Union Niederrad – Concordia 0:1 (0:1)

14. April 2019
Kreisoberliga Frankfurt

Bildschirmfoto 2019-04-15 um 08.35.40

Das schreibt die FNP

Union Niederrad – Concordia Eschersheim 0:1 (0:1). – Für Unions Spielausschuss-Boss Wolfgang Schwenk fiel der entscheidende Treffer der Partie von Alexander Güldenring aus „stark abseitsverdächtiger“ Position (43.). Die Niederräder boten dem Tabellendritten* über weite Strecken Paroli, was Schwenk zu dem Fazit veranlasste: „Das Ergebnis ist enttäuschend – unser Auftritt nicht, wir waren keinen Deut schlechter.“ Für den neuen Union-Coach Hicham Fagir war es ein unglücklicher Einstand. Sein Kollege Roland Stipp fand: „Wir hatten diesmal spielerisch nicht die Lockerheit wie zuletzt, haben aber gekämpft und als Mannschaft wieder überzeugt. Ich bin sehr stolz auf die Jungs.“ (omü)

*Wir sind natürlich Tabellenfünfter. Der direkte Vergleich gibt nur den Ausschlag, wenn am Ende der Saison zwei oder mehrere Mannschaften punktgleich sind. Aktuell zählt das Torverhältnis und da sind Tempo und Heddernheim besser als wir.

1. FC Rödelheim – Concordia II 2:2 (0:1).
Kreisliga A Gruppe 1

Spielausschuss Walter Dorn berichtete: “Der Schiedsrichter hatte die Pfeife schon im Mund um das Spiel zu beenden, da verursachen wir noch diesen Elfmeter – das war schon auch etwas Pech.” So hatte es auch Rödelheims Pressewart Volker Flauaus gesehen der sagte: „Die Gegentore waren Geschenke. Der Ausgleich ist glücklich.“ Die Concordia ging durch Marc Mayer zweimal in Führung (16./80.), Alexander Ulitzka (80.) und Benedikt Herbert (90., Foulelfmeter) glichen jeweils aus.


42 Jahre nach dem letzten Sieg

Union Niederrad – Concordia
Sonntag, 14. April 2019 (15 Uhr), Heinrich-Seliger-Straße
Kreisoberliga
Schiedsrichter: Mathias Räuber

Bildschirmfoto 2019-04-05 um 16.34.21

1907 gegründet gehört die Union zu den Frankfurter Traditionsvereinen und war zwischen  1934 und 1944 als Mitglied der Gauliga Südwest und Hessen Nassau drittstärkster Verein der Stadt. 1945/46 war man Bestandteil der obersten Amateurliga. Gespielt wird auf der Fläche des ehemaligen Stadions an der Güntherstraße – die heute Heinrich-Seliger-Straße heißt – und bei einem Fassungsvermögen von 12.000 Zuschauern über eine stattliche Holztribüne verfügte. Mit dem Absturz in die B-Klasse 1974 wurde auch die baufällige Tribüne abgerissen. 1989/90 gelang die Rückkehr in die Landesliga.

Heuer sind die Niederräder immerhin Aufsteiger in die Kreisoberliga. Sie haben als Zehnter der Tabelle mit 32 Punkten gute Aussichten, die Premierensaison zu überstehen. Aus den letzten fünf Spielen holte Union sechs Punkte. Mit 16 Toren ist Kai Röckinghausen gefährlichster Schütze. Die Heimbilanz (6-1-6) ist nur ausgeglichen. Vor 13 Jahren gewann Union das letzte Heimspiel in der A-Liga Gruppe Süd/Ost gegen die Concordia 3:1. In der Vorrunde trennte man sich am Rosegger 0:0. Zehn Punkte aus den letzten fünf Spielen hat das Concordia-Team von Trainer Roland Stipp geholt und Formstärke bewiesen. Nach langer Verletzungspause hat sich Torjäger Alexander Güldenring (8 Tore) gleich mit zwei Treffern gegen FC Croatia (4:0) zurück gemeldet. Mit 47 Zählern liegen die „Krokodile“ nur zwei Punkte hinter dem Dritten SV Heddernheim prominent in der Tabelle. Die Auswärtsbilanz mit 21 Punkten (6-3-5) und 30:26 Toren ist mittlerweile positiv. rw

Der letzte Concordia-Sieg auf dem Union-Platz datiert vom 18.12.1977. Aus der Neuen Presse: Union Niederrad – Concordia Eschersheim 1:2 (0:1).– Aus einer Concordia ohne schwachen Punkt ragten noch Torhüter Briehl und Spielmacher Laudes heraus. Mangold und R. Walther legten zwei Tore vor, ehe S. Pferr (84.) für die Union einmal zum Zug kam. 

1. FC Rödelheim – Concordia II
Sonntag, 14. April 2019 (15 Uhr), An der Westerbach (Bottenhorner Weg)
Kreisliga A Gruppe 1

Der gastgebende Tabellenseibte ist nach vier Niederlagen in Folge bei 44 Punkten stehen geblieben. Steffen Roberts – der auch schon in der KOL getroffen hat – ist mit 13 „Buden“ in der Schützenliste notiert. Von 13 Heimspielen wurden acht gewonnen. Sechs Punkte weniger auf dem Konto hat die Mannschaft von Trainer Norman Philipp. Sie steht als Aufsteiger einen Platz unterhalb des KOL-Absteigers. Fünf von 14 Spielen in der Fremde endeten für die Concordia-Talente siegreich. In der Vorrunde gelang es unserer jungen Mannschaft nicht, den 2:0-Vorsprung durch Anwar Daghfak und Daniel Schestag über die Zeit zu bringen. Im Schlussspurt trafen die Rödelheimer Alexander Schubert und Roberts noch zum 1:2 und zum umjubelten 2:2. rw
Schiedsrichter: Michael Zindel


Concordia – FC Croatia 4:0 (2:0)

5. April 2019
Kreisoberliga Frankfurt

IMG_0384 (1)

Von Martin Gutmann
„Abducet praedam, qui occurit prior“ (die Beute nimmt, wer früher kommt – oder sinngemäß: der frühe Vogel fängt den Wurm), sagt der kundige Lateiner. Bei der Concordia ging an diesem vom Nieselregen „verhagelten“ Frühjahrs-Freitagabend-Spiel eigentlich gar nichts schief und die „Beute“, sprich den Sieg über den FC Croatia, nahmen sich unsere Spieler.

Schon früh wurde gegen die ersatzgeschwächten Kroaten deutlich, dass die Rosegger-Elf nicht gewillt war, Geschenke zu verteilen. Der Ball lief wie am Schnürchen, eine gelungene Kombinationen folgte der nächsten und der Gegner war dem Tempo ganz offensichtlich nicht gewachsen. So fiel schließlich das 1:0 durch „Man of the Match“ Averil Ringheim bereits in der zwölften Minute, nachdem Jonas Schlevogt den Ball in Bedrängnis hatte prallen lassen, Saba Kvaratskhelia auf den durchstartenden Adi Mohr gepasst und dieser präzise in die Mitte geflankt hatte, wo „Captain America“ die Kugel  wuchtig unter die Latte trat. Beflügelt vom starken Auftritt spielte die Mannschaft konsequent weiter nach vorne und belohnte sich in der 32. Minute mit dem 2:0. Wieder baute Dani Hopf mit Verstand von hinten auf, bis der toll aufspielende Keno Hartmann freigespielt war, der dann aus gut 20 Meter fulminant abzog und den Pfosten traf. Den Abpraller verwertete „Ave“ gekonnt aus zehn Metern ins kurze Eck. Weitere Großchancen sowie ein zweifelhaft nicht gegebenes Tor später pfiff der Schiedsrichter zur Halbzeit, ohne das die Kroaten großartig unser Tor gefährdet hätten.

Auch im zweiten Abschnitt setzte sich unsere Dominanz fort. Schließlich verwandelte der „gefoulte“ Alex „Goldi“ Güldenring einen eher zweifelhafte Elfmeter zunächst zum 3:0, um nach toller Vorarbeit von Maxi Sieber in der 69. Minute auch gleich zum 4:0 Endstand einzuschieben. „Wenn es nicht die Wahrheit ist, so ist es doch gut erfunden“, sagte einst Giordano Bruno, kurz bevor er auf dem Scheiterhaufen für seine Überzeugungen verbrannt wurde. Gleiches Schicksal droht unserem Trainer Roland Stipp keineswegs, wurde doch kurz nach dem Spiel die Verlängerung seines Kontraktes durch den Präsidenten und den Sportlichen Leiter bekannt gegeben und bei den Fans erfreut aufgenommen. Und so wurde an der gut besetzten Abseitsbar sehr viel von unserem hochtalentiertem Team und dessen Zukunftsperspektiven gesprochen, während die Mannschaft ein legendäres Kabinenfest feierte und dem kroatischen Trainer Konta ein Neururer-Zitat in den Mund gelegt wurde: „Wir waren alle vorher überzeugt davon, daß wir das Spiel gewinnen. So war auch das Auftreten meiner Mannschaft, zumindest in den ersten zweieinhalb Minuten“. Und das muss für heute reichen….

Concordia: Kress, Mohr, Dickmann, Kovacevic, Müller, Hartmann, Hopf, Kvaratskhelia (Sieber), Stein, Schlevogt (Güldenring), Ringheim (Kramer). Bank: Comes, Brendel, Fisher. – Tore: 1:0 und 2:0 Ringheim (12./34.), 3:0 und 4:0 Güldenring (60, Foulelfmeter/69.).

Das schreibt die FNP:

Die Concordia macht Spaß

Concordia Eschersheim – FC Croatia 4:0 (2:0). – Die Concordia griff früh an und spielte schnell – zu schnell für die ersatzgeschwächten Gäste. Averil Ringheim traf auf Vorlage von Adrian Mohr (12.) und per Abstauber nach einem Pfostenschuss von Keno Hartmann (34.). Die Kroaten waren mit dem Pausenstand gut bedient. Alexander Güldenring legte per Foulelfmeter (60.) und auf Zuspiel des A-Jugendlichen Max Sieber (69.) nach. Die beste Chance der Croatia war ein Pfostenschuss von Dennis Grancic (53.). Ein weiteres Tor der Concordia hatte der Schiedsrichter schon gegeben, aber Angreifer Simon Kramer bestätigte die Proteste der Gäste, wonach der Ball wohl vorher im Aus war. Das Tor wurde zurückgenommen. Es wäre das 5:0 gewesen.
„Es hat Spaß gemacht, der Mannschaft zuzuschauen“, sagte Trainer Roland Stipp, mit dem der Verein laut dem Sportlichen Leiter Francesco D’Aniello auch in der kommenden Saison „den gemeinsamen Weg weiter gehen“ wird. omü

Concordia II – FC Maroc 1:4 (1:4)

Kreisliga A Gruppe 1

Als Schiedsrichter Franz-Josef Korn aus Oberndorf, einem Ortsteil der Gemeinde Jossgrund im Main-Kinzig-Kreis rund 70 Kilometer nordöstlich von Frankfurt zwischen hessischen und bayerischen Spessart gelegen, eine drei Viertelstunde nach dem angesetzten Spieltermin am Rosegger endlich eintraf,  waren die Spieler beider Mannschaften schon auf den Ausfall der Begegnung eingerichtet. Und so abwesend traten unsere „Talente“ dann auch gleich nach dem Anpfiff bei herrlichem Frühlingswetter auf. Die Marokkaner wollen aufsteigen und können Fußball spielen. Sie haben schnelle, wendige und technisch beschlagene Stürmer, die für permanente Gefahr vor dem Concordia-Tor sorgten. Unsere Defensive war damit in der ersten Hälfte heillos überlastet und Torwart Consti Fisher wurde vier Mal locker bezwungen. Marc Mayers Ehrentor aus 20 Metern in den Winkel war ein kleines Trostpflaster.
Im zweiten Durchgang hatten die Männer von Trainer Norman Philipp endlich ein wenig mehr Zugriff auf das Spiel. Doch war die auch in dieser Höhe verdiente Niederlage nicht mehr abzuwenden. rw

Concordia: Fisher, Kracke, Vanselow, Peter, Mettlach, Schierle, Vock, Mayer, Schestag, Bouasla, Olobayo; Bank: Stölze, Beckenkamp, Evans, Varty.


Flutlichtspiel im “Hinterhof”

Concordia Eschersheim – FC Croatia

Freitag, 5. April 2019, 20 Uhr, Rosegger Fighting-Ground
Kreisoberliga Frankfurt

IMG_0355

Nur fünf Tage nach dem erst erschreckenden und dann begeisternden 4:4 gegen den Tabellenzweiten SG Westend lädt unsere Erste Mannschaft zur “Freitags-Sause” an den Rosegger. Es wird wieder einige Veränderungen im Kader geben, denn selbstverständlich ist auch der April ein günstiger Urlaubsmonat für Studenten. Immerhin ist die Sperre von Mittelfeldmotor Saba Kvaratskhelia abgelaufen und auch Außenverteidiger Nils Brendelsohn ist aus Lappland zurück. Für die länger verletzt fehlenden Innenverteidiger Benni Tesar und Torben Schönle käme ein Einsatz eher noch zu früh, aber sie konnte sehr zur Freude des Trainers wieder  mit der Mannschaft üben und stehen bald wieder als Alternativen zur Verfügung.

Torjäger Alex Güldenring ist nach seiner Schienbeinprellung schon einen Schritt weiter und steht wieder im Kader – auch um von seinem schmerzhaften Ausflug in die Kreisliga A Mittelrhein/Sieg zu berichten, als er beim 1:1 gegen den Tabellenelften Spvvg. Hurt/Rosbach nach der Pause eingewechselt und kurz darauf übel getreten worden war. Vielleicht hätte er den Heimaturlaub doch lieber für einen Kick in der C-Klasse nutzen sollen, wo mit Marco und Stefan seine Cousins für die Leuscheider Reserve am Ball sind? Wobei: Vor dem Spiel gegen den FC Croatia waren es sicher ganz lehrreich, gegen die kernigen Herren aus Hurt/Rosbach anzutreten. Dazu ein Auszug aus der Vereinschronik: “Die Geschichte des Fußballsports beginnt im Rosbacher Raum im Jahre 1909. Damals gründeten einige Rosbacher Männer den Verein und spielten mit sportbegeisterten Sportfreunden aus Dattenfeld, Schladern und weiteren Orten auf einer Wiese zwischen Rosbach und Hinterhof.” Hinterhof. Genau dieses unbesiegbare Hinterhof-”Gang”-Gefühl brauchen wir in den restlichen Saisonspielen – und überhaupt für immer. In diesem Sinne: Welcome to the hood!

Die Zweite Mannschaft spielt in der Kreisliga A am Sonntag (13 Uhr, Rosegger) gegen den zweitplatzierten FC Maroc.


Concordia – SG Westend 4:4 (1:4)

31. März 2019
Kreisoberliga Frankfurt

IMG_0354 (1)

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Concordia domi, foris pax (Eintracht im Innern, Frieden außerhalb) sagt der kundige Lateiner und dies trifft nach diesem Fußball-Nachmittag am Rosegger sehr gut den Kern des Gesehenen.

Vor 135 handgezählten Zuschauern kam die Concordia gut ins Spiel und bereits nach fünf Minuten nach einem Freistoß von Daniel Hopf durch einen Kopfball von Joscha Stein zum 1:0. Leider führte das frühe Tor nicht zu der erhofften Sicherheit bei der Heimmannschaft. Vielmehr hatte man den Eindruck, die Concordia hätte in ein Hornissennest gestoßen. Und so griff die SG Westend um Torjäger Viktor Gonta mit Können und Verve das Tor des tapferen Benni Kress an, der uns mit zwei großartigen Paraden noch vor dem Ausgleich retten konnte, aber bereits in der neunten Minute machtlos war, als sich auf links Almir Pliska durchsetzte und den Ball unhaltbar in den Winkel schoss. Keine drei Minuten später war das Spiel gedreht, als Nikolai Tomasek nach Ecke und Strafraumgestochere den Ball aus kurzer Distanz zum 1:2 für Westend einschob. Mit einigem Glück konnte danach die Concordia das knappe Ergebnis halten und wieder zu einem geordneten Spielaufbau finden, kam jedoch kaum über gute Ansätze hinaus und nicht mehr gefährlich vor das Tor der Gäste. Nach dem fulminanten Auftakt schien sich das Spiel etwas beruhigt zu haben, doch Viktor Gonta zeigte in der 42. Minute seine ganze Klasse. Eine gute Flanke des starken Fuad Salihovic konnte eigentlich ordentlich nach außen abgewehrt werden, doch Gonta drehte sich unnachamlich und traf mit Wucht aus spitzem Winkel zum 3:1. Noch während die Trainer Stipp und Schwuchow Umstellungen in der Pause diskutierten, schlug der Ball Sekunden vor der Halbzeit nach einem 22 Meter-Freistoß von  Mirsen Mehmedovic zum ernüchternden 1:4 ein.
In der Pause wurden nur wenige Wetten auf Concordia Eschersheim abgeschlossen, doch das Team kam mit Wut im Bauch aus der Kabine zu dem erhofften frühen Anschlusstreffer durch den eingewechselten Jakob Dickmann (49.) nach Ecke von Dani Hopf. Mittlerweile machte auch das Tempo unserer unentwegt weiter anlaufenden Mannschaft dem Gegner zu schaffen und die Concordia fand endlich Räume. Die Standards von Dani Hopf waren eine Waffe, stets gefährlich, mit Härte und Präzision getreten. Dazu trieb Joscha Stein seine Mannschaft immer weiter nach vorne, ordnete, kämpfte und lief sich die Lunge aus dem Hals. Esad Golos, Vereinspatron der SG Westend, sagte nach dem Spiel voller Anerkennung, dass der Gegner gelaufen sei, „wie die Wahnsinnigen“. Und so verweigerte die ansonsten weit überdurchschnittlich gute Schiedsrichterin Felina Dietsch aus Langen zwar Simon Kramer zunächst noch einen Elfmeter, doch nachdem Jonas Schlevogt kurze Zeit später ebenfalls hart im Strafraum angegangen worden ware, gab es den Strafstoß. „Man of the match“ Dani Hopf behielt die Nerven und verwandelte zum 3:4 (78.). In der 84. Minute schließlich schlug er erneut von halb linker Position einen Freistoß auf das lange Eck und an Freund und Feind vorbei ins Tor. 4:4, Ausgleich, auf der Tribüne findet der Wahnsinn fette Beute. Kurz vor Schluss hätte die Concordia das Spiel sogar noch gewinnen können, doch Simon Kramer scheiterte.
Das 4:4 ist ein spektakuläres und ein gerechtes Ergebnis, beide Teams dominierten eine Halbzeit. An der Abseitsbar wird noch lange der tolle Kampfgeist unserer Mannschaft gegen einen sehr starken Gegner diskutiert, mit spätrömischer Dekadenz (Benni Mettlach) ein lauwarmes Getränk abgelehnt und die alte Weisheit „Wer zuletzt lacht, lacht am besten“ in  „Wer zuletzt lacht, hat es nicht eher begriffen“ verbessert. Und das muss für heute reichen…

Schiedsrichterin: Felina Dietsch (Langen). – Zuschauer: 120. – Tore: 1:0 Joscha Stein (5.), 1:1 Almir Pliska (9.), 1:2 Nikola Tomasek (12.), 1:3 Victor Gonta (42.), 1:4 Mirsen Mehmedovic (45.), 2:4 Jakob Dickmann (49.), 3:4 Daniel Hopf (77., Foulelfmeter), 4:4 Daniel Hopf (85.).

Das schreibt die FNP:

Concordia Eschersheim – SG Westend 4:4 (1:4). – Im ersten Abschnitt hatte der Tabellenzweite die reifere Spielanlage, auch unterliefen den Eschersheimern zu viele Fehler. Nach dem 1:0 durch Joscha Stein (5.) waren die Gäste am Zug: Almir Pliska (9.), Nikola Tomasek (12.), Victor Gonta (42.) und Mirsen Mehmedovic per Freistoß (45.) stellten auf 1:4. Nach dem Seitenwechsel zeigte das Team von Concordia-Coach Roland Stipp Moral. Jakob Dickmann (47.) und Daniel Hopf (76., Foulelfmeter/85.) schossen das Unentschieden heraus, am Ende war sogar ein Sieg drin. Stipp war vor allem von seinen erfahreneren Spielern beeindruckt: „Die Routiniers haben es umgebogen. Simon Kramer hat nach seiner Einwechslung viele Impulse gegeben.“

Concordia II – VfR Bockenheim 5:0 (0:0)
Kreisliga A Frankfurt (Gruppe 1)

Als Schiedsrichter Marc Dietmann mit dem Abpfiff den Triumph gegen den Aufstiegsaspiranten amtlich gemacht hatte, war Concordia-Trainer Norman Philipp zurecht stolz auf seine Spieler: „ Sie haben taktisch und läuferisch alle Vorgaben umgesetzt. Wir wollen keinen zum Talent des Tages herausheben. Die Ehre soll der kompletten Mannschaft zukommmen, so gut hat sie funktioniert.“ In seinem zweiten Seniorenspiel beeindruckte A-Junioren-Spieler Dario Jurkic auf der „Sechs“. Nach torloser erster Hälfte eröffnete Rückkehrer Marc Mayer (49.) den famosen Torreigen. Neuzugang Eric Eichler erhöhte nur zwei Minuten später auf 2:0. Jetzt hatten die Bockenheimer ihre beste Phase. Doch als Daniel Olobayo nach 65 Minuten auf 3:0 stellte, war das Spiel laut Mannschaftsbetreuer Walter Dorn durch. Für den Torschützen brachte Trainer Philipp Debütant Diogo Jesus De Olivera (73.) Eine Minute zuvor war Mayer sein zweites Tor zum 4:0 gelungen. Von der Bank kamen Emil Vanselow (75.) und Dylan Evans (77.) für „Pasi“ Stölze und David Schestag. Und Evans war es dann auch, der mit seinem Tordebüt (84.) zum nie erwarteten Endstand traf. Kompliment Jungs. rw

Concordia II:Fisher, Kracke, Mettlach, Schierle, Stölze, Jurkic, Schestag, Olobayo, Bouasla, Mayer, Eichler. Bank: Vanselow, Beckenkamp, Bayram, Evans, Diogo Jesus De Oliveira.


Der Tabellenzweite kommt

Concordia Eschersheim – SG Westend
Sonntag, 31. März 2019 (15 Uhr), Rosegger Fighting-Ground
Kreisoberliga Frankfurt

IMG_0327

1965 verpasste die SG Westend als Hessenligist mit einer 0:2-Heimniederlage gegen SC Opel Rüsselsheim knapp den Aufstieg in die Zweite Liga Süd. Trostpflaster waren die Spiele um die deutsche Amateurmeisterschaft sowie der Gewinn des Hessenpokals 1968 und 1970. Danach ging das Geld aus und eine Serie mit Abstiegen folgte. Tiefpunkt war der Absturz in die C-Klasse 1988. In der Saison 2004/05 stand die Fußballabteilung ohne Trainer und Mannschaft vor dem Aus. Ehemalige Reserve- und SoMa-Spieler retteten den Spielbetrieb. Esad Gollos führte dann den Verein in die Gruppenliga Frankfurt-West, ehe es wieder in die Kreisliga A zurückging.
Aktuell ist die Westend-Mannschaft mit 51 Punkten Zweiter in der Kreisoberliga und strebt die Rückkehr in die Gruppenliga an. Mittelstürmer Victor Gonta ist mit 28 Toren zweitbester KOL-Schütze. Nach zwei sieglosen Spielen hat die SG Westend mit dem 4:2-Sieg gegen den Dritten FC Croatia in die Erfolgsspur zurückgefunden. Die Auswärtsform ist stark: Sechs Siege, drei Unentschieden und nur zwei Niederlagen. Die Mannschaft, die sich vorwiegend aus Spielern vom Balkan zusammensetzt, kann Fußball spielen. Übertrieben wird so manches Mal der Kampfeseifer, so dass es 73 Gelbe Karten, acht Gelb-Rote und drei Rote hagelte. In der Hinserie gab es im strömenden Regen ein 0:0, womit wir gut bedient waren. 1:1 hieß es in der Saison 2017/18 am Rosegger.
Trotz Roter Karte von Saba Kvaratskhelia im letzten Heimspiel wird Concordia in der Spitzengruppe der Fairnesstabelle (28/1/1) geführt. Er ist mit acht Toren auch bester Schütze. Wegen seiner zwei Spiele Sperre muss Trainer Roland Stipp  auf ihn verzichten. Nach dem überzeugenden 4:1 beim TuS Makkabi liegt unsere Mannschaft mit 43 Punkten auf dem sechsten Rang. Der 19 Jahre alte „Rookie“ Thorben Wissel war „Man of the Match“ einer insgesamt sehr präsenten Concordia. Zu Hause holten unsere Spieler 22 Punkte in elf Begegnungen. Gegen die SG Westend gelang bisher erst ein einziger Heimsieg: 2:0 in der Saison 1980/81.
“Die Wettervorhersage für den Sonntag ist hervorragend, die Eintracht spielt erst später. Teilnahme ist also Concordenpflicht, da unsere junge Mannschaft gegen diesen starken Gegner jede Unterstützung gebrauchen kann und sich durch teilweise überragende Auftritte in der Rückrunde auch verdient hat. Die mit dem „Worscht d’Or“ ausgezeichnete Abseitsbar um Jaennine und Diana erwartet regen Andrang”, sagt Vize-Präsident Martin Gutmann. rw
Schiedsrichterin: Felina Dietsch

Concordia II – VfR Bockenheim
Kreisliga A Gruppe 1 (13 Uhr)

Die Gäste sind Zweiter (59 Punkte) und kommen mit ihrem 110-Tore-Sturm an den Rosegger. Sie wollen natürlich wieder in die Kreisoberliga aufsteigen und sind formstark. Can Karaca hat  21 Mal getroffen. Das sieht wieder nach Schwerstarbeit für die ersatzgeschwächte Truppe von Trainer Norman Philipp aus, die als Aufsteiger auf dem achten Platz mit 35 Punkten steht. Louis Haarhaus (18 Tore) steht weiterhin wegen Verletzung nicht zur Verfügung. Beim 2:2 im Hinspiel standen wir ganz dicht vor dem Sieg. rw
Schiedsrichter: Marc Dietmann

 


TuS Makkabi – Concordia 1:4 (0:2)

Sonntag, 24. März (eventuell fünf Tage vor Brexit), Bertramswiese
Kreisoberliga Frankfurt

155B2D72-50F0-4120-AE7F-080905F302F4

Von Martin Gutmann
„Es war ein wunderschöner Moment, als der Bundestrainer sagte, komm Steffen, zieh Dich aus, jetzt geht es los“, sagte einst Steffen Freund, darauf angesprochen, was er vor seinem ersten Länderspiel fühlte. Und so ging es auch den ohne Bundesligakonkurrenz zahlreich angereisten Concordenfans, die sich an der Bertramswiese am Hessischen Rundfunk eingefunden hatten, um ihre junge Mannschaft beim wiedererstarkten TuS Makkabi zu unterstützen. Makkabi, aufgrund der sehr unglücklich verlaufenden Hinrunde in höchster Abstiegsnot und mit einem eindrucksvollen Auswärtssieg bei der SG Westend im Rücken, begann mit hohem läuferischen und kämpferischen Aufwand und so entwickelte sich auf holprigem Rasen eine rassige, sehenswerte Partie. Es dauerte bis zur 24. Minute, ehe eine richtige Torchance heraus gespielt wurde, aber diese hatte es in sich. Nach einer Ecke konnte von den Makkabäern nur in die Mitte geklärt werden, wo Thorben Wissel den Ball mit der Brust annahm und dann volley unter die Latte schoss. Ein wunderschönes Tor zum 1:0, dass uns Sicherheit gab und, wie der gesperrte Saba Kvaratskhelia so treffend sagte, als „Dosenöffner“ fungierte. Nur acht Minuten später erhöhte der aufopferungsvoll kämpfende Averil Ringheim nach Pass von Kenan Kovacevic mit einem tollen Heber auf 2:0.

Makkabi versuchten nach der Pause mit aller Macht, den Anschlusstreffer zu erzielen. Im Mittelpunkt stand dabei immer wieder der gefährliche Ibrahim Abbouz, der aber auch mit einigen „Schwalben“ und einer Tätlichkeit im Rücken des Schiedsrichters auffiel. Doch die Concordia spielte weiter mutig nach vorne, Edin Zekan setzte sich gegen zwei Gegenspieler ganz stark durch, spielte den Torhüter aus und wurde von diesem gelegt. Dani Hopf  verwandelte den fälligen Elfmeter zum 3:0 (61.). Unsere abgeklärt spielende Mannschaft, aus der Joscha Stein mit einer phänomenalen läuferischen Leistung und, wie ihn Kathi Geppert liebevoll nennt, „der kleine Thorben“, noch hervorstachen, ließ nun kaum noch etwas zu. Letzterer wurde auch mit knappen Ergebnis vor Matthias Müller (verlor gefühlt keinen einzigen Zweikampf) und dem doppelten Torschützen Dani Hopf  zum „Man of the Match“ gewählt. Das Spiel schien eigentlich gelaufen, doch wie Johann Vogl so schön sagt: „In Schimpf und Spiel zeigt man oft der Wahrheit viel.“ Und so ging Abbouz erneut im Strafraum zu Boden und der Schiedsrichter hatte nun endlich Mitleid: Elfmeter und Tor durch den eigentlichen Übeltäter. Dani Hopf konnte diese Ungerechtigkeit in der 86. Minute mit einem kunstvoll eingerutschten „Halbvolley“ zum 4:1 ausgleichen und so gab es unter viel Applaus einen hochverdienten Auswärtssieg. Bereits am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen die SG Westend wird unsere Mannschaft gegen den Aufstiegsanwärter wieder auf eine harte Probe gestellt und könnte zahlreiche Unterstützung sicher gut gebrauchen.

…Und das muss für heute reichen.


Concordia Flyer7


Auf zur “Berte”!

TuS Makkabi Frankfurt – Concordia Eschersheim
Sonntag, 24. März 2019 (15 Uhr), Bertramswiese
Kreisoberliga Frankfurt

Hopfi (1)

Der TuS Makkabi Frankfurt, mit rund 1600 Mitgliedern sicher einer der größten Vereine Frankfurts, hat auch in der Abteilung Fußball mit 18 Jugendmannschaften, zwei Seniorenteams und insgesamt rund 450 Mitgliedern eine beachtliche Größe erreicht. Der Begriff Makkabi leitet sich übrigens (laut Vereinshomepage) vom mutigsten Sohn des Widerstandkämpfers Mattitjahu der Hasmonäer ab, der sich dem syrischen König Antijochus in starker Unterzahl zum Kampfe stellte: Yehuda Maccabi.
Mit dem Bau des neuen Makkabi-Sportzentrums am „Ginnheimer Spargel“ wird eine beeindruckende Heimat für den Verein geschaffen. Sportlich sieht es für die erste Herrenmannschaft dagegen alles andere als gut aus, liegt das Team doch auf dem potenziellen Abstiegsplatz 14 und wird dort mit 20 Punkten notiert. Daheim gelangen kein Sieg und fünf Unentschieden, während auswärts zuletzt beim Tabellenzweiten SG Westend mit 3:1 gewonnen wurde. Überhaupt sind die Ergebnisse in der Rückrunde beachtlich: 0:0 bei Croatia und eine 1:2-Niederlage gegen das wiedererstarkte Tempo sind ordentliche Ergebnisse. Rückkehrer Ibrahim Abbouz hat bereits wieder sieben Tore erzielt. Ebenfalls auffällig sind sein laufstarker Sturmpartner Basel Amir sowie der Alt-Concorde Sulayman „Sule“ Drammeh. Uns erwartet auf dem Rasenplatz am Hessischen Rundfunk eine lauf- und kampfstarke Mannschaft, die alles geben wird und einen Sieg gegen den Tabellenzweiten im Rücken hat. Nach dem ernüchternden 1:3 gegen den Tabellenletzten Griesheim hat unsere junge Mannschaft allerdings ebenfalls etwas gutzumachen. Fehlen wird unser bester Torschütze Saba Kvaratskhelia, der für die angebliche „Notbremse“ gegen Griesheim doppelt mit einem Elfmeter und der Roten Karte bestraft wurde. Trotz der jüngsten Niederlage: Ein Besuch lohnt auf jeden Fall und Unterstützung hilft immer! mg

SG Harheim – Concordia II
Sonntag, 24. März (15 Uhr), Riedhalsstraße
Kreisliga A Frankfurt, Gruppe 1


Concordia – Spvgg. Griesheim 1:3 (0:1)

Kreisoberliga Frankfurt
17. März 2019

Bildschirmfoto 2019-03-20 um 09.09.17
Von Martin Gutmann
Die Gemütslage der Concordia-Unterstützer nach dem Spiel gegen den Tabellenletzten aus Griesheim beschreibt Johannes Brahms am besten: “Und sollte ich vergessen haben, jemanden zu beschimpfen, dann bitte ich um Verzeihung.” Eine katastrophale erste Halbzeit ohne jeglichen Biss und Zweikampfverhalten sah Trainer Roland Stipp, in der die Mannschaft nach 29 Minuten durch einen schlimmen Fehlpass im Spielaufbau und Andreas Kossak mit 0:1 in Rückstand geriet. Eigene Chancen gab es nicht zu vermelden oder, wie es unsere Physiotherapeutin Kathi Geppert so passend in der WhatsApp-Gruppe schrieb: “0:1, eher schleppend.” In der zweiten Halbzeit wurde zumindest der Einsatz besser und “Man of the Match” Averil Ringheim legte Saba Kvaratskhelia zum 1:1 (50.) auf. Noch alles drin, freute sich der geneigte Zuschauer, doch leider müssen wir hier nochmal Kathis trockene Spielzusammenfassung zitieren: “1:2 (85., Elfer); 1:3 (89., Elfer), Saba “Rot” (wegen Haltens vor dem Elfer). Schlechtes Abwehrverhalten im ersten Fall, schlechte Freistossausführung im zweiten. Dazu meinen die Chinesen: “Der eine erregt den Staub, und einem anderen fliegt er ins Auge.” Es war jedenfalls eine verdiente Niederlage, aus der unsere junge Mannschaft lernen muss. Und das muss für heute reichen…

Concordia II – MKSV Makedonija 5:3 (0:0)
Kreisliga A Gruppe 1
17. März 2019

Das schreibt die FNP:

“Laut Concordias Coach Norman Philipp ließ sich sein Team in der ersten Halbzeit von den erfahrenen Gästen „übertölpeln“. Marjancho Ristov (4./30.) und Thorben Schönle (22., Eigentor) besorgten die Pausenführung. Im zweiten Abschnitt ließen bei Makedonija die Kräfte gewaltig nach. Die Gastgeber legten nun los. Jihad Bouasla (49./56.), Paul Schierle (54.), Jonas Peter (74.) und Paul Grötzki (90.+1) sorgten für die drei Punkte. „Wir sollten nur noch zweite Halbzeiten spielen“, schlug Philipp vor. (gie)