Fast schon ein “Angstgegner”

Concordia – Griesheim Tarik
Sonntag, 15. September 2019 (15 Uhr), Rosegger
Kreisoberliga Frankfurt

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Tarik-Trainer Mourad El Hirache lobte sein Team nach dem starken 5:2 gegen den FC Gudesding. Nach drei Auftaktniederlagen gab es zwei hohe Siege – Tarik wird mit sechs Punkten und 18:13 Toren aufstrebend auf Rang 13 notiert. Debütant Paul Borgeest, ein Ex-Hausener, machte mit zwei Toren und zwei Vorlagen auf sich aufmerksam. Überhaupt kommen die Tarik-Spieler gerne die Eschersheimer Landstraße hoch gefahren. Die letzten vier Jahre gewannen sie mit 2:1, 2:0, 3:1 und in der Saison 2015/16 gar 5:1 am Rosegger.

Maik Rudolf war letztmals Concordia-Trainer, als das Team am 20. Mai 2012 in der Aufstellung mit Kress, Gebrehiwot, Grau (K), Gismann, Jukovic (32. Haselmayer), Dutchak, Ashgede, Celik, Buderi (74. Fettel), Haarhaus und T. Birsin (85. Kirchner) im letzten Punktspiel der ersten KOL-Saison Tarik vor 300 Zuschauern mit 2:0 besiegte und den Klassenerhalt schaffte, während die Gäste in die Relegation mussten. Nach dem hart erkämpften 2:1 gegen den SV Heddernheim steht die Concordia mit neun Zählern auf dem sechsten Platz. Im bisherigen Saisonverlauf folgte auf jeden Sieg eine Niederlage. Das soll anders werden. Von den 16 geschossenen Toren hat Dani Hopf vier erzielt. rw
Schiedsrichter: Tobias Barthelmes.

Concordia II – SG Bornheim/GW II
Kreisliga A, Gruppe 2 (13 Uhr)

Die Gäste sind die Ex-Mannschaft unseres Trainers Pascale König. Sie wollen als Zweitvertretung des Landesligisten unbedingt die Kreisliga A verlassen und in die KOL aufsteigen. Als aktuell Dritter mit zwölf Punkten und 28:16 Toren ist die SGB auf den Auswärtsdreier aus. Simon Kusch hat schon sechsmal getroffen. Den Auswärtssieg wollen der Concordia-Trainer und seine Spieler so einfach nicht zulassen. Nach der 1:2-Heimniederlage gegen den FC Heisenrath ist unsere Zweite Mannschaft mit neun Punkten Achter und will sich im gesicherten Mittelfeld etablieren. Marc Mayers Toruhr steht auf der Drei. rw
Schiedsrichter: Juri Schulz.


Die “Steinis” stehen im Halbfinale

Concordia – Spvgg. Oberrad 2:1 (1:0)
A-Junioren Kreispokal

Mit einer in jeder Hinsicht vorbildlichen Darbietung schaltete das aus den Jahrgängen 2001 bis 2004 (!) gebildete Team von Trainer Joscha Stein den Favoriten aus dem Kreispokal-Wettbewerb aus und zog verdient ins Halbfinale ein. Die Leistung der Mannschaft ohne Schwachpunkte krönte Jeyan Akalay mit seinen zwei Knallertoren (9. und 49.). Ein Auflaufen in der Concordia-Box ahndete Schiedsrichter Alexander Nagel mit Foulelfmeter, der zum Anschlusstor verwandelt wurde (59.). Der Großteil der 100 Zuschauer fieberte mit und unterstützte die Concordia-Jungs lautstark. Gelungene Abwehraktionen wurden gefeiert wie die beiden Tore. Der ausgelassene Siegesjubel im Spielerkreis macht Lust auf mehr. Weiter geht es kommenden Dienstag (18 Uhr) im Pokal-Halbfinale bei uns auf dem Rosegger gegen den FC Gudesding. rw

Concordia-U19: Gutschmidt, Jannuzziello (71. Klein), Sayan, Tavakoli, Bitter, Akalay, Michel, Lockl, Rühle, Reichwein, Deibert.


U19-Pokalspiel auf dem Rosegger

Concordia– Spvgg. Oberrad
Donnerstag, 12. September 2019 (18.30 Uhr) Rosegger
A-Junioren-Kreispokal

Nach dem unsere Jungs von Trainer und Joscha Stein den Liga-Konkurrenten TuS Nieder-Eschbach in einem mitreisenden Pokalspiel mit 2:0 ausgeschaltet haben, treffen sie heute Abend wieder auf dem heimischen Kunstrasen auf den Gruppenligisten Spvgg. Oberrad. Die Gäste sind klarer Favorit gegen unseren Nachwuchs, der mit einigen B-Jugendspielern und ansonsten mit jüngeren A-Junioren-Jahrgängen auskommen muss und auf Platz sieben der Kreisliga steht. rw


Concordia – SC Goldstein 5:2 (2:1)

Kreispokal Frankfurt, 3. Runde
Dienstag, 10.9.2019

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Als der Schiedsrichter vor dem Spiel in der Kabine die Liste seiner größten Erfolge herunterbetet, bekommt manchen schon so eine Ahnung … 20 Minuten später lagen schon etliche unserer Spieler auf dem Boden (sogar auf der Laufbahn), ohne dass das Konsequenzen gehabt hätte. Goldstein will ein Erfolgserlebnis erzwingen und hat Leute auf dem Platz, die dafür die Grenzen des Sportlichen zu überschreiten bereit sind. Doch unsere Jungs halten dagegen und bauen nach und nach eine standesgemäße Dominanz auf. Die einzige Chance des A-Ligisten nach einer Ecke in der ersten Minute hatte Felix Jeglinger im Tor abgewehrt. Auf der anderen Seite müssen wir gegen die tief stehenden Goldsteiner für unsere Chancen hart arbeiten. Saba Kvaratskhelia bricht schließlich mit einem wunderbar angeschnittenen Freistoß aus 22 Metern das Eis (30.). Kurz darauf schickt Nils Brendel unseren Sturmtank Drago Budimir, der seinen Gegenspieler wie eine lästige Fliege abschüttelt und eiskalt zum 2:0 vollstreckt (40.). Damit verabschieden wir uns in die Pause – obwohl das Spiel noch läuft. Domenico Iannone trifft noch für Goldstein (42.). Nach vielen lustigen Abseitspfiffen (ausnahmslos und auf beiden Seiten, wenn der Ball hoch in den Strafraum kam) hatte der Schiri diesmal keinen Regelverstoß erkannt.

Nach der Pause drehen wir auf und zeigen gegen die tapfer kämpfenden Gäste endgültig, das wir das klassenhöhere, taktisch, technisch und läuferisch bessere und endlich auch zielstrebiger Team sind. Neuzugang Joris Plöns, zarte 18 Jahre alt, scheitert zwar erst zweimal am gegnerischen Keeper, schließt dann aber eiskalt zum 3:1 ab (58.). Dann „klaut“ Maxi Sieber den Ball und versenkt ihn auf dem Weg zum Flughafen noch schnell im kurzen Eck (69.) – schönen Urlaub Junge! Doch Begeisterung macht bekanntlich träge und so schauen wir zu, wie Goldstein sich endlich einmal in unsere Hälfte bewegt, flankt und zum 2:4 durch Iannones Kopfball kommt (84.). Trotzdem ist das Spiel natürlich durch und der eingesprungene beidbeinige Rittberger des Torhüters gegen Budimir völlig überflüssig. Jakob Dickmann haut den Abpraller zum 5:2 in die „Kiste“ (86.) und der Schiri glänzt noch einmal mit einem Kommentar, den wir uns an dieser Stelle lieber verkneifen. Man weiß ja nie. Schließlich stehen wir erstmals seit Jahren wieder im „Sechzehntelfinale“ des Kreispokals. Das ist wichtig, denn der Präsident gab vor dem Spiel auf die Frage „was macht das Pokalfieber?“ die ehrliche Antwort: „Furchtbar!“ Und dem Manne muss schließlich geholfen werden.

Concordia: Jeglinger, Brendel, Dickmann, Schönle (c), Mohr (62. Kaminski), Weymann, Müller (65. Tesar), Kvaratskhelia, Plöns (59. M. Sieber), Budimir, Zekan. – Bank: Kovacevic, Wolf, Kress. – Trainer: Stipp.

„Pokalspiele haben eigene Gesetze“, urteilte DFB-Pokalspielleiter Ludwig Decker nach einer Auslosung im schwarz-weißen TV-Programm Mitte der Sechziger Jahre des vergangenen Jahrtausends. Er meinte damit, dass der Klassenhöhere nicht schon deshalb gewinnt und weiter im Wettbewerb bleibt. Der Funktionär vom FC Schweinfurt sollte Recht behalten und so verlor Favorit Eintracht Frankfurt als Tabellendritter der ersten Bundesligasaison am 13. Juni 1964 gegen den Achten TSV 1860 München das Cup-Finale im glühend heißen Stuttgarter Neckarstadion 0:2. In den Siebziger Jahren wurde der Wettbewerb in Hin- und Rückspielen ausgetragen, um den Großvereinen die Pokalpleiten zu ersparen. So kam Eintracht nach einem grottenschlechten 1:1 in Schweinfurt mit dem Faux-pas des Bierflaschenwurfs eines Frankfurter Fanatikers aus der Stehkurve auf den Kopf eines auf der Laufbahn patrouillierenden Polizisten nach einem 5:0-Rückspielsieg im Waldstadion noch eine Runde weiter.  Das Pokal-Rückspiel ist längst wieder abgeschafft. Und auch der gute Pokal-Veteran Decker hat sich bezüglich der Partie am Rosegger nachweislich getäuscht. Concordia eliminiert  den A-Ligisten und steht in der vierten Kreispokalrunde. Und das muss für heute reichen…


Concordia – SV Heddernheim 2:1 (0:1)

8. September 2019
Kreisoberliga Frankfurt

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Von Martin Gutmann
 ”Wer eine gute, verständige und schöne Frau sucht, sucht nicht eine sondern drei” schrieb unnachahmlich launig Oscar (Fingal O`Flahertie Wills) Wilde. Wer eine gute, konstante und torreiche Concordia sucht, mag sich an dem irischen Schriftsteller orientieren: er sucht vergeblich. Doch in der noch jungen Saison, nach dem dritten Neuanfang im dritten Jahr braucht unsere blutjunge Mannschaft noch ein paar Spiele, bis alle Mechanismen greifen. Unterhaltsam aber ist ein Besuch auf dem Rosegger immer und spannend blieb es bis zum Schluss: In einem umkämpften, engen Kreisoberligaspiel kamen die mit nur einem Zähler ausgestatteten Gäste bereits früh (fünfte Minute) sträflich frei aus fünf Metern zum Kopfball, doch Samir El Mastouli köpfte zu zentral. Die tief stehenden Gäste ließen in der ersten Halbzeit lediglich zwei Chancen durch unsere beiden Spitzen Edin Zekan und Dragan Budimir zu, kamen aber auch selbst kaum zu zwingenden Aktionen. So fiel der Führungstreffer der Heddernheimer nach einem auf den langen Pfosten getretenen Freistoß (den man niemals pfeifen darf), als sich der oben erwähnte und stark spielende El Mastouli gegen Nils Brendel durchsetzte und Torhüter Kress per Kopf überlupfte. Dabei verletzte er sich jedoch so stark, dass er ausgewechselt werden musste: Gute Besserung wünscht die Concordia an dieser Stelle. Unsere etwas verunsichert wirkende Mannschaft hatte ganz offensichtlich noch an der Niederlage gegen Gudesding zu knabbern und tat sich bis zur Halbzeit (0:1) schwer.
Doch am Rosegger kennt man den großen Iren und weiß, wann Unterstützung gefragt ist: “Nicht die Vollkommenen, die Unvollkommenen brauchen unsere Liebe”. Uns so trug die grandiose Stimmung Ihren Teil bei zum Derby und zur Leistung unserer Mannschaft in der zweiten Hälfte.
Kurz nach der Pause hatte die Concordia Glück, als Schiedsrichter Önder Colak den Gästen einen möglichen Elfmeter verweigerte. Doch das Spiel nahm deutlich an Fahrt auf, die Concordia legte zu und mit der Einwechslung von Max Weymann wurden unsere Bemühungen deutlich strukturierter. Nach einem stark gewonnen Zweikampf an der Mittellienie von Kenan Kovacevic schlug Max einen wunderbaren Pass auf den erneut bärenstarken Matthias Müller, der sich links aussen durchsetzte, hart und flach nach innen passte, wo schließlich Dragan Budimir, der überhaupt ein klasse Spiel hinlegte und sich immer wieder robust einzusetzen wusste, per Hacke ins lange Eck vollendete. Tolles Tor (63.) und Gewinner des Heinz Blüm Ehrenpreises: Spieler des Tages – herzlichen Glückwunsch Dragan. Nur neun Minuten später kam endlich Saba Kvaratskhelia auf Touren, spielte in seiner unnachahmlichen Art zwei Gegenspieler aus, wurde vom dritten gelegt: Elfmeter. Und hier haben wir Dani Hopf, der noch NIE einen Elfmeter für die Concordia verschoss. 2:1, sichere Angelegenheit, Spiel gedreht, die Tribüne hüpft, Danke. Torhüter Kress mit einigen tollen Paraden (gerade zum Schluß) und Adi Mohr mit hohem läuferischem Einsatz und klugem Stellungsspiel verdienten sich des Trainers Lob.
“Die Moral ist immer die Zuflucht der Leute, welche die Schönheit nicht begreifen”, schreibt Wilde. Man könnte auch konstatieren, daß sich die Concorden trotz des sehr defensiven, zerstörerischen Konzepts der Heddernheimer und eines unglücklichen Rückstands nicht von Ihrem Weg abbringen ließen, an sich glaubten und schließlich noch ein furioses Finale boten. Und das muss für heute reichen…
Concordia: Kress, Brendel, Kaminski, Kovacevic, Mohr, Müller, Kvaratskheli (Wolf), Hopf, Zekan (Schönle), Budimir (Weymann), Plöns. – Trainer: Stipp. – Tore: 0:1 El Mastouli (38.), 1:1 Budimur (63.), 2:1 Hopf (71., Foulelfmeter). – Zuschauer: 100. – Foto: Freundlich zur Verfügung gestellt von Pedro Acebes Gonzales (aka “Inside Amateurfußball”).

Concordia II – FC Heisenrath 1:2 (1:2)
Kreisliga A Frankfurt (Gruppe 2)

Trainer Pascale König musste eine Reihe von Stammkräften ersetzen. So kamen erstmals die aus der A-Jugend stammenden Mick Geiger, Diogo Jesus de Oliveira, Lorenz Eick Do O und Aman Weldai zum Einsatz. Paul Grötzki traf schon in der ersten Spielminute zur 1:0-Führung ins Schwarze. Doch die in der Not umgestellte Abwehr leistete sich einige Aussetzer. Innerhalb von 90 Sekunden drehten die Gäste den Spieß um und führten 2:1 (23.) Das war unnötig und bis zum Abpfiff nicht mehr zu ändern. Walter Dorn vom Spielausschuss meinte: „Zwei oder drei Spieler mehr vom Stamm und es hätte gereicht.“ rw

Concordia II: Jeglinger, Kracke (72. Weldai), Back, Mettlach, Stölze, De Oliveira (46. Do O), Grötzki, Schestag, Varty (60. Sarac), Evans, Geiger. Bank: Wiezorek. – Tore: 1:0 Grötzki (1.), 1:1 Azaitouni (22.), 1:2 Mahler (23.).

 

Concordia – SC Goldstein
Dienstag, 10. September 2019 (20 Uhr), Rosegger
Kreispokal 3. Runde

Da auf der Sportanlage des A-Ligisten Flutlicht nicht zur Verfügung steht, wurde die Pokalpartie an den Rosegger verlegt. Die Gäste spielen in Gruppe 2 mit unserer Zweitvertretung um Punkte. Mit einem Sieg in fünf Spielen liegen sie auf Rang 13. Unser Trainer Roland Stipp kann nicht vielen Leuten eine Pause gönnen und hofft, wenigstens den einen oder anderen Rekonvaleszenten für einem Kurzeinsatz bringen zu können. Noch fallen nämlich reihenweise Stammspieler aus.


Besuch vom anderen Niddaufer

Concordia – SV Heddernheim
Sonntag, 8. September 2019 (15 Uhr) Rosegger
Kreisoberliga

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Die in Grün-weiß-weißer Spielkleidung angekündigten Gäste vom gegenüber liegenden Niddaufer haben nach vier Spielen erst einen Punkt und stehen auf dem vorletzten Platz. Trainer Andreas Berggold wollte eigentlich mit seinen Spieler an der Tabellenspitze mitwirken, doch hat ihnen das Verletzungspech insbesondere im Sturm einen Strich durch die Rechnung gemacht. Jetzt soll  am Rosegger mit einem Sieg die Kehrtwende her. Der einzige Zähler resultiert aus dem Spiel beim Aufsteiger FC Gudesding, als in der Nachspielzeit das 1:1 gelang. Von den bisher vier geschossenen Toren geht die Hälfte auf das Konto von Kurosch Alimoradian. Die letzten drei Visiten an der Eschersheimer Landstraße gingen sämtlich verloren – 1:2, 0:3 und 1:7.  Der letzte Sieg gelang Heddernheim mit 3:0 im April 2014.

Unsere Spieler haben zuletzt beim 0:1 gegen FC Gudesding im Ostpark enttäuscht. Die Akteure des Neulings waren engagierter in der Begegnung und ehrgeizig, eine in der Kreisoberliga etablierte Concordia-Mannschaft zu schlagen. Vor acht Jahren waren wir Aufsteiger in die KOL. Das vorgezogene Auftaktspiel fand damals gegen den SV Heddernheim vor 250 Zuschauern unter Flutlicht statt. Mit viel Leidenschaft, Einsatz und Siegeswillen gelang durch Tore von Timur Birsin und Safet Jukovic (2) ein umjubelter 3:2-Heimsieg. Die von Trainer Maik Rudolf aufgestellte Mannschaft mit Weinkauff, der einen Elfmeter hielt, Meier, Leichum, Fettel, Bouasla, Haselmayer, Kapitän Grau, B. Birsin, Jukovic (89. Schlevogt), Celik (88. Gismann), T. Birsin (82. Kress) betrieb prima Werbung für die Kreisoberliga und machte Lust auf mehr Concordia-Fußball.

Aktuell belegt das Team von Trainer Roland Stipp nach je zwei Siegen und Niederlagen den neunten Platz. Hat die Mannschaft Bock zu kicken und ist bereit dagegen zu halten ist der Weg in prominente Bereiche des Tableau noch möglich. Die vielen Ausfälle sind ob des großen Kaders nomminell gerade noch so zu verschmerzen, die hohe Fluktuation aber macht  die Sache natürlich nicth leichter. Dani Hopf ist mit seinen drei Toren im Augenblick bester Concordia-Schütze. rw
Schiedsrichter: Jonas Hautzel.

Concordia II – FC Heisenrath
Sonntag, 8. September (13 Uhr)
Kreisliga A Gruppe 2

Der Gästeverein, der sich nach einer Straße in der Goldstein-Siedlung benannt hat, kommt als Zwölfter mit vier Punkten an den Rosegger. Das positive Torverhältnis überrascht mit 13:9. Zehn Treffer hat allein Tobias Mahler erzielt. Vier davon letzten Sonntag bei der ärgerlichen 4:5-Heimniederlage gegen den FFC Olympia. Ihn gilt es aufzuhalten. Nach dem 3:1 beim Schlusslicht FFC Victoria ist das Team von Trainer Pascale König mit neun Zählern auf Platz sechs gelandet. Das negative Torverhältnis von 11:15 überrascht ebenfalls. Die Vereinstorschützenliste führt der mächtige Marc Mayer mit drei Kerben an. Gelingt es, die gute Ausgangsposition weiter zu verbessern?rw
Schiedsrichter: Thomas Hamel.


FC Gudesding – Concordia 1:0 (1:0)

1. September 2019
Kreisoberliga Frankfurt

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Von Martin Gutmann
“Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders, als man glaubt”, erkannte Wilhelm Busch und könnte bei dieser Erkenntnis ein Concordia-Spiel gegen einen vermeintlich schlechter eingestuften Gegner beobachtet haben.
Irgendwie hatte man den Eindruck, dass einfach gar nichts stimmte an diesem Sonntag. Fahrig und ohne Plan im Spielaufbau, im Mittelfeld gedanklich viel zu langsam, läuferisch unterlegen und vorne glücklos präsentierte sich unsere Mannschaft im Ostpark. Fehlende Leidenschaft vermutete mancher Beobachter gesehen haben, einige andere vermissten zumindest das Aufbäumen gegen die drohende Niederlage. Konfuzius sagt: “Achte auf Deine Gedanken. Sie sind der Anfang Deiner Taten”.
Wir kamen schleppend ins Spiel und fingen uns nach katastrophalem Spielaufbau und slapstickartigen Verteidigungsaktionen ein Gegentor der Marke “gibts doch nicht” ein, als Sturmriese Felix Angerer drei Concordiaspieler stehen und Torhüter Kress keine Chance ließ (31. Minute). Danach fanden wir etwas besser ins Spiel und trafen durch Saba Kvaratskhelia den Pfosten. Eine einzige gute Chance in der ersten Halbzeit? Leider ja, mehr war da nicht. In der zweiten Hälfte verzeichneten wir bereits die 75. Minute, ehe Keno Hartmann mit einem fulminaten Lattenschuss die sich teilweise kurz vor einem Mittagsschläfchen befindlichen Concordenfans erschreckte. Trotz verzweifelter Versuche der Trainer, durch Umstellungen Leidenschaft und Siegeswille zu wecken, hätte man sich wieder hinlegen können. Es passierte nichts mehr.
“Wohin Du auch gehen magst, gehe immer mit ganzem Herzen”, mahnt uns Wilhelm Busch, ein wirklich guter Rat. Wenn man etwas “reißen” will, kann man so nicht auftreten.
Eine Sache hat mich besonders gestört: “Dumme Gedanken hat jeder, aber der Weise verschweigt sie” lehrt uns Deutschlands erster Comiczeichner (Max und Moritz). Wenns nicht so gut läuft, ist es immer die schlechteste Wahl, andere für Fehler verantwortlich zu machen. Dann hält man die Klappe, gibt Gas und versucht, die anderen mitzureißen.
Und das reicht für heute… 

FFC Victoria – Concordia II 1:3 (0:0)
Kreisliga A Frankfurt (Gruppe 2)
1. September 2019

Betreuer Walter Dorn sah eine kompakte, kämpferisch starke Concordia II beim Schlusslicht. Aber sie hatte zunächst kein Schussglück, denn David Schestag traf nur den Pfosten. Oft wurde der letzte Ball nicht genau gespielt. Nach dem Pausen-0:0 brachte Trainer Pascale König die Stürmer Paul Grötzki und Dylan Evans für Ferhat Sarac und Tom Helberger. Was folgte war ein Doppelschlag. Schestag und Marc Mayer – jetzt schon mit drei Toren in der Vereinsschützenliste notiert – bezwangen den Schlussmann der Eintracht-Ultras (49. und 52.).
Die Führung auszubauen wurde versäumt und so machte Victorias Torschütze Jan-Philip Schneider mit dem 1:2 nach 65. Minuten noch mal Hoffnung für seine Farben. Die Gastgeber bemühten sich in der Offensive um den ersten Punktgewinn. Sie hatten die Lufthoheit bei gefährlichen Standardsituationen. Doch im Umschaltspiel ergaben sich gute Concordia-Chancen. Einen super Konter vorgetragen über den schnellen Außenverteidiger Pascal Stölze leitete Grötzki auf Bene Borchert weiter, der mit dem 3:1 den Deckel drauf machte (88.). Mit vielen Balleroberungen ragte Kapitän Sebastian Vock als „Spieltagsbester“ noch etwas aus der geschlossenen Mannschaftsleistung heraus. Neun Punkte und Platz sechs nach fünf Spielen sind bemerkenswert. rw

Concordia II:Jeglinger, Schierle, Mettlach, Peter, Stölze, Vock, Schestag, T. Helberger (46. Evans), Mayer, Sarac (46. Grötzki), Borchert. Bank: Rettenbacher, Varty, Weldai.


Gude Ostpark

FC Gudesding – Concordia
Sonntag, 1. September 2019 (15 Uhr), Ostpark
Kreisoberliga Frankfurt

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Am 5. Januar 2012 saßen einige Kumpels zusammen und beschlossen, einen Fußballverein mit ihren Visionen zu gründen: Schöner Fußball, schöne Tore mit Respekt, Toleranz, Fair-Play, Freundschaft und Zuverlässigkeit. Motto: Es ist nur ein Spiel. Der lokal passende Vereinsname dazu wurde mit FC Gudesding kreiert. Nur Sieben Jahre später ist der Aufstieg in die Beletage des Fußballkreises gelungen. Hier hält man sich bisher achtbar auf Platz zehn mit vier Punkten. Zuletzt hatte man den SV Heddernheim im Ostpark am Rande einer Niederlage, doch gegen Ende der Nachspielzeit fiel noch der 1:1-Ausgleich. Es ist das erste Meisterschaftsspiel der beiden Vereine gegeneinander. Da die Vorstellungen über den Amateurfußball in beiden Vereinen durchaus deckungsgleich sind, ist es nicht verwunderlich, dass die „Guden“ schon zwei Mal am Rosegger in Freundschaft aufliefen: Am 30. Juli 2013 hieß es 3:3 und am 28. Januar 2017 5:0.
An den Hartplatz im Ostpark hat Concordia-Coach Roland Stipp viele Erinnerungen: „Es ist lange her, dass wir zuletzt im Ostpark gespielt haben. Jahrelang war dort der FFC Olympia ein unangenehmer Gegner, der einem auf dem gefürchteten Hartplatz das Leben eigentlich immer schwer gemacht hat.” Andererseits habe eben dort unsere Reserve in den 90er Jahren unter Trainer Herbert Heine auch ihren ersten von drei Meistertiteln in Folge geholt. Gegen Gudesding ging es bisher nur ein einziges Mal in einem Pflichtspiel. Es war ein Pokalspiel im dichten Nebel im Oktober 2014, das wir mit 1:4 verloren haben. Damals konnte man von einem Tor nicht zum anderen schauen, ja selbst von der Mittellinie waren die Treffer in der Endphase eher zu hören als zu sehen. Heute ist die Spielfläche gedreht, besteht aus Kunstrasen und ist eingezäunt. Gelingt nach dem spielfreien letzten Wochenende der dritte Auswärtssieg in Folge, hätten sich die Anstrengungen der Spieler in der Vorbereitungszeit mit dann neun Punkten aus vier Spielen ausgezahlt. Aber das ist reine Vision. Es ist doch nur ein Spiel. rw
Schiedsrichter: Benedikt Schmidthals.

FFC Victoria – Concordia II
Sonntag, 1. September 2019 (15 Uhr), Heinrich-Seliger-Straße
Kreisliga A Frankfurt (Gruppe 2)

Von Eintracht-Fans die selbst kicken wollten im Jahr 2012 gegründet, ist die Victoria auf der Niederräder Sportanlage unweit des Waldstadions ansässig. Der Vereinsname gleicht dem des 1899 gegründeten Vereins, aus dem nach mehreren Fusionen Eintracht Frankfurt hervorgegangen ist. Die Gastgeber sind nach vier Niederlagen Schlusslicht. Ihr bisher einziger Torschütze heißt John-Philipp Schneider. Er und seine Mitspieler werden es nach dem Schlusspfiff eilig haben, um den Anpfiff des Bundesligaspieles zu erleben. Concordia-Trainer Pascale König hofft, dass seine Spieler den wirklich guten Eindruck aus dem Spiel gegen JuZ Fechenheim wiederholen können. Gerade gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller wurden in der abgelaufenen Runde doch einige Punkte fahrlässig liegen gelassen. Auch darüber wurde am Donnerstag beim gemeinsamen Eintracht schauen und Schlemmen von Martins “Kiosk Sandwiches” gesprochen (siehe Foto). rw
Schiedsrichter: Devin Kakmaci.


Starke Mannschaftsleistung der 1B

Concordia II – JuZ Fechenheim 4:2 (1:1)
Kreisliga A Frankfurt, Gruppe 2
25. August 2019

Hohe Temperaturen auf dem Kunstrasen und das Team von Trainer Pascale König ließ von Beginn an keinen Zweifel, alles geben zu wollen. So war das 1:0 durch einen Kopfball von Paul Schierle nach Tom Helbergers Ecke an den zweiten Pfosten (19.) nicht die erste gute Tormöglichkeit. Doch das zweite Tor wollte trotz überlegenem Spiel nicht gelingen. Dann berappelten sich die Fechenheimer allmählich und Heimkehrer Badre Kharbouch verhinderte mit letztem Einsatz auf der Torlinie das fast schon sichere 1:1 (31.) Dieses fiel dann sieben Minuten später, als eine Kombination von JuZ durch das Zentrum der Concordia-Defensive erfolgreich abgeschlossen wurde. Nach der Pause waren drei Minuten gespielt, als der gute David Schestag druckvoll über rechts stürmte, scharf nach innen flankte und Torjäger Louis Haarhaus glashart zum 2:1 einköpfte. Jetzt hatte unsere Mannschaft ihre beste Zeit und Chancen, das Ergebnis auszubauen. Coach König brachte De Oliveira, Evans und dann Marc Mayer von der Bank (66). Der wusste, was zu machen ist. Er setzte sich mit einer Einzelleistung im Strafraum kraftvoll durch und erhöhte auf 3:1 (73.). Der Sieg schien eingetütet. Doch die „Juzer“ sind keine Laufkundschaft. Im Schlussspurt warfen sie alles nach vorne und stocherten zwölf Minuten vor Schluss den Ball zum 2:3 über die Linie von Keeper Felix Jeglinger. Der musste davor und danach kräftig zupacken und hielt die Führung für sein Team fest. Concordia hatte sehr gute Konterchancen, doch der krönende Abschluss wurde zunächst durch Helberger verpasst (85.). Als gerade die Wahl zum „Spieltagsbesten“ auf den fehlerfreien Schlussmann Jeglinger fiel, setzte Hüne Mayer in der 90. Minute an zur schönsten Szene: Er manövrierte sich in der Box in Position und zimmerte den Ball kraftvoll unter den Querbalken zum 4:2. Vater Mayer jubelte mit dem Concordia-Anhang auf der Süd-Tribüne. Die Entscheidung war gefallen. Die Punkte blieben verdient am Rosegger. Für die Wahl des besten Mannes kam das Tor Sekunden zu spät. Die Mannschaft zeigte eine klasse Leistung, keiner fiel ab. Alle haben sich für den Sieg verdient gemacht. rw

Concordia II:Jeglinger, Schierle, Peter, Mettlach, Stölze, Schestag, Haarhaus, Kharbouch (66. Mayer), Helberger (46. Jesus De Oliveira), Sarac (60. Evans), Borchert. – Bank: Weldai, Reichle, Kracke.


Abschiede und ein neuer Anlauf

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Die Erste Mannschaft hat sich unter der Woche wieder einmal von zwei Auslandstudenten verabschiedet. Thorben Wissel (Foto) wird nach überragenden Leistungen in der noch jungen Saison sicher schmerzlich vermisst werden, geht aber mit unseren allerbesten Wünschen für ein Jahr ins spanische San Sebastian.  Und Lukas Seif, unser noch nicht eigesetzter  ”Zweitspielrechtler” vom SC Bobenheim, wird bis Dezember in Washington D.C. weilen.

Die Reserve empfängt den Vizemeister

Concordia II – JuZ Fechenheim
Sonntag, 25. August 2019 (13 Uhr), Rosegger
Kreisliga A Gruppe 2

Die Spieler vom Jugendzentrum Fechenheim haben den Direktaufstieg in die Kreisoberliga knapp verpasst und sind in der Relegation nur wegen des Torverhältnisses gescheitert. Trainer Lilo Di Liberto gibt als Saisonziel die Marschroute aus, die Leistung der letzten Saison zu bestätigen. Das kann nur Aufstieg bedeuten, denn so ein Pech darf sich beim Fußball nicht wiederholen. Aktuell liegen die „Juzer“ mit vier Punkten auf Platz acht. Probleme bereiten die zwölf Gegentore. Der von der SG Riederwald gekommene Radoslav Zviskov führt mit drei Treffern die Vereinstorschützenliste an.

Zwölf mal hinter sich greifen musste auch unser Neuzugang im Kasten Felix Jeglinger (SC Gensingen). Seine Vorderleute haben ihn in Preungesheim arg im Stich gelassen. Trotz der acht Gegentore war er bester Spieler unserer Zweitvertretung. Vor allem rügte Walter Dorn vom Spielausschuss die laxe Spielweise. Ohne engagiertes Zweikampfverhalten ist in der Kreisliga A bekanntlich nichts zu gewinnen. Trainer Pascale König wird seine Spieler an der Ehre packen, um den letzten schlechten Eindruck zu verwischen. Wie vor 14 Tagen beim Spiel gegen Türkgücü in der Kreisoberliga ist Yahya Budarham aus dem Main-Taunus-Kreis Schiedsrichter am Rosegger.

Tipp: Erst Kreisliga-Fußball live, dann ab 15.30 Uhr Eintracht im TV auf der Croc-Terrasse. rw