Concordia – VfR Bockenheim 6:3 (2:3)

21. August 2016, Kreisoberliga Frankfurt

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Wer in den Sommerferien weilt oder Eintrachts Pokalspiel in Magdeburg im Fernsehen vorzieht, verpasst neun Tore und eine unterhaltsame Begegnung unter Nachbarn. Saison übergreifend hat die Stipp-Mannschaft acht Siege und ein Unentschieden in Serie geholt und steht aktuell mit sieben Punkten auf Platz zwei. Dabei fängt es ganz schlecht an. Schon in der ersten Spielminute vertändelt Alex Azimpour den Ball und Moritz Ramge bringt die Gäste mit dem ersten Saisontor überhaupt in Führung. Doch schon zwei Minuten später bringt Yuriy Dutchaks Diagonalpass den Ex-Aspacher Andy Pannek in Position. Seine scharfe Hereingabe verwertet der flinke Joscha Löbig zum Ausgleich. Dann passt Fabio Comes auf, als Torwart Ramazan nach einer Parade den Ball aus den Armen gleiten lässt und staubt zur 2:1-Führung ab (15.). Aber die schnelle positive  Wendung verleitet die Concordia-Spieler zur Sorglosigkeit. Es öffnen sich Löcher in der Defensive und nur der Pfosten steht dem Ausgleich im Weg (29.) Es wird weiter lässig gespielt und der Biss in den Zweikämpfen fehlt. So wird der Ball in der 35. Minute nicht aus der Gefahrenzone gebracht und der scharfe Schuss aus 18 Metern schlägt im Kasten von Benny Kress zum 2:2 ein. Und es kommt noch toller. Quasi mit dem Pausenpfiff können die Gäste durchstarten und zum dritten Treffer kommen.

In der Kabine findet Trainer Roland Stipp die richtigen Worte und gemeinsam mit seinem Co-Trainer, dem frisch verheirateten Azze Zarioh, beeinflusst er das Spiel mit einigen Umstellungen. Zunächst ist Comes durch, doch er schießt nicht selbst das Tor, sondern spielt quer auf den mitgelaufenen Joscha Löbig, der aber frei stehend verzieht (51.). Für den Ausgleich sorgt Dutchak. Er stellt den Körper im Zweikampf rein und vollstreckt gekonnt (58.). Dann kommt der 18 Jahre alte Pablo  Pereira für Comes. Jetzt läuft das Concordia- Spiel. Löbig ist frei durch, wird gefoult und vollstreckt den Elfmeter selbst zur Führung. Nach 69 Minuten knallt Pablo “the Kid” Pereira die Kugel aus 18 Metern unhaltbar in den Winkel. Es ist die Entscheidung. Die Bockenheimer Gäste finden sich allmählich mit der Niederlage ab. Nach einem herrlichen Spielzug trifft Boris Wiedemer zwar den Pfosten (84.), doch mit dem Schlusspfiff macht der eingewechselte Neuzugang Sascha Studenroth das halbe Dutzend voll.  rw

Concordia: Kress, Hopf, Stein, Tesar (46. Haselmayer) , Pannek, Löbig, Azimpour, Harrabi, Dutchak (73. Studenroth), Wiedemer, Comes (59. Perreira); Player of the Match: Pablo Perreira.

Das schreibt die FNP
Concordia Eschersheim – VfR Bockenheim 6:3 (2:3). – „Das war von uns die schlechteste Halbzeit seit langer Zeit“, kritisierte Concordia-Trainer Roland Stipp und fügte an: „Wir haben kopflos gespielt und sind den Zweikämpfen aus dem Weg gegangen. Ich hoffe, wir haben aus der ersten Hälfte gelernt.“ So gingen die Gastgeber mit einem 2:3-Rückstand in die Pause. Danach besannen sich die Eschersheimer und kamen noch zu einem ungefährdeten Sieg. Die Torfolge: 0:1 David Brenes (1.), 1:1 Löbig (3.), 2:1 Comes (15.), 2:2 Ramge (36.), 2:3 Müller (44.), 3:3 Dutchak (57.), 4:3 Löbig (65., Foulelfmeter), 5:3 Pereira (68.), 6:3 Studenroth (90.).

Concordia II – VfR Bockenheim 2:2 (1:1)
Trainer Hochmuth: “Das ist unbefriedigend. Wir haben die Tore nicht hingekriegt und unsere spielerische Überlegenheit nicht umgesetzt.” Mit dem Schlusspfiff trifft Willie Laubenheimer wenigstens zum Punktgewinn. Den 1:1- Ausgleich hatte Kapitän Christopher Kracke erzielt. Die Mannschaft hat noch nicht die Einstellung und Form der Vorsaison. rw

 

 


Besuch vom “alten” Nachbarn

Concordia – VfR Bockenheim
Kreisoberliga Frankfurt, 3. Spieltag
Sonntag, 21. August 2016 (15 Uhr), Rosegger

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Von Rudi Walther

Die Bockenheim-Connections
Der VfR wurde drei Jahre vor der Concordia schon 1955 gegründet. In Aufstiegsfragen hängt er jedoch ein Jahr zurück. Denn als unsere Mannschaften 1974 in die A-Klasse (die jetzige Kreisoberliga), 1981 in die Bezirksliga (jetzt Gruppenliga) und 2011 in die Kreisoberliga aufstiegen, folgten uns die Bockenheimer jeweils im darauf folgenden Jahr.

Die Bockenheimer Jugendausbildung genoss unser Vorstandsmitglied und Trainer der B-Liga-Mannschaft Karsten Hochmuth. Er wurde von den Waechter-Buben zur Saison 1990/91 an den Rosegger gelotst. Concordias Kassiererin Ute Waechter machte die damals horrende Ablösesumme von 500 DM locker. Und Karsten schlug nicht nur als Spieler ein und ist auch 26 Jahre später jeden Pfennig wert. Für beide Vereine traf auch Torjäger Uwe Irrle unzählige Male. Und ein Trainer wechselte die Seiten: Metin Cangör, von 1975 bis 1979 zu glorreichen A-Klasse-Zeiten mit Reisen nach Istanbul und London Concordia-Trainer, leitete dann auf der Bezirkssportanlage West das VfR-Training.

Zum Spiel: Die Mannschaft von Trainer Toni Brenes hat gegen die starke Viktoria Preußen mit 0:0 den ersten Punkt geholt, aber in der Nachspielzeit mit einer Roten Karte noch  einen Spieler verloren. Umso ärgerlicher für den Trainer, weil der gesamte Kader noch nicht zur Verfügung stand. Torwart Ramazan Toptas ist ein Mann mit guten Reflexen und muss erst einmal überwunden werden. Die Gäste werden auf ihre starke Deckung vertrauen und nach Ballgewinn mit Kontern für Tore sorgen wollen.

Vier Punkte hat unser Team auf dem Konto. Das 1:1 bei der SG Westend war umkämpft, der 7:1-Pokalsieg am Donnerstagabend am Frankfurter Berg locker herausgespielt. Trainer Roland Stipp musst zwischen diesen beiden Partien gehörig umstellen und auch am Sonntag ist die Auswahl auf Grund von Verletzungen und Urlauben arg eingeschränkt.

Beim letzten Mal:
Saison 2015/16,  25. Oktober 2015

Concordia – VfR Bockenheim 2:1
Kress – Kramer, Tesar, Gismann, Bouasla, Comes (62. Kilic), Mertens, Stein (90. Zgraja), Drammeh, Wiedemer (80. Comes), Haarhaus. – Tore:  1:0  Drammeh (65.), 2:0  Haarhaus (90), 2:1 Nasios (90+3).  Player of the Match: Joscha Stein 

Vorspiel: Kreisliga B Gruppe 2 (13 Uhr)
Concordia II – VfR Bockenheim II
Nach dem 5:2 bei den Bosniern will die Zweite Mannschaft auch gegen den Heimatverein von Trainer Hochmuth einen Dreier. Damit wäre man wie in der Vorsaison wieder im Verfolgerfeld.Tipp: Rechtzeitige Anreise mit den U-Bahnen oder dem Fahrrad. Parkplätze stehen wegen des Tankstellenbaus voraussichtlich zum letzten Mal nur eingeschränkt zur Verfügung.


Top of the Hill

TSG Frankfurter Berg – Concordia 1:7 (0:6)
Kreispokal Frankfurt

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16 Concordia-Supporter (und damit hatten wir die deutlich größere Anhängerschaft!) hatten Mannschaft und Betreuerteam auf den Berg begleitet und sahen, dass auch der zweite Anzug sitzt. Ricardo Harrabi (2./45./52.), Andy Pannek (8.), Fabio Comes (22.), Pablo Pereira (31.) und Dani Hopf (26.) sorgten zügig für ganz klare Verhältnisse, Maurer gelang das zwischenzeitliche 1:5 (39.). Jonas Peters aus der 1B und Debütant Sascha Studenroth fügte sich ebenso gut ein wie der in der Schlussviertelstunde als Außenstürmer agierende Torhüter Benny Kress, der zwischen den Pfosten vom souveränen Konsti Fisher vertreten wurde.


Auf dem Berg

TSG Frankfurter Berg – Concordia
Kreispokal 2016/17, 1. Runde
Donnerstag, 18. August 2016 (19.30 Uhr)
Sportanlage am Ginsterweg

Das Pokal-Abenteuer beginnt beim A-Ligisten auf Frankfurts höchst gelegenen Kunstrasen. Trainer Roland Stipp muss und kann wieder einiges umstellen, denn es ist Urlaubszeit und es herrscht ein ständiges Kommen und Gehen im großen Kader. Ob es inzwischen einen eigenen Concordia-Check-in-Schalter am Flughafen gibt, ist hier nicht bekannt, es könnte sich aber lohnen.


SG Westend – Concordia 1:1 (0:0)

14. August 2016
Kreisoberliga Frankfurt

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Trainer Roland Stipp stehen die Stürmer Fabio Comes und Maximilian Weitzel wieder zur Verfügung. Wir beginnen offensiv und Daniel Hopf (2.) und Fabio Comes (20.) stehen nah vor dem Führungstor. Allmählich findet sich der Aufsteiger in der Abwehr zurecht. Gefährlich wird es für das Tor des fehlerfreien Benny Kress aber nur bei drei haarsträubenden Fehlpässen und Ausrutschern im Aufbauspiel. In der vorletzten Minute der ersten Hälfte landet ein Freistoß nach einer Tändelei aus 18 Metern an der Oberkante der Concordia-Latte. Im zweiten Durchgang übernehmen die Gastgeber das Spielgeschehen mehr und mehr. Zunächst vereitelt Kress das 0:1 (55.). Jonas Schlevogt wird nach halbjähriger Verletzungspause für Comes gebracht. Er soll für neuen Schwung sorgen. Doch die Concordia-Defensive spielt unkonzentriert und sieht beim Führungstor der SG Westend durch Peturovic in der 66. Minute ganz alt aus. Dann holt Schlevogt mit schnellem  Antritt einen Freistoß heraus. Hopf, ein vom FC Rödelheim zurückgekehrter Ex-Jugendspieler aus der “Talentschmiede” von Martin Erdmann mit feinem Fuß,  schießt den Ball gekonnt zum Ausgleich in die Torwartecke (76.). Kurz danach ist Schlevogts Querpass für Comes zu scharf und steil. Dann wollen die Westend-Spieler in der  Schlussoffensive den Siegtreffer. Doch auf Kress ist wie immer Verlass. Und weil auch die Concordia ihre Konterchancen nicht nutzt, bleibt es beim Unentschieden. rw

Concordia: Kress, Kramer, Azimpour, Tesar, Pannek, Stein, Dutchak, Hopf (87. Eustrup), Wiedemer, Comes (55. Schlevogt), Weitzel (70. Comes). – 6. Heinz Blüm-Ehrenpreis “Concordia-Player of the Match”: Benny Tesar.

Das schreibt die FNP:

SG Westend – Concordia Eschersheim 1:1 (0:0). – Concordia-Trainer Roland Stipp bezeichnete die Gastgeber als „laufstark und kernig“. Die Eschersheimer hätten in der ersten halben Stunde alles klarmachen können, doch die Gästestürmer vergaben ihre gut herausgespielten Möglichkeiten. Dann kam der Aufsteiger auf. Poturovic traf zum 1:0 (66.). Zehn Minuten später verwandelte Hopf einen Freistoß aus 20 Metern zum Ausgleich. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, ohne das noch etwas Zählbares dabei herauskam. „Das war ein sehr intensives Spiel mit einem gerechten Ausgang“, fasste Stipp zusammen.

SV der Bosnier II – Concordia II 2:5 (1:1)
Es dauert fast bis zum Pausenpfiff, ehe Christopher Kracke zum Ausgleich trifft. Dann setzt sich das Hochmuth-Team gegen die Gruppenliga-Reserve vom Balkan sicher durch. Die eingewechselten David Nikolic und Idris sorgen für die entscheidende 3:1-Führung. Die Bosnier geben nicht auf und kommen gegen eine nachlässige Concordia-Defensive zum Anschlusstreffer. Dann ist Ji Bouasla durch und trifft zum 4:2. Nikolic erhöht mit seinem zweiten Treffer nach gelb-roter Karte für die Gastgeber zum Endergebnis. rw


Tief im Westen

SG Westend – Concordia
Sonntag, 14.8.2016, 15 Uhr, Sondershausenstraße
Kreisoberliga Frankfurt, 2. Spieltag

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Von Rudi Walther
Die Westend-Story:
 Als Turnverein Freie Turnerschaft Frankfurt am Main, Abteilung Westend, im Jahre 1896 gegründet, kam 1921 mit dem Beitritt des FC Hermania Fußball hinzu. In der vom Arbeitersportbund organisierten Meisterschaftsrunde stand man 1928 gegen SC Adler Pankow im Endspiel. 1933 wurden alle Arbeitersportvereine aufgelöst und das Vermögen eingezogen. Die Neugründung erfolgte 1945. Von 1964 bis 1971 spielte die SG Westend in der Hessenliga (3. Liga). 1965 musste man unter den Augen des Chronisten auf den noch heute vorhandenen Stehrängen der Sportanlage an der Sondershausen Straße  nach einer 0:2-Heimniederlage gegen den SC Opel Rüsselsheim den Gästen den Aufstieg in die Zweite Liga Süd überlassen. Trostpflaster waren die Spiele um die Deutsche Amateurmeisterschaft. Krönung der erfolgreichsten Phase der Vereinsgeschichte war der Gewinn des Hessenpokals in den Jahren 1968 und 1970. Danach ging es aber stark bergab bis in die Bezirksklasse (1974). Erhebliche finanzielle Probleme führten in die B-Klasse Frankfurt West (1982) und sogar in die C-Klasse (1988).  Vor der Saison 2004/05 stand die Fußballabteilung ohne Trainer  und Mannschaft vor dem Aus. Ein Not-Team aus ehemaligen Reserve- und SoMa-Spielern rettete den Verein, bis ein neuer „Westend-Prinz“  den Vereinsvorsitz übernahm. Es folgte der Aufstieg bis in die Gruppenliga Frankfurt West und der Gewinn des Frankfurter Kreispokals (2013), ehe wieder der Absturz in die Kreisliga A folgte. Über die Relegation wurde in diesem Jahr der Sprung in die Kreisoberliga geschafft.

Zum Spiel: Drei Abgängen stehen neun neue Spieler entgegen. Spielertrainer ist Rejhan Poturovic. Für die Taktik ist Ramiz Demir verantwortlich, für die Kondition Ivan Gustic. Zum Auftakt holte man bei Viktoria Preußen ein beachtliches 1:1. Assim war der Torschütze gegen zehn „Preußen“. In der Schlussphase sah auch Asmir Isovic „Gelb-Rot“ und dann ließen die Kräfte nach.  Ziel des Vereinsvorsitzenden Esad Golos ist laut Frankfurter Neue-Presse “Spaß am Fußball in einer familiären Atmosphäre”.

Unser Trainer Roland Stipp war nach dem 3:0 gegen SV Heddernheim durchaus angetan von seiner Mannschaft. Er fordert aber beim Torabschluss eine Verbesserungen. Ein Sonderlob gab es für Benny Tesar, der erstmals als Stürmer auflief, in der zurückliegenden Woche aber krankheitsbedingt nicht trainieren konnte. Urlaubsbedingt komme jetzt und in den nächsten Wochen einige personelle Experimente auf uns zu.

Aus der Chronik: Rainer Franzke (heute “Kicker”-Chefredakteur) berichtet von den Kreispokalspielen SG Westend gegen Concordia Eschersheim in den Ausgaben der Frankfurter Rundschau im Mai 1972 und vom 25. Juni 1973 (siehe unten).

Fehlentscheidung beim 3.TorHessenpokal

Das erste Punktspiel fand am 28. Februar 1981 an der Sondershausenstraße statt. Die „Fasching feiernden Studenten“ von der Concordia  triumphierten 4:0. Am Ende der Saison standen wir mit 81:31 Toren und 54:14 Punkten als Meister der A-Klasse und Aufsteiger zur Bezirksklasse fest, während die SG Westend als abgeschlagener 18. (36:88 Tore, 16:52 Punkte) in die B-Klasse Gruppe West absteigen musste.

Das letzte Aufeinandertreffen am 21. August 2008 verloren wir als Aufsteiger in der Kreisliga A unter Trainer Maik Rudolf bei der SG Westend mit 0:2. Im Mai 2009 war Westend mit 88:37 Toren und 64 Punkten Meister und Aufsteiger in die Kreisoberliga. Concordia belegte einen guten siebten Platz mit 66:56 Toren und 42 Punkten.

Tipp: Anreise über die Mainzer Landstraße ins Gallus, die Sondershausen Straße liegt links, ein Abbiegen über die Straßenbahngleise ist verboten. Deshalb nach rechts in der Schmidtstraße wenden und wieder retour auf die Mainzer. Straßenbahnhaltestelle Wickerer Straße mit Linien 11 und 21.

Und: Die Zweite Mannschaft spielt von 13 Uhr an beim SV der Bosnier II nur wenige Meter entfernt auf der Ackermannwiese.

 


Concordia – SV Heddernheim 3:0 (2:0)

7. August 2016
Kreisoberliga Frankfurt, 1. Spieltag

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Von Rudi Walther
Es ist Sommerferienzeit und es gibt mit einem 3:0 gegen den Nachbarn Heddernheim einen gelungenen Saisonauftakt für die Mannschaft unserer Trainer Roland Stipp und Azze Zarioh.
Von den Neuzugängen schaffen Daniel Hopf und Andy Pannek den Sprung in die Startelf zur Punktrunde 2016/17. Überraschend die Nominierung des wieder einsatzfähigen Innenverteidigers Benny Tesar als Sturmspitze, der aus dem funktionierenden Sparkassen-Cup-Team den verletzten Angreifer Fabio Comes und das angeschlagene blutjunge Eigengewächs Pablo Pereira  vertreten soll. Die Gäste, die nach einer furiosen Rückrunde die Kreisoberliga gehalten haben, sind selbstbewusst an den nahen Rosegger gefahren.
Doch unser Team ist gut präpariert. Der Heddernheimer Spielaufbau wird früh gestört und gute Torchancen stellen sich ein. Aber Joscha Löbig trifft nach Vorarbeit von Pannek die Latte (7.), Tesar schießt am langen Pfosten knapp vorbei (8.) und Boris Wiedemers Direktabnahme streicht über den Kasten (9.). Dann lässt der Gästekeeper einen von Hopf verlängerten Freistoß von Wiedemer aus dem rechten Halbfeld abprallen und Alex Azimpour kann zum 1:0 abstauben  (12.). Die Gäste finden weiter nicht ins Spiel und Joscha Stein bietet sich nach 32 Minuten nach einem gelungenen Spielzug über mehrere Stationen die große Chance zum zweiten Tor. Doch der Torwart macht seinen Fehler wieder gut und pariert. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff setzt sich Innenverteidiger Simon Kramer auf dem linken Flügel in einem Laufduell durch. Nach seiner Hereingabe legt sich Tesar den Ball überlegt zurecht und vollstreckt zum 2:0 – wie ein „echter“ Mittelstürmer.
Nach der Pause scheitert Tesar frei vor dem Tor und Joscha Löbig trifft im Anschluss mit einer technisch schwierigen Direktabnahme die Latte (46.). Auch die guten Chancen von Tesar (47./49.) und Wiedemer (58.) werden vergeben. Aber nur eine Minute später spielt Stein durchs „Loch“ auf Löbig und es steht 3:0. Der eingewechselte Yuri Dutchak scheitert am Torwart und sein Nachschuss ist zu hoch. Die Gäste versuchen, das Resultat zu verbessern. Doch sie kommen gegen die aufmerksame Defensive um Aitem Zarahni, Eloy Merens, Kramer und  Pannek nicht zu nennenswerten Gelegenheiten, so dass Kapitän Benny Kress mit weißer Weste vom grünen Kunstrasen geht.

Concordia: Kress, Zahrani, Merens, Kramer, Pannek, Stein (85. Hopf), Azimpour, Löbig, Hopf (70. Bouasla), Wiedemer (66. Dutchak), Tesar (57. Haselmayer). – Player of the Match: Simon Kramer. – Schiedsrichter: Kadir Bagdelle (Wiesbaden). – Zuschauer: 120.

Stimmen: Concordia-Trainer Stipp: „Das war nicht schlecht für den Anfang, aber wir wissen auch, woran wir noch arbeiten müssen.“ Heddernheims Spielausschuss-Boss Klaus Schleicher: „Wir sind noch nicht soweit, wie einige denken.“ Enttäuschte Gäste Fans: „Oh Mann, 3:0 bei den Studenten verloren.“

Concordia II – Heddernheim II  3:4 (1:0)
Schade. Nach der Pausenführung durch Gaetano Stagno steht das Hochmuth-Team zum Saisonauftakt mit leeren Händen da. „Schuld sind 20 Minuten nach der Pause, in denen wir die Ordnung verloren haben,“ sagt Spielausschuss-Mitglied Walter Dorn. Dann führt Jonas Peter mit zwei Toren die Mannschaft wieder ran, aber es reicht nicht mehr zum Punktgewinn gegen den Absteiger aus der A-Liga.


Es geht wieder los

Sonntag, 7. August 2016 (15 Uhr)
Kreisoberliga Frankfurt, 1. Spieltag
Concordia – SV Heddernheim
Vorspiel: Concordia II – SV Heddernheim II (13 Uhr)

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Die Vorbereitung ist vorbei, der Sparkassen-Cup auch. Nun muss sich das Team von Trainer Roland Stipp wieder in der Kreisoberliga zurecht finden. Prognosen sind schwierig, denn viele Mannschaften haben sich verstärkt und Wackelkandidaten wie die Absteiger Sporting/Eckenheim und Corumspor gibt es dieses Mal wohl nicht. Ebenfalls erledigt hat sich fürs Erste das Thema “Zweite Mannschaften von Hessenligisten”, denn Rot-Weiss II ist aufgestiegen und Oberrad hat seine “Reserve” zurückgezogen. Und: Zum allerersten Mal wird es Anfang September das Derby gegen den BSC in der Kreisoberliga geben – Herzlichen Glückwunsch noch mal an unseren Platznachbarn zum Aufstieg!

Zum Auftakt geht es für uns nun also gegen den SV Heddernheim, der mit Sicherheit deutlich stärker sein wird als in der abgelaufenen Saison. Was wir natürlich auch von unserer Mannschaft erhoffen, die ja beim Sparkassen-Cup mit dem Finaleinzug schon für Furore sorgen konnte. Trotzdem sind keinen Höhenflüge zu erwarten. “Wir müssen wie viele andere erst einmal die Urlaubszeit überstehen und zusehen, dass wir möglichst viele Punkte sammeln. Bislang haben wir in der KOL immer gegen den Abstieg gespielt und ich bin mir ziemlich sicher, dass die Gegner nicht schwächer geworden sind. Für uns wird wieder jedes Spiele eine Herausforderung”, sagt der Trainer.

Die Zuschauer werden einige neue Gesichter zu sehen bekommen, Sule Drammeh (FG Seckbach) und Timo Selzer (Blau-Gelb) aber nicht mehr. Neu bei uns aus Nord- und Osthessen sind Alexander Krieg und Andreas Pannek, aus Bad Soden kam Sascha Studenroth. Außerdem kehrte Dani Hopf aus Rödelheim zurück zu uns, also zu seinem Jugendverein. Dazu kommen die schon in der vergangenen Saison eingesetzten bisherigen A-Jugendspieler Max Weitzel und Pablo Pereira. Man darf gespannt sein, wie sich das neue und im Vergleich zur Vorsaison noch verjüngte Team in derKreisoberliga anstellt.


Concordia – FC Kalbach 1:1, 3:4 i. E.

Finale des Fußballcups der Frankfurter Sparkasse
27. Juli 2016, Rosegger

Stolz

 

 

 

 

 

 

 

Concordia Eschersheim: Benny Kress, Aitem Zahrani, Felix Leichum, Alex Azimpour, Jakob Gismann, Joscha Stein, Joscha Löbig, Daniel Hopf (65. Max Weitzel), Alexander Krieg (71. Victor Haselmayer), Boris Wiedemer, Fabio Comes (83. Pablo Pereira). – Außerdem auf der Bank: Constantin Fisher (ETW), Willie Laubenheimer. – Trainer: Roland Stipp

FC Kalbach: Soldevilla Barranco; Pross, Cirak, Leonhardt, Janik, Pekgüzelyigit, Hofmeier, Wille, Groda, Kister, Pulino – Ersatzbank: Brandenburger, Nasios, Chihab, Weinberg, Okan, Bieker – Trainer: Michael Neininger. – Schiedsrichter: Jan Dolejsi. Zuschauer: 400. – Tore: 1:0 Boris Wiedemer (43.), 1:1 Florian Kister (54.). ­– Elfmeterschießen: 0:1 Kister, 1:1 Löbig, Kress hält gegen Leonhardt, 2:1 Zahrani, Kress hält gegen Groda, Soldevilla hält gegen Weitzel, 2:2 Janik, 3:2 Azimpour, 3:3 Hofmeier, Wiedemer an die Latte, 4:3 Soldevilla, Soldevilla hält gegen Leichum.


Finale dahoam !

Mittwoch, 27. Juli 2016, 19.30 Uhr
Concordia Eschersheim – FC Kalbach
Endspiel des Fußballcups der Frankfurter Sparkasse um den inoffiziellen Titel des Frankfurter „Amateurfußball Stadtmeisters“

S-Cup

 

 

 

 

 

 

Von Rudi Walther

Während an der Eschersheimer Landstraße die Shell-Tankstelle bis Ende August umgebaut wird, steht der alt-ehrwürdige Rosegger (seit 1912) im Brennpunkt der Kreisoberliga. Denn durch den Aufstieg unseres Nachbarn BSC Schwarz-Weiß 19 wird jeden Sonntag Fußball auf Top-Niveau im Kreis geboten. Und es kommt wieder zu den spannenden Platzderbys bei Sicher gut gefüllten Rängen. Das kann in der Saison 2016/17 keine andere KOL-Anlage bieten.

Das erste Highlight bildet allerdings das Finale im 32. Cup der Frankfurter Sparkasse, für das sich die Mannschaft von Trainer Roland Stipp am Sonntag mit Siegen gegen die Gruppenligisten FG Seckbach (1:0) und TSG Niedererlenbach (2:1) qualifiziert hat. Gegner und hoher Favorit ist der Verbandsligist FC Kalbach nach dem Sieg im Elfmeterschießen gegen Rot-Weiss Frankfurt. Es ist ein Spiel, bei dem das Bankhaus von 1822 sage und schreibe 4.500 Euro unter den beiden Finallisten verteilt. Für uns als krassem Außenseiter ist es der erste Finaleinzug überhaupt. Nur unter Trainer Maik Rudolf stand das „Große C“ im August 2011 einmal im Viertelfinale. Da haben die Kalbacher schon öfter Cup-Erfolge gefeiert und wissen, Geld zu zählen. Für unseren Schatzmeister ist es praktisch, denn wir sind bereits Kunden bei der Frankfurter Sparkasse und wollen es auch bleiben.

Tipp zu Anfahrt: Anreise unbedingt mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit den U-Bahn-Linien 1, 2, 3 und 8 bis Station Fritz-Tarnow-Straße. Während der Bauphase an der Tankstelle sind die wenigen Parkplätze reserviert für Gegner, Presse, Kreisfußballausschuss und Sparkassen-Vertreter.

Aus der Chronik
27.4.1993, Kreispokal – Viertelfinale
Concordia – FC Kalbach 2:1
Unsere Pokalhelden: Traiser – D´Angelo, Chalupa, Wirth, Petzold, Rob Waechter (89. P. Ferukowski), Hochmuth, Müller, Moser, Philipp Waechter, Protz. Die Siegtore schossen Hochmuth und Müller. Nach einem 5:0 bei JuZ Fechenheim im Halbfinale wurde das Endspiel am Rosegger gegen den Hessenliga-Meister Rot-Weiss Frankfurt bei strömenden Regen 1:6 verloren.