SV Blau-Gelb – Concordia 3:3 (2:0)

19. Mai 2019
Kreisoberliga Frankfurt

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Von Martin Gutmann

Unter der Rubrik berühmteste Vulkanausbrüche muss zunächst die im 17. Jahrhundert vor Christus datierte Eruption von Santorin genannt werden, die (wahrscheinlich) das Ende der Minoer bedeutete und womöglich sogar in Zusammenhang mit den Geschichten um das Ende des sagenumwobenen Volkes Atlantis steht. Beeindruckend ist noch heute die wunderschöne Kaldera, an deren Hänge sich malerische Orte wie Oia schmiegen. Unbedingt besuchenswert. 79 nach Christus brach der Vesuv aus, 1883 Krakatau und 1980 der Mount St. Helens. 2019 folgte dann der Mount St. Stipp, wenn auch nicht mit ganz so dramatischen Folgen. Ein Plastikeimer segnete das Zeitliche und die Hose des Vizepräsidenten wurde nass als unser Trainer explodierte. Nur bedingt sehenswert war das Spiel gegen den nun abgestiegenen SV Blau-Gelb. Man konnte kaum seinen Augen trauen: In den ersten zehn Minuten folgte eine Großchance für die Concordia auf die nächste, doch dann gerieten wir durch schlechtes Abwehrverhalten innerhalb kürzester Zeit in Rückstand und fast schon auf die Verliererstraße. Zunächst patzte erst unsere neuformierte Hintermannschaft und dann erstmals grob der Schiedsrichter, der nach Torben Schönles Ballkontakt einen Elfmeter pfiff, den Niklas Spies sicher verwandelte (12.). Dann nutzte Jonas Fabian nur zwei Minuten später eine krasse Unaufmerksamkeit. Und als der völlig überforderte Schiedsrichter drei Abseitspositionen in Folge (in einer Szene) nicht abpfeifen wollte, kam es zum oben erwähnten Ausbruch. In Folge dessen nahm der Schiedsrichter das dritte Gegentor tatsächlich zurück.

Anschließend stellten die Trainer um, doch Benni Kress rettete noch zweimal gegen allein auf ihn zulaufende Stürmer. Zur Halbzeit half Konfuzius: „Du kannst den Hahn zwar einsperren, die Sonne jedoch geht dennoch auf”  – sprich: wir werden dennoch Tore schießen. Und so gewann die Concordia mit der Einwechslung des weisen Simon Kramer hinten an Sicherheit und durch die jungen Thorben Wissel und Christoph Sieber endlich auch im Spiel nach vorne an Durchschlagskraft. Ein Doppelpack des um die interne Torjägerkrone kämpfenden Averil Ringheim (Man of the Match, congrats) brachte uns das 2:2 (60. und 61.). Doch postwendend gab der Schiedsrichter einen Elfmeter, der uns wieder in Rückstand brachte (67.) und der von den Zuschauern, sagen wir „ungläubig“, aufgenommen wurde. Schließlich gelang dann unserem Torjäger Alex Güldenring das Kunststück, einen Freistoss aus fünf Metern, alle Mann des Gegners standen auf der Torlinie, auch im zweiten Versuch zu versenken (natürlich hatte der Schiedsrichter das erste Tor von Keno Hartmann zurückgepfiffen). Es hieß also doch noch 3:3. Die Einstellung der Spieler war “ohne Tal und Fehdel” (Jochen Hageleit) und da der weise Chinese hat Recht, wenn er sagt: „Je stiller man ist, desto mehr kann man hören“. In diesem Sinne: Das muss für heute reichen…


Das letzte Auswärtsspiel

SV Blau-Gelb – Concordia
Sonntag, 19. Mai 2019 (15 Uhr), Am Ginnheimer Wäldchen
Kreisoberliga

9CD02DE8-EF63-4B93-91EC-0200B07CDEA8Es ist das Duell der beiden Spitzenteams in der Fair-Play-Tabelle. Die Gastgeber liegen als Zweiter im Wettbewerb des sportlichen Auftretens sechs Gelben Karten hinter den Spielern unserer Mannschaft. Aber im zweiten KOL-Spieljahr droht den Blau-Gelben der Abstieg in die Kreisliga A. Denn sie haben nur 26 Punkte erspielt und liegen bei nur noch zwei ausstehenden Spielen auf dem vorletzten Platz. Zwei Siege sind deshalb Pflicht. Ob sie gelingen ist ungewiss und wenn ja stellt sich die Frage, ob die sechs Punkte für das Erreichen des Relegationsplatzes dann auch ausreichen. Auf die Treffer von Jakob Nobbe (12 Treffer) ist der SV Blau-Gelb angewiesen. Er hat fast 30 Prozent der 42 geschossenen Tore erzielt. Bei nur drei Punkten aus den letzten fünf Spielen müsste die Form des Teams im Abstiegskampf aber besser sein. Aus den 14 Heimspielen wurden nur 13 Punkte ergattert.

Mit seinen zwei “Buden” gegen den FC Kalbach II kommt der lang verletzt ausgefallene Alexander Güldenring auf elf Concordia-Tore. In der Rückrunde wurde die Auswärtsbilanz auf sieben Siege erhöht. Die Form der Mannschaft von Trainer Roland Stipp ist mit elf Punkten aus den letzten fünf Spielen beachtlich. 54 Punkte sind jetzt schon beste die Concordia-Ausbeute in der KOL und bedeuten aktuell Rang sechs. Die letzten Spiele gegen die Blau-Gelben wurden sämtlich gewonnen. Am Rosegger 2:1 letzten Oktober  durch Benni Tesar und Josch Stein und im Ginnheimer Wäldchen im November 2017 3:2 durch Tesar, Ricardo Harrabi und Aitem Zahrani. 2010 gab es ein 3:1  und selbst im A-Liga-Abstiegsjahr 2007 einen 2:1-Auswärtssieg. Der letzte Dreier des SV Blau-Gelb liegt 13 Jahre zurück. rw
Schiedsrichter: Thomas Maurer.

Concordia II ist in der Kreisliga A Gruppe 1 am kommenden Sonntag spielfrei.


Concordia – Kalbach II 3:1 (2:0)

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Von Martin Gutmann

Jeder Fussballanhänger hat ein Erlebnis, dass ihn/sie mit diesem Sport verbindet. Bei mir war das die WM 1982 in Spanien, als Italien mit Dino Zoff, Marco Tardelli und Paolo Rossi spielte. Brasilien bot Falcao, den eleganten Socrates und den „weißen Brasilianer“ Zico auf. Argentinien hatte den rustikalen Alberto Tarantini und natürlich „die Hand Gottes“, Diego Maradonna. Frankreich baute auf Michel Platini, Alain Giresse und Jean Tigana, der so elegant zu verteidigen wusste, dass es den Försterbrüdern die Schamesröte ins Gesicht trieb. Für Deutschland spielte neben den erwähnten Holzhackerbuben noch „Omma“ Stielike, Paul Breitner, Manni Kaltz, Horst Hrubesch, Felix Magath, Klaus Fischer, Karl-Heinz Rummenigge und der junge Lothar Matthäus. Im Gedächtnis bleibt mir aber immer das Halbfinale gegen Frankreich, dass ich als junger Austauschschüler in Frankreich sah. Als Toni Schumacher den armen Patrick Battiston brutalst foulte und dann kaugummikauend neben dem bewusstlosen Franzosen stand, durch nichts in seiner eigenen Selbstherrlichkeit zu beeindrucken. Damals zog ich mein Deutschlandtrikot aus und bin seitdem auch nie wieder auf die Idee gekommen, eines anzuziehen. Für Deutschland lief  auch die unvergleichliche „Walz aus der Pfalz“ auf – Hans-Peter Briegel, dessen Markenzeichen es war, ohne Schienbeinschoner zu spielen. Ich muss mir immer vorstellen, was bei einem Duell Neymar gegen Briegel nach den Regeln von 1982 herauskäme.

Auch im Amateursport kann man beeindruckende Dinge erleben. Wenn sich Abseitsbardame Jaennine etwa in der Halbzeit beim Yuccapalmenstutzen die Fingerkuppe mit dem halben Fingernagel absäbelt, vom Präsidenten schnell ins Krankenhaus gefahren und dort genäht wird, danach aber wieder Ihren (ehrenamtlichen) Dienst antritt und sich nicht etwa nach Hause fahren lässt. Auf dem Platz passierte gegen den bereits als Absteiger feststehenden FC Kalbach II dagegen nicht sonderlich viel. Der schwache Schiedsrichter erkannte zwei Treffer von Güldenring und Ringheim wegen angeblichem Abseits nicht an (Videobeweis liegt vor), danach konnten wir durch den gut aufpassenden Jonas Schlevogt in der 27. Minute und schließlich kurz vor der Halbzeit durch Alex Güldenring mit 2:0 in die Pause gehen. Direkt danach trafen unsere Gäste einmal die Latte, hatten aber sonst praktisch gar keine Ambitionen, nach vorne zu spielen. Kalbach kam schließlich in der 85. Minute trotzdem zum Anschlusstreffer, bevor Alex Güldenring nur zwei Minuten später zum Endstand traf. „Wenn Du schon kein Stern am Himmel sein kannst, sei wenigstens eine Lampe im Haus“, sagt der weise Chinese. Unser Ex-Torhüter Thomas Franz sagt dazu: „Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss“. Und dass muss für heute reichen…

Das schreibt die FNP:

Concordia Eschersheim – FC Kalbach II 3:1 (2:0). - Jonas Schlevogt (29.) und Alexander Güldenring (45./87.) schossen die Eschersheimer Tore, für Kalbach traf Nicola Dentico (85.). Concordia-Trainer Roland Stipp fasste sich kurz: “Wir haben es im vierten Anlauf endlich geschafft, einen Tabellenletzten zu besiegen. Dafür werden wir uns jetzt aber nicht die ganze Woche auf die Schulter klopfen.” (omü)

Concordia II – TuS Nieder-Eschbach 1:3 (1:1)

Die Eschbacher haben starke Spieler und rücken mit dem Dreier vom Rosegger auf den dritten Rang vor. Zur Aufstiegsrelegation reicht es nicht mehr. Für unsere A-Liga-Talente ist der achte Tabellenplatz trotz der Niederlage abgesichert. Damit konnte keiner vor der Runde rechnen. Nach einer Viertelstunde gelang David Schestag mit seinem sechsten Saisontor die Concordia-Führung, die aber fünf Minuten später schon wieder obsolet war. Nach gut einer Stunde sorgte ein Doppeleinschlag hinter Consti Fisher für den verdienten Sieg der Gäste, die in der Folge den aus unserer A-Jugend von Christopher Kracke  stammenden Philipp Sieber einwechselten. Dessen Zwilling Maximilian und der ein Jahr ältere Bruder Richard  steckten derweil in den Concordia-Aufwärmtrikots zur Vorbereitung auf das Kreisoberligaspiel gegen den FC Kalbach II . Beide wurden von Trainer Roland Stipp dann gut eine Stunde später zur zweiten Halbzeit auch auf das Feld gebracht. Drei Brüder im A-Jugend-Alter, alle eingewechselt, doch in zwei Vereinen und zwei Ligen. Stark Rekordverdächtig!

Concordia II: Fisher, Rettenbacher, Kracke, Schierle, Stölze (51. Back), Eichler, Bouasla, Vock, Evans, Schestag, Olobayo (63. Weldai). Trainer: Norman Philipp.


Junge Ehrengäste

Concordia – FC Kalbach II
Sonntag, 12. Mai 2019 (15 Uhr), Rosegger
Kreisoberliga

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Gerne erinnern wir uns nicht an das Vorrundenspiel am 21. Oktober letzten Jahres. Es war der 13. Spieltag und nach unserer 1:2-Pleite hatte FC Kalbach II elf Punkte auf dem Konto. Drei Spiele vor Saisonschluss stehen die Gäste bereits als Absteiger fest, denn sie konnten nur noch vier weitere Zähler verbuchen. Alle 14 Auswärtsspiele wurden verloren. 114 Mal mussten die FCK-Keeper hinter sich greifen. Von den 39 erzielten Tore hat Sadullah Erkmen alleine zehn gemacht.
Nach dem 3:3 gegen den starken FC Posavina im letzten Heimspiel wurde Schlussmann Benni Kress zum „Man of the Match“ gekürt. Der Concordia-Kapitän war gut beschäftigt und hielt, was zu halten war. Gegen den FCK sollten andere Spieler wieder mehr im Blickfeld stehen. Alexander Güldenring, Averil Ringheim (beide 9), Saba Kvaratskhelia (8) sowie Daniel Hopf und Jonas Schlevogt (je 6) haben 40 der 69 Concordia-Tore geschossen. Die Bilanz am Rosegger ist mit acht Siegen und 27 Punkten nach 14 Spielen sehr beachtlich.
Trainer Roland Stipp hat unter anderem als Wertschätzung der Leistungen in den bisherigen Einsätzen für die Senioren-Teams (vor allem der Sieber-Brüder Richard und Maxi, die beide am Sonntag im Kader der Ersten Mannschaft stehen) die komplette A-Junioren-Mannschaft von Trainer Christopher Kracke zum Spiel eingeladen. Ein Zeichen, dass das Potenzial der Jugendlichen erkannnt und auf sie gebaut wird.
Im Dezember 2017 endete das letzte Heimspiel gegen die Zweitvertretung aus Kalbach 1:1. Unser Torschütze Ricardo Harrabi hat vor der Saison die Seiten gewechselt und trägt jetzt die Kalbacher Farben in der Gruppenliga Frankfurt West. rw
Schiedsrichter: Stephan Burkhardt

Concordia II – TuS Nieder Eschbach
Kreisliga A Gruppe 1, 13 Uhr

Die Gäste sind Vierter und haben 65 Punkte auf dem Konto. Sie gewannen das Vorrundenspiel im Nieder-Eschbacher Stadion nach drei Toren von Fonte Hugo da Silva 4:1.  Er und Lamin Tamba sind mit 13 Toren beste Schützen. Die Auswärtsbilanz ist mit acht Siegen in 14 Begegnungen positiv. 20 Punkte weniger haben die Schützlinge von Trainer Norman Philipp auf das Konto geschaufelt. Hinter dem verletzten Rekordschützen Louis Haarhaus (18) liegen Routinier Ji Bouasla, Paul Grötzki und Daniel Olobayo (je sechs) sowie David Schestag und Paul Schierle (beide fünf) fast gleichauf. Am Rosegger hat das Aufsteigerteam 24 Punkte gewonnen. rw
Schiedsrichter: Steffen Maaß


Der Nachwuchs hilft beim Sieg im “kleinen” Derby

TSG 51 – Concordia II 2:3 (0:1)
5. Mai 2019
Kreisliga A Frankfurt (Gruppe 1)

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Oft sind wir schon nach dem „kleinen“ Eschersheimer Derby mit einer Niederlage im Mannschaftskoffer frustriert aus der Niedwiesenstraße zurück in die Eschersheimer Landstraße gefahren. Nicht so dieses Mal beim Punktspieldebüt unserer Zweitvertretung beim letztjährigen Absteiger aus der Kreisoberliga. Als Schiedsrichter Aziz Bektas die Partie nach einer umkämpften Schlussphase abgepfiffen hatte, mündeten die Jubelarien in einem hüpfenden Spielerkreis mit lautem Siegesgebrüll um Trainer Norman Philipp. Die drei Punkte konnte man so vorher nicht erwarten – doch sie waren auf Grund der Spielanteile vollauf verdient. Für die Pausenführung hatte Paul Schierle mit einem Gewaltschuss gesorgt. Der A-Jugendliche Maxi Sieber erhöhte auf 2:0. Aber der beste „51er“ Elmas verwandelte postwendend einen Foulelfmeter  für die Gastgeber. Das dritte Concordia-Tor erzielte David Schestag von links mit einem sehenswerten Schuss ins lange Eck, ehe  wieder Elmas mit einem Freistoß die Hoffnungen auf einen Punktgewinn der TSG 51 weckte. Zum „Talent des Tages“ wurde  Richard Sieber gekürt, auch eine Anleihe der A-Junioren wie der auf der Bank sitzende Amen Weldai. rw
Concordia II: Fisher, Kracke, Mettlach, Peter, Stölze, R. Sieber, Schierle, M. Sieber, Bouasla, Vock, Schestag; Einwechselspieler: Vanselow, Olobayo, Evans.


Derby an der Niedwiesenstraße

TSG 51 – Concordia II
Sonntag, 5. Mai 2019 (15 Uhr), Niedwiesenstraße
Kreisliga A Gruppe 1

Da die Erste Mannschaft in der Kreisoberliga spielfrei ist, besteht die Möglichkeit, der zweiten Concordia-Vertretung als Zuschauer beim Derby gegen die „51er“ den Rücken zu stärken. Die Gastgeber sind nach gelungenem Start auf Platz sieben zurückgefallen und liegen mit 46 Punkten vier Zähler und einen Rang vor unseren Talenten. Die TSG-Stürmer – allen voran Niklas Zarins (19 Tore) und der aus KOL-Zeiten bekannte Benedikt Burger – sind mit 97 Toren treffsicher und wollen die 100 vollmachen. Die Heimbilanz (8-1-5) ist mit 25 Punkten ordentlich.
Die Form der Mannschaft unseres Trainers Norman Philipp, der am Saisonende berufsbedingt aufhören wird, ist mit zehn Punkten aus den letzten fünf Spielen gut. Die Auswärtsbilanz ist negativ: fünf Siegen stehen bei drei Unentschieden sieben Niederlagen entgegen. Für Schützenkönig Louis Haarhaus (18 Tore) ist die Saison verletzungsbedingt längst gelaufen. Bei Belastungen melden sich noch Schmerzen. Das Aufstiegsteam hat sich in der ersten A-Liga-Saison auf dem beachtlichen achten Platz komfortabel niedergelassen. In der Vorrunde siegten die Spieler von der Niedwiesenstraße am Rosegger durch Tore von Elmas (2) und Burger 3:1. Daniel Olobayo gelang in der 84. Minute nur das Ehrentor. rw
Schiedsrichter: Aziz Bektas


Concordia – Posavina 3:3 (0:2)

Das schreibt die FNP:

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Concordia II – Germania Ginnheim 6:4 (3:2)

Der Ginnheimer Ullrich eröffnete nach 20 Minuten den Torreigen am Rosegger. Doch der umtriebige Paul Grötzki und Sebastian Vock brachten unsere Talente mit 2:1 in Führung. Vor dem Pausentee egalisierte Ullrich für den Verein aus dem benachbarten Stadtteil erneut. Das machte jedoch keinerlei Eindruck auf  Christopher Kracke, der für die Grün-Weißen auf 3:2 stellte. Auch im zweiten Durchgang blieb der interessante Eindruck für die Zuschauer. Beide Teams gingen weiter auf Torjagd. Zum Dilemma für die Concordia kam es aber nach dem 3:3 (59.) des Ginnheimers Dilema nicht. Denn A-Jugendtrainer Christopher Kracke hatte nach 67 Minuten seinen „Profi-Auftritt“, als er aus größerer Entfernung einen Freistoß unvermittelt ins Germanen-Tor knallte. Keiner am Rosegger hatte damit gerechnet, doch der Ball war freigegeben. Aber auch die Ginnheimer ließen nicht locker und erzielten tatsächlich durch ihren Altstar Federico das 4:4 (74.). Paul Schierle sah mit seiner viel zu kurzen Rückgabe sehr unglücklich aus. Groß war der Jubel dann in der Schlussphase. Torjäger Grötzki brachte technisch gekonnt mit dem fünften Tor zehn Minuten vor Schluss die Krokodile erneut in Front. Dem „Talent des Tages“ Christopher Kracke blieb es dann Vorbehalten, mit seinem dritten Tor den umjubelten Sieg sicher zu stellen. Es war für die Zuschauer eine wahre Freude. Wie urteilte unser Coach Norman Philipp so treffend: „Es war ein wilder Ritt mit viel Tempo.“ Und Germania-Spielausschussboss Ralf Müller setzte an der Abseitsbar noch einen drauf: „Es hat Spaß gemacht zuzuschauen.“  rw

Concordia II:Fisher – Kracke, Schierle, Mettbach, Stölze, Bouasla, Mayer (72. Evans),  Vock, Olobayo (63. Vanselow) Grötzki (85. Rettenbacher), Schestag. – Bank: Peter.


Union Niederrad – Concordia 0:1 (0:1)

14. April 2019
Kreisoberliga Frankfurt

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Das schreibt die FNP

Union Niederrad – Concordia Eschersheim 0:1 (0:1). – Für Unions Spielausschuss-Boss Wolfgang Schwenk fiel der entscheidende Treffer der Partie von Alexander Güldenring aus „stark abseitsverdächtiger“ Position (43.). Die Niederräder boten dem Tabellendritten* über weite Strecken Paroli, was Schwenk zu dem Fazit veranlasste: „Das Ergebnis ist enttäuschend – unser Auftritt nicht, wir waren keinen Deut schlechter.“ Für den neuen Union-Coach Hicham Fagir war es ein unglücklicher Einstand. Sein Kollege Roland Stipp fand: „Wir hatten diesmal spielerisch nicht die Lockerheit wie zuletzt, haben aber gekämpft und als Mannschaft wieder überzeugt. Ich bin sehr stolz auf die Jungs.“ (omü)

*Wir sind natürlich Tabellenfünfter. Der direkte Vergleich gibt nur den Ausschlag, wenn am Ende der Saison zwei oder mehrere Mannschaften punktgleich sind. Aktuell zählt das Torverhältnis und da sind Tempo und Heddernheim besser als wir.

1. FC Rödelheim – Concordia II 2:2 (0:1).
Kreisliga A Gruppe 1

Spielausschuss Walter Dorn berichtete: “Der Schiedsrichter hatte die Pfeife schon im Mund um das Spiel zu beenden, da verursachen wir noch diesen Elfmeter – das war schon auch etwas Pech.” So hatte es auch Rödelheims Pressewart Volker Flauaus gesehen der sagte: „Die Gegentore waren Geschenke. Der Ausgleich ist glücklich.“ Die Concordia ging durch Marc Mayer zweimal in Führung (16./80.), Alexander Ulitzka (80.) und Benedikt Herbert (90., Foulelfmeter) glichen jeweils aus.


42 Jahre nach dem letzten Sieg

Union Niederrad – Concordia
Sonntag, 14. April 2019 (15 Uhr), Heinrich-Seliger-Straße
Kreisoberliga
Schiedsrichter: Mathias Räuber

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1907 gegründet gehört die Union zu den Frankfurter Traditionsvereinen und war zwischen  1934 und 1944 als Mitglied der Gauliga Südwest und Hessen Nassau drittstärkster Verein der Stadt. 1945/46 war man Bestandteil der obersten Amateurliga. Gespielt wird auf der Fläche des ehemaligen Stadions an der Güntherstraße – die heute Heinrich-Seliger-Straße heißt – und bei einem Fassungsvermögen von 12.000 Zuschauern über eine stattliche Holztribüne verfügte. Mit dem Absturz in die B-Klasse 1974 wurde auch die baufällige Tribüne abgerissen. 1989/90 gelang die Rückkehr in die Landesliga.

Heuer sind die Niederräder immerhin Aufsteiger in die Kreisoberliga. Sie haben als Zehnter der Tabelle mit 32 Punkten gute Aussichten, die Premierensaison zu überstehen. Aus den letzten fünf Spielen holte Union sechs Punkte. Mit 16 Toren ist Kai Röckinghausen gefährlichster Schütze. Die Heimbilanz (6-1-6) ist nur ausgeglichen. Vor 13 Jahren gewann Union das letzte Heimspiel in der A-Liga Gruppe Süd/Ost gegen die Concordia 3:1. In der Vorrunde trennte man sich am Rosegger 0:0. Zehn Punkte aus den letzten fünf Spielen hat das Concordia-Team von Trainer Roland Stipp geholt und Formstärke bewiesen. Nach langer Verletzungspause hat sich Torjäger Alexander Güldenring (8 Tore) gleich mit zwei Treffern gegen FC Croatia (4:0) zurück gemeldet. Mit 47 Zählern liegen die „Krokodile“ nur zwei Punkte hinter dem Dritten SV Heddernheim prominent in der Tabelle. Die Auswärtsbilanz mit 21 Punkten (6-3-5) und 30:26 Toren ist mittlerweile positiv. rw

Der letzte Concordia-Sieg auf dem Union-Platz datiert vom 18.12.1977. Aus der Neuen Presse: Union Niederrad – Concordia Eschersheim 1:2 (0:1).– Aus einer Concordia ohne schwachen Punkt ragten noch Torhüter Briehl und Spielmacher Laudes heraus. Mangold und R. Walther legten zwei Tore vor, ehe S. Pferr (84.) für die Union einmal zum Zug kam. 

1. FC Rödelheim – Concordia II
Sonntag, 14. April 2019 (15 Uhr), An der Westerbach (Bottenhorner Weg)
Kreisliga A Gruppe 1

Der gastgebende Tabellenseibte ist nach vier Niederlagen in Folge bei 44 Punkten stehen geblieben. Steffen Roberts – der auch schon in der KOL getroffen hat – ist mit 13 „Buden“ in der Schützenliste notiert. Von 13 Heimspielen wurden acht gewonnen. Sechs Punkte weniger auf dem Konto hat die Mannschaft von Trainer Norman Philipp. Sie steht als Aufsteiger einen Platz unterhalb des KOL-Absteigers. Fünf von 14 Spielen in der Fremde endeten für die Concordia-Talente siegreich. In der Vorrunde gelang es unserer jungen Mannschaft nicht, den 2:0-Vorsprung durch Anwar Daghfak und Daniel Schestag über die Zeit zu bringen. Im Schlussspurt trafen die Rödelheimer Alexander Schubert und Roberts noch zum 1:2 und zum umjubelten 2:2. rw
Schiedsrichter: Michael Zindel


Concordia – FC Croatia 4:0 (2:0)

5. April 2019
Kreisoberliga Frankfurt

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Von Martin Gutmann
„Abducet praedam, qui occurit prior“ (die Beute nimmt, wer früher kommt – oder sinngemäß: der frühe Vogel fängt den Wurm), sagt der kundige Lateiner. Bei der Concordia ging an diesem vom Nieselregen „verhagelten“ Frühjahrs-Freitagabend-Spiel eigentlich gar nichts schief und die „Beute“, sprich den Sieg über den FC Croatia, nahmen sich unsere Spieler.

Schon früh wurde gegen die ersatzgeschwächten Kroaten deutlich, dass die Rosegger-Elf nicht gewillt war, Geschenke zu verteilen. Der Ball lief wie am Schnürchen, eine gelungene Kombinationen folgte der nächsten und der Gegner war dem Tempo ganz offensichtlich nicht gewachsen. So fiel schließlich das 1:0 durch „Man of the Match“ Averil Ringheim bereits in der zwölften Minute, nachdem Jonas Schlevogt den Ball in Bedrängnis hatte prallen lassen, Saba Kvaratskhelia auf den durchstartenden Adi Mohr gepasst und dieser präzise in die Mitte geflankt hatte, wo „Captain America“ die Kugel  wuchtig unter die Latte trat. Beflügelt vom starken Auftritt spielte die Mannschaft konsequent weiter nach vorne und belohnte sich in der 32. Minute mit dem 2:0. Wieder baute Dani Hopf mit Verstand von hinten auf, bis der toll aufspielende Keno Hartmann freigespielt war, der dann aus gut 20 Meter fulminant abzog und den Pfosten traf. Den Abpraller verwertete „Ave“ gekonnt aus zehn Metern ins kurze Eck. Weitere Großchancen sowie ein zweifelhaft nicht gegebenes Tor später pfiff der Schiedsrichter zur Halbzeit, ohne das die Kroaten großartig unser Tor gefährdet hätten.

Auch im zweiten Abschnitt setzte sich unsere Dominanz fort. Schließlich verwandelte der „gefoulte“ Alex „Goldi“ Güldenring einen eher zweifelhafte Elfmeter zunächst zum 3:0, um nach toller Vorarbeit von Maxi Sieber in der 69. Minute auch gleich zum 4:0 Endstand einzuschieben. „Wenn es nicht die Wahrheit ist, so ist es doch gut erfunden“, sagte einst Giordano Bruno, kurz bevor er auf dem Scheiterhaufen für seine Überzeugungen verbrannt wurde. Gleiches Schicksal droht unserem Trainer Roland Stipp keineswegs, wurde doch kurz nach dem Spiel die Verlängerung seines Kontraktes durch den Präsidenten und den Sportlichen Leiter bekannt gegeben und bei den Fans erfreut aufgenommen. Und so wurde an der gut besetzten Abseitsbar sehr viel von unserem hochtalentiertem Team und dessen Zukunftsperspektiven gesprochen, während die Mannschaft ein legendäres Kabinenfest feierte und dem kroatischen Trainer Konta ein Neururer-Zitat in den Mund gelegt wurde: „Wir waren alle vorher überzeugt davon, daß wir das Spiel gewinnen. So war auch das Auftreten meiner Mannschaft, zumindest in den ersten zweieinhalb Minuten“. Und das muss für heute reichen….

Concordia: Kress, Mohr, Dickmann, Kovacevic, Müller, Hartmann, Hopf, Kvaratskhelia (Sieber), Stein, Schlevogt (Güldenring), Ringheim (Kramer). Bank: Comes, Brendel, Fisher. – Tore: 1:0 und 2:0 Ringheim (12./34.), 3:0 und 4:0 Güldenring (60, Foulelfmeter/69.).

Das schreibt die FNP:

Die Concordia macht Spaß

Concordia Eschersheim – FC Croatia 4:0 (2:0). – Die Concordia griff früh an und spielte schnell – zu schnell für die ersatzgeschwächten Gäste. Averil Ringheim traf auf Vorlage von Adrian Mohr (12.) und per Abstauber nach einem Pfostenschuss von Keno Hartmann (34.). Die Kroaten waren mit dem Pausenstand gut bedient. Alexander Güldenring legte per Foulelfmeter (60.) und auf Zuspiel des A-Jugendlichen Max Sieber (69.) nach. Die beste Chance der Croatia war ein Pfostenschuss von Dennis Grancic (53.). Ein weiteres Tor der Concordia hatte der Schiedsrichter schon gegeben, aber Angreifer Simon Kramer bestätigte die Proteste der Gäste, wonach der Ball wohl vorher im Aus war. Das Tor wurde zurückgenommen. Es wäre das 5:0 gewesen.
„Es hat Spaß gemacht, der Mannschaft zuzuschauen“, sagte Trainer Roland Stipp, mit dem der Verein laut dem Sportlichen Leiter Francesco D’Aniello auch in der kommenden Saison „den gemeinsamen Weg weiter gehen“ wird. omü

Concordia II – FC Maroc 1:4 (1:4)

Kreisliga A Gruppe 1

Als Schiedsrichter Franz-Josef Korn aus Oberndorf, einem Ortsteil der Gemeinde Jossgrund im Main-Kinzig-Kreis rund 70 Kilometer nordöstlich von Frankfurt zwischen hessischen und bayerischen Spessart gelegen, eine drei Viertelstunde nach dem angesetzten Spieltermin am Rosegger endlich eintraf,  waren die Spieler beider Mannschaften schon auf den Ausfall der Begegnung eingerichtet. Und so abwesend traten unsere „Talente“ dann auch gleich nach dem Anpfiff bei herrlichem Frühlingswetter auf. Die Marokkaner wollen aufsteigen und können Fußball spielen. Sie haben schnelle, wendige und technisch beschlagene Stürmer, die für permanente Gefahr vor dem Concordia-Tor sorgten. Unsere Defensive war damit in der ersten Hälfte heillos überlastet und Torwart Consti Fisher wurde vier Mal locker bezwungen. Marc Mayers Ehrentor aus 20 Metern in den Winkel war ein kleines Trostpflaster.
Im zweiten Durchgang hatten die Männer von Trainer Norman Philipp endlich ein wenig mehr Zugriff auf das Spiel. Doch war die auch in dieser Höhe verdiente Niederlage nicht mehr abzuwenden. rw

Concordia: Fisher, Kracke, Vanselow, Peter, Mettlach, Schierle, Vock, Mayer, Schestag, Bouasla, Olobayo; Bank: Stölze, Beckenkamp, Evans, Varty.