Hohe Auswärtshürden

SG Westend – Concordia
Sonntag, 23. September 2018 (15 Uhr), Sondershausenstraße
Kreisoberliga

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Westend-Trainer Thomas Horn weiß was er an Victor Gonta hat. „Er ist unser Sieg-Garant“, bestätigte der Coach nach dem starken Auftritt beim 6:2-Sieg mit drei Volltreffern seines zentralen Stürmers, der es damit in den Titel der KOL-Berichte brachte. Mit elf Erfolgen führt Gonta die Torjägerliste der Liga an. Mit einem Heimsieg will der Tabellensiebente (12 Punkte/21:13 Tore) die Concordia von Rang fünf (13/18:13) stürzen. Es ist das fünfte Aufeinandertreffen beider Vereine auf der traditionsreichen, aber in die Jahre gekommenen Sportanlage mit dem großen, unebenen Naturrasen an der Sondershausenstraße. Weniger als vier Monate zurück liegt die 2:5-Pleite im letzten Spiel der abgelaufenen Runde. Mit unserem passiven Deckungsverhalten waren die Alleingänge Gontas nicht zu unterbinden und Kapitän Benni Kress musste im Anschluss drei Mal mit Kopfschütteln den Ball aus dem Netz holen. Davor gab es ein 1:1 und 2008 einen 2:0-Heimsieg der SG Westend. Den einzigen Concordia-Sieg holten unsere Veteranen in der Faschingszeit im Jahr 1981. Und der fiel mit 4:0 saftig aus.
Unser Trainer Roland Stipp konnte mit seinen Spielern zuletzt überzeugende Siege feiern: 3:2 gegen den TuS Makkabi, 6:2 bei der Spvgg. Griesheim und gar 9:2 im Pokalspiel bei Germania 94. Der Saisonverlauf hat gezeigt: Wenn die „2“ steht, wird gepunktet. Nur gegen Griesheim Tarik (2:3) und beim FC Tempo (1:4) blieben unsere Jungs punktlos. Gegen die robuste und routinierte Westend-Vertretung wird es aber verdammt schwer, den eigenen Kasten zu verteidigen und auf der anderen Seite Torgefahr zu verbreiten. rw

VfR Bockenheim – Concordia II
Sonntag, 23. September (15 Uhr), Ginnheimer Landstraße
Kreisliga A (Gruppe1)

Der Verlustpunkt-freie Tabellenführer (21 Punkte) und Aufstiegsfavorit will reinen Tisch machen und mit einem Heimdreier gegen die Auserwählten von Trainer Norman Philipp –  überraschend Tabellenzweiter mit nur einem Zähler Rückstand (20) – den Abstand zu den lauernden Aufstiegskandidaten TSG 51 (16), FC Maroc, Türkgücü und TuS Nieder Eschbach  (alle 15) ausdehnen. Der VfR ist in Form und hat letzten Sonntag in einer hart umkämpften Partie dem FC Maroc die erste Niederlage verpasst. Norman Syed, vom Gruppenligisten FV Hausen zurück gekommen, war der entscheidende Treffer gelungen. Es wird eine Herkules-Aufgabe für Torwart Consti Fisher, der als „Talent des Tages“ im Harheim-Spiel seinen Kasten sauber gehalten hat, und seine Vorderleute. Auf die Defensive wird es entscheidend ankommen. Sie muss sich auf gehörigen Druck der Gastgeber einstellen. Wegen der Bedeutung des Spieles ist mit Schiedsrichter Rene Sauerwald ein erfahrener Kreisoberliga-Unparteiischer angesetzt. rw


Concordia II – SG Harheim 1:0 (0:0)

16. September 2018
Kreisliga A (Gruppe 1)

20 Punkte nach acht ungeschlagenen A-Liga-Spielen ist die völlig unerwartete Bilanz unserer Aufstiegshelden, die den zweiten Tabellenplatz belegen. Das hätte sich vor der Meisterschafsrunde in der neuen Klasse keiner vorstellen können. Auch die mit Aufstiegsambitionen angereisten Harheimer gingen nach dem Tor des 20 Jahre alten Linksverteidigers Nick Helberger (53.) ohne Punkte  zurück in den Norden Frankfurts. In der Druckphase der Gäste konnte sich das Team von Trainer Norman Philipp auf die starke Innenverteidigung von Jonas Peter und Paul Schierle sowie Simon Back im zentralen defensiven Mittelfeld verlassen. Was trotzdem durchging war eine sichere Beute von Keeper Consti Fisher. Er wurde mit der letzten Stimme von der Südtribüne auch zum “Talent des Tages” gekürt. Nach Schlusspfiff des souveränen Schiedsrichters Yahya Budarham (Schwalbach) konnte die Leistung der Concordia-Akteure an der AbseitsBar bei Grillwurst und Bier wieder gefeiert werden. rw
Concordia: Fisher – Kracke, Schierle, Peter, Helberger – Daghfak, Back, Vanselov – Zekan, Haarhaus, Schestag. – Einwechselspieler: Bouasla,Olobayo, Bayram.


Concordia II – FC Rödelheim 2:2 (0:0)

13. September 2018
Kreisliga A Gruppe 1

Unsere Spieler bleiben als Klassenneuling auch gegen den Kreisoberligaabsteiger ungeschlagen, vergeben aber in der Schlussphase eine 2:0-Führung. Nachdem bereits in der 3. Spielminute Goalgetter Louis Haarhaus mit seinem halbhoch fast in die Mitte geschossenen Foulelfmeter am RFC-Keeper gescheitert ist, trifft der erstmals aufgelaufene Neuzugang Anwar Daghfak kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit zur 1:0-Führung. Diese baut  eine Viertelstunde später David Schestak mit dem zweiten Tor aus. Der Sieg scheint greifbar nah. Doch die Gäste kämpfen sich zurück und bestrafen nach einem Eckball  eine schwache Concordia Defensivleistung mit dem Anschlusstreffer (70.). Und auch den bitteren Ausgleich muss unser Team noch schlucken. Acht Minuten vor dem Abpfiff erzielt Torjäger Steffen Roberts schön herausgespielt den 2:2-Endstand. Kopf hoch, es geht weiter. Sonntag (13 Uhr) kommt der Aufstiegsaspirant SG Harheim an den Rosegger. rw


Germania 94 – Concordia 2:9 (0:2)

Kreispokal Frankfurt, 2. Runde
Mittwochabend, 12. September, Mainwasen, 27 Grad, laues Lüftchen

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Kathi Geppert, Physiotherapeutin, Rehaspezialistin und Fitnesspäbstin bei Concordia Eschersheim, in einem früheren Leben wahrscheinlich als Foltermagd unterwegs (so sagen zumindest diejenigen Spieler, die bei ihr schon Aufbautraining gemacht haben), kann Ihre Bestimmung durchaus auch im Guten anwenden. Sie kümmert sich mit viel Sachverstand um die malade Muskulatur gehandicapter Amateurfussballer. Vor dem Pokalspiel gegen den viertplatzierten A-Ligisten wird also die Muskelverletzung von Pablo Pereira am hinteren Oberschenkel mit dem besorgten Präsidenten besprochen und die mangelnde Aufmerksamkeitsspanne männlicher Säugetiere beklagt: „Das Problem ist, wenn ich sage, trainiere nicht, dass muss noch mindestens eine Woche heilen, dann trainieren die Jungs trotzdem, weil Sie ja nichts spüren. Und dann gibt’s im Spiel eben den Muskelfaserriss.“ Hoffentlich haben sich derlei Dinge mit diesem Plädoyer für erhöhte Aufmerksamkeit nun erledigt.

Im Spiel ist von fehlender Aufmerksamkeit des gastgebenden A-Ligisten zunächst nichts zu spüren. Und so dauert es bis zur 26. Minute, ehe Saba Kvaratskhelia nach gutem Pressingansatz von Joscha Stein einen Torwartfehler nutzt und zum 1:0 einschiebt. Kaum erwähnenswert, dass die Mannschaft von Trainer Roland Stipp im weiteren Verlauf diverse Chancen liegen lässt und erst kurz vor der Halbzeit durch Stein auf 2:0 erhöht (42.). Im etwas düster geratenen Flutlicht, dass entfernt an Dantes ersten Höllenkreis erinnern mag, schlafen wir in den ersten 20 Minuten nach der Halbzeit gehörig. Zunächst fällt das 1:2 nach verweigerter Arbeit im Mittelfeld und nach Adi Mohrs 3:1 fangen wir postwendend das 2:3. Okay, beide Torschützen standen im Abseits, aber der Schiedsrichter sieht nur, was er sehen mag („Bei dem Spielstand müsst Ihr Euch nicht so anstellen“, wird er später sagen und meint damit auch die drei nicht geahndeten Fouls der Gastgeber im Strafraum). Erst ab der 66. Minute, als Josch Stein durch einen Kopfball nach einer Ecke auf 4:2 erhöht und nur drei Minuten später nach sehenswertem Solo auch noch den gegnerischen Torwart „tunnelt“, ist die Gegenwehr der bis dahin tapfer kämpfenden Germanen erloschen und wir kommen durch Jonas Schlevogt, Fabio Comes (Foulelfmeter), Flo Illcken und Nils Brendel zu den Treffern sechs, sieben, acht und neun. Wir spielen also weiter in des Präsidenten Lieblingswettbewerb und haben nach einem spielfreien Sonntag dann sehr schwere KOL-Auswärtsspiele bei der SG Westend und dem FC Croatia. Gleichwohl haben die anwesenden Concorden eine echte Mannschaft auf dem Feld gesehen, die mit Spaß und Hingabe an des Trainers Vorgaben arbeitet und immer wieder spielerisch zu überzeugen weiß. Und für die es im Pokal im Oktober beim FC Kosova weiter geht, der gestern 5:2-Sieger beim BSC war. Und das muss für heute reichen… mg


Kräfte bündeln an den Mainwasen

VfL Germania 94 – Concordia
Kreispokal Frankfurt, 2. Runde
Mittwoch, 12. September 2018 (20 Uhr), Mainwasen

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Der 1894 gegründete Gastgeber ist der älteste Frankfurter Fußballverein. Germania 94 ist der Stammverein unseres früheren Trainers Herbert Heine (1995 – 1999). Der Verein hat in der abgelaufenen Saison den Aufstieg in die Kreisoberliga verpasst und strebt dieses Ziel in der Punktrunde der Kreisliga A Gruppe 2 heuer wieder an. Das soll aber nicht bedeuten, dass der Pokalehrgeiz gegen unsere Klassenhöhere Concordia fehlt. Im Gegenteil, denn im K.o.-Wettbewerb liegt der besondere Reiz, dem Favoriten das Spielen so richtig schwer zu machen und für eine Überraschung zu sorgen.

Für das Team von Trainer Roland Stipp steht das vierte Spiel in zehn Tagen an. Das geht an die Substanz. So wird der Concordia-Coach von der Option der Rotation gebrauch machen und die Startelf verändern. Fehlen wird Innenverteidiger Jakob Dickmann, der sich zu einer dreimonatigen Fernreise nach Mittel- und Südamerika verabschiedet hat, während unter anderem Averil Ringheim und Philipp Doblhofer Blessuren aus dem Griesheim-Spiel mit sich schleppen. Pablo Perreira, Torben Schönle und Thorben Wissel fehlen verletzt und Daniel Römer von der SG Argenthal-Liebshausen-Mörschbach kann aus privaten Gründen nicht von seinem Zweitspielrecht Gebrauch machen. Dazu sind die Routiniers Daniel Hopf und Simon Kramer im Urlaub. Es wird also eng, zumnal aus der erfolgreichen A-Liga-Mannschaft von Trainer Norman Philipp, die nach dem 6:4 bei Schlusslicht Makedonija mit vier Louis-Haarhaus-Toren auf dem zweiten Tabellenplatz steht, keine Spieler-Anleihen zu erwarten sind. Denn diese treten 24 Stunden später selbst am Rosegger (20 Uhr) im Punktspiel gegen den KOL-Absteiger FC Rödelheim an.

Es gilt noch ein Mal, alle Kräfte zu bündeln, um im Cup-Wettbewerb zu bleiben. Am Sonntag ist das Team dann in der Kreisoberliga spielfrei und kann regenerieren. rw

Concordia II – FC Rödelheim
Donnerstag, 13. September 2018 (20 Uhr), Rosegger

Concordia II – SC Harheim
Sonntag, 16. September 2018 (13 Uhr), Rosegger
Kreisliga A Gruppe 1

Englische Woche auch für unsere Zweite Mannschaft mit einem Heimspiel-Doppel gegen den KOL-Absteiger und einen der Aufstiegsaspiranten. Nach fünf Siegen in Serie mit 16 Punkten und dem Sprung auf den zweiten Platz beginnen jetzt die „Wochen der Wahrheiten“ in der neuen Spielklasse für die Akteure von Trainer Norman Philipp. Louis Haarhaus hat als „Talent des Tages“ vier Tore bei Makedonija (6:4) erzielt. Er liegt gemeinsam mit Fiorenzo Santoro (Türkgücü) mit acht „Buden“ auf Platz eins der Torjägerliste. Der Trainer wird aber auch die vier Gegentore des Liga-Schlusslichts ansprechen, dessen Torverhältnis vor unserem Spiel 2:30 lautete.

Während der Rödelheimer „Club“ in seiner ersten Spielzeit in der tiefsten Liga seit Vereinsgründung 1902 eine „ordentliche Runde positiv abschließen“ will, strebt man in Harheim mit Trainer Christian Balzer den Aufstieg in die Kreisoberliga an. Aktuell ist der RFC mit neun Punkten Achter. Wie in der KOL trifft Steffen Robertz (3 Tore) auch eine Liga tiefer. Der Traditionsverein hat am Rosegger in der Vergangenheit schon einige Siege feiern können.
Schiedsrichter: Magnus Eyrich.

Die Harheimer haben zuletzt zwei bittere Niederlagen einstecken müssen und lauern auf Rang sieben mit zehn Punkten auf den Anschluss zur Spitze. Der kann nur mit einem Sieg vorbereitet werden. Entsprechend engagiert werden die Nord-Frankfurter an der Eschersheimer Landstraße auftreten.
Schiedsrichter: Yayha Budarham. rw


Spvgg. Griesheim – Concordia 2:6 (0:1)

Kreisoberliga Frankfurt
9. Septemnber 2018

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Nach dem Spiel trägt unser Torjäger Alex Güldenring unserem Linksverteidiger Flo Ilcken aus Dankbarkeit ein Gedicht von Ludwig Erhardt vor:

Was wär ein Apfel ohne -Sine,
Was wären Häute ohne Schleim?
Was wär’n die Vita ohne -Mine,
Was wär’n Gedichte ohne Reim?
Was wär das E ohne die -llipse,
Was wär veränder ohne -lich?
Was wär ein Kragen ohne Schlipse,
Und was wär ich bloß ohne Dich?

Unsere Crocodile beginnen gegen den Gruppenliga-Absteiger aus Griesheim, auch „Schleifer“ genannt, seltsam lethargisch. In der ersten Viertelstunde scheinen die Griesheimer den Forderungen Ihres Trainers Christian Kossak folgen zu wollen, der unter der Woche die Kampfstärke der Liga hervorgehoben hatte und eine entsprechende Reaktion seiner Spieler forderte. Man könnte angesichts des weiteren Spielverlaufs aber auch konstatieren, dass eine nach extrem laufintensivem Donnerstagsspiel noch etwas müde Concordia-Mannschaft sich clever Ihren Gegner zurecht legte, um dann Ihre Stärken zu demonstrieren. So oder so beginnt nach erwähntem zurückhaltenden Beginn ein Chancenfestival der besonderen Art. Zunächst fasst sich Josch Stein ein Herz und trifft sehenswert aus 20 Metern zum bis dahin überraschenden 1:0 (20. Minute). Dann haben Fabio Comes, Edin Zekan und vor allem Alex Güldenring sechs größte Chancen, teilweise begeisternd herausgespielt, vergeben diese aber auf immer absurdere Weise. Fabio Comes schießt gar am leeren Tor vorbei. Zwischenzeitlich kommentiert der Gegner: „Weiter, weiter, die wollen doch gar nicht gewinnen“. Zur Halbzeit steht es nur 1:0 und pessimistischere Naturen ahnen Schlimmstes. Doch Trainer Roland Stipp scheint ebenfalls Erhardts Gedichte zu kennen und hat ob der mangelnden Zielgenauigkeit unserer Mannschaft dessen „Wilhelm Tell“ parat:

Der Pfeil traf tödlich … einen Wurm,
Der in dem Apfel wohnte.
Erst war es still, dann brach ein Sturm
Des Jubels los, der den Schützen lohnte.
Man rief: “Ein Hoch dir, Willi Tell!
Jetzt geh’n wir einen trinken, gell?”

Und so steht es nach 30 Sekunden der zweiten Hälfte 2:0, nachdem Flo Ilcken sich (endlich) links durchsetzt, flach in die Mitte passt und Alex Güldenring seine vergebenen Großchancen vergessen macht. Nur drei Minuten später zeigt Josch Stein, erneut „man oft he match“, seine ganze Klasse, spielt zwei Gegner und dann noch den Torhüter aus: 3:0. Philipp Stielow kommentiert dies mit einer Frühstücksempfehlung: Einen halben Liter Kakao, einen halben Liter Mariakron, das Ganze auf Eis – so sieht ein Frühstück aus. Sechs Minuten später erledigt „Jurist“ Jonas Schlevogt mit einem trockenen Schuss aus 16 Metern alle Griesheimer Hoffnungen. Griesheim kommt nur kurze Zeit später durch Daniel Sousa zu einem vermeidbaren „Anschlusstreffer“, doch Flo Ilcken setzt sich erneut auf Links durch, passt wieder flach und präzise auf Güldenring, der zum 5:1 vollendet und sich seiner Gedichtkenntnisse erinnern mag. Schlevogts 6:1 folgt kurz vor Schluss noch Kotaro Nakajimas 2:6. Nach erfolgreicher englischer Woche erwartet unsere Mannschaft nun am Mittwoch noch ein Spiel in des Präsidenten Lieblingswettbewerb. Und das muss für heute reichen.IMG_1984


Dritter Auftritt bei den “Schleifern”

Spvgg. Griesheim – Concordia
Kreisoberliga Frankfurt
Sonntag, 9. September 2018 (15 Uhr), Eichenstraße

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Die Gastgeber besitzen Fußballtradition. 1923 hervorgegangen aus einer Fusion des schon 1902 gegründeten FC Alemannia und des FV Viktoria spielten sie ab der Saison 1950/51 in der obersten hessischen Amateurliga. Besonders auf ihrem Ascheplatz an der Griesheimer Eichenstraße waren die „Schleifer“ – genannt nach einer Griesheimer Maschinenbaufirma – eine Macht.
Mit Torjäger Erwin Stein (kam von Olympia 07) und seinem Bruder Walter war sogar der Aufstieg in die Zweite Liga Süd greifbar. Als der Deutsche Meister Eintracht Frankfurt nach dem gewonnenen Endspiel 1959 gegen Kickers Offenbach seinen Mittelstürmer Ecko Feigenspan zu Rot-Weiß Essen ziehen lassen musste, ersetzte man ihn durch den Griesheimer Torjäger. Und Stein schlug ein, traf 1960 zwei Mal beim 3:7 im Europapokal-Finale der Landesmeister gegen Real Madrid, wurde National- und ab 1963 Bundesliga-Spieler bei den Adlerträgern.
Ab der Saison 1960/61 begann der Abstieg der „Schleifer“ aus der Hessenliga. Am 16. Mai 1982 reiste eine Concordia-Mannschaft das erste Mal an die Eichenstraße. Walter Reuter berichtete in der Neue Presse:
„In der Fußball-Bezirksliga Frankfurt, Gruppe West, hat die SpVgg. 02 Griesheim mit dem 3:1 (0:0) gegen Concordia Eschersheim das rettende Ufer erreicht. Bei drückender Hitze erlebten die Zuschauer ein Kampfspiel, geprägt durch die Defensivtaktik der Concordia, die durch Zeitstrafen für Fußmann und vorentscheidend für Wirschal, der meckern „musste“ geschwächt wurde und weiter um den Verbleib zu kämpfen hat. Erst spät lief der Torefilm: 1:0 und 2:0 Schledorn (75./87.), 2:1 Wirschal (89.), 3:1 J. Buchwald (90.).“
An Pfingsten schafften wir dann übrigens in einer Abstiegsrunde gegen Teutonia Köppern und den SSV Heilsberg den Erhalt der ehemaligen fünften Liga. 1983 ermauerten wir als Schlusslicht zwar ein 0:0, konnten aber den Abstieg nicht verhindern. Dieser traf in der abgelaufenen Saison auch die „02er“, so dass die Concordia nun zum dritten Mal an der Eichenstraße um Punkte kämpft – jetzt aber auf Kunstrasen.
Auf die Punkte sind die Gastgeber mit Trainern Christian Kossack und Routinier Andreas Kossack (3 Tore) als Vorletzter enorm angewiesen, denn sie wollen im gesicherten Mittelfeld landen. Nach dem aufregenden 3:2 am Donnerstag unter Flutlicht gegen den TuS Makkabi steht für die Spieler unserers Trainers Roland Stipp das dritte Spiel der Woche an. Saba Kvaratskhelia hat mit zwei sehenswerten Toren seine gute Form bestätigt und wurde zum „Man of the Match“ gewählt. rw
Schiedsrichter: Michael Wiebe.

MKSV Makedonija – Concordia II
Kreisliga A Gruppe 1
Sonntag, 9. September 2018 (15 Uhr), Ginsterweg

Mit 13 Punkten fahren die Spieler von Trainer Norman Philipp als Tabellenzweiter und klarer Favorit zum Schlusslicht auf den Kunstrasen am Frankfurter Berg. Und genau sarin liegt die Gefahr: Die Gastgeber dürfen keineswegs unterschätzt werden. Denn sie werden sich auf ein Kampfspiel einstellen, um die ersten Punkte einzufahren und den letzten Tabellenplatz abgeben zu können. „Talent des Tages“ im Praunheim-Spiel war Doppeltorschütze Jonas Peter. Seine beim zweiten Treffer erlittene Nasenverletzung, die zur Auswechslung führte, ist ausgeheilt. Schiedsrichter: Temel Akkan. rw


Concordia – TuS Makkabi 3:2 (2:2)

Donnerstag, 6. September 2018
Kreisoberliga Frankfurt

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Es gibt im Universum einige feststehende und unveränderliche Dinge: Etwa die Tatsache, dass nichts schneller sein kann, als das Licht, Newtons Trägheitsprinzip oder die Gesetze der Orbitalmechanik. Auch finden sich stets morgens alle Bettdecken auf der weiblichen Seite des Bettes, ohne das die sich dort befindende Person irgendetwas mit dieser Tatsache zu tun hätte. Unveränderlich bleibt auch die Kaltschnäuzigkeit, mit der Saba Kvaratskhelia entscheidende Elfmeter verwandelt.
Das Spiel an diesem schönen Donnertagabend gegen starke Makkabäer ist sehenswert, spannend und hat Klasse. Die Mannschaft von Trainer Max Eilingsfeld zeigt zu Beginn eindrucksvoll, dass sie sich aus dem Tabellenkeller befreien will und hat auch die erste Chance durch den Ex-Concorden Sulayman „Sule“ Drammeh, der aber knapp verzieht. Besser macht es nach 17 Minuten der später zum „man oft he match“ gewählte Saba Kvaratskhelia, der aus rund 35 Metern den schlecht postierten Keeper Patrick Boesch überlistet: 1:0. Die Fans auf der mit über 70 Zuschauern trotz Länderspiel-Konkurrenz gut besetzten Südtribüne konnen sich nicht lange über die Führung freuen, da wir, wie schon häufiger in dieser Saison, zwei gegnerische Stürmer völlig ungedeckt im Strafraum gewähren lassen und Robel Tsegai per Kopf zum verdienten Ausgleich verhelfen. „Fahrlässig“ kommentiert Manfred Hoefgen, „grob fahrlässig“ verbessert Jurist Jonas Schlevogt. Die Stipp-Elf lässt sich nicht beirren und kommt nach einem weiten Einwurf von Josch Stein nach einer Kopfballverlängerung zum 2:1 durch Torjäger Alex Güldenring. Wir sind jetzt gut im Spiel und Daniel Römer setzt gekonnt den durchstartenden Benni Tesar ein, der den Ball präzise und flach nach innen an den Fünfmeterraum passt, doch Güldenring scheitert am diesmal gut haltenden Boesch. Nun sind eigentlich wir am Drücker, doch der sich ein begeisterndes Duell mit Averil Ringheim liefernde Drammeh kann diesen einmal im Strafraum aussteigen lassen und wird gefoult. Erneuter Ausgleich also durch Nahom Gebrus Elfmeter in der 36. Minute. Noch vor der Halbzeit könnten wir in Führung gehen, als erneut Daniel Römer Güldenring mustergültig bedient, der jedoch nur an den Innenpfosten köpft.
In der zweiten Halbzeit lassen beide Teams nicht mehr viel zu, es ist ein Kampf „spitz auf Knopf“, wie Trainer Stipp zu unserem neuen Co-Trainer Boris Schwuchow sagt. Und so verwandelt schließlich Saba Kvaratskhelia souverän den „Kann-Elfmeter“ nach Foul an Güldenring zum 3:2-Endstand. Die Abseitsbar-Damen Jaennine und Diana verabschieden unsere Helden mit Applaus in das wohlverdiente Siegesgelage. UND DAS MUSS FÜR HEUTE REICHEN. mg


Wiedersehen mit einem Aufstiegshelden

Concordia – TuS Makkabi
Kreisoberliga Frankfurt
Donnerstag,  6. September 2018 (20 Uhr), Rosegger

Fussball regional SC Weiss Blau - Concordia Eschersheim

 

 

 

 

 

 

 

Das Derby gegen die Makkabäer von der nahen Bertramswiese ist mit Tradition beladen. Es wird seit mehr als 50 Jahren ausgetragen und die Gesamtbilanz spricht gegen unsere jeweiligen Mannschaften. Im letzten Heimspiel der abgelaufenen Runde gab es ein 4:4, davor 0:1- und 2:4-Niederlagen. Aktuell wollen die Gäste ihren schlechten Saisonstart mit vier Punkten auf Platz 13 aufmöbeln. Sulayman Drammeh, der Concordia mit seinem Freistoßtor zum 1:0 beim FC Maroc 2015 zum Wiederaufstieg in die Kreisoberliga geschossen hat, ist mit drei Toren notiert. Zuletzt hatte der starke Linksfuß mit einem nicht anerkannten „Wembley-Tor“ beim FC Croatia Pech. So fuhr man mit 2:3 ohne Punkte wieder heim. Im Makkabi-Kader steht mit dem jungen Kofi Boateng ein Concordia-Jugendspieler, den Trainer Michi Schwab zur Weiterentwicklung einst zur SG Rosenhöhe nach Offenbach gebracht hat. Trainer ist im zweiten Jahr Max Eilingsfeld. Er will mit seiner Mannschaft im oberen Tabellendrittel spielen.

Die Concordia hatte zuletzt eine unnötige Heimniederlage gegen Griesheim Tarik zu verdauen. Leichtfertiges Abwehrverhalten gilt es abzustellen. Und vorne haben die Spieler den Abschluss versäumt und lieber noch einmal abgespielt. Doch der letzte Pass landete entweder beim Gegner oder neben dem Gehäuse. Chancen wurden jedenfalls mehr als genügend für einen Sieg herausgespielt. So reichte das Ausgleichstor von Alexander Güldenring – sein drittes Saisontor – nicht zum Punktgewinn. Hat unser Stürmer aus Westfalen am Donnerstagabend mehr Glück? Wir werden sehen.
Schiedsrichter: Julian Korte. rw


Concordia – Griesheim Tarik 1:2 (0:0)

Kreisoberliga Frankfurt
2. September 2918

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Die meist beliebte Wahl zum Spieler des Spiels erfreut sich nach Niederlagen selten großer Begeisterung. Und so wählt Concorden-Urgestein Rob Waechter in seiner gewohnt gelassenen Art kurzerhand den Schiedsrichter zum „Man of the Match“. Die Diskussion an der Abseitsbar nach dem Spiel ist relativ einseitig. Die „Pro-Tischchen-Fraktion“ um Rob Waechter plädiert für deutlich mehr für alkoholische Getränke geeignete Abstelltischchen an den Stützen unserer Bedachung, Konstrukteur Karsten Hochmuth hat allerdings Statik-Bedenken – aber selbstverständlich auch Lösungen. Eigentlich gibt es keine Kontra-Fraktion, und so ist das Thema schnell erledigt.

Das Spiel ist ebenso schnell zusammengefasst: In der ersten Halbzeit nutzen wir unsere Chancen nicht. In der zweiten Halbzeit kommt Tarik etwas besser ins Spiel, erzielt die Führung nach einem im Mittelfeld vertändelten Ball. Samir Belouad lässt unseren jungen Aushilfs-Rechtsverteidiger stehen und Keeper Benni Kress bei dem präzisen Schuss aus spitzem Winkel keine Chance. Wir kämpfen und kommen zum verdienten Ausgleich in der 87. Minute durch Alex Güldenring, werfen aber den Punkt in der 90. Minute wieder weg, als wir den Ball im Dribbling verlieren (diesmal der junge Linksverteidiger) und Mohamed Zaatan völlig frei zum Schuss kommen lassen. Selbst Josch Stein, unter der Woche noch beim „Tomatino“ in Bunol in der Region Valencia an ausschweifenden Straßenschlachten beteiligt, kann das Gegentor nicht mehr verhindern. „Am Ende sticht die Biene“ meint Adi Mohr nach dem Spiel und trifft damit die allgemeine Stimmung nach einem unnötig verlorenen Spiel. Thomas Werner erklärt den Experten noch den Unterschied zwischen Möglichkeit und Chance (Chance ist hochwertiger) und das muss für heute reichen.

Aus der Kreisliga A Gruppe 1
Das schreibt die FNP:

Concordia Eschersheim II – SG Praunheim 3:1 (2:1). – Laut Concordia Trainer Norman Philipp war die Partie „zerfahren“. Die Gastgeber führten nach 18 Minuten durch Louis Haarhaus, Sebastian Wietschorke glich noch vor der Pause aus (43.). Jonas Peter brachte dann die Concordia wieder nach vorne, ehe Teamkollege Yago Fink die Gelb-Rote Karte sah (79.). Peter sorgte in Unterzahl für die Entscheidung (84.). „Wir waren spielbestimmend, aber schwächer als in den letzten Spielen. In Unterzahl haben wir die Räume gut besetzt und deshalb verdient gewonnen“, fügte Philipp noch hinzu. (gie)