Concordia ­– TSG Nieder-Erlenbach 3:1 (1:1)

Kreisoberliga Frankfurt
1. Dezember 2019
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Von Martin Gutmann

„Gehe nicht dahin, wo der Puck ist, gehe dahin, wo der Puck sein wird“, riet einst der beste Eishockeyspieler der Welt, Wayne Gretzky. Genauso kalt wie auf dem Eis war es am Rosegger, als Schiedsrichter Savas Satilmis das Spiel gegen die TSG Nieder-Erlenbach anpfiff und zunächst boten beide Mannschaften nichts an, dass die tiefgekühlte Zuschauerseele hätte erwärmen können. Die Concordia war bemüht, aber gegen bereits in der ersten Minute auf Zeit spielende, tief stehende Gäste sprangen kaum nennenswerte Torchancen heraus. Als nach zwanzig Minuten Kenan Kovacevic unglücklich einen langen Ball mit dem Kopf auf den allerdings weit im Abseits stehenden Zarbatan Abdullah verlängerte und dieser frei vorm Tor zur Gästeführung vollendete, schwante den Concorden nichts Gutes. Kaum fünf Minuten später traf Pablo Pereira im eigenen Sechzehner den agilen Abdullah am Fuß, doch Schiedsrichter Satilmis verweigerte den durchaus möglichen Elfmeter. Es wäre der dritte von Pereira verursachte Strafstoss in Folge gewesen, allerdings der erste, den man hätte pfeifen dürfen. Tormöglichkeiten erspielte sich die Concordia auch im restlichen Verlauf der ersten Hälfte zu selten und als bereits in der Nachspielzeit Metin Cosgun im Sechzehner gefoult wurde und Saba Kvaratskhelia den Strafstoß zum 1:1 verwandelte, war durchaus etwas glücklich.

Die zweite Hälfte begann mit deutlich mehr Engagement und Biss und dem wichtigen und wuchtig per Kopf erzielten 2:1 (54.) durch Benni Tesar nach Ecke Kvaratskhelia. Der Laufweg unseres Innenverteidigers hätte den großen Eishockeystar jauchzen lassen. Die Concordia konnte nun endlich aus ihrer spielerischen Überlegenheit heraus auch Torchancen kreieren und das lästige Zeitspiel der Gäste wich hektischer Betriebsamkeit. Das Spiel wurde insgesamt etwas ansehnlicher und als der eingewechselte Joris Plöns, der das Spiel deutlich belebte, gefühlvoll auf Ave Ringheim flankte und dieser per Kopf zum 3:1 (76.) einnickte, war die Sache gelaufen. „Verdient schon, allerdings mit diskutabler Leistung“, fasste Trainer Roland Stipp das Geschehen zusammen und lobt ausdrücklich Ersatzkeeper Felix Jeglinger, der eine abgebrühte, überzeugende Leistung bot – und deshalb von den Zuschauern auch den „Heinz-Blüm-Ehrenpreis“ für den besten Concorden erhielt. „Der Sieger hat viele Freunde, der Besiegte hat gute Freunde“, sagt ein altes mongolisches Sprichwort und so stellt sich die Concordiafamilie auf zwei wegweisende und ganz bestimmt aufreibende Spiele gegen Posavina ein. Und das muss für heute reichen…

Concordia: Jeglinger, Pereira, Tesar, Kovacevic, M. Sieber, Kvaratskhelia (Plöns), Müller, Stein, R. Sieber (Mohr), Cosgun (Budimir), Ringheim. Bank: Kramer. Trainer: Stipp.

Concordia II – TV Preungesheim 1:2 (0:2)
Kreisliga A Gruppe 2

Das Team von Trainer Christian Ehmes, der auf Jonas Peter verzichten musste – für ihn spielte Debütant Philipp Reichle den Abwehrchef – bestätigt den Formanstieg. Doch trotz der hervorragenden Leistung des jungen Torwarts Conrad Hilbrig reicht es am Ende nicht zum Punktgewinn gegen den spielstarken Tabellenvierten aus Preungesheim. Dessen Stürmer Halici schoss den TVP schon in der zwölften Minute in Führung, die Vereinsrekordschütze Naser mit seinem 17. Saisontreffer eine Minute vor dem Pausenpfiff auf 2:0 ausbaute. Erik Eichler sorgte mit seinem Anschlusstor nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff für Spannung. Pech jedoch für unser Team, dass zuvor Louis Haarhaus verletzt ausgetauscht werden musste. Für ihn kam Eigengewächs Benedikt Borchert aufs Feld. In der sehr fairen Partie konnte Karl Lieder (Freigericht) den Gelben Karton in seiner Schiri-Kluft stecken lassen.

Concordia II: Hilbrich – Jurkic, Geiger (46. Janicke), Reichle, Vock (K), Kracke, Eichler, Grötzki, Haarhaus (47. Borchert), Bouasla (70. De Oliveira), Pusic. Bank: Kharbouch


Die leichte Schulter und das schwere Restprogramm

Concordia – TSG Nieder-Erlenbach
Sonntag, 1. Dezember 2019 (14.30 Uhr), Rosegger
Kreisoberliga

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Der Gruppenligaabsteiger steht mit nur vier Punkten aus den Heimspielen im September gegen FC Croatia (3:1) und Viktoria Preußen (1:1) vor dem Absturz in die Kreisliga A. Es wäre nach den Abstiegen mit dem SV Heddernheim und dem SV Blau Gelb der dritte gescheiterte Klassenerhaltskampf für TSG-Trainer Andreas Ludwig. Die letzten acht Meisterschaftsspiele hat das Nieder-Erlenbacher Ensemble verloren. 53 Tore quittierten die TSG-Keeper in den bisherigen acht Auswärtsspielen. Bester Schütze ist Zarbatan Abdullah mit für ein abgeschlagenes Schlusslicht beachtlichen acht Treffern.
Der letzte Concordia-Sieg gelang am 6. Oktober (1:0 beim FC Croatia). Mit einer Serie von fünf Niederlagen und zwei Unentschieden stürzten die Stipp-Schützlinge von Platz sieben auf zwölf und benötigen bei 18 Punkten dringend einen Dreier, um nicht auf einem Abstiegsplatz zu überwintern. Denn es stehen dann nur noch die Hin- und Rückspiele gegen den Sechsten FC Posavina an, während die Abstiegsrivalen SV Heddernheim (15) und Spvgg. Griesheim (17) je zweimal gegen Nieder-Erlenbach respektive den Vorletzten Griesheim Tarik (12) punkten könnten. Das mit großem Einsatz und Willen geholte 1:1 bei der starken Elf von Türkgücü hat gezeigt, dass es noch geht. Wenn die Concordia-Akteure die Gäste aus Frankfurts Norden nicht auf die leichte Schulter nehmen und mit der gleichen Wettkampf-Einstellung wie im mit 6:2 gewonnenen Hinspiel auflaufen, könnte endlich der zweite Heimsieg in der zehnten Begegnung auf dem Rosegger gefeiert werden.
Das letzte KOL-Aufeinandertreffen auf unserem Platz fand am 25. Mai 2014 statt. Durch Tore unserer Eigengewächse Louis Haarhaus und Jonas Schlevogt holten wir gegen den feststehenden Meister zwar ein 2:2, mussten dann aber doch als Viertletzter mit 36 Punkten den bitteren Weg in die Kreisliga A antreten. rw
Schiedsrichter: Savas Satilmis.

Concordia II – TV Preungesheim
Kreisliga A Gruppe zwei  (12.30 Uhr)

Der Aufsteiger ist mit 34 Punkten Vierter und aussichtsreich im Rennen um den Aufstieg in die KOL. Sharafudin Naser ist mit 16 Treffern der mannschaftsinterne Schützenkönig. Die  Auswärtsbilanz ist fast makellos: Sieben Siege, ein Remis und 48:5 Tore. Im Hinspiel wurden unsere „Krokodile“ mit 8:1 gefressen. Erik Eichler gelang nur der Ehrentreffer. Es wartet eine verdammt schwierige Prüfung auf unsere Zweitvertretung, um die Heimbilanz (zwei Siege, ein Remis) im neunten Spiel aufzubessern. rw
Schiedsrichter: Karl Lieder.


Türkgücü – Concordia 1:1 (0:1)

Kreisoberliga Frankfurt
24. November 2019

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Ein grundlegendes Merkmal des Universums ist es, stets für Überraschungen zu sorgen. So schauten die friedlich vor sich hin grasenden Triceratops-Herden (wahrscheinlich) ziemlich überrascht, als vor 68 Millionen Jahren ein etwa 15 Km dicker Felsbrocken mit 25.000 Stundenkilometern kurz vor Yucatan einschlug. So schauten auch die Trojaner (wahrscheinlich) zumindest leicht konsterniert, als sich an der Unterseite des heidnischen Holzpferds auf einmal eine Tür öffnete und die herausströmenden griechischen Eroberer kurzen Prozess mit den Einheimischen machten. Und auch die Unterstützerschar des in den vergangenen Wochen mit Niederlagen geradezu überhäuften Concordia-Ensembles staunten nicht schlecht, wie sich Ihre Mannschaft beim Aufstiegsanwärter Türkgücü präsentierte:

Der wirklich große, tiefe und zerfurchte Rasen im Westend-Stadion lieferte die passende Kulisse für ein Fußballspiel, dass auch aufgrund des holprigen Geläufs für einige Überraschungen gut war. In den ersten 15 Minuten zeigte Türkgücü seine ganze Klasse, drückte und erspielte sich über unsere rechte Abwehrseite diverse hochkarätige Torchancen. Unser Schlussmann Benni Kress aber erwischte einen sensationellen Tag und parierte gegen Baris Odabas (3., 7. und 10. Minute) und gegen Emin Yalin (12. und 20.) aus teilweise kürzester Distanz. Die Starspieler der Gastgeber waren dermaßen genervt von unserem Torhüter, das Emin Yalin den an ihm selbst verursachten zweifelhaften Elfmeter gleich ganz am Tor vorbei schoss (17.) – der „Heinz Blüm-Ehrenpreis“ für den besten Concordia-Spieler des Tages ging schon zu diesem Zeitpunkt klar an unseren Torhüter. Doch nach überstandenem Anfangsdruck schüttelte sich unsere Mannschaft und begann, selbst nach vorne zu spielen. Dabei tat sich „Captain America“ Ave Ringheim hervor, der vorne unermüdlich ackerte und einige schwierige Bälle festmachen konnte. Lediglich der oft zu unsaubere „letzte Pass“ stand einer früheren Führung zunächst im Weg. Kurz vor der Halbzeit schickte schließlich Benni Tesar mit einem eingeflogenen Hackenpass (war das Eintrittsgeld schon wert) Ave Ringheim, der den langen Weg über Außen ging, zwei Gegenspieler vernaschte und scharf nach innen gab. Dort verpasste der mitgegangene Tesar kurz, am langen Pfosten aber wartete der erstmals als Stürmer aufgebotene Metin Cosgun und erzielte seinen bereits fünften Saisontreffer (40.).

Die zweite Hälfte begann mit wütenden Türkgücü-Angriffen und aufopferungsvoll kämpfenden Concorden. Richtig klare Chancen blieben zunächst Mangelware, doch als Emin Yalin 22 Meter vor dem Tor gefoult wurde, jubelten die Gastgeber über den Pfiff genauso, wie sie wohl über einen Elfmeter erfreut gewesen wären. Mit dieser Überzeugung verwandelte Yalin dann auch diesen Freistoß zum 1:1 (60.). Immer dunkler wurde es gegen Ende des Spiels und Benny Kress konnte sich noch zweimal gegen Baris Odabas auszeichnen, ehe Schiedsrichter Hofmann einen glücklichen, aber auch verdienten Punkt durch Abpfiff bestätigte.

Der ewig überraschte Chronist zollt einer überragend kämpfenden Mannschaft Respekt und auch die Trainer sowie der Präsident waren voll des Lobes. „Stets findet Überraschung statt, da wo man’s nicht erwartet hat“, sagt Wilhelm Busch und Hans Meyer, uriger Ex-Bundesligacoach, beendet die Diskussion: „Ich kann gar nicht alt genug werden, um alle Überraschungen, die der Fußball parat hat, verkraften zu können.“ Und das muss für heute reichen….

Concordia: Kress, Pereira, Schönle, Kovacevic, Ilcken, R. Sieber, Stein (80. Cosgun), Tesar (70. Kvaratshkhelia), Müller, Ringheim (58. Budimir), Cosgun (58. Brendel). – Bank: Kramer. – Trainer: Roland Stipp.

 

Germania 94 – Concordia II 2:1 (0:1)
Kreisliga A (Gruppe 2)

Die „94er“ spekulieren noch, mit ins Aufstiegsrennen eingreifen zu können. Und sie mussten lange bangen, um die vor dem Anpfiff schon sicher verbuchten Punkte auch tatsächlich gutgeschrieben zu bekommen. Denn unsere Zweitvertretung war gut in die Partie gestartet und Routinier Ji Bouasla gelang nach nur sieben Spielminuten das 1:0. Damit ließ es sich natürlich noch besser spielen, obgleich Trainer Christian Ehmes auf seinen Torjäger Louis Haarhaus und Zulieferer Paul Grötzki sowie Abwehrchef Jonas Peter und den verletzten Linksverteidiger „Pasi“ Stölze verzichten musste. In den zweiten 45 Minuten musste auch Kapitän Sebastian Vock vom Feld. Für ihn kam Dylan Evans. Jetzt steigerten sich die Gastgeber und setzten  die Concordia-Defensive unter Druck. Torwart Felix Jeglinger und seine Vorderleute hielten bis zur 85. Minute stand. Dann war der Concordia-Keeper durch das erste Saisontor des Germanen Gilberto Bierbach doch noch geschlagen. Und derselbe Spieler schaffte nur eine Minute später auch noch das umjubelte Siegtor, so dass unsere tapferen Jungs nach dem Abpfiff traurig mit leeren Händen da standen. rw

Concordia II: Jeglinger, Jurkic (84. Kharbouch), Pusic, Mettlach, Schierle, Vock (ab 46. Evans), Eichler, Bouasla, M. Sieber, Schestag, Vanselow. – Bank: Kracke, Weldai, Janicke.


Es braucht wieder Willen und Energie

Türkgücü Frankfurt – Concordia
Sonntag, 24. November 2019 (14.45 Uhr), Sondershausenstraße
Kreisoberliga

Der Abzug von sechs Punkten wegen des Einsatzes von Spielern ohne Spielberechtigung hat die Türken im Meisterschaftskampf auf den vierten Platz mit 34 Punkten und 67:25 Toren zurückgeworfen. Letzten Sonntag ließ Türkgücü beim FC Gudesding zwei weitere Punkte liegen, als nur Torjäger Emin Yalin mit seinem 35 Saisontor zum 1:1 traf.  Er führt die Liga-Torschützenliste mit 15 Treffern Vorsprung an. Baris Odebas war neunmal erfolgreich. Von neun Heimspielen wurden sieben gewonnen und 39 Tore geschossen. 50 Gelbe, 5 Gelb-Rote und 2 Rote Karten stehen zu Buche. Im August gewannen die Männer vom Bosporus am Rosegger hoch mit 6:1. Damals befand Concordia-Coach Roland Stipp, dass seine Spieler nach dem 0:2 die taktische Disziplin aufgegeben hätten, die man gegen so ein gutes Team brauche.

Der 18-Jährige Metin Cosgun rückte inzwischen mit seinem vierten Saisontor in der Concordia-Torschützenliste den zuletzt fehlenden Dragan Budimir (5) und Dani Hopf (4) auf die Pelle. Eine positive Bilanz hat die Stipp-Mannschaft in den Auswärtsspielen: Siege gab es bei Saz-Rock und Croatia sowie in Nieder Erlenbach und Kalbach.

Beim letzten Auswärtsspiel gegen Türkgücü im April 2015 sorgten Jonas Schlevogt und Fabio Comes nach Flanke von Viktor Haselmayer vier Minuten vor dem Ende für den 2:1-Sieg an der Sondershausenstraße. Trainer Stipp damals: „Der Sieg war wieder mal eine Willens- und Energieleistung.“ Einen Monat später war der Wiederaufstieg in die Kreisoberliga amtlich. Auch im November 2012 gelang mit dem 2:2 ein KOL-Punktgewinn, während es ein Jahr vorher eine 0:5-Niederlage hagelte. rw
Schiedsrichter: Sascha Hofmann.

Germania 94 – Concordia II
Kreisliga A Gruppe zwei
Mainwasen (14.45 Uhr)

Der Gastgeber hat als Tabellensiebter 26 Punkte und 42:32 Tore auf dem Konto. Torschütze vom Dienst ist Casia Kamara mit 13 Treffern. Vier Heimsiegen stehen vier Niederlagen entgegen. Die Germanen haben im August vom Rosegger mit 3:0 die Punkte entführt. Nach dem 3:1 gegen Serkeftin können aber auch die Spieler von Trainer Pascale König aufatmen. Mit zehn Punkten weniger auf Platz elf liegend fahren sie zwar als Außenseiter über den Main, könnren aber durchaus auch was Zählbares mit an die Eschersheimer Landstraße zurückbringen. Bester Schütze ist nach seinem Dreierpack vom letzten Sonntag Louis Haarhaus (9 Tore), der diesmal aber fehlen wird. rw
Schiedsrichter: Mohammed Azeez.


Concordia – FV Saz-Rock 3:4 (0:2)

Concordia – FV Saz-Rock 3:4 (0:2)
KOL Frankfurt
17. November 2019

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Von Martin Gutmann

„Das Wesen des Konjunktivs ist es, dass er nicht in der Wirklichkeit stattfindet“, sagte einst der der Concordia durchaus geneigte Joschka Fischer und auf die Frage, ob er den Hanse-Marathon wohl beenden werde: „Alles ist möglich, selbst dämliche Fragen wie Ihre.“ Nach der erneuten Niederlage gegen unseren direkten Konkurrenten FV Saz-Rock stehen wir in der Tabelle in völlig ungeahnten Regionen (wirklich) und verloren ein Spiel bei 17 zu 5 Torschüssen mit 3:4. Das ist zwar bittere Realität, die Leistung aber alles andere als unterirdisch. Sie war aber auch von schwacher Zweikampfführung im ersten Durchgang und von viel zu umständlichen Offensivbemühungen geprägt.

Als nach 22 Minuten der Ball im Tor hinter Benni Kress lag, schauten sich die unter dem Schirm hinter der Ersatzbank versammelten Unterstützer fassungslos an. Die Concordia hatte Saz-Rock im Griff, spielte ansehnlich und hatte bereits drei gute Chancen liegen gelassen. Doch Josiah Bridgeman traf mit dem ersten Torschuss der Gäste überhaupt aus 20 Metern flach den Innenpfosten und letztlich zum 1:0. Als in der 32. Minute Cem Akbaba zum 2:0 aus ebenfalls 20 Metern traf, war das der zweite Schuss auf unser Tor und man konnte unseren ehemaligen Außenminister fast schon granteln hören: „Wer das Wünschbare mit dem Machbaren verwechselt, der wird scheitern.“

Als in der zweiten Halbzeit Metin Cosgun zum 1:2 traf (60.), durfte kurz gehofft werden. Die Concordia warf alles nach vorne, erspielte Chance um Chance und fing sich in der 66. Minute prompt das 1:3 mit der dritten Möglichkeitr des sehr effektiven FV Saz-Rock. So darf man allerdings Ecken auch nicht verteidigen. Dann interpretierte der sonst stark pfeifende Schiedsrichter Patrick Rodrigez den deutlich zu hörenden Schlag gegen den Fuß unseres Verteidigers Pablo Pereira als Foul am Stürmer und gab Elfmeter: Sinan Coskun verwandelte zum 4:1 (81.). Die Concordia gab immer noch nicht auf und die mittlerweile mit „Gelb-Rot” dezimierten Gäste kamen nun nicht mehr ganz hinterher. So trafen Josch Stein (86.) und erneut Metin Cosgun (90.) kurz vor Schluss, doch zum Ausgleich langte es nicht mehr.

Bei einer vergleichbaren Niederlagenserie zu unserer Zeit hätten die damaligen Trainer für die kommende Woche die folgende (unsinnige) Parole ausgegeben: „Bringt die Laufschuhe mit, einen Ball seht ihr diese Woche nicht mehr.“ Der heutige Trainer Roland Stipp hat da eine völlig andere Idee, will die Spieler wieder aufrichten, Teamgeist und taktisches Verständnis schärfen. Und ich fordere für das nun anstehende schwere Auswärtsspiel bei Türkgücü: „Ho ho ho Chi Minh, kommt runter vom Balkon, unterstützt den Vietcong“, wobei die Concordia, was die Ausgangslage angeht, sicher ähnlich unterlegen scheint, wie einst das kleine asiatische Land den USA. Und das muss für heute reichen…

Concordia II – FC Serkeftin 3:1 (1:1)
Kreisliga A (Gruppe 2)

Diese Niederlagenserie ist beendet. „Wir haben den Bock umgestoßen“, meinte Innenverteidiger Benjamin Mettlach gut gelaunt nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Marius Bange (Offenbach). Die kurdischen Gäste wollten am Rosegger bei Nieselregen und kühlen Temperaturen Punkte im Abstiegskampf holen und gingen in der 34. Minute sogar 1:0 in Führung. Doch ihr Glück hielt nur eine Minute vor, da Torjäger Louis Haarhaus postwendend den Ausgleich schaffte. Mit seinem zweiten Treffer brachte Haarhaus in der umkämpften Partie die „Krokodile“ in der 57. Minute auf die Siegesstraße. Der FC Serkeftin hielt weiter dagegen und  kassierte vier Gelbe Karten. Nach 76 Minuten war für den 19-jährigen Benedikt Borchert Schluss. Trainer Pascale König, der mindestens für den Rest des Jahres auf Linksverteidiger „Pasi“ Stölze wegen einer Außenbandverletzung verzichten muss,  ersetzte den Mittelstürmer durch Diogo Jesus De Oliveira. Die Erlösung dann in der dritten Minute der Nachspielzeit: Mit seinem dritten Tor machte sich Louis Haarhaus zum Matchwinner und Spieltagsbesten. Mit 16 Zählern wurde der Anschluss an das hintere Mittelfeld geschafft. rw

Concordia II: Jeglinger, Jurkic, Mettlach, Peter, Eichler, Grötzki, Schestag, Pusic, Haarhaus, Vock, Borchert (76. De Oliveira). – Bank: Do O, Evans, Weldai.

 


Hoffen auf die Wende

Concordia – FV Saz-Rock
Sonntag, 17. November 2019 (14.45 Uhr), Rosegger
Kreisoberliga Frankfurt

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Die Gäste können Tore (44) schießen, haben aber auch in der Defensive (61) ihre Schwächen. Im Schnitt sehen die Zuschauer sieben Treffer pro Auftritt der Saz-Rocker – egal ob zu Hause oder auswärts. Letzten Sonntag gewann man bei Schlusslicht TSG Nieder Erlenbach 10:3. Dabei glänzte Schützenkönig David Rosato (18) mit fünf Toren innerhalb von 37 Spielminuten. Bei acht Spielen in der Fremde wurden mit drei Siegen neun Punkte geholt.  Mit 16 Punkten liegt der Kulturverein aus Hausen einen Punkt hinter unserer Mannschaft auf dem 13. Platz. Viel Luft nach unten besteht für beide Vereine nicht mehr. Der letzte 3:2-Gästesieg am Rosegger datiert vor neun Jahren in der Kreisliga A.
Das Hinspiel zum Auftakt der Saison haben die Spieler von Coach Roland Stipp 7:1 gewonnen. Richard Sieber, Keno Hartmann  je 2 sowie Adrian Mohr, Jonas Schlevogt und Mirko Pusic machten die Tore. Das hohe Ergebnis ist aber kein Maßstab mehr, denn der Gegner hat seine Defizite aus der Vorbereitungszeit längst ausgeglichen. Nach dem 1:1 gegen FC Maroc hofft man im Concordia-Lager im vierten Heimspiel hintereinander auf die Wende nach der Niederlagenserie. Fünf magere Pünktchen sprangen bislang am Rosegger heraus. Vor fast einem Jahr blieben die drei KOL-Punkte mit einem 6:3 an der Eschersheimer Landstraße, wobei kurioserweise dem FV Saz-Rock in Unterzahl Ergebnis Make-up gelang. rw
Schiedsrichter: Hendrik Röder.

Concordia II – FC Serkeftin
Kreisliga, Gruppe zwei (13 Uhr)

Der kurdische Verein wurde 1992 gegründet. Die Gäste sind mit sieben Zählern und 20:52 Toren Tabellen-15. Sie haben einen Auswärtssieg bei sechs Niederlagen auf dem Konto. Hicham Njel hat fünfmal getroffen und ist bester Schütze. Das Team des Trainergespanns Pascale König und Christian Ehmes hat zum Saisonauftakt 3:1 bei den Kurden gewonnen. Ferhat Serac, Dylan Evans und Louis Haarhaus hießen damals die Torschützen. Um die Niederlagenserie zu beenden und den Anschluss an das untere Mittelfeld wieder herzustellen, soll der zweite Heimsieg im achten Spiel am Rosegger geholt werden. rw
Schiedsrichter: Marius Bange.


Concordia – FC Maroc 1:1 (1:1)

Kreisoberliga Frankfurt
10. November 2019

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Von Martin Gutmann

Konfuzius sagt: „Nur der weiseste Weise und der törichste Tor sind nicht zu ändern” und gibt uns damit eben Hoffnung auf Veränderung. Und die hat Concordias Elf dringend nötig, fällt doch das Tore schießen im Moment unglaublich schwer. Unsere Misere gipfelte in einer Szene aus der 77. Minute, als einer unserer Stürmer, von Averil Ringheim mustergültig von der Grundlinie bedient und tief in des Gegners Fünfmeterraum stehend, den Ball nicht nur über das Tor sondern gleich auch noch über den dahinterstehenden Zaun schoss. Wollte man dieses Kunststück wiederholen und hätte man Zeit, wie etwa die Voyagersonden bei ihrer Durchquerung des Universums (noch knapp sieben Milliarden Jahre), es gelänge nicht. Letztlich spielte dieser grandiose Fehlschuss jedoch keine Rolle, da Schiedsrichter Bilal Yaren aus 40 Metern die Hereingabe im Aus gesehen haben wollte. „Wer bei Kleinigkeiten keine Geduld hat, dem misslingt der große Plan“ sagt Konfuzius und so schickte sich unsere Concordia an, ein immerhin sehenswertes Spiel abzuliefern.

Bereits nach kaum 30 Sekunden Spielzeit lief Marocs agiler Stürmer Mourad Ibn Jalil alleine auf Torhüter Kress zu, der jedoch glänzend parierte. Insgesamt schien die Concordia anfangs zu nervös und so ging nach acht Minuten ein Volleyschuss von der Strafraumgrenze ins lange Eck (0:1). „An einem edlen Pferd schätzt man nicht seine Kraft, sondern seinen Charakter“, empfiehlt Konfuzius und so besannen sich die Concorden Ihrer Stärken, kämpften und fingen an, ordentlich zu kombinieren. Ein schöner Spielzug über Ringheim und Stein gelangte schließlich zu Adi Mohr, der mit einer eleganten Drehung seinen Gegenspieler ins Leere laufen ließ und trocken zum 1:1 abschloß (21.). In der 35. Minute entschied Schiedsrichter Yaren auf Elfmeter, obwohl Max Weymann klar den Ball traf. Mo Azzeghage hingegen traf nur die Latte, die kurze Zeit später auf der Gegenseite auch Ringheim einem Belastungstest unterzog. Es hieß Unentschieden zur Pause bei spielerischer Überlegenheit, letztlich aber glücklich wegen dem verschossenen Elfmeter.

„Klug sein besteht zur Hälfte darin, zu wissen, was man nicht weiß“, weiß unser chinesischer Weiser und Trainer Roland Stipp weiß unzweifelhaft so Einiges über Taktik. Die Umstellungen gegen ein klassisches Jorge Huberman-Team griffen und Neuzugang Kevin Jäger bei seinem Debüt belebte unseren Sturm. Immer besser wurden die Chancen, doch Jäger, Mohr und Ringheim vergaben aussichtsreich. Als schließlich erneut Jäger nach toller Annahme aus zehn Metern am überragend reagierenden Hazem Tit scheiterte, schwand zusehends die Hoffnung. Und so kam es zu Eingangs erwähnter Szene und einer letzten Möglichkeit von Pablo Pereira (88.), die nicht zu einem Treffer führten. Eigentlich hätte nur noch ein spätes Gegentor gefehlt, doch glücklicherweise blieb uns dies erspart. Ein angebliches Foul im Strafraum an El Baouti wurde nicht gepfiffen und so blieb es beim 1:1. „In allen Dingen liegt Schönheit, aber nicht jeder sieht sie“ behauptet Konfuzius. Das traf durchaus auf Concordias versammelte Fussballweisen auf der Südtribüne zu, fanden diese doch kaum Trost ob der verschwendeten Überlegenheit in der zweiten Hälfe. Des Gegners Sichtweise mag Konfuzius recht geben, doch um den Erfolg zurückzuholen, hört man besser auf Roland Stipp: „Uns hilft nur weiter, im Training Gas zu geben.“ Und das muss für heute reichen….

Concordia II – Germania Enkheim 1:2 (1:1)
Kreisliga A Frankfurt (Gruppe 2)
10. November 2019

Trainer Christian Ehmes testete eine 4-3-3 Formation gegen den KOL-Absteiger. Sein Team zeigte die beste Leistung seit Wochen, stand aber nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Lars Schneider (Ortenberg) wieder mit leeren Händen da. Nach einem abgewehrten Enkheimer Eckstoß lief der Concordia-Konter und Louis Haarhaus egalisierte den frühen Rückstand. Er überlupfte nach einem Freistoß aus dem Halbfeld mit seinem Kopfball in die lange Ecke den Germania-Torsteher. Schade für das Team, dass Maxi Siebers Alleingang und der Volleyschuss von Jonas Peter von der Mittellinie haarscharf über die Latte nicht zu Toren gegen den Aufstiegsapiranten führten. Und wie das so ist, gelang den Gästen gegen Ende der Spielzeit noch das glückliche Siegtor. Aber die gezeigten Leistungen lassen ein Ende der Durststrecke im nächsten Heimspiel doch möglich erscheinen. Zu hoffen bleibt, dass die Verletzung von Linksverteidiger „Pasi“ Stölze doch nicht so schwer ist und er bald wieder auflaufen kann. rw

Concordia II: Jeglinger,  Pusic, Mettlach, Peter, Stölze, R. Sieber, M. Sieber, Vock, Haarhaus, Schestag, Borchert. – Bank: Jurkic, Evans, Eichler, Bouasla, Weldai, Do O.


Wilder Ritt im Frankfurter Westen

SV Griesheim Tarik – Concordia Eschersheim 4:5 (2:3)
A-Junioren Kreisliga A, Gruppe 1
9. November 2019

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Was für ein wilder Ritt an der Lärchenstraße. Zunächst spielte die Mannschaft von Trainer Joscha Stein die Gastgeber in Grund und Boden und führte nach zwei Toren von Jeyan Akalay und einem Treffer von Can Michel schon mit 3:0, ehe Griesheim nach einem Abstimmungsfehler nach einem langen Ball auf 1:3 heran kam und damit ins Spiel fand. Binnen fünf Minuten war der Vorsprung dann auf einen Treffer geschmolzen und zehn Minuten nach der Pause fiel auch noch der Ausgleich. Erst danach fand unser Team wieder in die Spur und ging durch Akalay nach einem schnell ausgeführten Freistoß erneut in Führung. Und auch auf den abermaligen Ausgleich (85.) hatten die „Steinis“ prompt eine Antwort: Neuzugang Minh Le erzielte mit einem wuchtigen Kopfball den Siegtreffer (86.).


#gedENKEminute

„Jeder, der sich bedrängt oder hoffnungslos fühlt, muss sich Hilfe holen können – ohne Angt vor Ausgrenzung…“ (DFB-Präsident Fritz Keller)

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Am Sonntag, dem 10. November 2019, jährt sich der Todestag von Robert Enke zum zehnten Mal. Der DFB, seine Regionalverbände und die Robert-Enke-Stiftung rufen aus diesem Anlass zu einer gemeinsamen Aktion des deutschen Fußballs auf. Mit einer #gedENKEminute soll bei den Spielen nicht nur an den Menschen und Sportler Robert Enke erinnert werden – es soll vor allem für die Volkskrankheit Depression und die vorhandenen Hilfsangebote sensibilisiert werden.
Robert Enke war Torwart der Bundesligamannschaft von Hannover 96 und achtmaliger Torhüter der deutschen Nationalmannschaft. Er litt über mehrere Jahre an Depressionen. Am 10. November 2009 nahm Robert Enke sich das Leben.

Concordia Eschersheim wird die Eintrittsgelder des Spieltages an die Robert-Enke-Stiftung spenden und gemeinsam mit den Gastmannschaften Germania Enkheim und FC Maroc die Spiele mit einer Gedenkminute beginnen.


Jorge Huberman führt Maroc zum Rosegger

Concordia – FC Maroc
Sonntag, 10. November 2019 (14.30 Uhr), Rosegger
Kreisoberliga

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Drei Siege nacheinander spülten den Aufsteiger von den Abstiegsplätzen ins vordere Mittelfeld der KOL. Letzten Sonntag allerdings mussten die Marokkaner eine bittere 0:2-Heimniederlage gegen Mitaufsteiger FC Gutesding hinnehmen. Sie sind mit 20 Punkten Siebter. Bester Schütze ist Hamza Chouiba mit fünf Einschlägen. Die Mannschaft spielt auswärts sehr erfolgreich, holte elf Punkte und wurde von sechs Gastgebern nur ein Mal geschlagen nach Hause geschickt. Im Sammeln von Karten (45 Gelbe, fünf Gelb-Rote und zwei Rote) sind sie spitze, was den letzten Platz der Fairnesstabelle zur Folge hat. Zu einer Kreisoberliga-Begegnung fährt der FC Maroc das erste Mal an die Eschersheimer Landstraße. Und bringt gleich eine neuen Trainer mit: Jorge Huberman, lange Jahre beim TuS Makkabi und zuletzt 2018 Kreisoberliga-Zweiter mit Griesheim Tarik, hat zu Wochenbeginn übernommen. Sein Vorgänger Said Houlich war einige Tage zuvor zurückgetreten und hatte das mit Differenzen zwischen ihm und Vereinsoffiziellen begründet.

In der Kreisliga A haben Trainer Roland Stipp und seine Spieler gute Erinnerungen an die Visiten der Nord-Afrikaner. Im November 2014 siegte Concordia 3:2 durch zwei Tore von Louis Haarhaus und einen Treffer von Joscha Löbig. Im Rückspiel wurde der KOL-Wiederaufstieg durch den Freistoß von Sule Drammeh zum 1:0-Siegtor perfekt gemacht. Ein 0:0 gab es im Dezember 2010 am Rosegger und einen 5:1-Triumph (Rokstein, Jukovic und Buderi je zwei) unter dem Ginnheimer Spargel. Fünf Siege und ein Remis folgten und mündeten in den erstmaligen Kreisoberliga-Aufstieg der stolzen „Krokodile“. Aktuell steckt das Concordia-Ensemble mit fünf Niederlagen in Serie in einer veritablen Schaffenskrise. Mit 16 Punkten ist die „Rote Zone“ bedrohlich nahe. Mittelstürmer Dragan Budimir  kommt auf fünf Tore. Sehr schwach ist die Heimbilanz. Nur vier Punkte blieben in sieben Spielen am Rosegger. Da ist der zweite Platz in der Fairness-Wertung (24/1/0) auch kein wirklicher Trost. rw
Schiedsrichter: Jo Yannick Blattner.

Concordia II – Germania Enkheim
Kreisliga A, Gruppe zwei (12.30 Uhr)

Die heißen Duelle mit den Germanen liegen schon einige Jahrzehnte zurück, sind aber unvergessen. Heuer ist unsere Zweitvertretung Gastgeber und nach fünf Niederlagen in Serie klarer Außenseiter gegen den KOL-Absteiger. Die Enkheimer haben nach schwachem Start sieben Siege hintereinander errungen und Platz drei mit 30 Zählern erklommen. Benjamin Binz ist sieben Mal als Torschütze gebucht. Die Auswärtsbilanz ist mit 15 Punkten und nur einer Niederlage beeindruckend. Die Spieler von unserem Trainer Pascale König waren am neunten Spieltag noch Sechster und belegen nach dem 16. Spiel mit 13 Punkten Position 13. In sechs Heimpartien gelangen nur vier Punkte. Eigengewächs Benedikt Borchert führt die Vereinsschützenliste mit sechs Toren an. rw
Schiedsrichter: Lars Schneider.