Das “Hammerspiel”

Sonntag, 25. September 2016 (15 Uhr)
Kreisoberliga Frankfurt
TuS Makkabi – Concordia Eschersheim

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Der sportliche Leiter des TuS Makkabi, Maximilian Eilingsfeld, hat direkt nach dem 4:1 bei Viktoria Preußen den Blick auf das Spitzenspiel am Sonntag gerichtet und gesagt: „Das wird ein Hammerspiel.“ In der Tat trifft der Tabellendritte mit 16 Punkten und 18:8 Toren auf den Spitzenreiter vom nahen Rosegger (19 Punkte, 20:8 Tore) und ist natürlich auf einen Heimsieg programmiert. Fiele dieser mit mindestens zwei Toren Differenz aus, wären die Makkabäer in der Tabelle an der Concordia vorbeigezogen. Ob es zu Platz eins reichen würde, hinge dann vom Aushang des Spieles des Tabellenzweiten FFV Sportfreunde (17 Punkte, 22:8 Tore) beim FC Kalbach II ab. Angepfiffen wird dort um 13 Uhr. Das Endergebnis dürfte beim Anstoß vorliegen. Aber das ist zu viel der Rechnerei.
Makkabi-Trainer Jorge Huberman hat mit Simon Lindlar, Tolga Tuygar, Ibrahim Abbouz und Branislav Glamocanin, der bisher auf acht Tore kommt, brandgefährliche Leute. Hinten sorgt Trainersohn Marlon Huberman für Ordnung und Disziplin. Er schießt auch die Elfmeter. Das geschlossene Auftreten der Mannschaft überzeugt. Jeder kämpft für jeden. Mit dieser Einstellung sind die Gastgeber auf ihrer Bertramswiese sehr heimstark und einer der Top-Favoriten auf die Meisterschaft und den Aufstieg in die Gruppenliga Frankfurt-West.

Saisonübergreifend haben die Concordia-Spieler in den letzten 13 Spielen  zwölf Mal gewonnen und ein Mal Unentschieden gespielt. Das reicht, um mit Selbstvertrauen die wenigen hundert Meter zum Sportgelände vor dem Hessischen Rundfunk rüber zu kommen. In der Woche wurde gut trainiert. Am Donnerstag lud Joscha Stein als Sieger des Heinz Blüm- Ehrenpreises Concordia-Player der Saison 2015/16 zum Mannschaftsdinner ein. Es gab 35 Portionen Boeuf Bourgingnon mit Couscous (atemberaubend gut zubereitet  von Präsidenten-Frau Petra, Anm. d. Red.). Und es blieb nichts übrig. So gestärkt und eingestimmt freuen sich unsere Spieler, Trainer Roland Stipp und sein „Co“ Azze Zarioh auf das im Brennpunkt der Kreisoberliga stehende Spitzenspiel. Fußball auf Top-Niveau im Kreis Frankfurt sollte man sich als Zuschauer und Concordia-Sympathisant nicht entgehen lassen. Also: Auf zur Bertramswiese und die „Krokodile“ bei ihrem Kampf unterstützen. rw
Schiedsrichter: Emanuele Capasso

Saison 2015/16
TuS Makkabi – Concordia 2:0 (Lindlar 84., Tanetscheck 90.+3)
Saison 2013/14TuS Makkabi – Concordia 1:2 (Rother – Haarhaus, Tesar)

Makkabi II – Concordia II (13 Uhr)
Kreisliga B, Gruppe 2
Die Zweite Mannschaft der Gastgeber kommt nicht in Form. Sie haben bei Viktoria Preußen 1:6 verloren und liegen bei sechs Niederlagen in acht Spielen mit sechs Punkten auf dem vorletzten Platz. Da aber der Achte nur drei Punkte mehr hat, kann man mit einem Sieg mehrere Plätze hoch klettern. Die Hochmuth-Krokodile haben letzten Sonntag dem Tabellenführer Germania Enkheim II ein 2:2 abgetrotzt und ihn damit gestürzt. Der Trainer sprach von einem gerechten Ergebnis in einem guten B-Klasse-Spiel. Will die Mannschaft von Platz sechs (14 Punkte) näher an die Tabellenspitze, muss ohne Wenn und Aber ein Dreier her.


Concordia – FC Kalbach II 3:2 (3:0)

18. September 2016
Kreisoberliga Frankfurt

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Mit dem sechsten Sieg im siebten Spiel weiter ungeschlagen an die Tabellenspitze zurück: Rechnet man die sechs Siege zum Ende der abgelaufenen Runde hinzu, so hat das Team von Trainer Roland Stipp und seinem Co Azze Zarioh eine starke Form bestätigt.
Gegen den FCK II gibt es von Beginn an Chancen auf beiden Seiten. Zunächst hält Benny Kress in einer Eines-gegen-eins-Situation (11.). Drei Minuten später wird der überlegte Schlenzer von Alexander Krieg soeben noch über die Latte abgefälscht. Die Ecke nimmt Ricardo Harrabi direkt, der Ball steigt aber über das Tor. Durch einen Geniestreich von Boris Wiedemer gelingt die Führung (18.). Er knallt die Kugel aus 25 Metern von halbrechts in die Maschen. Dann wird Louis Haarhaus im Strafraum umgemäht und Simon Kramer verwandelt den Elfmeter zum 2:0 (24.). Nur vier Minuten später schlenzt der beste Kalbacher Kalab Ghebremariam an den Pfosten. Und weitere zwei Minuten später zeigt Haarhaus wieder seine Torjägerqualitäten: Einen vertikalen Ball von Dutchak köpft der Concordia-Stürmer über den FCK-Torwart Maurice Gilzinger zum 3:0 ins Netz. Die Angriffe laufen nun wie auf Schienen. Stein setzt Wiedemer vorzüglich ein, der bedient Harrabi, doch dessen Schuss geht zentral auf den Keeper (37.). Dann schiebt Haarhaus zum vierten Tor ein, doch Schiedsrichter Bishar Celik (Pohlheim) meint irgendwo eine Abseitsstellung gesehen zu haben und verweigert die Anerkennung.

Die Führung und die Halbzeitpause bringen unsere Spieler aber gehörig durcheinander. Die Konzentration lässt nach und der gute Ghebrematiam schafft das 1:3 (48.). Die Gäste sind zurück im Spiel und wittern die Überraschung. Als Yuriy Dutchak nach einem Freistoß ins Kalbacher Tor köpft (68.), hat keiner außer dem Unparteiischen eine Abseitsposition gesehen. Doch auch dieses Tor zählt nicht. Drei Minuten später wird der starke Innenverteidiger Eloy Merens über die Seitenlinie gecheckt. Er prallt mit dem Kopf auf die Betonumrandung der Tartanbahn und erleidet eine Platzwunde, die im Krankenhaus behandelt werden muss. Der Schiedsrichter verliert wieder die Orientierung, verweigert dem Sanitäter, den Platz zu betreten und entscheidet dann doch auf Freistoß für Concordia. Diskussionen, Rückpass auf Torwart Kress, der den anstürmenden Kalbacher Lukas Hüll anschießt und der Ball prallt ins eigene Gehäuse. Eine komfortable Führung ist dahin. Aber unsere Spieler finden unmittelbar zurück ins Offensivspiel. Doch ein Schuss wird auf der Torlinie gestoppt, der harte Körpereinsatz gegen Wiedemer im Strafraum nicht geahndet und ein Schuss von ihm abgeblockt. Und eine Vielzahl von Ecken bringt auch nichts mehr ein.
Stimme „Pfitzi“ Pfitzner, Spielmacher Ende der 60ziger Jahre: “Schmerzlos verwandelter Elfer.” rw

Concordia: Kress, Zahrani, Tesar, Merens (71. Macziek), Kramer, Krieg, (46. Weitzel), Dutchak, Stein, Harrabi, Wiedemer, Haarhaus (58. Schestag). – 6. Ehrenpreis Heinz-Blüm „Concordia-Man of the Match“: Boris Wiedemer

Das schreibt die FNP:

Concordia Eschersheim – FC Kalbach II 3:2 (3:0). – „Meine Spieler waren in der zweiten Halbzeit nicht die einzigen auf dem Platz, die den Faden verloren haben“ sagte Concordia-Trainer Roland Stipp – und spielte möglicherweise auf Schiedsrichter Celik Bishar an. Ein wohl regelkonform erzieltes Kopfballtor von Dutchak gab der Unparteiische wegen vermeintlichem Abseits jedenfalls nicht (68.), und als Eschersheims Wiedemer im Strafraum gefoult wurde, blieb die Pfeife stumm. Die Gastgeber begannen stark. Wiedemer (15,), Kramer (25., Foulelfmeter) und Haarhaus (31.) schossen die Pausenführung heraus. Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie zerfahren. „Da waren wir nachlässig“, meinte Stipp. Kalbachs Ghebremariam verkürzte (49.), und als Höll das 2:3 mit Unterstützung von Concordia-Keeper Kress erzielte, der Kalbachs Kapitän anschoss (79.), stand das Spiel auf der Kippe. Eschersheim brachte das Ergebnis aber über die Zeit. (omü)

Concordia II – Germania Enkheim II 2:2 (2:2)
Im B-Liga-Spiel kann die Mannschaft von Karsten Hochmuth dem bisherigen Tabellenführer immerhin ein Unentschieden abtrotzen. Und das ist verdient. Die Führungstore von Badre Kabouch (15.) und Leon Vogl (35.) wurden postwendend mit den Ausgleichstreffern beantwortet. rw


Schon wieder Kalbach

Concordia – FC Kalbach II
Kreisoberliga Frankfurt
Sonntag, 18. September 2016 (15 Uhr) Rosegger

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Von Rudi Walther
Die Kalbach-Historie: Der FCK wurde 1948 gegründet. Das erste Aufeinandertreffen fand am 29. September 1974 auf dem neuen Kalbacher Sportplatz am Hopfenbrunnen statt. Beide Vereine waren als Meister der B-Klasse Frankfurt und des Taunuskreises in die alte Frankfurter A-Klasse aufgestiegen, damals die höchste Frankfurter Stadtliga. Der so früh verstorbene Offenbacher Rechtsaußen Walter Zabolitzki schloss zwei von Wolfgang Jobel eingeleitete Konter bei einem Gegentor von Tillmann zur 2:1- Pausenführung ab. Und dann krachte es furchtbar. Walter Reuter zählte in der NP vom 30.9.1974 die Verletztenliste der Concordia-Spieler auf: Werner Mangold (Gehirnerschütterung), Bernd Hölzel (Schienbeinprellung), Egbert Koeppen (Knöchelverletzung), „Bruno“ Schumacher (Knieverletzung) und Ule Knappmann (Fleischwunde). Nach 50 Minuten ging der Chronist duschen. Er hatte einen Kalbacher Übeltäter in der Höhe der Spielfeldumrandung erwischt. Einsetzende Zuschauertumulte beendete „Zabo“ Zabolitzki mit der legendären  Bemerkung: „Wenn du jetzt nicht ruhig bist, nehm’ ich dir den Traktorschlüssel ab.“ Dann wurde weitergespielt und der beste Kalbacher, Mittelfeldspieler Pütz, glich zum 2:2-Endstand aus. Während der FCK am 25.5.1975 als Drittletzter mit 23:45 Punkten wieder absteigen musste, platzierte sich die Concordia als Zwölfter mit 30:38 Punkten.

Seit einigen Jahren spielen die Kalbacher in der Verbandsliga Süd. Erst im Elfmeterschießen unterlagen wir am 27. Juli im Finale des Frankfurter Sparkassen-Cups. Aber halt: Am Sonntag kommt die Zweite Mannschaft des FCK. Sie ist dieses Jahr in die KOL aufgestiegen. Zuletzt duellierte man sich am 7.12.2014 in der Kreisliga A Nord-West. Die Tore von Boris Wiedemer und Louis Haarhaus reichten nur zu einem 2:2. Mit Kress, Kramer, Tesar und Dutchak waren vier weitere Spieler aus dem heutigen Concordia-Kader dabei. Am 14.11.2010 gewann Concordia das Heimspiel 3:0, verlor aber am 18.8.2009 mit 2:3.

Zum Spiel: Der Kalbacher Trainer Karol Drynda wird seine Mannschaft bei der Ehre packen. Denn sie hat letzten Sonntag 3:9 zu Hause gegen Viktoria Preußen verloren. Die Urlaubsabwesenheit einiger Spieler ließ er nicht als Entschuldigung gelten. Auch Lukas Höll, mit fünf Toren der Kalbacher Scharfschütze, fehlte. Zu beachten ist der vom VfR Bockenheim gekommene Mittelstürmer Giorgios Nasios. Er hat bewiesen, Tore schießen zu können. Das Team steht mit sechs Punkten aus sechs Spielen auf Platz 14 am Rande der Abstiegsränge. Das sind brisante Voraussetzungen.
Die Concordia-Trainer Roland Stipp und Azze Zarioh, die Kalbachs Pleite letzten Sonntag live miterlebt haben, wissen um die Gefahr und werden den Gegner nicht unterschätzen. Es wird, auch angesichts der eigenen arg angespannten Personalsituation, mit Sicherheit kein Selbstläufer und die neun Gegentore sind kein Maßstab. Der Gegner hat genügend Spieler, die sich für einen Einsatz im Verbandsliga-Team empfehlen wollen. Stellen wir uns vor, wie schön es wäre, unseren Spielerkreis nach Ende der 90 Minuten wieder hüpfend und feiernd sehen zu können. Schiedsrichter: Bishar Celik

Concordia II – Germania Enkheim II (Kreisliga B Gruppe 2, 13 Uhr)
Der Spitzenreiter kommt an den Rosegger. Die Zweite Mannschaft des Gruppenligisten hat aus sieben Spielen 19 Punkte geholt und ein Torverhältnis von 53:7. Da braucht Trainer Karsten Hochmuth nichts weiter zu sagen, um seine Spieler zu motivieren. Nach dem 2:0 beim SV Frankfurt-Nord durch Tore von Ji Bouasla und Gaetano Stagno liegen die „Krokodile“ mit 13 Punkten aus sechs Spielen aussichtsreich auf Platz sechs.  


Pokalaus in Niederrad

SC Weiss-Blau – Concordia 1:0 (0:0)
13. September 2016
Kreispokal, 3. Runde

Trotz Dominanz in Hälfte eins gehen wir nicht in Führung. Nach der Pause ein verändertes Bild. Die Gastgeber haben die besseren Chancen. Nach einer einstudierten Eckball-Variante verliert die Concordia-Defensive die Übersicht und der lange Schmidt-Narischkin köpft ungedeckt am zweiten Pfosten das verdiente Siegtor (67.) – unsere „Notelf“ kann nichts mehr entgegensetzen.
Concordia: Kress, Zahrani, Krieg, Macziek, Flauaus, Weitzel, Back (72. Pfeiffer), Dutchak, Harrabi, Perreira (66. Schlevogt), Haarhaus.


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Trauer um Gerd Bergisch

Nach langer und schwerer Krankheit verstarb am letzten Samstag, dem 3. September 2016, unser Ex-Spieler Gerd „Bergo“ Bergisch im Alter von nur 64 Jahren. Er begann 1963 in der D-Jugend der Concordia und war später das erste Eigengewächs in der Ersten Mannschaft. Mitte der 70er Jahre spielte er linker Verteidiger in unserer A-Klasse-Mannschaft in der heutigen Kreisoberliga. Als der Abstieg in die C-Klasse 1985 drohte, stellte er sich als SoMa-Spieler noch einmal zur Verfügung. Er war ein ruhiger und besonnener Spieler. Seine zweite Passion war die Musik. Er schwärmte für The Kinks und war bis zuletzt Gitarrist bei “Gerry and the Cavemen”. Wann immer es ging, zog es ihn nach Südtirol in den Urlaub. Bergo, wir vergessen Dich nicht! Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Regine. Die Trauerfeier findet am Mittwoch, dem 14. September 2016, von 13 Uhr an,  auf dem Praunheimer Friedhof statt.

Gerd Bergisch


B-Liga am Sonntag, Pokal am Dienstag

SV Frankfurt Nord – Concordia II
Kreisliga B Gruppe 2, 7. Spieltag
Sonntag, 11. September 2016 (15 Uhr), Nieder Eschbach

Während die Kreisoberliga-Mannschaft spielfrei ist, tritt unsere Zweite Mannschaft auf der Sportanlage an der Heinrich-Becker-Straße in Frankfurts Norden an. Die Gastgeber stehen mit vier Punkten auf Platz 13 und haben letzten Sonntag mit dem 4:4 beim Tabellenvierten Viktoria Preußen II überrascht. Sie wollen gegen die „Krokodile“ die Leistung wiederholen. Nach dem 2:0-Derbysieg gegen den BSC stehen unsere Reservisten mit zehn Punkten auf Platz sechs. Mit einem Auswärtssieg soll der Kontakt zur Spitzengruppe gehalten werden. Wer also am Sonntag Concordia-Fußballentzugserscheinungen verspürt, findet sich am Nieder Eschbacher Stadion ein.

SC Weiss-Blau – Concordia
Krombacher Kreispokal, “Sechzehntelfinale”
Dienstag, 13. September 2016 (20 Uhr), Sandhöfer Wiesen

Trainer Roland Stipp muss auf einige Urlauber verzichten, wird aber auch einige Stammkräfte schonen, beziehungsweise Spielern aus der “zweiten Reihe” Gelegenheit geben, sich zu zeigen und Kraft zu tanken. Wer das sein wird, da lässt sich der Coach wie immer nicht in die Karten schauen. Jedenfalls ist Konsti Fisher fit.


Concordia – BSC SW 19 2:0 (0:0)

Kreisoberliga Frankfurt
4. September 2016

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Es ist das erste Kreisoberliga-Derby der beiden Rosegger-Vereine und es wird ordentlicher KOL-Fußball geboten. Es ist schön, wie Spieler beider Vereine nach 40 bis 50 Jahren noch freundlichen Kontakt zu ihren damaligen Gegenspielern pflegen.
Concordia-Trainer Roland Stipp stellt den Franzosen Aitem Zahrani als rechten Verteidiger auf und Boris Wiedemer auf links und muss schon nach einer Viertelstunde Fabio Comes austauschen. Für ihn kommt das Eigengewächs Max Weitzel. Und nur drei Minuten später ist auch für den Spanier Jaime Ruiz De la Torre Urunela Schichtende und Louis Haarhaus bekommt nach langer Verletzungspause den zweiten Einsatz. Der Aufsteiger von „der anderen Rosegger-Seite“ vertraut auf seine Defensive. Sie stehen tief, spielen sehr diszipliniert und lauern auf erfolgreiche Konter – wie letzten Mittwoch beim überraschenden 1:0-Sieg gegen den benachbarten TuS Makkabi. Concordias Spiel wirkt geschliffener und es werden gute  Torchancen besonders gegen Ende der ersten Hälfte herausgespielt. Doch BSC-Torwart Patrick Herrmann rettet in  Eins-gegen-Eins-Situationen mit gekonntem Herauslaufen und Stellungsspiel das 0:0 gegen Torjäger Joscha Löbig, Haarhaus und Weitzel.
Als kurz nach der Pause Weitzel über links von Wiedemer auf die Reise geschickt wird, ist er nicht zu halten. Die genaue Hereingabe verwandelt Löbig unhaltbar zu seinem fünften Saisontreffer (49.). Nach einer Stunde ist Riccardo Harrabi frei vor Herrmann, der aber wieder mit dem Fuß retten kann. Er ist der beste Mann beim BSC. Dann zeigt Schiedsrichter Jens Ginster (Heidenrod), der das sportlich fair ausgetragene Derby ohne Mühe im Griff hat, die einzige Gelbe Karte gege unsere „Gäste“ (68.). Und beim BSC wird Spielertrainer Maxi Büge eingewechselt, um den Ausgleich zu schießen (70.). Kurz kommt sein Team etwas besser ins Spiel, doch einen taktische Umstellung bringt uns schnell wieder in die Reihe. Und dann ist wieder Weitzel zur Stelle. Er köpft eine punktgenaue Flanke von rechts von Haarhaus zum entscheidenden 2:0 ein (78.). Die Südtribüne applaudiert und in Concordias Team läuft der Ball über mehrere Stationen wie am Schnürchen. Mit Yannik Macziek wird ein weiteres „Krokodil“ aus der Zucht in den letzten zehn Minuten auf den Kunstrasen geschickt und bringt sich gut ein. rw

Concordia: Kress, Zahrani, Tesar, Merens, Wiedemer, Löbig (80. Macziek), Stein (86. Löbig), Dutchak, Harrabi, Ruiz De la Torre (18. Haarhaus), Comes (15. Weitzel). – Concordia Man of the Match: Max Weitzel. – Zuschauer: 250.

Das schreibt die FNP

Concordia Eschersheim – BSC Schwarz-Weiß 19 2:0 (0:0). – Im Derby auf dem Rosegger behielt die Concordia die Oberhand. Zunächst tat sich das Team von Trainer Roland Stipp aber gegen tief stehende Gäste nicht leicht. Selten gelang es der Concordia-Offensive, sich gegen die massierte Deckung des BSC durchzusetzen. Lediglich Löbig (26.) und Haarhaus (43.) tauchten ungedeckt vor BSC-Keeper Herrmann auf, scheiterten aber an ihm. Nach dem Seitenwechsel waren die Gastgeber agiler und ließen den Ball schneller laufen. Löbig wurde von Weitzel angespielt und musste nur noch den Fuß zum 1:0 hinhalten (49.). Die Einwechslung von Spielertrainer Maximilian Büge brachte noch einmal etwas Schwung ins BSC-Spiel, aber ohne zählbaren Erfolg. Bei einem Konter flankte Haarhaus auf Weitzel, der zum 2:0 einköpfte (78.). (omü)

Concordia II – BSC 19 SW II 2:0 (2:0)
Walter Dorn vertritt den in Frankreich befindlichen Trainer Karsten Hochmuth im B-Liga-Spiel mit Erfolg. „Die Mannschaft hat in ihrem System durch die Bank geduldig  gewartet, gut gespielt und kurz vor dem Pausenpfiff mit den Toren von Pablo Pereira und Willie Laubenheimer zugeschlagen“, sagt er. Und der Sieg ist  verdient, denn der BSC brachte bei allem Ballbesitz weder Tempo noch Ideen ins Spiel. Der Lohn für die „1B“ ist ein Tabellenplatz im Verfolgerfeld. Schiedsrichter Max Schewitz (Frankfurt). rw


Rosegger-Derby

Concordia – BSC Schwarz-Weiß 19
Kreisoberliga Frankfurt
Sonntag, 4. September 2016 (15 Uhr), Rosegger

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Von Rudi Walther
Zum Spiel: Der BSC hat die ersten beiden Spiele in der englischen Woche gegen Viktoria Preußen und den TuS Makkabi am Rosegger gewonnen. Die Abwehr stand und ließ keinen Gegentreffer zu. „Das war ein Sieg der Mentalität. Makkabi hatte spielerisch kaum Möglichkeiten. Die drei Punkte haben wir uns erarbeitet”, sagte der Sportliche Leiter Benjamin Heinrich nach dem 1:0-Sieg am Mittwochabend der FNP. Mit sechs Punkten steht der Aufsteiger über dem Strich und kann mit einem Derbysieg den Sprung ins Tabellenmittelfeld schaffen.
Unsere Mannschaft hat in Hausen alles gegeben und wurde mit dem 2:1-Sieg belohnt worden. Wir erwarten einen Platznachbarn, der mit breiter Brust aufläuft. Sie kennen sich auf dem Kunstrasen bestens aus und sind heimstark. Schiedsrichter: Jens Ginster.

Zwei Vereine – ein Sportplatz
Im ersten Rosegger-Derby in der Kreisoberliga sind wir formell Gastgeber. Deshalb hat der Verein das Motto ausgegeben „Rosegger in Grün-Weiß” und bittet seine Anhänger am Sonntag die Kleiderordnung auf der Süd-Tribüne zu beachten. Vor fast genau 48 Jahren unterlagen wir dem Ballspielclub 0:2 und revanchierten uns im Rückspiel mit einem 2:1-„Auswärtssieg”. Näheres aus den unten stehenden Spielberichten.

Die Hartplatz -Derby-Historie Concordia – BSC SW 19 in Zahlen
B-Klasse Frankfurt Ost, 1968 bis 1974: 0:2, 2:1 – 0:3,0:3 – 2:1, 2:3 — 5:1, 1:2 – 3:0, 2:1 – 0:1, 3:1 (Aufstieg Concordia)

1985-1989: ?, 1:0 – 1:0, 5:0 – 3:1, 3:3 – 2:0, 2:2 (Abstieg BSC SW 19)

Aus der Zeit in der A-Klasse Süd-Ost (1993-2007) sind einige Ergebnisse “verschüttet gegangen”. 2007 stieg die Concordia ab, 2008 wieder auf – aber da musste der BSC “runter”.

Zuletzt sind wir uns 2014/15 in der Kreisliga A Nord-West auf dem Kunstrasen begegnet. Nach dem 0:0 im Hinspiel siegte die Concordia im Rückspiel 3:1 und stieg am Ende als Meister auf.

Historie

Concordia II – BSC SW 19 II (13 Uhr

In der B-Liga Gruppe 2 sind die Platznachbarn in den ersten Spielen nicht so gut gewesen, wie in der abgelaufenen Spielzeit und in der Reserverunde der Kreisliga A. Sie liegen aktuell im unteren Mittelfeld und wollen sich gerade im Derby mit einer starken Leistung zurückmelden.

Tipp: Obgleich der Tankstellenumbau abgeschlossen und die Parkfläche wieder frei ist, sollte wegen des hohen Zuschauer-Andrangs eine rechtzeitige Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad erfolgen. 

 


FV Hausen – Concordia 1:2 (1:2)

30. August 2016
Kreisoberliga Frankfurt

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Die Gastgeber haben sich einiges vorgenommen und für unsere Mannschaft war der Platz an der Hausener Obergasse schon immer ein heißes Pflaster. Mit Spielwitz in der ersten Halbzeit und Behauptungswillen nach dem Pausenpfiff gelingt trotzdem der erste Sieg überhaupt bei den Lila-Weißen in einem für Dienstagabend gut besuchten und aufregenden Spiel.
Concordias Trainer lassen die studienbedingt verspäteten Harrabi und Azimpour zunächst auf der Bank und ziehen Fabio Comes in die vakante rechte Verteidigerposition zurück. Jaime Ruiz de la Torre und Benni Tesar rücken zudem in die Anfangsformation. Erste Gefahr nach acht Minuten: Nach einen Diagonalpass von Andy Pannek schließt Löbig ab, trifft aber den Schlussmann. Zehn Minuten später fällt ein Hausener Kopfball auf die Latte hinter Benny Kress. Dann verdient sich Concordias Torwart einen „Assist“ – sein langer Ball erreicht Joscha Löbig und der kurz zuvor eingewechselte Harrabi veredelt die Hereingabe zum 1:0 (30.). Nur eine Minute später köpft Ruiz de la Torre aus kurzer Distanz vorbei, bevor er nach einem sehenswerten Doppelpass mit Löbig in der 44. Minute zum 2:0 trifft. Aber in der Nachspielzeit versucht sich Harrabi im eigenen Strafraum mit einer technischen Rettungsaktion und ein Hausener Angreifer geht zu Boden. Unsere Spieler schwören, dass der Ball gespielt wurde. Es nützt nichts. Schiedsrichter Cenk Gönül pfeift Foulelfmeter, der sicher verwandelt wird. Das bringt den Gastgeber wieder ins Spiel. Dann entschärft der starke Kress einen Kopfball aus kurzer Entfernung. Hausen drückt und kommt zu einer Vielzahl von Freistößen und Ecken. Doch die Concordia-Innenverteidiger Tesar und Eloy Merens stehen richtig und können auch in der Luft klären. Und immer wieder bringt ein Concordia-Recke ein Bein oder den Körper in einen Torschuss. Außerdem ergeben sich in den letzten 20 Minuten gute Konterchancen, die aber nicht zum beruhigenden 3:1 genutzt werden. Nach 94 Minuten ist Schluss und wir sind mächtig stolz auf den Sieg beim erwartet schweren Gegner. rw

„Beide Mannshafte haben große Moral bewiesen, wir hatten diesmal auch das nötige Quäntchen Glück. Es war schön zu sehen, wie unsere Jungs sich aus dem Loch zu Beginn der zweiten Halbzeit gegenseitig herausgezogen haben“, sagte Trainer Roland Stipp.

Concordia: Kress, Comes, Tesar, Merens, Pannek (80. Haarhaus), Stein, Löbig, Dutchak, Ruiz de la Torre (46. Azimpour), Wiedemer (90. Ruiz de la Torre), Pereira (26. Harrabi). Concordia-Man of the Match: Eloy Merens

Bei der FNP war man diesmal schlecht informiert, was die Concordia-Torschützen angeht

FV Hausen – Concordia Eschersheim 1:2 (1:2). – Hausen fand in der ersten Halbzeit nicht ins Spiel, die Concordia war läuferisch agil und machte die Räume zu. Merens (18.) und Pervira (38.) brachten die Gäste nach vorne. Tobias Neugebauer verwandelte einen Foulelfmeter zum 1:2 (42.). Nach der Halbzeitpause machten die Gastgeber Druck, scheiterten aber immer wieder am starken Gästetorwart Kress. Hausens Spielausschuss-Boss Peter Schlüßmann fasste zusammen: „Der Sieg für die Concordia war verdient. Wir müssen wieder zwingender werden und mehr Tore schießen.“