren innerhalb von 37 Spielminuten. Bei acht Spielen in der Fremde wurden mit drei Siegen neun Punkte geholt.  Mit 16 Punkten liegt der Kulturverein aus Hausen einen Punkt hinter unserer Mannschaft auf dem 13. Platz. Viel Luft nach unten besteht für beide Vereine nicht mehr. Der letzte 3:2-Gästesieg am Rosegger datiert vor neun Jahren in der Kreisliga A.
Das Hinspiel zum Auftakt der Saison haben die Spieler von Coach Roland Stipp 7:1 gewonnen. Richard Sieber, Keno Hartmann  je 2 sowie Adrian Mohr, Jonas Schlevogt und Mirko Pusic machten die Tore. Das hohe Ergebnis ist aber kein Maßstab mehr, denn der Gegner hat seine Defizite aus der Vorbereitungszeit längst ausgeglichen. Nach dem 1:1 gegen FC Maroc hofft man im Concordia-Lager im vierten Heimspiel hintereinander auf die Wende nach der Niederlagenserie. Fünf magere Pünktchen sprangen bislang am Rosegger heraus. Vor fast einem Jahr blieben die drei KOL-Punkte mit einem 6:3 an der Eschersheimer Landstraße, wobei kurioserweise dem FV Saz-Rock in Unterzahl Ergebnis Make-up gelang. rw
Schiedsrichter: Hendrik Röder.

Concordia II – FC Serkeftin
Kreisliga, Gruppe zwei (13 Uhr)

Der kurdische Verein wurde 1992 gegründet. Die Gäste sind mit sieben Zählern und 20:52 Toren Tabellen-15. Sie haben einen Auswärtssieg bei sechs Niederlagen auf dem Konto. Hicham Njel hat fünfmal getroffen und ist bester Schütze. Das Team des Trainergespanns Pascale König und Christian Ehmes hat zum Saisonauftakt 3:1 bei den Kurden gewonnen. Ferhat Serac, Dylan Evans und Louis Haarhaus hießen damals die Torschützen. Um die Niederlagenserie zu beenden und den Anschluss an das untere Mittelfeld wieder herzustellen, soll der zweite Heimsieg im achten Spiel am Rosegger geholt werden. rw
Schiedsrichter: Marius Bange.


Concordia – FC Maroc 1:1 (1:1)

Kreisoberliga Frankfurt
10. November 2019

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Von Martin Gutmann

Konfuzius sagt: „Nur der weiseste Weise und der törichste Tor sind nicht zu ändern” und gibt uns damit eben Hoffnung auf Veränderung. Und die hat Concordias Elf dringend nötig, fällt doch das Tore schießen im Moment unglaublich schwer. Unsere Misere gipfelte in einer Szene aus der 77. Minute, als einer unserer Stürmer, von Averil Ringheim mustergültig von der Grundlinie bedient und tief in des Gegners Fünfmeterraum stehend, den Ball nicht nur über das Tor sondern gleich auch noch über den dahinterstehenden Zaun schoss. Wollte man dieses Kunststück wiederholen und hätte man Zeit, wie etwa die Voyagersonden bei ihrer Durchquerung des Universums (noch knapp sieben Milliarden Jahre), es gelänge nicht. Letztlich spielte dieser grandiose Fehlschuss jedoch keine Rolle, da Schiedsrichter Bilal Yaren aus 40 Metern die Hereingabe im Aus gesehen haben wollte. „Wer bei Kleinigkeiten keine Geduld hat, dem misslingt der große Plan“ sagt Konfuzius und so schickte sich unsere Concordia an, ein immerhin sehenswertes Spiel abzuliefern.

Bereits nach kaum 30 Sekunden Spielzeit lief Marocs agiler Stürmer Mourad Ibn Jalil alleine auf Torhüter Kress zu, der jedoch glänzend parierte. Insgesamt schien die Concordia anfangs zu nervös und so ging nach acht Minuten ein Volleyschuss von der Strafraumgrenze ins lange Eck (0:1). „An einem edlen Pferd schätzt man nicht seine Kraft, sondern seinen Charakter“, empfiehlt Konfuzius und so besannen sich die Concorden Ihrer Stärken, kämpften und fingen an, ordentlich zu kombinieren. Ein schöner Spielzug über Ringheim und Stein gelangte schließlich zu Adi Mohr, der mit einer eleganten Drehung seinen Gegenspieler ins Leere laufen ließ und trocken zum 1:1 abschloß (21.). In der 35. Minute entschied Schiedsrichter Yaren auf Elfmeter, obwohl Max Weymann klar den Ball traf. Mo Azzeghage hingegen traf nur die Latte, die kurze Zeit später auf der Gegenseite auch Ringheim einem Belastungstest unterzog. Es hieß Unentschieden zur Pause bei spielerischer Überlegenheit, letztlich aber glücklich wegen dem verschossenen Elfmeter.

„Klug sein besteht zur Hälfte darin, zu wissen, was man nicht weiß“, weiß unser chinesischer Weiser und Trainer Roland Stipp weiß unzweifelhaft so Einiges über Taktik. Die Umstellungen gegen ein klassisches Jorge Huberman-Team griffen und Neuzugang Kevin Jäger bei seinem Debüt belebte unseren Sturm. Immer besser wurden die Chancen, doch Jäger, Mohr und Ringheim vergaben aussichtsreich. Als schließlich erneut Jäger nach toller Annahme aus zehn Metern am überragend reagierenden Hazem Tit scheiterte, schwand zusehends die Hoffnung. Und so kam es zu Eingangs erwähnter Szene und einer letzten Möglichkeit von Pablo Pereira (88.), die nicht zu einem Treffer führten. Eigentlich hätte nur noch ein spätes Gegentor gefehlt, doch glücklicherweise blieb uns dies erspart. Ein angebliches Foul im Strafraum an El Baouti wurde nicht gepfiffen und so blieb es beim 1:1. „In allen Dingen liegt Schönheit, aber nicht jeder sieht sie“ behauptet Konfuzius. Das traf durchaus auf Concordias versammelte Fussballweisen auf der Südtribüne zu, fanden diese doch kaum Trost ob der verschwendeten Überlegenheit in der zweiten Hälfe. Des Gegners Sichtweise mag Konfuzius recht geben, doch um den Erfolg zurückzuholen, hört man besser auf Roland Stipp: „Uns hilft nur weiter, im Training Gas zu geben.“ Und das muss für heute reichen….

Concordia II – Germania Enkheim 1:2 (1:1)
Kreisliga A Frankfurt (Gruppe 2)
10. November 2019

Trainer Christian Ehmes testete eine 4-3-3 Formation gegen den KOL-Absteiger. Sein Team zeigte die beste Leistung seit Wochen, stand aber nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Lars Schneider (Ortenberg) wieder mit leeren Händen da. Nach einem abgewehrten Enkheimer Eckstoß lief der Concordia-Konter und Louis Haarhaus egalisierte den frühen Rückstand. Er überlupfte nach einem Freistoß aus dem Halbfeld mit seinem Kopfball in die lange Ecke den Germania-Torsteher. Schade für das Team, dass Maxi Siebers Alleingang und der Volleyschuss von Jonas Peter von der Mittellinie haarscharf über die Latte nicht zu Toren gegen den Aufstiegsapiranten führten. Und wie das so ist, gelang den Gästen gegen Ende der Spielzeit noch das glückliche Siegtor. Aber die gezeigten Leistungen lassen ein Ende der Durststrecke im nächsten Heimspiel doch möglich erscheinen. Zu hoffen bleibt, dass die Verletzung von Linksverteidiger „Pasi“ Stölze doch nicht so schwer ist und er bald wieder auflaufen kann. rw

Concordia II: Jeglinger,  Pusic, Mettlach, Peter, Stölze, R. Sieber, M. Sieber, Vock, Haarhaus, Schestag, Borchert. – Bank: Jurkic, Evans, Eichler, Bouasla, Weldai, Do O.


Wilder Ritt im Frankfurter Westen

SV Griesheim Tarik – Concordia Eschersheim 4:5 (2:3)
A-Junioren Kreisliga A, Gruppe 1
9. November 2019

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Was für ein wilder Ritt an der Lärchenstraße. Zunächst spielte die Mannschaft von Trainer Joscha Stein die Gastgeber in Grund und Boden und führte nach zwei Toren von Jeyan Akalay und einem Treffer von Can Michel schon mit 3:0, ehe Griesheim nach einem Abstimmungsfehler nach einem langen Ball auf 1:3 heran kam und damit ins Spiel fand. Binnen fünf Minuten war der Vorsprung dann auf einen Treffer geschmolzen und zehn Minuten nach der Pause fiel auch noch der Ausgleich. Erst danach fand unser Team wieder in die Spur und ging durch Akalay nach einem schnell ausgeführten Freistoß erneut in Führung. Und auch auf den abermaligen Ausgleich (85.) hatten die „Steinis“ prompt eine Antwort: Neuzugang Minh Le erzielte mit einem wuchtigen Kopfball den Siegtreffer (86.).


#gedENKEminute

„Jeder, der sich bedrängt oder hoffnungslos fühlt, muss sich Hilfe holen können – ohne Angt vor Ausgrenzung…“ (DFB-Präsident Fritz Keller)

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Am Sonntag, dem 10. November 2019, jährt sich der Todestag von Robert Enke zum zehnten Mal. Der DFB, seine Regionalverbände und die Robert-Enke-Stiftung rufen aus diesem Anlass zu einer gemeinsamen Aktion des deutschen Fußballs auf. Mit einer #gedENKEminute soll bei den Spielen nicht nur an den Menschen und Sportler Robert Enke erinnert werden – es soll vor allem für die Volkskrankheit Depression und die vorhandenen Hilfsangebote sensibilisiert werden.
Robert Enke war Torwart der Bundesligamannschaft von Hannover 96 und achtmaliger Torhüter der deutschen Nationalmannschaft. Er litt über mehrere Jahre an Depressionen. Am 10. November 2009 nahm Robert Enke sich das Leben.

Concordia Eschersheim wird die Eintrittsgelder des Spieltages an die Robert-Enke-Stiftung spenden und gemeinsam mit den Gastmannschaften Germania Enkheim und FC Maroc die Spiele mit einer Gedenkminute beginnen.


Jorge Huberman führt Maroc zum Rosegger

Concordia – FC Maroc
Sonntag, 10. November 2019 (14.30 Uhr), Rosegger
Kreisoberliga

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Drei Siege nacheinander spülten den Aufsteiger von den Abstiegsplätzen ins vordere Mittelfeld der KOL. Letzten Sonntag allerdings mussten die Marokkaner eine bittere 0:2-Heimniederlage gegen Mitaufsteiger FC Gutesding hinnehmen. Sie sind mit 20 Punkten Siebter. Bester Schütze ist Hamza Chouiba mit fünf Einschlägen. Die Mannschaft spielt auswärts sehr erfolgreich, holte elf Punkte und wurde von sechs Gastgebern nur ein Mal geschlagen nach Hause geschickt. Im Sammeln von Karten (45 Gelbe, fünf Gelb-Rote und zwei Rote) sind sie spitze, was den letzten Platz der Fairnesstabelle zur Folge hat. Zu einer Kreisoberliga-Begegnung fährt der FC Maroc das erste Mal an die Eschersheimer Landstraße. Und bringt gleich eine neuen Trainer mit: Jorge Huberman, lange Jahre beim TuS Makkabi und zuletzt 2018 Kreisoberliga-Zweiter mit Griesheim Tarik, hat zu Wochenbeginn übernommen. Sein Vorgänger Said Houlich war einige Tage zuvor zurückgetreten und hatte das mit Differenzen zwischen ihm und Vereinsoffiziellen begründet.

In der Kreisliga A haben Trainer Roland Stipp und seine Spieler gute Erinnerungen an die Visiten der Nord-Afrikaner. Im November 2014 siegte Concordia 3:2 durch zwei Tore von Louis Haarhaus und einen Treffer von Joscha Löbig. Im Rückspiel wurde der KOL-Wiederaufstieg durch den Freistoß von Sule Drammeh zum 1:0-Siegtor perfekt gemacht. Ein 0:0 gab es im Dezember 2010 am Rosegger und einen 5:1-Triumph (Rokstein, Jukovic und Buderi je zwei) unter dem Ginnheimer Spargel. Fünf Siege und ein Remis folgten und mündeten in den erstmaligen Kreisoberliga-Aufstieg der stolzen „Krokodile“. Aktuell steckt das Concordia-Ensemble mit fünf Niederlagen in Serie in einer veritablen Schaffenskrise. Mit 16 Punkten ist die „Rote Zone“ bedrohlich nahe. Mittelstürmer Dragan Budimir  kommt auf fünf Tore. Sehr schwach ist die Heimbilanz. Nur vier Punkte blieben in sieben Spielen am Rosegger. Da ist der zweite Platz in der Fairness-Wertung (24/1/0) auch kein wirklicher Trost. rw
Schiedsrichter: Jo Yannick Blattner.

Concordia II – Germania Enkheim
Kreisliga A, Gruppe zwei (12.30 Uhr)

Die heißen Duelle mit den Germanen liegen schon einige Jahrzehnte zurück, sind aber unvergessen. Heuer ist unsere Zweitvertretung Gastgeber und nach fünf Niederlagen in Serie klarer Außenseiter gegen den KOL-Absteiger. Die Enkheimer haben nach schwachem Start sieben Siege hintereinander errungen und Platz drei mit 30 Zählern erklommen. Benjamin Binz ist sieben Mal als Torschütze gebucht. Die Auswärtsbilanz ist mit 15 Punkten und nur einer Niederlage beeindruckend. Die Spieler von unserem Trainer Pascale König waren am neunten Spieltag noch Sechster und belegen nach dem 16. Spiel mit 13 Punkten Position 13. In sechs Heimpartien gelangen nur vier Punkte. Eigengewächs Benedikt Borchert führt die Vereinsschützenliste mit sechs Toren an. rw
Schiedsrichter: Lars Schneider.


Concordia – Union Niederrad 1:2 (0:1)

Kreisoberliga Frankfurt
3. November 2019

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Von Martin Gutmann

Wenn man nach Gerechtigkeit sucht, lohnt ein Blick in die Geschichte. Vom vermeintlich ältesten Gesetzestext der Welt (Codex Hammurapi, etwa 1.800 Jahre vor Chr.) über die Römer bis zur Bibel findet man stets Einlassungen wie „Auge um Auge und Zahn um Zahn“ oder, das für die Misere der Concoria viel treffendere, ”acquaris quodcumque rapis” – Man bekommt, was man sich greift. Denn genau das lässt unsere Erste Herrenmannschaft im Moment einfach ein ums andere Mal liegen.

Die Concordia begann furios und hatte in den ersten fünf Minuten drei echte “Kaiser”. Der genesene Ave Ringheim flankte von links und Josch Stein vollendete mit einem halben Flugkopfball, der leider von Unions Torhüter Wilhelm entschärft wurde. Zwei weitere Chancen vergaben wir unglücklich und Union begann, sich zu befreien. Die läuferisch auffallend stark auftretenden Gäste kämpften sich ins Spiel und verwerteten gleich ihre erste Chance. Ein schlimmer Fehlpass im Mittelfeld führte zu einer Flanke von rechts, die wir nicht verhindern konnten, die Innverteidigung war nicht nah genug am Mann und Unions Jerome Schmidt konnte unbedrängt im Fünfmeterraum einköpfen (0:1, 24. Minute). Keine Minute später spielten wir einen überragenden Angriff, Ringheim passte scharf nach innen, wo Maxi Sieber schneller als sein Gegenspieler war und den Ball grätschend zum vermeintlichen 1:1 ins Tor beförderte. Doch leider wollte Schiedsrichter Frank Schmalwasser ein Foul gesehen haben – wobei er sicher mit Justitia (und Ihrer “Sicht” der Dinge) im Bunde war. Sichtlich geschockt nach dem starken Beginn, dem unnötigen Gegentor und dem nichtgegebenen Treffer gelang uns nicht mehr viel in der ersten Halbzeit außer einem Abseitstreffer. Und Torhüter Kress zeigte seine Klasse gleich mehrfach.

Auch in der zweiten Hälfte spielten wir zunächst seltsam gehemmt, auf der Tribüne zitierte man bereits “Angst essen Seele auf” und als Michael Figueiredo einen Abwehrfehler des sonst immer sehr zuverlässigen Adi Mohr gnadenlos zum 2:0 nutzte (53.), schwand jegliche Hoffnung. Es ist unserer Mannschaft hoch anzurechnen, dass sie sich eben nicht hängen ließ und sich mit allen Kräften gegen die Niederlage wehrte. Ab der 70. Minute sah das Spiel auf einmal richtig gut aus, die Angriffe wurden zielstrebiger und wir bekamen wieder Chancen. Adi Mohr machte schließlich in der 83. Minute seinen Fehler wieder wett und legte das 1:2 von Ringheim per Kopf vor. Leider vergab Simon Kramer kurz vor Schluß die größte Ausgleichschance, Schiedsrichter Schmalwasser verweigerte eine angemessene Nachspielzeit nach gefühlten 20 Wechseln und insgesamt üblem aber auch verständlichem Zeitspiel. “Quid Pro Quo” fordert der kundige Lateiner. Unser Trainer Roland Stipp erhofft sich von den Spielern eine Reaktion im Heimspiel gegen den FC Maroc: „Und für die Mannschaft endlich mal wieder in einem engen Spiel einen Schiedsrichter, der nicht Schicksal spielt.“ Und das muss für heute reichen…

FFC Olympia – Concordia II 2:1 (0:1)
Kreisliga, Gruppe zwei

Die letzten Auftritte unserer Zweitvertretung in der zweiten A-Liga-Saison standen sämtlich unter einem ungünstigen Stern. So auch wieder die Partie im Ostpark, nach der Innenverteidiger Jonas Peter treffend sinngemäß feststellte, wenn der Wurm drin ist, ist er drin. Dabei war das Team von Coach Pascale König aussichtsreich im Spiel und führte zur Pause durch das sechste Tor des jungen Mittelstürmers „Bene“ Borchert verdient mit 1:0. Olympias Spieler hatten dagegen bereits vier Gelbe Karten gesehen. In der 54. Minute leitete ein Strafstoß die bedauerliche Wende des Spieles ein. Torjäger Marco Matschewski verwandelte und fünf Minuten später traf er erneut zum 2:1. In der Folge verteilte Schiedsrichter Temel Akkan den gelben Karton viermal an die „Krokodile“  und noch zweimal an die Gastgeber. rw

Concordia II: Jeglinger, Geiger, De Oliveira (46. Kharbouch), Peter, Stölze, Vock, Pusic (81. Do O), Grötzki, Schestag, Haarhaus, Borchert (72. Bouasla). – Bank: Jurkic, Vanselow, Tom Helberger.

 


Schwamm drüber, spielen wir halt zu Hause

Union Niederrad – Concordia
Sonntag, 3. November 2019 (16.30 Uhr), Rosegger
Kreisoberliga

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Wegen des Schwammbefalls im Niedrräder Funktionsgebäude wurde die Partie an den Rosegger verlegt, wo um 14.30 Uhr erst der BSC sein Heimspiel gegen Nieder-Eschbach austrägt. Unsere Mannschaft ist dann um 16.30 Uhr an der Reihe.

Beide Teams haben 16 Punkte und stehen auf den Plätzen neun und zehn. Die Union hat das um sechs Treffer bessere Torverhältnis. Je fünf Tore haben die besten Vereinsschützen Branco Danka auf Seiten der Niederräder und unser Dragan Budimir auf dem Kerbholz. Beide Mannschaften haben in den letzten fünf Spielen nur einen Sieg erringen können. Auch in der Anzahl der Gelben Karten besteht mit 23 Notierungen Gleichstand. Die Heimbilanz des Traditionsvereins ist ausgeglichen – je drei Siege und Niederlagen. Letzten Sonntag verlor Union nach einer 1:0-Pausenführung  in der zweiten Halbzeit gegen Aufsteiger FC Gudesding noch mit 2:1.

Unsere immer noch ersatzgeschwächte Mannschaft hat in den englischen Wochen viel Kraft gelassen und musste viel Lehrgeld bezahlen. Zuletzt war der Tabellenzweite Tempo der falsche Gegner, um eine Trendwende zu erzwingen. Deutlich weiter waren wir im April dieses Jahres. Damals gewannen die Krokodile durch den Weitschuss von Alexander Güldenring recht glücklich bei einer druckvoll angreifende Union, die damals an der Widerstandskraft der Concordia-Defensive scheiterte. Vor fast genau 13 Jahren verloren wir hingegen an der Heinrich-Seliger-Straße 1:3 und stiegen ein halbes Jahr später aus der Kreisliga A Südost ab. rw
Schiedsrichter: Frank Schmalwasser.

FFC Olympia – Concordia II
Sonntag, 3. November 2019 (14.30 Uhr), Ostpark
Kreisliga A, Gruppe 2

Die traditionell in der Vereinsfarbe Gelb auflaufenden Gastgeber haben sich mit 21 Punkten auf den achten Platz vorgekämpft. Trainer Thomas Enders bemängelte beim 3:1 gegen Schlusslicht FFC Victoria die Chancenverwertung. Mit seinen zwölf Treffern hat Marco Matschewski  fast die Hälfte der 26 geschossenen Tore erzielt. Auf dem heimischen Kunstrasen stehen vier Siege und zwei Niederlagen zu Buche.

Vor 50 Jahren waren Spiele im unwirtlichen Ostpark insbesondere ab Herbst wegen der weiten Distanz zwischen Kabinen und Spielfeldern sehr unbeliebt. Olympia spielte auf dem großen Platz mit Laufbahn. Nur an den seitlichen Korridoren standen Grasbüschel. Pässe und Abwehrschläge ins Aus sorgten für lange Laufwege und Spielunterbrechungen, es fehlten Begrenzungen und Ersatzbälle. Trotz aller Widrigkeiten – oder eben deshalb – holten unsere Ahnen als Viertletzter am 19. Oktober 1969 beim Tabellenvierten der B-Klasse Frankfurt Ost einen Punkt. Walter Reuter schrieb in der Neuen Presse: Olympia – Conc. Eschersheim 1:1 (1:1) - Eschersheims Leistungsanstieg hielt an. Koeppen war der Torschütze zur Führung. Olympia war noch nie zuvor so konzeptlos, weil sie überheblich ins Spiel gegangen war. Greuel gelang der Ausgleich. Reserven: 2:2“

Trainer Pascale König und den Seinen steht nunmehr ein neues Umkleidegebäude nahe des eingezäunten Kunstrasenfeldes zur Verfügung. Unsere Zweitvertretung ist nach vier Niederlagen und zwei spielfreien Wochenenden mit 13 Punkten auf Platz zwölf durchgereicht worden. Bei Spielen in der Fremde stehen drei Siege auch drei Niederlagen entgegen. Stürmer Benedikt Borchert, der zuletzt auch in der Ersten Mannschaft ran durfte, hat fünfmal getroffen. rw
chiedsrichter: Temel Akkan.


C-Jugend im Viertelfinale

Concordia  – TSG Frankfurter Berg 4:1 (2:1)
C-Jugend-Kreispokal (Achtelfinale)
29. Oktober 2019

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In der Liga hatten sie zuletzt vier Mal in Folge knapp verloren, doch diese kleine “Ergebniskrise” hat die Mannschaft von Michi Schwab und Ben Hajji nicht entmutigt. Im Kreispokal-Achtelfinale gegen den Frankfurter Berg zeigte unsere C-Jugend unter Flutlicht eine mutige und spielerisch erfrischende Vorstellung und sicherte sich ungefährdet das Weiterkommen. Die frühe Führung war verdient. Dem Abstauber zum 1:0 aus allerdings abseitsverdächtiger Position war ein ebenso feiner Schnittstellenpass vorausgegangen wie dem 2:0.  Nach einigen Vergebenen Großchancen und einer der wenigen Unachtsamkeiten in der Abwehr hieß es zur Pause dann “nur” 2:1, doch der nächste Lauf in die Tiefe nebst gut temperiertem Zuspiel führte kurz nach Wiederbeginn zum 3:1. Der Endstand durch einen gezielten Schuss ins rechte untere Toreck entsprach letztlich auch den Kräfteverhältnissen.

Im Viertelfinale geht es am 26. November (18.30 Uhr) zum Gewinner des Spiels SV Heddernheim gegen SG Riederwald (6.11.).