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TSG 51 – Concordia 1:2 (1:0)

17. September 2017
Kreisoberliga, 7. Spieltag

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Yuriy Dutchak ist ein sehr guter Freund von uns, ein fairer Sportler und ein wichtiger Spieler im Kader von Trainer Roland Stipp, doch das war natürlich eine Eselei: Als die letzte Minute in der ersten Halbzeit läuft, versucht Innenverteidiger Simon Kramer beim Stand von 0:1 einen Sololauf und wird 25 Meter vor dem gegnerischen Tor festgehalten. Er läuft weiter, der Schiedsrichter gibt Vorteil, doch der Abschluss wird abgeblockt. Die Unzufriedenheit über das eigene Spiel ist dann wohl Nährboden für die Kritik des Mittelfeldstrategen am Schiedsrichter, der nachträglich nicht mehr auf Freistoß entscheidet. Auf die Gelbe Karte applaudiert der erfahrene Concordia-Akteur und geht deshalb mit der zweiten Gelben Karte zum Duschen.
Als Benny Kress in der zwölften Minute eine Ecke wegfaustet, landet der Ball bei Felix Flüs, der aus 20 Metern ins Torwarteck trifft. Während unser Team  nur durch Dutchaks Schuss knapp drüber (33.) und Jonas Kowalskis Kopfball links vorbei (35.) gefährlich wird, macht Kress beim nächsten Mal die kurze Ecke zu und verhindert das 0:2 (39.). Doch 0:1 in Unterzahl und seit fünf Jahren kein Tor mehr an der Niedwiesenstraße –wie soll das noch klappen?

In der Pause müssen in der Concordia-Kabine die richtigen Worte gefallen sein. Von Unterzahl nichts zu sehen. Unsere Angriffe werden schnell und schnörkellos vorgetragen. Sind sich die „51iger“ zu sicher, haben sie schon gewonnen? Als Riccardo Harrabi mit einer Grätsche einen Zweikampf im Mittelfeld für sich entscheidet, kommt der Ball zu Daniel Hopf, der die Schnittstelle in der Abwehr der Gastgeber sieht. Joscha Löbig ist hinein gestartet und wird zwar gefoult, aber unser A-Jugendlicher Edin Zekan ist hellwach, umspielt TSG-Keeper Yousef und schiebt zum umjubelten Ausgleich ein (55.). Das trifft die Gastgeber, die total abbauen und fast jegliches Zusammenspiel verlieren. Nach einem schönen Angriffszug trifft der manchmal noch einen Tick zu verspielte Harrabi mit einem satten Schuss die Latte (68.). Nur zwei Minuten später ist Zekan frei vor dem TSG-Schlussmann und wird gefoult. Doch Joscha Löbig verschießt schwach und unplatziert den Strafstoß. In der Folge ist unser Team trotzdem nicht zu halten. Der eingewechselte Andy Pannek bringt aus kürzester Distanz das Leder nicht über die Linie (71.). Doch im nächsten Angriff fällt nach einem Dribbling von Zekan durch Löbig endlich das verdiente 2:1. Wir belohnen die Mannschaft mit lautstarkem Klatschen. Drei Minuten später steht der im zweiten Durchgang auch merklich aufdrehende Pablo Perreira vor dem dritten Tor, doch es fällt nicht. Und im nächsten Sturmlauf ist Löbig durch, riskiert aber auf dem holprigen Geläuf nicht das Abspiel zum eingewechselten Adrian Mohr sondern knallt den Ball an die Latte. Angespielt hätte der Blondschopf wohl sicher das 3:1 erzielt. Und so kommt es zur Schlussoffensive der Gastgeber mit einigen langen Bällen. Doch die bleiben erfolglos, auch in der Nachspielzeit. rw

Concordia: Kress, Perreira, Merens, Kramer, Zahrani (74. Tesar), Dutchak, Harrabi, Hopf, Zekan  (75. Mohr), Löbig, Kowalski (46. Pannek). – Man of the Match: Edin Zekan.

TSG 51 II – Concordia II 2:8 (0:3)
Der Tabellenführer zeigt keine Nachlässigkeiten gegen das Schlusslicht und holt den siebten Sieg in  Folge.  Bereits zur Pause sind die drei Punkte sicher im Sack. Danach läßt man kurzzeitig die Zügel etwas schleifen und die durchaus engagierten Gastgeber kommen zu zwei Treffern. Paul Schierle (2), Nick Helberger, Guilherme Costa Silva, Yago Fink, Ji Bouasla und David Nikolic sowie ein Eigentor der Einheimischen sorgen für klare Verhältnisse. rw


Aller guten Dinge sind fünf

TSG 51 – Concordia
Kreisoberliga Frankfurt, 7. Spieltag
Sonntag, 17. September 2017 (15 Uhr), Niedwiesenstraße

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Von Rudi Walther

Matchday Historie: Wir schreiben das Jahr 1991. Im ersten Spiel nach der Winterpause steht am 3. Februar  in der Kreisliga A Frankfurt Nord unser Spiel bei der TSG 51 (10. Platz mit 10:14 Punkten) an. Wir sind mit gleicher Punktzahl Neunter. Unser Trainer heißt Dieter Richter.  Er hat Concordia 1974 zur Meisterschaft und zum Aufstieg in die A-Klasse geführt und ist 15 Jahre später in seiner zweiten Schaffensperiode wieder unser Übungsleiter. Doch beim Abschlusstraining fehlt er. Und wie das so ist, trifft ihn Thomas „Schenkel“ Franz in Praunheim  bei einem Spiel der Frauen-Bundesliga. Die SG Praunheim ist Spitzenreiter. Nach kurzem Prozess wird der Chronist am Sonntag als Coach in die Niedwiesenstraße geschickt. In der Kabine geht es ums Zusammenhalten. Und das macht die Mannschaft mit Traiser – D´Angelo – Llamas, Friedl – Philipp Waechter, Nüßlein, Hochmuth, Celik, Stielow (ab 62. Berk)  – Asici und Moser ganz ausgezeichnet und gewinnt 3:0. Die Neue Presse schreibt: „Am Concordia-Erfolg hatten Abwehrmann Nüßlein und Aufbauspieler Asici ebenso großen Anteil wie die Torschützen Moser (15.) und Hochmuth (49. und 70.). Beim Stande von 0:2 scheiterte Hummel von der TSG mit einem Foulelfmeter an Traiser.“  Nur sechs Tage später findet das Rückspiel am Rosegger statt. Celik (28.) und Philip Waechter (83.) schießen unser Team bei einem Gegentreffer von Hummel (72.) zum verdienten 2:1. Am Ende der Saison stehen wir mit 26:26 Toren und 33:37 Toren auf Platz sieben, während die „51er“ als 13. und Vorletzter mit 16:36 Punkten und 24:66 Toren die Klasse halten. Die Praunheimer Frauen rutschen mit der 19-jährigen Steffi Jones auf Platz fünf ab und verkünden in der Neuen Presse ihren Trainer für die Bundesliga-Saison 1991/92: Dieter Richter – von der Concordia aus der A-Klasse in die  Bundesliga! Die Kreisoberliga-Bilanz an der Niedwiesenstraße ist ernüchternd: Nur ein 0:0 in der Saison 2016/17, davor Niederlagen von 0:1, 0:3 und 0:2.

Zum Spiel: Die Gastgeber haben nur das erste Spiel gewonnen. Sie liegen mit fünf Punkten auf Platz 14. Als Torjäger macht der schnelle Benedikt Burger auf sich aufmerksam. Er hat sechs Treffer erzielt und liegt mit drei weiteren Spielern auf Platz eins der Torschützenliste. Spielertrainer ist Patrick Dorrmann. Er gibt als Saisonziel den frühzeitigen Klassenerhalt an. Drei Abgängen steht nur ein Neuzugang entgegen.  Mit einem Sieg soll der Anschluss an das Mittelfeld hergestellt werden.
Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge rangiert Concordia mit neun Punkten und 19:12 Toren auf Platz neun. Es ist die schwächste Platzierung seit langem und das unglückliche 3:4 gegen den FC Croatia  muss abgehakt werden. Eine weitere Niederlage will das Team von Trainer Roland Stipp unbedingt vermeiden, um nicht weiter nach unten gezogen zu werden. Eloy Merens ist wieder gesund und Ricardo Harrabi aus dem Urlaub zurück. Die großen Fragen aber sind, wer die Defensive dicht bekommt und ein Tor schießen soll. Das gelang uns auswärts in dieser Saison nur in Niederrad – und bei der TSG 51 in den letzten vier Spielen nicht. Nun fehlt auch noch „Bobo“ Wiedemer (schon fünf Tore), der wie einige andere bei der „IAA“ arbeitet.
Schiedsrichter: Maurice Gotta

TSG 51 II – Concordia II
Kreisliga B Gruppe 2 (13 Uhr)
Der Verlustpunkt freie Tabellenführer reist zum punktlosen Schlusslicht. Was auf den ersten Blick auf einen Spaziergang hindeutet, kann – wer die Spiele auf der Sportanlage an der Niedwiesenstraße kennt – auf einen zähen Kampf hinauslaufen. Aber Trainer Nico Wrobel wird schon keinen Übermut aufkommen lassen und sein Team auf Sieg programmieren.


Concordia – FC Croatia 3:4 (1:1)

10. September 2017
Kreisoberliga

Zweikampf im Strafraum (1)

Die mit nur einem Punkt gestarteten Kroaten sind nach der Urlaubszeit wieder vollständig und entsprechend selbstbewusst an den Rosegger gekommen, um zu punkten. Und das gelingt in einem in der zweiten Halbzeit dramatischen Spiel vor  250 Zuschauern. Unsere Mannschaft verpasst mit der ersten Heimniederlage den Sprung auf Platz vier. Es ist bereits die dritte Niederlage am sechsten Spieltag. Und zwölf Gegentore sind eindeutig zu viel für eine bessere Platzierung. Die Gäste sind vom Anpfiff an präsent, lauffreudig und zweikampfstark. Unser Team kommt nicht zurecht und kann sich bei Kapitän Benny Kress nach fünf Paraden bedanken, mit einem 1:1 in die Kabinen  gehen zu können. Chancen von Alex Azimpour (11.) und Maximilian Weitzel (29.) wurden durch den sicheren Croatia-Schlussmann Juric vereitelt. Yuriy Dutchak ist es fünf Minuten vor der Pause vorbehalten, mit einem Freistoß aus 25 Metern die verdiente Gästeführung aus der 36. Minute auszugleichen, der allerdings ein klares Foul der Kroaten im Mittelfeld voraus ging.
Zu Beginn der zweiten Spielhälfte wirkt unsere Elf dann zielstrebiger. Aber Boris Wiedemers Schuss landet am Pfosten (48.), Dutchaks Freistoß an den Fäusten des Torwarts (53.) und Joscha Löbigs Schuss wird kurz vor der Torlinie noch abgeblockt (55.). Nach genau einer Stunde fällt das zweite Tor der Gäste auf die selbe Art und Weise wie das erste. Harter, gewonnener Zweikampf im Mittelfeld, kein Schiri-Pfiff, schneller Pass in die Spitze, schwaches Stellungsspiel ohne jeglichen Körpereinsatz und Kress ist chancenlos. Doch unsere Spieler halten dagegen und dem aufgerückten Innenverteidiger Benny Tesar gelingen nach einem Eckball (63.) und einem Freistoß (69.) zwei Tore zur 3:2-Führung. Die Südtribüne applaudiert. Wir sind gefühlt wieder auf der Siegesstraße. Aber nur sechs Minuten später unterläuft dem eingewechselten Aitem Zahrani ein Foulspiel im Strafraum und Schiedsrichter Mike Kantz (Idstein) pfeift Elfmeter. Kress ist zwar unten, doch der Ball geht flach und scharf geschossen zum 3:3 im Netz. Die Schlussphase ist umkämpft. „Mit einem Unentschieden müssen wir heute zufrieden sein“, ist der allgemeine Tenor auf den Rängen. Doch es gibt noch den „Lucky Punch“ für den FC Croatia: Zweite Minute der Nachspielzeit, es gibt Freistoß aus dem linken Mittelfeld, der Ball kommt scharf in den Strafraum und wird von unserem Pablo Pereira per Kopf ins Tor von Kress verlängert. Ein bitteres Ende in einem sehenswerten Kreisoberliga-Spiel. rw / Foto: Patrick Maas

Concordia: Kress, Pereira, Tesar, Azimpour, Ilcken, Dutchak, Hopf (70. Zahrani), Löbig, Weitzel (46. Kramer), Wiedemer, Mohr.

Das schreibt die FNP:

Concordia Eschersheim – FC Croatia 3:4 (1:1). – Croatia begann stark und setzte Eschersheim unter Druck. Torhüter Benjamin Kress war mehrmals gefordert und hielt sein Team im Spiel. Gegen Lovro Vukovskis Schuss war Kress allerdings machtlos (36.). Concordia-Trainer Roland Stipp monierte, dass zuvor einer seiner Akteure gefoult worden sei. Auch dem 1:2 von Tomislav Sandrk (62.) sei ein Foul im Mittelfeld vorausgegangen, was Stipp veranlasste, Schiedsrichter Mike Kantz (Idstein) in die Kritik zu nehmen: „Mit so einem Spielleiter hat man gegen eine Mannschaft keine Chance, die so hinlangt.“ Yuriy Dutchak hatte zum zwischenzeitlichen 1:1 getroffen (41.), Benjamin Tesar mit zwei Toren die Concordia sogar nach vorne gebracht (64./70.). Ein Foulelfmeter von Vladimir Blazekovic brachte Croatia wieder zurück (77.). Und in der Nachspielzeit schoss Ivan Puljic einen Freistoß in den Concordia-Strafraum – der unglücklichen Pablo Pereira köpfte ins eigene Tor. (omü)

Concordia II – FC Croatia II 8:1 (4:1)
In der Kreisliga B ist die Mannschaft von Trainer Nico Wrobel zurzeit nicht zu stoppen, obgleich die Gäste vom Balkan in der Anfangsphase engagiert dagegen hielten und ihr Eigentor mit dem Treffer zum 1:1 egalisierten. Dann aber waren die „Krokodile“ nicht mehr zu bändigen. Willie Laubenheimer, Yago Fink (2), Paul Grötzki (2), Paul Schierle und wieder der selbe Croatia-Eigentorschütze sorgten für klare Verhältnisse am Rosegger. Den Schlusspunkt verpasste der junge Max Laubenheimer mit seinem Fehlschuss vom Elfmeterpunkt. Doch das ist nur eine unbedeutende Randnotiz. rw


Willkommen Croatia!

Concordia – FC Croatia
Kreisoberliga Frankfurt
Sonntag, 10. September 2017 (15 Uhr), Rosegger

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Matchday Historie
Gegründet wurde der FC Croatia 2007 als Nachfolgeverein des im Jahr 1992 aus der Taufe gehobenen SV Croatia, der wiederum 1996 in SG Croatia umbenannt worden war. Die Berg- und Talfahrt der Kroaten führte von der B-Klasse bis in die Hessenliga 2000/01, ehe dann 2004 aus finanziellen Gründen den Spielbetrieb eingestellt werden musste. Am 29. Mai 1994 kreuzten die Männer vom Balkan das erste Mal am Rosegger auf und wir gewannen 3:2.
„Mausbach, Chalupa und Molin garantierten Concordias Abwehrstärke gegen den Vizemeister. Philipp Stielow, der nach 9 Jahren zu Concordia Hamburg wechselt, verabschiedete sich mit einem verwandelten Foulelfmeter. Die Torfolge: 0:1 Sandrk, 1:1 Stielow mit Foulelfmeter, 1:2 Pestic mit Kopfball, 2:2 S. Schwuchow mit Elfmeter nach Foul an Moser und 3:2 (87.) durch Güler auf Querpass von Berk.“ (Aus Frankfurter Neue Presse vom 30. Mai 1994).
Es war der letzte Spieltag und Croatia ging als Neuling mit 147:36 Toren und 61:11 Punkten  als Erster der Kreisliga A Frankfurt Süd-Ost ins Aufstiegsspiel gegen den FC Kalbach aus der Nord-West-Gruppe. Die Kroaten gewannen und stiegen in die Bezirksliga auf. Concordia landete nach 36 Spielen auf Platz acht mit 62:50 Toren und 36:36 Punkten.
Vor der Rekordkulisse von 400 Zuschauern feierte Concordia Eschersheim ausgelassen am 22. Mai 2011 nach 26 Jahren die Rückkehr in die Kreisoberliga als höchste Frankfurter Spielklasse. Die Führung der Kroaten (N. Lazeta/35.) drehten die Flügelstürmer Vito Liberti (78.) und Rani Buderi (86.) und sorgten für Jubelstürme auf der Südtribüne. Als alle Concordia-Reservisten im Innenraum die Meister-Shirts übergezogen hatten und schon die Sektkorken knallten, schafften die Gäste in der Nachspielzeit  mit dem letzten Schuss noch den 2:2-Ausgleich. Doch das reichte uns mit 86:42 Toren und 62 Punkten zur Meisterschaft und dem Aufstieg vor dem FC Croatia (102:59 Tore, 61 Punkte), der dann als Sieger der Relegationsspiele mit aufstieg.
Unsere Aufstiegshelden Kress (44. Weinkauff), Meier, Fettel (80. Leichum), Gebrehiwot, Kapitän Ackermann, Grau, Dutchak, Buderi, Kramer, Jukovic, Rokstein (55. Liberti), Bank: Birsin, Haselmayer, Celik, Bouasla, Kirchner und Gismann sowie die Trainer Maik Rudolf und Sven Reichwein bestiegen einzeln über die Rampe den Balkon auf der Süd-Tribüne, hielten das Schild CONCORDIA MEISTER 2011 hoch, sangen und feierten ausgelassen. Das Foto hängt zur Erinnerung im Vereinsheim CROC.

Zum Spiel Die Gäste sind über die Relegationsrunde in die Kreisoberliga aufgestiegen und – da noch nicht alle Spieler aus dem Heimaturlaub zurück waren – schlecht gestartet. Sie haben erst einen Punkt und werden mit 6:13 Toren auf Platz 15 notiert. Das soll sich schnellstens ändern, weil sich auch mittlerweile der Kader aufgefüllt hat. Der vom SV Kilianstädten gekommene Denis Grancic führt intern mit zwei Toren die Schützenliste an. Der im zweiten Jahr tätige Trainer Andreas Schäfer sagt: „Wir kennen die Kreisoberliga nicht so gut, aber wir wollen sie halten.“  Unsere Spieler haben trotz guter Chancen bei den „Preußen“ das Tor nicht getroffen und 0:1 verloren. Und dies, obgleich mit Boris Wiedemer (5 Tore), Adrian Mohr, Fabian Nordholt, Dani Hopf und Joscha Löbig (je 2) schon reichlich Scharfschützen im Kader stehen. Mit der Niederlage ist der unmittelbare Kontakt zur Spitze gerissen: Platz sechs mit neun Punkten und 16:8 Toren steht zu Buche. Was Trainer Roland Stipp personell verändert, ist bis zum Spielbeginn geheime Kommandosache, fest steht, dass nach wie vor einige Leistungsträger arbeits- und urlaubsbedingt fehlen oder verletzt sind.
Schiedsrichter: Murat Aytop. rw

Concordia II – FC Croatia II_
Kreisliga B Frankfurt Gruppe 2 (13 Uhr)

Die Mannschaft von Trainer Nico Wrobel  muss sich nach fünf Siegen an den Status als Tabellenführer gewöhnen. Denn gegen den Spitzenreiter ist jede Mannschaft besonders motiviert. Paul Grötzki heißt aktuell unser Top-Torjäger. Er hat im Schnitt zwei Mal pro Spiel getroffen. Die Gäste haben erst ein Spiel verloren und liegen auf Platz sieben. rw


Viktoria Preußen – Concordia 1:0 (1:0)

Kreisoberliga Frankfurt, 5. Spieltag
3. September 2017

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Das Spiel der Verfolger verläuft zunächst ausgeglichen, bis ein verunglückter Abwehrfehlschlag des jungen Rechtsverteidigers Pablo Perreira im Strafraum bei Stefano Amore landet, der das Geschenk annimmt und Benni Kress zum 1:0 überwindet (27.). Gleich beim nächsten Concordia-Angriffszug wird Boris Wiedemer auf die Reise Richtung Tor der „Preußen“ geschickt, doch er scheitert am starken Keeper der Gastgeber. Nach 32 Minuten steht Wiedemer erneut blank vor dem Preußen-Kasten. Aber auch diese gute Chance wird nicht veredelt. Es ist die beste Phase unserer Mannschaft. Nach 39 Minuten legt sich Abwehrchef Eloy Mertens den Ball im Spielaufbau zu weit vor, unsere linke Seite ist entblößt und nur Torhüter „Kressi“ verhindert den zweiten Treffer.
Für den verletzten Dani Hopf bringt Trainer Roland Stipp nach der Pause den jungen Florian Ilcken sowie als frischen Angreifer David Schestag für Jonas Schlevogt. Doch das Angriffsspiel läuft nicht mehr so reibungslos. Mit der Führung im Rücken steht die Defensive der Einheimischen besser. Concordias Spielaufbau wirkt technisch gekonnt, ist aber zu langatmig und zu oft zentral angelegt. In der 55. Minute flippert der Ball durch den Preußen-Strafraum, wird aber nicht über die Linie gebracht. Joscha Löbig schießt vorbei. Auch diese Chance ist vertan. In der Schlussoffensive ist links Schlevogt durch, bringt aber auch den Ball nicht am famosen Torwart vorbei. Als der sicher leitende Schiedsrichter Paul-Ioan Barbu nach drei Minuten Nachspielzeit abpfeift, hat sich der alte Spruch „Wer seine Chancen nicht verwertet, der verliert“ bewahrheitet. rw

Concordia: Kress, Perreira, Merens, Azimpour, Mohr, Harrabi, Dutchak, Löbig (70. Schlevogt), Hopf (46. Ilcken/80. Zekan), Schlevogt (46. Schestag/85. Löbig), Wiedemer.

Spvgg. Griesheim II – Concordia II 0:5 (0:3)
Im B-Liga-Spiel passiert 40 Minuten lang nichts. Die Gastgeber spielen vorsichtig und schieben sich die Kugel in der eigenen Hälfte zu. Dann spielt Simon Back den Dosenöffner und erzielt unsere 1:0-Führung. Das ist das Signal für unseren Toptorjäger Paul Grötzki. Er erhöht vor dem Pausenpfiff auf 3:0 und das Spiel ist entschieden. Nach den weiteren Toren von Max Laubenheimer (67.) und Groetzki (71., 10. Tor nach fünf Spielen) ist die Mannschaft von Trainer Nico Wrobel Tabellenführer mit 15 Punkten und dem besseren Torverhältnis vor Makkabi II. rw

 


Fußball am Tag der Bombe

Viktoria Preußen – Concordia Eschersheim
Kreisoberliga Frankfurt, 5. Spieltag
Sonntag, 3. September 2017 (15 Uhr), Hügelstraße

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Von Rudi Walther

Matchday History Es ist der 7. März 1982. In der Bezirksliga Frankfurt West steht das Lokalderby des Tabellendritten Viktoria Preußen gegen die als Neuling im Abstiegskampf stehende Concordia an der Hügelstraße auf dem Spielplan.
„Bei den Gastgebern verdienten sich nur Peter Koch in der Abwehr und als 1:1-Schütze (60.) sowie Aufbauspieler Szostok die Bestnote. Antmann, mit 19 Treffern der führende Torschütze dieser Liga, war in der 58. Minute mit einem Foulelfmeter am Pfosten gescheitert. Alle dreizehn Eschersheimer verdienten sich ein Lob: Borz; Fußmann, Marienfeld, Ackermann, Heimann; J. Knappmann, Metzler, Novohradsky, Karsten, Sadaqi, Drescher und die Joker Steinmetz und Vehling. Mit Heimann trat auch bei der Concordia ein Abwehrmann als Torschütze (55.) auf“. (aus Neue Presse vom 8. März 1982)
Doch aus der Punkteteilung wurde nichts, da ein Spieler der Gastgeber keine Spielberechtigung hatte. Am „Grünen Tisch“ bekamen wir deshalb auch den zweiten Punkt zugesprochen – mehr wurden damals für einen Sieg nicht vergeben. Die „Preußen“ beendeten die Saison auf Platz sechs mit 52:52 Toren und 35:29 Punkten, während es am Tabellenende bei drei Absteigern dramatisch zuging. Mit-Aufsteiger Olympia Fauerbach war als 17. mit 22:42 Punkten zum Abstieg verurteilt. Davor lagen punktgleich Teutonia Köppern und SSV Heilsberg mit 24.40 Punkten. Nach dem 1:0 beim FC Rödelheim war die Concordia mit 25:39 Punkten über dem Strich. Doch damals durfte der durch Verbandsentscheidung zugesprochene Punkt den Abstiegskampf aber nicht entscheidend beeinflussen. Und auch unser besseres Torverhältnis zählte nicht. Und so kam es über Pfingsten zu einer Dreier-Abstiegsrunde. Wir siegten in Heilsberg gegen Köppern (2:1), Köppern schlug am Rosegger die Heilsberger 4:2 und unser 1:1 in Köppern gegen Heilsberg reichte zum „Überleben“ der ersten Saison in der Bezirksliga.

Zum Spiel Während der Rosegger wegen der Entschärfungsaktion der Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gesperrt ist, liegt die Sportanlage an der Hügelstraße knapp außerhalb der 1,5 Kilometer-Schutzzone, so dass das Spiel unter der Leitung von Schiedsrichter Paul-Ioan Barbu ausgetragen werden kann. Die abgelaufene Saison war für Viktoria Preußen enttäuschend. Man wollte oben mitspielen, doch der Start wurde verpatzt und die erhoffte Aufholjagd trat nicht ein. Das ist diese Saison anders: Drei Spiele ergeben sieben Punkte. Letzten Sonntag war man spielfrei und verlor dadurch Rang zwei an unsere Mannschaft. Der direkte Vergleich kommt den „Preußen“ also gerade recht. Trainer Ramzi Kallel kann als Ziel und Belohnung für einen Heimsieg die Wiederherstellung der alten Rangordnung ausgeben.
Das weiß natürlich auch unser Coach Roland Stipp, dem die Platzierung allerdings noch nicht besonders wichtig ist. Das Team müsse sich ob der ständig notwendigen Personalwechsel erst noch finden. Denn das Lazarett lichtet sich nur langsam und die Urlauber sind weit weg. Trotzdem umfasst der Spielerkader 18 Mann. Die Aufgabe ist mindestens mit der Prüfung in Niederrad zu vergleichen. Während am 20. September 2015 unsere Spieler mit 1:6 an der Hügelstraße untergingen, konntenn sie am 23. Oktober 2016 einen hart umkämpften 1:0-Auswärtsswärtssieg bejubeln.

Tipp: Bei der Anreise die Vollsperrung der Eschersheimer Landstraße beachten. Die U-Bahnen fahren nur von Norden kommend bis Hügelstraße.

Spvgg. Griesheim II – Concordia II
Sonntag (13 Uhr, Eichenstraße)
Kreisliga B, Gruppe 2

Wer unsere Zweite Mannschaft an der Hügelstraße spielen sehen will, liegt falsch. Die Reserve von Viktoria Preußen ist in die Kreisliga A aufgestiegen und das Team unseres  Trainers Nico Wrobel fährt über die Mainzer Landstraße in Frankfurts Westen zur Zweiten Mannschaft des Gruppenligisten Spvgg. Griesheim. Die Gastgeber sind mit einem Sieg und zwei Niederlagen 13., stehen aber im Vorspiel im Fokus der Fußball-Fans ihres Traditionsvereins.


Concordia – BSC Schwarz-Weiß 19 6:3 (2:2)

27. August 2017
Kreisoberliga, 4. Spieltag

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Trotz fehlender Bundesliga-Konkurrenz sind nur um die 200 Zuschauer zum Rosegger Derby in der KOL erschienen. Doch wer nicht gekommen ist, hat in einem überaus fairen Spiel, neun Tore und genügend Gesprächsstoff  über Fußball unter benachbarten Vereinen verpasst. So verabschieden sich nach dem Schlusspfiff von Veli Ceylan (Büdingen) Spieler beider Vereine Arm in Arm.
Trainer Roland Stipp bringt Neuzugang Christian kleine Holthaus für Fabian Nordholt im Mittelfeld. Und das Lokalderby startet furios. Den harten Schuss von Max Schneidmüller von der  Strafraumgrenze kann Benni Kress zwar parieren, doch gegen den nachsetzenden Marco Renna ist er chancenlos (5.). Nur eine Minute später meldet sich die Concordia zurück als Adrian Mohr Boris Wiedemer zum Ausgleich gekonnt vorlegt. Dann vergibt Joscha Löbig frei vor dem starken BSC-Torwart Patrick Herrmann (11.). Maxi Büge ist es, der nach 20 Minuten freigespielt Kress umkurvt und aus spitzem Winkel rafiniert die 2:1-Führung für seine Mannschaft erzielt. Concordias Defensive wirkt löchrig. Aber Daniel Hopf ist präsent im Mittelfeld. Er bedient Joscha Löbig und es steht zur Halbzeit 2:2 (31.).
Nach der Pause ist unsere Mannschaft dann klar überlegen, während der Platznachbar spürbar abbaut. Innenverteidiger Eloy Merens ist nicht aufzuhalten und erzielt im Alleingang die wichtige 3:2-Führung (51.). Danach schaltet Adrian Mohr am schnellsten im Strafraum und schafft das 4:2 (56.).  Unser Kombinationsspiel läuft jetzt flüssig und Hopf macht nach einer Stunde das 5:2. Das Spiel ist entschieden und der Ball zirkuliert in unseren Reihen. BSC-Keeper Herrmann hat aller Hand zu tun. Und er macht das wie in der letzten Saison sehr gut und verhindert ein weiteres Gegentor durch den  eingewechselten Jonas Kowalsky. Danach bestraft Milad Dehvar die Sorglosigkeit der Krokodile. Ein leichtfertiger Ballverlust von kleine Holthaus verursacht das 3:5. Eine Minute vor Schluss rettet wieder Herrmann gegen Kowalski. In der Nachspielzeit wird noch einmal eine Concordia-Ecke von Hopf getreten und BSC-Kapitän Jacob Andemariam tritt den Ball ins eigene Tor. rw

Concordia: Kress, Perreira, Azimpour, Merens, Ilcken, Tesar (46. Dutchak) , kleine Holthaus, Hopf, Mohr (67. Kowalsky), Löbig, Wiedemer (75. Helberger).  – Man of the Match: Eloy Merens.

Concordia-Trainer Roland Stipp: “In der zweiten Hälfte war der BSC wie ausgeknipst. Wir haben Yuriy Dutchak eingewechselt, auf unser altes System umgestellt und sind agiler geworden. Anfangs waren wir zu träge und haben  sogar Probleme mit vorhersehbaren langen Bällen gehabt.”

Concordia II – BSC SW 19 5:1 (2:0)

Torjäger Paul Groetzki macht das 1:0. In der Drangphase des BSC hält Torwart Consti Fisher einen Elfmeter gekonnt. Dann schlägt der Hüne David Nikolic zwei Mal zum 3:0 zu. Das Derby ist entschieden. Der BSC schafft das Ehrentor, aber wieder Groetzki und Willie Laubenheimer sorgen für den klaren Sieg. Makkabi und die Sportfreunde liegen in der Kreisliga B Gruppe 2 wegen des Torverhältnisses vor unseren Krokodilen an der Tabellenspitze. rw

Trainer Nico Wrobel: “Es war nicht das schönste Spiel, aber du musst auch so eins gewinnen. Wir haben jetzt zwölf Punkte nach vier Spielen, also ist alles gut.”


Achtung: Rosegger-Derby

Concordia – BSC Schwarz-Weiß 19
Kreisoberliga, 4. Spieltag
Sonntag, 27. August 2017 (15 Uhr), Rosegger
Vorspiel: Concordia II – BSC II (Kreisliga B, 13 Uhr)

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Matchday History
Als Ballspielclub im Jahr 1919 im Frankfurter Nordend gegründet wurde in den 50er Jahren auf dem Sportplatz am Marbachweg, der heutigen Anlage an der Wilhelm-Epstein-Straße, gespielt. Die Spielersitzungen fanden in der Gaststätte „Onkel Hermann“ in der Glauburgstraße statt. 1958 lernte ein gewisser Eggi Koeppen in der C-Jugend das Fußball spielen. Nach dem Umzug an den Rosegger spielte der BSC in der A-Klasse, der höchsten Frankfurter Liga. Mitte der Sechziger Jahre kam es zur Fusion mit Schwarz-Weiß um Ulli Sprenger und „Hosen-Krieg“ von der Berger Straße, die  durch den Autobahnanschluss der A 66 an der Adickesallee den Sportplatz „Am Diebesgrund“ verloren hatten. Sie spielten in der C-Klasse zusammen mit unserer Concordia. Im Jahr 1962 lagen unsere Veteranen auf Platz neun gefolgt von den längst aufgelösten Grasshoppers Römerstadt zwei Plätze vor Schwarz-Weiß. Am 8. September 1968 gewann der BSC als Tabellenführer der B-Klasse Frankfurt Ost das Rosegger-Derby gegen unsere „Oldtimer“ um Werner Siewerth durch Tore von Mörschel und Schulze mit 2:0. Im Rückspiel am 2. Februar 1969 konnten wir uns dann mit 2:1 revanchieren. Der starke BSC-Kapitän und Linksverteidiger Hennefahrt mit einem Eigentor und Günni Dietrich auf Zuspiel von Stein sorgten für eine überraschende 2:0- Führung, die Peppi Kunkel nur noch verkürzen konnte. Am Ende der Saison kam der BSC auf Platz fünf mit 42:18 Punkte. Concordia wurde mit 17:43 Punkten 13. Die beiden Kreisoberliga-Derbies der abgelaufenen Saison gingen mit 2:0 durch Tore von Joscha Löbig und Max Weitzel und 4:2 durch Tore von Jonas Schlevogt, Fabian Nordholt, Yuri Dutchak sowie David Schestag bei Gegentreffern von Nadim Ahmend an die Concordia. Unvergessen bleibt die Erste Hilfe-Aktion von Roy Mokrzycki, der Löbigs nach einem Zusammenprall verschluckte Zunge wieder löste.

Zum Spiel
Unser Platznachbar hat als Aufsteiger  in der Relegation die Kreisoberliga gehalten, aber die ersten beiden Spiele verloren. Letzten Sonntag war er spielfrei. Ausgeruht, fokussiert und voll motiviert werden  Punkte im Rosegger-Derby angestrebt. Der aus der eigenen Jugendabteilung kommende neue Trainer Ramazan Ünlü will mit einer Konsolidierung das Ziel „Nichtabstieg“ realisieren. Dabei helfen sollen insbesondere die reaktivierten Pietro Saraca und Maxi Büge als Offensivspieler. Sie können Tore machen. Mit Stürmer Marco Renna steht ein aus der Concordia stammender Jugendspieler  im Kader. Unser Team ist nach dem wertvollen 3:2 in Niederrad auf den vierten Platz geklettert. Die verletzten Andi Pannek und Joscha Stein fallen weiter aus. Zudem hat sich Fabian Nordholt mit einer starken Leistung als „Man of the Match“ zum Studium nach Portugal verabschiedet. Da aber alle Neuzugänge frei sind und das Eigengewächs Florian Ilken überzeugend spielte, hat Trainer Roland Stipp genügend Leute im Kader. Wer aufläuft wird wie immer erst am Spieltag offen gelegt.

Tipp
Rechtzeitiges Erscheinen mit den U-Bahnen oder dem Fahrrad. Erstmals haben beide Rosegger-Vereine gemeinsam Werbung für das Derby betrieben. So hängen Concordia-Spielplakate auch an den BSC-Standorten und im Irish Pub Bornheim in der Berger Straße.


TSG Niederrad – Concordia 2:3 (0:0)

20. August 2017
Kreisoberliga

In einem in der zweiten Halbzeit nervenaufreibenden Kreisoberligaspiel holen unsere Spieler einen wertvollen Auswärtssieg beim Aufsteiger und klettern auf den vierten Platz. Gleich nach dem Anpfiff zielt Boris Wiedemer von rechts kommend knapp am langen Niederräder Pfosten vorbei. Die selbstbewussten Gastgeber gehen mit hohem Einsatz in die Zweikämpfe, spielen schnell und mit langen Bällen. Nach 15 Minuten übersieht Schiedsrichter Idris Yagci eine Abseitsposition und lässt Oktay Sen auf Benni Kress zulaufen. Doch der Concordia-Kapitän verkürzt den Winkel und wehrt den Schuss ab. In der Folge entwickelt sich ein ausgeglichenes Spiel ohne Tore. Das soll sich im zweiten Durchgang ändern. In der 47. Minute setzt sich Jonas Schlevogt im Zweikampf rechts durch und Wiedemer vollendet zur 1:0-Führung. Die hält nicht lang. Ballverlust im Mittelfeld, Stellungsfehler in der Innenverteidigung und vermeintliches Foulspiel führen zum Elfmeter. Koyun verwandelt sicher. Die TSG will das Spiel drehen, doch Wiedemer bringt Concordia mit 2:1 in Front (61.). Zwei Minuten später schlägt Wiedemer einen Eckball. Am kurzen Pfosten steht der aufgerückte Alex Azimpour. Seine Verlängerung verwandelt der frei stehende Daniel Hopf zum 3:1. Das könnte die Entscheidung sein. Doch danach kommt der Unparteiische durch eine Reihe von unglaublichen Fehlleistungen zu unseren Ungunsten in Verruf. 65. Minute: Kopfball des starken Fabian Nordholt an die Lattenunterkante, der Ball prallt deutlich hinter die Torlinie – kein Tor. Reklamationen und Gelbe Karten. Fiege erzielt das 2:3 (74.). Das Spiel ist wieder offen. 76. Minute: Nach Schuss von Hopf klares Handspiel im Niederräder Strafraum, doch Herr Yagci sieht nichts. 82. Minute: Fünf Meter vor uns ist Adrian Mohr schneller und spitzelt den Ball einem Niederräder an den Fuß, von dort geht er ins Seitenaus – „GelbRot“. Unfassbar! Es folgt die Dauerbelagerung des Concordia-Strafraums mit Ecken in Serie. 85. Minute: Eloy Merens schlägt den Ball aus dem Strafraum und wird von hinten in die Beine getreten – es gibt Eckball. 86. Minute: Torwart Kress wird in der Luft angegangen und an den Pfosten gedrückt. Das tut weh – es gibt Eckball! Doch unsere Spieler werfen sich immer wieder in die Schüsse und köpfen die Bälle raus. Und auch die sechs (statt der angezeigten vier) Minuten Nachspielzeit werden überstanden.

Concordia: Kress, Kramer, Merens, Azimpour, Ilcken, Nordholt, Tesar,Schlevogt (63. Kowalsky, 90+2 Mausehund), Hopf, Mohr , Wiedemer (89. Bernhardt).
Heinz-Blüm-Ehrenpreis “Man of the Match”: Fabian Nordholt.

TSG Niederrad II – Concordia II 4:6 (0:3)
Paul Groetzki ist mit drei Toren und drei Vorlagen der Concorde des Spieles. In der zweiten Hälfte wollen die Gastgeber aufholen, wir schalten einen Gang zurück und haben auf Gegentore die richtige Antwort. Die weiteren Treffer erzielen Jan Werner, Mark Meyer bei seinem Debüt und Yago Fink. Die Mannschaft will sich in der Spitzengruppe einnisten.